Zum Inhalt springen

RMV Frankfurt aktuell

Corona-Pandemie: Trennscheiben für Fahrpersonal und Fahrgäste

Seit 29. Mai verkehren die Frankfurter Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen auch wieder nachts. Auch die beiden "Freizeitlinien" 45 und 83 haben ihren Betrieb wieder aufgenommen. Die Frankfurter Stadtbusse werden in den kommenden Wochen nach und nach mit Trennscheiben im Fahrerbereich ausgestattet, um den Fahrkartenverkauf wieder zu ermöglichen.

Trennscheibe schützt Fahrpersonal und Fahrgäste

Die Frankfurter Stadtbusse werden nach und nach mit Trennscheiben im Fahrerbereich ausgestattet. Sie dienen dem Schutz sowohl der Fahrgäste als auch der Fahrerinnen und Fahrer vor Infektionen mit dem Corona-Virus. Seit Beginn der Corona-Pandemie im März wurde in Linienbussen bundesweit die vordere Tür gesperrt und der Ticketverkauf durch den Fahrer eingestellt. Dies war ein notwendiger Schritt zum Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste.

Nachdem der Frankfurter Nahverkehr inzwischen wieder weitgehend wie gewohnt funktioniert, kann mit dem Einbau der Trennscheiben der letzte Schritt hin zum "neuen“ Alltag gegangen werden: In den Bussen, die mit einer Trennscheibe ausgestattet sind, ist der Fahrkartenverkauf wieder möglich. Bis alle der über 350 im Frankfurter Linienverkehr eingesetzten Busse umgebaut sind, wird es aber voraussichtlich bis in den Herbst hinein dauern. Das liegt an den unterschiedlichen Bustypen und den langen Lieferzeiten für die Trennscheiben.

Dort, wo der Ticketkauf beim Busfahrer noch nicht möglich ist, sollen Fahrgäste ihre Fahrkarte in den Verkaufsstellen, beim Umstieg auf S-Bahn, U-Bahn oder Straßenbahn am Automaten oder am besten kontaktlos per Handy kaufen. Sobald eine größere Anzahl von Fahrzeugen ausgestattet ist, wird es auch wieder verstärkt Fahrscheinprüfungen in den Bussen geben.

Fahrpläne wieder alle regulär

Die Busse und Bahnen in Frankfurt - also U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse - fahren wieder regulär.

Mobilitätszentrale "Verkehrsinsel" und TicketCenter Hauptwache wieder offen

Die "Verkehrsinsel" an der Hauptwache ist wieder geöffnet: Wie gewohnt sind die Mobilitätsberater montags bis freitags von 10.30 bis 18.00 Uhr für ihre Kunden im Einsatz. Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ weist darauf hin, dass sich stets maximal zwei Kunden in der Verkehrsinsel aufhalten dürfen.

Auch das TicketCenter der VGF in der B-Ebene der Station "Hauptwache" ist wieder geöffnet. Der Service steht Fahrgästen unverändert von Montag bis Freitag, jeweils von 8.00 bis 20.00 Uhr, am Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung. An den Schaltern wird die VGF maximal vier Kundinnen und Kunden gleichzeitig bedienen.

Für den Schutz von Mitarbeitern und Kunden ist in beiden Einrichtungen gesorgt.

Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung

Bitte beachten Sie: Die Landesregierungen haben die Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung beschlossen. Alle Menschen ab 6 Jahren müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen - und zwar immer dann, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten. Ab sofort ist auch in den zum Personenverkehr gehörenden Gebäuden, insbesondere Bahnhöfen und Flughäfen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In den U-Bahnhöfen sind davon die Bahnsteige und die Zugänge (Steintreppen, Rolltreppen, Aufzüge) betroffen. Dies gilt auch in den Kundenzentren des RMV wie in den RMV-Mobilitätszentralen oder -MobilitätsInfos. Als Mund-Nasen-Bedeckung reichen sogenannte "Alltagsmasken" aus. Notfalls kann auch ein Tuch oder Schal vor Mund und Nase gezogen werden.

Von der Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen sind nur Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Allerdings müssen diese eine entsprechende Bescheinigung mit sich führen.

Weitere Informationen:www.hessen.de/presse/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-maskenpflicht

Zusätzliche Maßnahmen

  • Die VGF verstärkt die Reinigung in stark frequentierten U-Bahn-Stationen „Hauptwache“, „Konstablerwache“, „Willy-Brandt-Platz“ und „Südbahnhof“:  Zusätzlich zu den normalen Reinigungsarbeiten werden dort die Notruf- und Informationssäulen (NIS), Fahrscheinautomaten, Aufzüge, Sitzgelegenheiten und Handläufe desinfiziert.
  • Nachts werden in den Betriebshöfen die Fahrerstände, die Handgriffe im Fahrgast-Innenraum und die Türtaster bei U- und Straßenbahnen desinfiziert.
  • Die Fahrerinnen und Fahrer von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen sind aufgefordert, an allen Stationen und Haltestellen die Türen zu öffnen. Fahrgäste müssen die Taster dann nicht mehr betätigen. Lediglich bei einigen älteren Straßenbahnen ist das nicht möglich.
  • Alle Verkehrsunternehmen in Frankfurt haben die Reinigung ihrer Fahrzeuge intensiviert. Zusätzlich zur regulären Reinigung werden nachts in den Betriebshöfen die Fahrzeuge teilweise desinfiziert. Eine Desinfizierung im rollenden Betrieb ist jedoch nicht möglich.

Es gilt weiterhin die Fahrkartenpflicht. Fahrgäste erwerben Fahrkarten bitte vor Fahrtantritt als Zeitkarten, über die RMV-App oder spätestens beim Umstieg an einer Station mit Fahrkartenautomat.

Um die Fahrgäste und das Personal bestmöglich vor Übertragung des Corona-Virus zu schützen, bittet traffiQ alle Fahrgäste, die  notwendigen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten: Es ist aktuell besonders wichtig, Hygieneregeln wie Abstand halten, ausreichend langes und gründliches Händewaschen oder Niesen in die Armbeuge zu beherzigen.