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RheinMainCard

Faszination Weinberg: Genuss für Gaumen und Auge

Die Seilbahn

Die Seilbahn "schwebt" über den Weinbergen.
(© rms GmbH)

Idyllische Landstriche entdecken, durch die Weinberge wandern, malerische Weitblicke genießen, mit der Seilbahn über den Reben schweben und jede Menge über den Weinanbau lernen – mit folgenden Ausflugstipps können Sie Natur erleben und Interessantes rund ums Thema Wein erfahren. 

Wer mit der RheinMainCard unterwegs ist, kommt nicht nur günstig von A nach B, sondern erhält weitere Rabatte.

Schon die Anfahrt mit der RheingauLinie nach Rüdesheim ist ein Erlebnis und die beste Einstimmung auf einen abwechslungsreichen Ausflug. Zu sehen sind Weinberge in Hülle und Fülle, Schiffe und Fähren auf dem Rhein, urige Bauernhöfe, Kirchen, Burgen, schmucke Fachwerkhäuser und vieles mehr.

In Rüdesheim angekommen geht’s an der Brömserburg vorbei direkt durch die bei Touristen beliebte, romantische Drosselgasse oder etwas ruhiger durch parallel verlaufende Gässchen hinauf zur Seilbahn. Mit ein bisschen Glück und einem wachsamen Auge kann man auch die eine oder andere Eidechse auf den Gemäuern entdecken, die Wärme tankt und dort zuhause ist.

Dann heißt es einsteigen, festhalten und los geht’s! Die kleine Gondel hebt ab und bereits nach kurzer Fahrt schwebt man über den Reben mit herrlichem Rundumblick auf die Rüdesheimer Altstadt, den Rhein, die Weinberge und das Niederwald-Denkmal.

Blick aus der Seilbahn auf Rüdesheim

Blick aus der Seilbahn auf Rüdesheim
(© rms GmbH)

Historisches zum Niederwald-Denkmal und der Seilbahn Rüdesheim

Blick aufs Niederwald-Denkmal

Niederwald-Denkmal
(© rms GmbH)

Das Niederwald-Denkmal mit der 12,5 Meter großen „Germania“ wurde von 1877-1883 errichtet. Es erinnert an die Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Jahre 1871. Um dem Besucherandrang gerecht werden zu können, wurde eine Zahnradbahn gebaut, die 1884 ihren Betrieb aufnahm und fortan die Besucher über die Weinberge zum Denkmal beförderte.

70 Jahre später wurde das Zahnradsystem durch die Seilbahn ersetzt. Die Besucherzahlen belegen die stete Beliebtheit dieser Attraktion: Zwischen 1954 und 2004 nutzten rund 30 Millionen Fahrgäste das Seilbahnangebot. Seit 2005 sorgt eine neue Bahn mit bequemeren Kabinen für noch mehr Fahrspaß.

Innehalten und die atemberaubende Aussicht genießen

Nach ein paar Minuten erreicht die Seilbahn ihren höchsten Punkt, für die Fahrgäste geht eine bequeme und eindrucksvolle Anreise zum Niederwald-Denkmal zu Ende. Ein kurzer Weg führt zu einem Ausflugslokal, dem 1790 errichteten Niederwald-Tempel und zum imposanten Denkmal, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal ist. Von hier hat man eine fantastische Sicht auf Bingen, das Rheintal, die Flusslandschaft und die idyllische Weinbergkulisse. Ein idealer Ort, um eine Pause einzulegen und den Blick ausgiebig schweifen zu lassen.

Für alle, die von hier aus ein wenig wandern möchten, bieten sich zahlreiche Wege an, zum Beispiel nach Assmannshausen, zur Burg Ehrenfels, zum Jagdschloss, zur Zauberhöhle, zum Wildgehege oder zur Adlerwarte.

Blick vom Niederwald-Denkmal hinunter auf Rüdesheim

Aussicht vom Niederwald-Denkmal
(© rms GmbH)

Für den Rückweg nach Rüdesheim eignet sich die Seilbahn, zu Fuß erreicht man nach rund 20 Minuten die Stadt. Spätestens jetzt hat man sich eine kleine Stärkung verdient. In Rüdesheim ist eine Vielzahl an gemütlichen Wirtschaften beheimatet, in denen herzhafte und süße Speisen sowie regionale Weine serviert werden.

Sie möchten nicht nur Reben, Trauben und Weinberge sehen, sondern mehr über den Weinanbau erfahren? Dann sind Sie im Hochheimer Weinbaumuseum genau richtig.

Das Weinbaumuseum entdecken

Wie gut, dass die RheinMainCard an zwei aufeinander folgenden Tagen gültig ist. Das bedeutet, dass genug Zeit bleibt, um sich in aller Ruhe ein weiteres Ausflugsziel ansehen zu können. Vom Bahnhof Hochheim geht’s entweder mit dem Bus weiter oder zu Fuß durch die Weinberge zum Hochheimer Weinbaumuseum.

Im dreiteiligen Gewölbekeller im „Haus der Vereine“ kommen Jung und Alt auf ihre Kosten. Hier wird anschaulich gezeigt, wie die Traube in die Flasche kommt. Schautafeln und Geräte erklären die Arbeit des Winzers während eines Jahres - von der Bodenaufbereitung, der Anlage eines Weinbergs, Trockenmauern über Möglichkeiten des Rebschutzes bis zum Abfüllen in Flaschen. 

Ausgestellte historische Arbeitsgeräte verdeutlichen, wie mühsam das Handwerk eines Winzers in den vergangenen Jahrzehnten war und in Teilbereichen - wie dem Rebschnitt und dem Anspalieren in Steillagen - bis heute noch ist. Für einen guten Wein braucht es schließlich Sorgfalt, hohen Aufwand und Liebe zum Detail.

Erwachsene, die eine gültige RheinMainCard im Museum vorzeigen, bekommen ein Glas des aktuellen Krönungsweins gratis. Damit lässt sich mit (fast) allen Sinnen die Geschichte des regionalen Weinanbaus entdecken.

Besucher vor Schautafeln im Weinbaumuseum Hochheim

Auf Spurensuche im Weinbaumuseum
(© Stadt Hochheim am Main/Woody T. Herner)

Geräte und Maschinen zur Weinverarbeitung im Weinbaumuseum Hochheim

Maschinen zur Weinverarbeitung im Weinbaumuseum Hochheim
(© rms GmbH)

Unterwegs mit der RheinMainCard

Für die obigen Freizeittipps eignet sich die RheinMainCard. Hiermit erhalten Ausflügler Ermäßigungen und im Hochheimer Weinbaumuseum ein Glas Wein umsonst. Die Fahrt mit Bus und Bahn an zwei aufeinander folgenden Tagen ist inklusive.


Weinberge und Weinbaumuseum in Bildern

Blick auf die Boosenburg

Blick auf die Boosenburg
(© rms GmbH)

Wanderwege in den Rüdesheimer Weinbergen

Wandern entlang der Weinberge
(© rms GmbH)

Niederwald-Tempel in Rüdesheim

Niederwald-Tempel in Rüdesheim
(© rms GmbH)

Eine Eidechse auf einer Mauer in Rüdesheim

Eidechse am Gemäuer
(© rms GmbH)

Der Eingang zur Adlerwarte in der Nähe des Niederwald-Denkmals

Eingang zur Adlerwarte
(© rms GmbH)

Germania-Figur des Niederwald-Denkmals

Die Germania-Figur ist 12,5 Meter hoch
(© rms GmbH)

Eine Besuchergruppe während eines Vortrags über Wein

Heimische Tropfen stehen im Fokus
(© Stadt Hochheim am Main/Woody T. Herner)

Winzermeister Klaus Schmikl führt Besucher durchs Museum

Weinanbau-Details gibt's von Winzermeister Klaus Schmikl (Mitte)
(© Stadt Hochheim am Main/Woody T. Herner)

Darstellung des Rebschutzes im Weinbaumuseum Hochheim

Darstellung des Rebschutzes im Weinbaumuseum Hochheim
(© rms GmbH)

Geräte und Maschinen zur Weinverarbeitung im Weinbaumuseum Hochheim

Maschinen zur Weinverarbeitung im Weinbaumuseum Hochheim
(© rms GmbH)