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Pressemitteilungen 2016

RMV-Aufsichtsrat begrüßt Einigung bei Regionalisierungsmitteln - OB Peter Feldmann: Land muss nun auch aktiv werden

Die Spitze des RMV-Aufsichtsrates begrüßt, dass sich Bund und Länder endlich auf eine Verteilung der Regionalisierungsmittel geeinigt haben. 

Nun sei es am Land Hessen, ebenfalls aktiv zu werden, damit die hessischen Verbünde planen könnten: "Wenn wir unsere Region in den nächsten Jahren mobil halten wollen, müssen wir mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet sein", so der Aufsichtsratsvorsitzende des RMV, Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. "Wir gehen davon aus, dass nun auch das Land Hessen ein Signal setzen wird, wie die Finanzmittel innerhalb Hessens aufgeteilt werden sollen. Denn nur, wenn wir wissen, mit welchem Geld wir planen können, können wir einen zukunftsfähigen ÖPNV garantieren."

Sein Stellvertreter im Aufsichtsrat des RMV, Landrat Ulrich Krebs, führte weiter aus: "Wieder hat der RMV überproportionale Fahrgastzuwächse erreicht. Die Menschen in unserer Region werden immer mobiler und nutzen die Angebote im ÖPNV immer stärker. Dem müssen wir Rechnung tragen. Das gelingt uns aber nur, wenn wir in der Lage sind, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen und zu stärken."

Bund und Länder hatten sich am Freitag auf eine Aufstockung der Regionalisierungsmittel von 8 Milliarden Euro auf 8,2 Milliarden geeinigt. Die zusätzlichen 200 Millionen werden an die Ost-Bundesländer ausgeschüttet, die restlichen 8 Milliarden nach dem sogenannten Kieler Schlüssel unter den 16 Bundesländern aufgeteilt. Gleichzeitig wurde eine jährliche Dynamisierung der Mittel um 1,8 Prozent vereinbart.

Datum: 21.06.2016