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Der RMV klärt auf

Warum sind manche Orte im Verbundgebiet mit Bus und Bahn besser erreichbar als andere?

Das Verbundgebiet des RMV ist geprägt von pulsierenden Metropolen und großflächig ländlichen Strukturen. Aufgabe des RMV ist es, sowohl die Ballungsräume mit optimalem Nahverkehr zu versorgen als auch in ländlichen Gebieten Mobilität ohne Auto zu gewährleisten.

Dabei arbeitet die RMV GmbH intensiv mit den Lokalen Nahverkehrsorganisationen (LNO) zusammen, die in der Regel für die Linien innerhalb eines Landkreises oder für die städtischen Verkehrslinien zuständig sind. Wie der Fahrplan einer Linie konkret aussieht, richtet sich danach, wie viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und wann ein besonders hohes Verkehrsaufkommen herrscht. Ist es wichtig, regelmäßigen Taktverkehr anzubieten, oder besteht Bedarf nur zu gewissen Tageszeiten? Reicht ein bestimmter Takt aus oder muss er zu manchen Tageszeiten verdichtet werden? Gibt es wichtige Anschlusslinien, auf die der Fahrplan abgestimmt werden soll? Da im Bus- und Bahnverkehr keine Gewinne erwirtschaftet werden und die zur Verfügung stehenden Mittel begrenzt sind, versucht man, die Fahrpläne möglichst wirtschaftlich, also ohne unnötige Stillstandszeiten zu gestalten. Es gibt also eine Vielzahl von Themen, die bei der Entwicklung von Fahrplänen zu berücksichtigen sind, so sind manchmal wünschenswerte Veränderungen an einem Fahrplan oder einer Linienführung leider nicht möglich, weil dadurch gleichzeitig Nachteile an anderer Stelle entstehen würden, die schwerer wiegen.

Datum: 20.03.2013