Wird VIAS-Lokführer „Eisenbahner mit Herz“?

Lokführer der Rheingau-Linie nominiert / Bundesweiter Wettbewerb des Schienenbündnisses Allianz pro Schiene

Die Fahrgäste pünktlich und sicher ans Ziel bringen – das ist die Hauptaufgabe von Lokführern. Um „Eisenbahner mit Herz“ zu werden, braucht es aber mehr. Wytze De Jong ist so jemand, der mit seinen freundlichen Durchsagen im Zug einen grauen Wintermorgen ein bisschen freundlicher macht und im Fall der Fälle die Fahrgäste bestens über eine Verspätung und deren Ursachen informiert. Dafür hat ihn nun Lukas Jacobi, Pendler zwischen Wiesbaden und Frankfurt, als „Eisenbahner mit Herz“ vorgeschlagen.

„Die Nominierung eines Lokführers von VIAS kommt für mich nicht überraschend“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Auch in unseren kontinuierlichen Fahrgastbefragungen schneidet VIAS hervorragend ab. Die Nominierung ist außerdem ein Zeichen, dass der Beruf des Lokführers Spaß macht.“

Der Interessensverband „Allianz pro Schiene“ ruft mit dem deutschlandweiten Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ Fahrgäste einmal im Jahr dazu auf, ihre positiven Erlebnisse mit dem Bahnpersonal zu schildern.

„Für uns als Unternehmen ist das natürlich toll, wenn bei einem solchen bundesweiten Wettbewerb ein Mitarbeiter von uns nominiert wird“, sagt VIAS-Geschäftsführer Jochen Auler. „Herr De Jong ist auch ein hervorragendes Beispiel für unsere Anstrengungen im Bereich der Lokführerausbildung. Er stieg bei uns als Kundenbetreuer ein, ist nun Lokführer und wird nach entsprechender Weiterbildung in Kürze sogar selbst angehende Lokführer schulen. Alles, damit Fahrgäste darauf vertrauen können, dass die Züge der Rheingau-Linie zuverlässig sind.“

Nominierungen zum Eisenbahner mit Herz sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich. Danach wird eine Fachjury ihre Auswahl treffen und Wytze De Jong wissen, ob er bei der Gala in Berlin ausgezeichnet wird. In jedem Fall gilt: „Wir sind froh, solch tolle Lokführer in unserer Region zu haben. Schließlich hängt die von uns angestrebte Verkehrswende auch von zuverlässigen, freundlichen und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab“, so Prof. Ringat.

Stand 06.12.2019