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RMV aktuell

Eigene Gleise für die S6: Baubeginn

Spatenstich für die 1. Baustufe des Ausbaus der S6. Von links: Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent Stadt Frankfurt; Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung, RMV; Joachim Arnold, Landrat des Wetteraukreises; Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Hessen; Prof. Dr. Dirk Rompf, Vorstand Netzplanung und Großprojekte, DB Netz AG; Tarek Al-Wazir, Verkehrsminister; Gerd-Dietrich Bolte, Leiter Großprojekte Mitte, DB Netz AG

Von links: Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent Stadt Frankfurt; Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung, RMV; Joachim Arnold, Landrat des Wetteraukreises; Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Hessen; Prof. Dr. Dirk Rompf, Vorstand Netzplanung und Großprojekte, DB Netz AG; Tarek Al-Wazir, Verkehrsminister; Gerd-Dietrich Bolte, Leiter Großprojekte Mitte, DB Netz AG
(© RMV/Thorsten Golasch)

Die S-Bahn-Linie S6 bekommt eigene Gleise. Dadurch kann sie im einheitlichen 15-Minuten-Takt fahren, bei jeder zweiten Fahrt verkürzt sich die Fahrzeit, weil keine Überholung durch einen schnelleren Zug stattfindet und die S-Bahn kann in der neu errichteten Station "Ginnheim" halten. 

Erste Baustufe Frankfurt West – Bad Vilbel: Baubeginn

Die Bahnstrecke zwischen Frankfurt West und Friedberg stößt an ihre Kapazitätsgrenze – insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten. Die Lösung: eigene Gleise für die S6. Der Spatenstich für den ersten Streckenabschnitt zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel erfolgt am Dienstag, 19. Dezember 2017.

Entscheidende Verbesserungen

Durch den Bau zweier zusätzlicher Gleise können eine ganze Reihe von entscheidenden Verbesserungen für die Fahrgäste umgesetzt werden:

  • Von Montag bis Freitag verringern sich bei jeder zweiten S-Bahnfahrt die Fahrzeiten, da Standzeiten entfallen, wenn schnellere Züge die S-Bahnen überholen.
  • Verspätungen im Fernverkehr wirken sich nicht mehr auf die S-Bahn aus.
  • S-Bahnen verkehren im einheitlichen 15-Minuten-Takt.
  • Der RMV kann aus Mittelhessen mehr Züge nach Frankfurt anbieten.
  • Die Fahrzeiten der Regionalzüge können freier gestaltet werden, da fortan keine infrastrukturellen Abhängigkeiten mit der S6 bestehen.
  • In Frankfurt Ginnheim wird eine zusätzliche Haltestelle gebaut, die es ohne den viergleisigen Ausbau der S6 nicht geben würde, weil die für den zusätzlichen Halt erforderliche Zeit die Anzahl der Züge pro Stunde verringern würde und heute bereits die höchstmögliche Zugzahl angeboten wird, also keine Kapazitätspuffer mehr bestehen.
  • Die Bahnsteige an den Stationen "Bad Vilbel Südbahnhof", "Frankfurt-Berkersheim Bahnhof", "Frankfurter Berg Bahnhof" und "Frankfurt-Eschersheim Bahnhof" werden barrierefrei ausgebaut.

Einschränkungen während der Bauarbeiten

Während der mehrjährigen Bauarbeiten müssen zeitweise Züge zwischen Friedberg und Frankfurt über Hanau umgeleitet werden oder Fahrten, auch auf der S-Bahnlinie S6, entfallen. Die jeweiligen Fahrplanänderungen werden vor Ort beziehungsweise auf www.rmv.de bekanntgegeben.