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Ausflüge & Sehenswertes

Sonntagsausflug für Müßiggänger

Von Assmannshausen über den Rheinsteig nach Rüdesheim – ein Ausflug für die ganz Entspannten

Wer einen sonnigen Herbsttag für eine gemütliche Wanderung nutzen möchte, dem sei diese Tour empfohlen. Und auch die Kids werden unterwegs einiges erleben können.

Ein sonniger Herbsttag. Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen wir Frankfurter mit der Rheingau-Linie des RMV Assmannshausen. Im Sinne eines Müßiggängers wollen wir's heute locker angehen lassen. Schlendern durch das Städtchen zum Sessellift. Die Rucksäcke abgenommen und in den Sessel geschwungen - dann gleiten wir den Hang hinauf. Vorbei an Wohnzimmerfenstern haben wir zunächst noch die Vorgärten der Anwohner unter unseren Füßen, doch bald schweben wir über Rebstöcken und Heidekraut den Berg hinauf.

Vom Rotwild zur Zauberhöhle

Oben angekommen, stoßen wir auf ein Gehege, in dem es sich das Rotwild gut gehen lässt. Wir ziehen für einen Euro Futter am Automaten und testen wie die Wildtier-Kulinarie wohl ankommt. Zutraulich frisst das liebe Vieh uns aus der Hand. Diese Attraktion, die vor allem Kids begeistert, sorgt auch bei uns für Belustigung. Die nass-kalte Schnauze schleckt dankbar die Krümel aus unseren Händen, was zwangsläufig ein breites Grinsen auf unsere Gesichter treibt.

Nun aber endlich losgestiefelt. Auf dem gut ausgebauten Rheinsteig sind wir unterwegs Richtung Rüdesheim. Doch wir laufen keine zehn Minuten, da zwingt uns die nächste Sehenswürdigkeit zum Halt: die Zauberhöhle. Entlang des Weges ein circa 60 Meter langer, gemauerter Gang – stockfinster. Neugierig, was dort unten auf den Besucher wartet, tasten wir uns vorsichtig durch den verwundenen Tunnel. Der endet in einer Rotunde und gibt schließlich den Blick in den sonnigen Wald frei. Später erfahren wir, dass der Graf von Ostein diese Attraktion 1790 errichten ließ, um seine Gäste zu beeindrucken.

Von Ausblick zu Ausblick zum Niederwald-Denkmal

Wir spazieren weiter und sind überrascht, was für ein buntes Völkchen sich hier oben umhertreibt. Man trifft den ambitionierten Wanderer, viele Spaziergänger und Familien. Alle machen sich in dieser wunderbaren Landschaft einen schönen Herbst-Sonntag.

Immer wieder laden tolle Ausblicke ins Rheintal dazu ein, sich ein schönes Plätzchen zu suchen, sich hinzusetzen und einfach nur zu gucken. Wir laufen weiter, bis sich uns dann das Niederwald-Denkmal erschließt. Das imposante Bauwerk tut sich ganz plötzlich auf, wenn man aus dem Wald tritt. Und so staunt man nicht schlecht, wenn die Germania auf einmal mit ihrem gesenkten Schwert und erhobener Kaiserkrone vor einem steht. Leider lässt sich zur Zeit lediglich die Germania bestaunen. Bis zum Hauptrelief ist das Denkmal abgehangen aufgrund von Renovierungsarbeiten. Ein eindrucksvolles Bauwerk und beliebtes Fotomotiv bleibt sie allerdings trotzdem.

Wir folgen dem Schild, dass uns zu einem Tempel führt. Ein atemberaubender Blick bietet sich auf die Stadt Rüdesheim, umschlossen von Weinreben und Rhein. Hier kommen die Romantiker - wie schon zu Zeiten des Grafen von Ostein - voll auf ihre Kosten.

Durch die Weinberge nach Rüdesheim

Staunen und frische Luft machen hungrig. Wem der Magen knurrt oder wer einfach nur Durst hat, dem sei die Gaststätte "Rebenhaus" empfohlen. Am Hang gelegen, umgeben von Weinstöcken, kann man sich hier bei traumhaftem Rheinblick lokale Spezialitäten und rhein-hessischen Wein schmecken lassen.

Nach dem kulinarischen Exkurs stehen wir vor der Wahl: Seilbahn oder per Pedes gen Rüdesheim? Die zehnminütige Seilbahnfahrt verlockt, doch den Abstieg durch die Weinreben wollen wir uns nicht entgehen lassen.

Nach etwa zwanzig Minuten erreichen wir Rüdesheim. Wer noch Muße hat schaut sich das Städtchen an, geht Eis essen, Kaffee trinken oder, wie wir, einfach zum Zug. Denn die Rheingau-Linie im RMV verkehrt auch am Wochenende stündlich zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof und Neuwied.

Start der Tour

Rüdesheim-Assmannshausen Bahnhof

Bahnhofstraße 1

65385 Rüdesheim

Zielbahnhof

Rüdesheim Bahnhof

Am Rottland 1

65385 Rüdesheim

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