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RMV aktuell

Neue Fahrzeuge auf der Odenwaldbahn

Dieseltriebwagen Coradia Lint

Dieseltriebwagen Coradia Lint
(© VIAS)

Auf der Odenwaldbahn werden ab Dezember vier neue Fahrzeuge des Typs Lint 54 die bisherige Fahrzeugflotte verstärken. Das bedeutet mehr Platz und zusätzliche Fahrten für die Fahrgäste.

Ein voller Erfolg

Seit 2005 sind die Fahrgastzahlen der Odenwaldbahn um 40 Prozent gestiegen. Ein klares Zeichen für den Erfolg dieser Linie, der vor allem auf der neu gebauten Verbindungskurve Richtung Frankfurt und der Modernisierung der Odenwaldbahn basiert. Dadurch haben sich viele Fahrzeiten deutlich verkürzt, von Reinheim aus ist Frankfurt zum Beispiel mittlerweile in 43 statt 61 Minuten zu erreichen.

Zuwachs bei der Fahrzeugflotte

Um an diese positive Entwicklung anzuknüpfen, werden ab Dezember vier neue Dieseltriebwagen des Typs Lint 54 die bisherigen Bahnen vom Bautyp Itino ergänzen. Sie verkehren vor allem auf dem Linienabschnitt zwischen Hanau und Groß-Umstadt-Wiebelsbach und bieten die Möglichkeit, dass die bisher eingesetzten Fahrzeuge zu mehreren Zugteilen gekoppelt werden können und so auf dem besonders stark nachgefragten Streckenabschnitt zwischen Erbach, Darmstadt und Frankfurt für Entlastung sorgen.

Außerdem kann durch zusätzliche Zugfahrten auf der Pfungstadtbahn eine morgendliche Taktlücke geschlossen werden. Derzeit verkehrt der erste Zug um 5.42 Uhr ab Pfungstadt, der zweite um 7.05 Uhr. Künftig gibt es ab Pfungstadt eine weitere Fahrt gegen 6.30 Uhr.

RMV investiert 16 Millionen Euro

Ein positiver Effekt ist zudem, dass eine größere Platzkapazität als bislang angeboten wird. Dies ist möglich, da die neuen Fahrzeuge der Odenwald- und Pfungstadtbahn über 165 Sitzplätze verfügen. Zudem besitzen sie die im RMV üblichen Komfortmerkmale wie Klimaanlage, optische und akustische Fahrgastinformation sowie die Möglichkeit zum barrierefreien Ein- und Ausstieg. In die neuen Fahrzeuge werden insgesamt rund 16 Millionen Euro investiert.

In den nächsten Wochen werden die neuen Fahrzeuge technischen Tests unterzogen und das Zugpersonal im Umgang mit den Triebwagen geschult, damit sie ab dem Fahrplanwechsel am 10.Dezember den Fahrgästen zur Verfügung stehen.