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RMV aktuell

Neue Bahnsteigbeläge an drei Wetterauer Bahnhöfen

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Der RMV-Geschäftsführer und die Bürgermeister besuchen die neu gestalteten Bahnsteige. (v.l.n.r.): Stefan Klöppel, ZOV-Geschäftsführer, Steve Jost, RMV; Carsten Schlögel, Stadt Büdingen; Dr. André Kavai, RMV-Geschäftsführer; Erich Spamer, Bürgermeister Büdingen; Bettina Zimpel, RMV; Roland Lahr, DB Station &Service AG, Ulrike Pfeiffer-Pantring, Bürgermeisterin Ortenberg
(© RMV)

Laut Dr. André Kavai, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, sind Bahnhöfe die Visitenkarten des öffentlichen Nahverkehrs. Ihr Zustand ist somit von entscheidender Bedeutung. Deshalb wurden die Bahnsteige in Borsdorf, Büches-Düdelsheim und Bleichenbach in der Wetterau erneuert.

Der RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai, die Bürgermeisterin der Stadt Ortenberg Ulrike Pfeiffer-Pantring, der Bürgermeister der Stadt Büdingen Erich Spamer und der Geschäftsführer des Zweckverbands Oberhessen Stefan Klöppel überzeugten sich an der Station in Bleichenbach von den Vorzügen der neuen Bahnsteigoberfläche.

Verbesserte Ausstattung

Die Lahn-Kinzig-Bahn ist eine wichtige Verkehrsader für die östliche Wetterau. Zur Attraktivität der Route leisten auch die neuen Bahnsteigbeläge einen Beitrag - denn vor den Renovierungsarbeiten gab es in Borsdorf, Büches-Düdelsheim und Bleichenbach nur eine Kiesoberfläche. Vor allem bei und Regen und Schnee oder für Fahrgäste mit einem Rollkoffer, Fahrrad oder Rollator hat der neue Pfalsterbelag deshalb klare Vorteile.

Zudem freuen sich die Reisenden über ein verbessertes Fahrplanangebot: In den vergangenen Jahren wurde vor allem der Abend- und Wochenendverkehr stetig ausgeweitet. 

Modernisierungen und Barrierefreiheit an weiteren Stationen

Doch nicht nur in Borsdorf, Büches-Düdelsheim und Bleichenbach haben der RMV und DB Hand angelegt. In den vergangenen Jahren hat sich auch an vielen weiteren kleinen Bahnhöfen in der Wetterau die Ausstattung signifikant verbessert. Zum Beispiel ist der Niddaer Bahnhof nun barrierefrei. Doch nicht alle Stationen können sofort barrierefrei hergerichtet werden, denn der Ausbau einer Station kostet pro Bahnsteig ca. 500.000 Euro und ist mit langwierigen Genehmigungsprozessen verbunden.

Gerade bei geringen Einsteigerzahlen ist nicht zu erwarten, dass die ganz kleinen Stationen sich in absehbarer Zeit ganz oben auf den Prioritätenlisten befinden. Um bis dahin eine Verbesserung für die Reisenden zu erreichen, wurden Bahnsteige mit ehemals wassergebundener Decke mit einem festen Belag versehen. 

Auch in Zukunft sollen auch an den kleineren Stationen stetig Modernisierungen vorgenommen werden. Derzeit sind Kleinmaßnahmen in Nieder-Ohmen, Angersbach und Mittel Gründau in Planung.