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RTV aktuell

RTV und Polizei erweitern ihre Zusammenarbeit

Taunusstein, den 14. Februar 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) wird im Jahr 2020 die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis weiter ausbauen. „Wir planen in diesem Jahr mehrere groß angelegte gemeinsame Prüfungen mit der Bundespolizei und der Polizei Westhessen speziell auch an Bahnhöfen im Rheingau durchzuführen. Diese Sicherheitskampagne soll sowohl den Fahrgästen als auch dem Fahrpersonal nutzen und die Sicherheit für beide Parteien erhöhen“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

Bei einem runden Tisch Ende Januar, an dem neben dem Geschäftsführer der RTV, die Polizeidirektorin Rheingau-Taunus Eva Hertel, Polizeioberkommissar Sven Opitz auch Verkehrsdezernent Günter F. Döring teilnahm, wurden die geplanten Aktionen für dieses Jahr besprochen: „Es ist mir ein großes Anliegen, sowohl den Fahrgästen bewusst zu machen, dass sie sicher mit Bus und Bahn unterwegs sind, als auch den Bus- und Bahnfahrern zu signalisieren, dass sie bei der Ausübung ihres Berufs auf uns zählen können. Insbesondere Busfahrer werden heutzutage viel zu wenig wertgeschätzt und anstatt dass man ihnen höflich und respektvoll entgegentritt, sehen sie sich leider oftmals Anfeindungen ausgesetzt.“ Das müsse wieder besser werden, appelliert Döring an die Fahrgäste.

Im vergangenen Jahr gab es insgesamt vier groß angelegten Kontrollen im Rheingau-Taunus-Kreis, die sich bislang allerdings auf Busse und Bushaltestellen beschränkt haben. Dies soll nun erweitert werden und die Bahnpolizei soll bei diesen Aktionen im Schienenbereich hinzugezogen werden. Darüber hinaus sind spezielle Maßnahmen geplant, die zur Prävention und Deeskalation beitragen sollen: „Die Kontrollen, die wir bisher mit der RTV zusammen durchgeführt haben, sind sehr gut verlaufen und zeigen uns, dass wir hier auf einem guten Weg sind. Im Zuge der Sicherheitskampagne können wir für das Fahrpersonal gezielt eintägige Schulungen anbieten zu Themen wie ‚Grundsätze der Kommunikation‘, ‚Konfliktbewältigung mit praktischen Übungen‘ oder auch zu rechtlichen Themen.“ erklärt die Polizeidirektorin Hertel. Auch soll es eine Kooperation mit Grundschulen geben beim Thema Verkehrserziehung: Junge Fahrgäste sollen von Anfang an lernen, wie man sich in Bus oder Bahn richtig verhält, um gut und sicher von A nach B zu gelangen.

RTV aktuell

Beratung auf Platz eins bei der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft

Taunusstein, 11. Februar 2020:  Das Servicetelefon der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbh (RTV) wird von den Bürgern der Rheingau-Taunus-Kreises gut angenommen, wie eine Auswertung der Gespräche aus dem letzten Jahr ergab. Im Jahr 2019 gab es insgesamt 4278 Gespräche rund um die Themen Fahrpanauskunft, Tarifauskunft, Fahrkarten, Fahrplankonzeption, Beschwerden und Sonstiges bzw. speziell Fragen zum Fundbüro. Das entspricht knapp 100 Anrufen pro Woche.

„Wir sind nicht nur in 18 Verkaufsstellen persönlich erreichbar, sondern sind für die Fahrgäste auch telefonisch für Beratung, Auskünfte und Vorschläge da. Eine Auswertung der Themen, die für die Bürger besonders wichtig ist, hat ergeben, dass die telefonische Beratung 78 Prozent der Anrufe im letzten Jahr ausmacht“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer des serviceorientierten Mobilitätsdienstleisters. Die Beratung bezieht sich vor allem auf Fahrplanauskünfte (29 Prozent), Auskünfte zu Tarifen (19 Prozent) und Anfragen zum Schülerticket (22 Prozent). Davon ausgenommen sind spezielle Anfragen zum Streik (6 Prozent), der Ende 2019 einige Tage in Hessen andauerte.

Die Servicenummer nimmt natürlich auch Beschwerden, beispielsweise wegen Ausfall eines Busses entgegen, welche aber nur 7 Prozent der gesamten Anrufe in 2019 ausmachten.  6 Prozent der Anrufe waren Anfragen, die sich mit Fragen zur Fahrplankonzeption an das Servicetelefon wenden, bei 3 Prozent der Anrufe ging es um verlorene Gegenstände oder Fundsachen oder sonstige Fragen.

Verkehrsdezernent Günter F. Döring erklärt: „In einem Flächenkreis wie dem Rheingau-Taunus-Kreis, der über 800 Quadratkilometer umfasst, ist das Servicetelefon eine gute und sinnvolle Ergänzung zum persönlichen Kontakt oder dem Internet. Die Servicenummer ist täglich von 6 bis 20 Uhr für Fragen erreichbar“.

Wer Fragen zu Fahrplanauskünften, Tarifen etc. stellen möchte oder Anregungen, Lob oder Kritik zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) äußern möchte, kann dies unter der Nummer 06124/7265914 machen.

 

RTV aktuell

RTV, RMV und Taunusstein starten Leuchtturmprojekt

Fördergelder für On-Demand-Mobilität wurden vom Bundesverkehrsministerium in Berlin bewilligt / ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum weiterentwickeln

Taunusstein, 21. Januar 2020: Mit dem Projekt „On-Demand-Mobilität für die Region FrankfurtRheinMain“ verfolgen die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV), die Stadt Taunusstein und der RMV das Ziel, Fahrgäste direkt und bequem von Tür zu Tür - und nicht nur von Haltestelle zu Haltestelle - zu befördern. Wie Landrat Frank Kilian und ÖPNV-Dezernent Günter F. Döring vermelden können, erhält das Projekt nunmehr einen großen Schub. Döring: „Im Rahmen einer Förderung von Digitalprojekten, die der RMV und weitere Partner vom Bund erhalten, fließen elf Millionen Euro an den RMV.“ Ein Teil dieser Förderung fließt in das On-Demand-Projekt im Rheingau-Taunus-Kreis, ergänzt Kilian. Die Mittel stammen aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft“, mit dem der Bund die Luftqualität in Ballungsgebieten verbessern will.

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV, nahm an der Übergabe der Förderbescheid-Urkunden von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Ende Dezember in Berlin teil. „Das Förderprogramm ist auf fünf Jahre angelegt und bietet die einmalige Chance für den Rheingau-Taunus-Kreis und die RTV, das erste Digital-on-Demand-Projekt mit massiver finanzieller Unterstützung des Bundes und innerhalb des Konsortiums des RMV zu verwirklichen. Durch die Erfahrungen innerhalb von Taunusstein werden wir auch Erkenntnisse für weitere Projekte in anderen Kreisteilen zu gewinnen,“ freut sich Brunke über die Zusage. Die Gesellschafterversammlung der RTV habe diesem Leuchtturmprojekt bereits zugestimmt, die Stadt Taunusstein muss die Zustimmung in den Gremien noch herbeiführen.

„Wir freuen uns, dass ein solch innovatives Projekt in Taunusstein fünf Jahre seitens des Bundesverkehrsministeriums und des RMV getestet werden soll. Der Magistrat wird zeitnah eine Beschlussfassung hierüber einleiten und gemeinsam mit der RTV und den Bürgern das genaue Projektdesign in 2020 erarbeiten“, begrüßt Bürgermeister Sandro Zehner das Leuchtturmprojekt für Taunusstein.

Neben Taunusstein nehmen neun weitere Partner in der Region FrankfurtRheinMain teil: Limburg, Wiesbaden, Hofheim, Kelsterbach, Frankfurt / Main, Darmstadt, der Landkreis Offenbach, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und Hanau wollen in den kommenden Jahren ebenfalls einen On-Demand-Dienst starten. Thomas Brunke: „Der RMV als Verkehrsverbund entwickelt das Hintergrundsystem, mit dem Abhol- und Zielorte individuell eingegeben werden können.“ Dem System liegt ein Algorithmus zugrunde, es werden automatisch Fahrgemeinschaften zwischen Fahrgästen gebildet, die ein ähnliches Ziel haben, um dafür zu sorgen, dass Fahrgäste möglichst effizient an ihr Ziel kommen.

Dezernent Döring erläutert: „Ein Ziel ist es, mit einem ‚Digital on Demand System‘ im Bereich der Stadt Taunusstein die Fahrten mit dem PKW nach Wiesbaden zu reduzieren, um dort einen Beitrag zur Luftreinhaltung zu leisten.“ Die Stadt Taunusstein wurde ausgewählt, weil es die meisten Auspendler im Kreisgebiet in Richtung Wiesbaden hat. Im Jahr 2017 waren es laut Stau- und Pendlerstudie 2018 der Initiative Perform Zukunftsregion FrankfurtRheinMain zirka 19.000 Auspendler nach Wiesbaden, das entspricht über einem Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Rheingau-Taunus-Kreis.

Wie Günter F. Döring weiter berichtet, soll neben dem Umwelt-Aspekt mit der On-Demand-Mobilität das Angebot im ÖPNV auch im ländlichen Raum weiterentwickelt werden. „Wir wollen zudem zeitliche und räumliche Angebotslücken dadurch schließen“, so Döring. Weiterhin soll eine einheitliche kundenfreundliche Plattformlösung etabliert werden, berichtet Thomas Brunke abschließend.

RTV aktuell

Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019

Ausweitung des Verkehrsangebots zum Fahrplanjahr 2020

Taunusstein, 4. Dezmber 2019: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) gibt Neuerungen rund um das Verkehrsangebot zum Fahrplanwechsel, der am 15. Dezember 2019 erfolgt, bekannt. „Wir freuen uns, dass wir das Verkehrsangebot im Rheingau-Taunus-Kreis im nächsten Jahr deutlich ausweiten konnten. Beispielsweise gibt es bei einigen Linien nun einen Stunden- oder sogar Halbstundentakt, der das Pendeln zwischen den Gemeinden und Städten deutlich erleichtert. Auch die Tatsache, dass der Rheingau Express RE9 deutlich häufiger fährt, wirkt sich positiv auf die Zubringerlinien aus“, so RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke.

 

Der RE9 bringt Fahrgäste aus Eltville, Walluf, Schierstein und Biebrich montags bis freitags ohne Halt in Wiesbaden Hauptbahnhof wesentlich häufiger nach Frankfurt und zurück: Künftig fährt der Zug zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 15 und 19 Uhr im Stundentakt aus dem Rheingau zum Frankfurter Hauptbahnhof.

Das Fahrtenangebot wächst damit deutlich von vier auf 14 Fahrten am Tag an. Möglich wird die umfangreiche Ausweitung durch die Unterstützung der Hessischen Landesbahn GmbH (HLB), die sechs der zusätzlichen Fahrten übernimmt. Um auch die umliegenden Gemeinden gut an die zusätzlichen Fahrten anzubinden, wird das Angebot der Buslinie X79 (Bad Schwalbach – Walluf) und der Linie 171 (Rüdesheim – Eltville) entsprechend mit ausgeweitet.

 

Viele Linien bieten mehr Fahrten als bisher:

Eine Ausweitung des 15-Minuten-Taktes bis 10 Uhr morgens dürfen Fahrgäste von der S2 (Niedernhausen – Frankfurt – Offenbach – Dietzenbach) künftig erwarten. Die Linie 172 (Eltville – Kloster Eberbach) verkehrt nun häufiger, so dass der RE9 nach Frankfurt Hauptbahnhof besser erreicht werden kann. Auch die Verbindung zwischen Nastätten und Wiesbaden wird durch die Ausweitung und Verlängerung der Fahrten bei den Linien X76 beziehungsweise 275 verbessert. RB 10, die „RheingauLinie“, verkehrt nun auch morgens und nachmittags häufiger mit Fahrtverlängerung bis Frankfurt Hauptbahnhof.

Änderungen gibt es auch bei der Linie 205 (Nauroth – Bad Schwalbach): Watzelhain wird dadurch morgens besser angeschlossen, als es bisher der Fall war. Bei der Linie 231 (Idstein – Waldems) haben Fahrgäste durch die Fahrplanänderung in der Früh nun bessere Anschlüsse in Idstein, unter anderem zur Linie 269 nach Wiesbaden via Platte. Zwischen Orlen und Idstein gibt es bei der Linie 270 zur Schaffung neuer Kapazitäten eine neue Frühfahrt Richtung Idstein Bahnhof ab der Wehener Straße in Orlen.

Die sogenannte „Ländchesbahn“, die RB 21 (Wiesbaden – Niedernhausen – Limburg), verkehrt montags bis freitags tagsüber durchgängig im Halbstundentakt zwischen Niedernhausen und Wiesbaden Hauptbahnhof. Richtung Limburg gibt es ab Niedernhausen eine neue Frühfahrt mit Anschluss an die erste S2, die von Frankfurt kommt. Auch abends gibt es künftig eine weitere Direktverbindung von Limburg nach Wiesbaden.

„Das Angebot auf der gut genutzten Expressbuslinie X72 Wiesbaden-Limburg wird nochmals deutlich erweitert: Wir konnten sowohl bei den Frühfahrten, bei den Vormittagsfahrten als auch am Wochenende bei den Abendfahrten die Anbindungen ausweiten. Fahrgäste kommen ab dem Fahrplanwechsel zwischen 15 und 19 Uhr im Halbstundentakt von Wiesbaden nach Limburg und zurück“, erläutert Brunke.

 

Für Schüler gibt es folgende Änderungen:

Aus Kapazitätsgründen gibt es neue frühe Fahrten bei der Linie 243 (Bleidenstadt – Strinz-Trinitatis) sowie bei der Linie 224 (Idstein – Görsroth). Die Linie 207 (Bad Schwalbach – Hohenstein) kann mit einer zusätzlichen Fahrt an Schultagen am späten Vormittag aufwarten. Eine wichtige Änderung bei der Linie 220 (Idstein – Oberjosbach) gilt es zu beachten: Die Fahrten zur ersten Schulstunde zur Theißtalschule ab Oberseelbach und Engenhahn starten nun wenige Minuten später als bisher, aber immer noch rechtzeitig, um sicher die erste Stunde zu erreichen.

 

Auch Nachtschwärmer profitieren vom Fahrplanwechsel. Die Linie 274 (Wiesbaden – Bad Schwalbach) verkehrt abends ab 22 Uhr regelmäßig über Seitzenhahn und ermöglicht so eine Ausweitung des Stundentakts bis in die späten Nachtstunden. Auch die RB 10 (Neuwied – Rüdesheim – Wiesbaden – Frankfurt) bringt Fahrgäste in den Partynächten (Fr/Sa, Sa/So und vor Feiertagen) von und nach Frankfurt gegen Mitternacht nun mit einer zusätzlichen Spätfahrt nach Hause.

 

Alle Änderungen im Detail können unter www.r-t-v.de nachgelesen werden.

RTV aktuell

Senioren fahren künftig günstiger mit dem ÖPNV

RTV weist auf die Einführung des Seniorentickets Hessen hin / Für 365 Euro durch ganz Hessen

Taunusstein, 5. November 2020:

Ab 1. Januar 2020 wird das Seniorenticket Hessen verfügbar sein, gibt die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft bekannt. Mit dem Seniorenticket Hessen haben Menschen, die 65 Jahre oder älter sind, die Möglichkeit für 365 Euro im Jahr den öffentlichen Personennahverkehr hessenweit zu nutzen. Damit löst das neue Produkt das bisherige 65plus-Ticket ab, allerdings mit deutlich verbesserten Konditionen: Bislang war das Ticket an Preisstufen gebunden und kostete in der günstigsten Variante mindestens 378 Euro und in der höchsten Preisstufe 1597,80 Euro (Preisstufe 7, gültig im RMV-Gebiet). Zielgruppe sind zirka 1,2 Millionen Senioren in ganz Hessen. „Wir freuen uns, dass das Seniorenticket nun kommt. Mit Blick auf den Demografischen Wandel hilft es, dass ältere Menschen mobil bleiben können“ betont der ÖPNV-Dezernent des Kreises, Günter Döring.

„Im Rheingau Taunus Kreis liegt der Anteil der Senioren bei knapp 25 Prozent, das entspricht etwa 40.700 Menschen. Dieser Zielgruppe soll der ÖPNV so einfach und günstig wie möglich gemacht werden“ erklärt Thomas Brunke, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) das Motto „1 Ticket. 1 Land. 1 Euro am Tag“. Analog zu dem Seniorenticket Hessen gibt es seit zwei Jahren bereits das Schülerticket Hessen, das sich großer Beliebtheit erfreut.

Das Ticket ist gültig in ganz Hessen, werktags ab 9 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen ganztägig.  In der Standardvariante ist keine Mitnahmeregelung inbegriffen, jedoch in der Premium-Variante „Seniorenticket Hessen Komfort“. Dieses Ticket ermöglicht es, nach 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztätig eine Erwachsenen und beliebig viele Kinder (unter 15 Jahren) mitzunehmen. Eines Verwandtschaftsverhältnisses bedarf es dafür nicht. Außerdem ist das Ticket 24 Stunden am Tag gültig und beinhaltet die Nutzung der 1. Klasse. Das Ticket liegt preislich bei 625 Euro und damit immer noch günstiger, als das bisherige Angebot ab Preisstufe 3.

„Das Seniorenticket Hessen ist ein attraktives Angebot für alle im Rheingau-Taunus-Kreis, die den ÖPNV regelmäßig nutzen. Aufgrund des äußerst niedrigen Preises ist es jetzt aber durchaus auch für diejenigen interessant, die bisher Bus oder Bahn aus finanziellen Gründen weniger genutzt haben. Gerade für Senioren, die nicht mehr gerne Auto fahren, ist nun die Zeit zum Umsteigen günstig“ erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Das Ticket ist gültig ab dem 1. Januar 2020, aber vorher bereits an jeder Verkaufsstelle der RTV (https://www.rmv.de/c/de/start/rtv/fahrkarten-und-fahrplaene/verkaufsstellen-fuer-fahrkarten/) und des RMV erhältlich. 

Weitere Informationen zum Ticket gibt es hier: https://www.rmv.de/c/de/informationen-zum-rmv/der-rmv/rmv-aktuell/seniorenticket/ 

Weitere Informationen:

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124/510-468, Fax: 06124/510-18468, E-Mail: mobi-inforheingau-taunusde, www.r-t-v.de

 

 

RTV aktuell

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) geht gegen das Busunternehmen NVG wegen Nichtbeachtung der Beförderungspflicht im Linienverkehr vor

Busausfälle und Verspätungen im Idsteiner Land und Rheingau

Taunusstein, 06. September 2019: Allein im Zeitraum August 2019 bis heute kam es zu über 180 Fahrtausfällen und Verspätungen seitens der Nassauische Verkehrsgesellschaft (NVG). Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV erklärt: „Das stellt für uns aber lediglich eine Verschärfung der seit Monaten anhaltend mangelhaften Verkehrsleistungserbringung durch die NVG im Bereich Idstein, Niedernhausen und im Rheingau von Oestrich-Winkel bis Lorch dar. Wir hatten zu einem Krisengespräch geladen, um mit der NVG-Spitze zu reden, welche Maßnahmen sie zur Verbesserung ergreifen will.“

Brunke zu dem Verlauf des Krisengesprächs mit dem Vertreter des Mutterkonzerns Transdev, zu der auch die NVG gehört: „Unsere Geduld nähert sich dem Ende. Wir können im Namen unserer Kunden des ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis kein weiteres Verständnis für die Lage der NVG aufbringen. Die RTV wird ab sofort alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ausnutzen, um ‚Transdev‘ als dem größten privaten Mobilitätsanbieter in Deutschland und damit auch der NVG als Tochterunternehmen deutlich zu zeigen, dass die ständige Nichteinhaltung der Beförderungspflicht im Linienverkehr durchaus Folgen für sie hat.“, betonte der RTV-Geschäftsführer, der der Transdev die überaus lange Liste an Verfehlungen von Busausfällen bis zu Verspätungen im Idsteiner Land und im Rheingau vorlegte.

„Das zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt wird ständig über die massiven Ausfälle informiert. Zudem hat die RTV bereits eine schriftliche Abmahnung erteilt“, erklärt Brunke. In keiner Weise nachvollziehbar ist der Vorwurf der NVG an die RTV, die Fahrer würden sich deshalb krankmelden, weil sie sich durch das neu installierte ITCS-System der RTV überwacht fühlten. Das System ITCS nimmt eine Erfassung und Übermittlung von reinen GPS-Daten vor, also etwa von dem Standort eines Busses zu einer bestimmten Zeit.

Bei Beschwerden von Fahrgästen kann so leichter nachvollzogen werden, ob der Bus pünktlich an einer Bushaltestelle war oder nicht. Das System arbeitet auch zur Absicherung des Fahrers. Darüber hinaus werden keinerlei andere Daten erhoben. Eine Zustimmung des Betriebsrates wurde der RTV durch den Geschäftsführer der NVG schriftlich bestätigt. Der RTV-Geschäftsführer weiter: „Kein anderer unserer Auftragnehmer oder einer der Subunternehmer hat mit dem System ein Problem; zumal auch hier die Betriebsräte mit eingebunden waren und der Nutzung zugestimmt haben.“

 „Wir warten nun die Umsetzung der in diesem Gespräch festgelegten Schritte ab. Sollte nichts passieren, werden wir unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen unverzüglich reagieren“, erklärte der RTV-Geschäftsführer Brunke abschließend.

RTV aktuell

Aktuelle Ausfälle - Idsteiner Land und Rheingau

Massive Ausfälle in Idstein, Niedernhausen und im Rheingau

Taunusstein, 29. August 2019: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) teilt mit, dass es durch Missstände bei der Nassauischen Verkehrs-Gesellschaft mbH (NVG) derzeit immer wieder zu Ausfällen und Problemen bei Buslinien im Rheingau-Taunus-Kreis kommt. Vor allem sind der Busverkehr in Idstein, Niedernhausen und dem Rheingau von Oestrich-Winkel bis Lorch betroffen. Grund für die Ausfälle seien betriebliche Probleme bei der NVG.

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV zeigt sich verärgert und kann den Unmut der Kunden nachvollziehen: „Die NVG konnte uns bis heute nicht mitteilen, wie lange die Missstände andauern. Wir befinden uns bereits in enger Abstimmung mit dem Dienstleister, denn es kann nicht angehen, dass in derartiger Häufigkeit Busausfälle vorkommen.“ Die RTV ist als lokale Nahverkehrsorganisation im Rheingau-Taunus-Kreis zwar als Aufgabenträger und Bestellerorganisation tätig, verfügt jedoch über keine eigenen Busse oder Bahnen. „Wir vergeben Aufträge an Busunternehmen und stehen sozusagen als ‚Vermittler‘ zwischen Fahrgästen und Busunternehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Maßnahmenpaket, um eine zeitnahe Verbesserung der Verkehrsdienstleistung im betroffenen Gebiet zu erreichen,“ erklärt Geschäftsführer Thomas Brunke.

Europaweite Ausschreibungen machen zeitnahe Veränderungen schwierig

Die Vergabe des öffentlichen Busverkehrs ist vor allem bedingt durch europaweite Ausschreibungen hochkomplex und wird nur alle acht Jahre durchgeführt. Das heißt, einem Busunternehmen, das seine Leistung nicht ordnungsgemäß erbringt, kann nicht einfach von heute auf morgen gekündigt werden: Es muss zunächst ein anderes Unternehmen gefunden werden, das diesen Bereich dann übernehmen kann, sonst käme der gesamten Busverkehr eines Linienbündels zum Erliegen.

„Fahrgästen raten wir, sich beim RTV-Service-Telefon zu erkundigen, ob der gewünschte Bus von einem Ausfall bei der NVG betroffen ist, oder nicht. Alternativ können sich die Kunden auch online informieren oder aber direkt an die NVG wenden“ rät Brunke abschließend.

Hierzu gibt die RTV folgende Nummern und Websiten an:

RTV-Service-Telefon: 06124/7265914 (zwischen 06 Uhr und 22 Uhr)

Oder die Online-Verbindungssuche des RMV unter www.rmv.de

Die NVG ist unter (06722) 710369-0 oder (06772) 96497-0 erreichbar.