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Verkehrsplanung/ Infrastrukturentwicklung

Starker Verbund dank starker Partner vor Ort

LNVG-Verkehrsmanagementzentrale in Groß-Gerau Zoom Artur Brauer ist in der LNVG-Verkehrsmanagementzentrale tätig
(© RMV)
Ein optimales regionales Verkehrsangebot im RMV-Gebiet - dafür setzt sich der RMV täglich ein. Zu seinem Erfolgskonzept gehören kompetente Partner vor Ort, die den lokalen Nahverkehr im Blick haben und die regionalen Belange auf Verbundebene mitgestalten. Eine der sogenannten Lokalen Nahverkehrsorganisationen im RMV ist die LNVG Groß-Gerau. Sie ist seit dem RMV-Start 1995 mit dabei.

Optimale Nahverkehrsangebote - lokal und regional

In Karte des Zuständigkeitsbereichs der LNVG Groß-Gerau Zoom Karte des Zuständigkeitsbereichs der LNVG Groß-Gerau (© LNVG Groß-Gerau) ihrem Gebiet - dazu zählen 13 kreisangehörige Städte und Gemeinden mit einer Fläche von mehr als 390 Quadratkilometern und etwa 200.000 Einwohnern - organisiert, überwacht und finanziert die LNVG aktuell 23 lokale Buslinien und zwei AnrufSammelTaxi-Verkehre. Zudem bestellt und finanziert sie über den RMV die kreisweiten Verkehre auf den S-Bahn-Linien S7, S8 und S9, auf den Regionalbahn-Linien 70, 75 und 80 sowie auf drei regionalen Buslinien.

Damit der Verkehr vor Ort und darüber hinaus reibungslos fließt, stimmt die LNVG den lokalen Nahverkehrsplan mit den regionalen Verkehrsplänen im Verbund ab. Das Ergebnis: Kunden, die zum Beispiel die örtlichen Buslinien nutzen, brauchen am Bahnhof nicht mehr lange auf Anschlusszüge in die Region zu warten. Ein Plus besonders für Schüler und Jobpendler, die durch kurze Umsteigezeiten deutlich schneller zur Schule beziehungsweise zur Arbeit und wieder nach Hause kommen.

Aufbruch in eine neue Verkehrsära

Vor Angelika Reinhardt (Prokuristin) und Christian Sommer (Geschäftsführer) leiten die LNVG Groß-Gerau Zoom Angelika Reinhardt (Prokuristin) und Christian Sommer (Geschäftsführer) leiten die LNVG Groß-Gerau (© RMV) dem Einstieg in den Verbund sah das noch anders aus. LNVG-Geschäftsführer Christian Sommer erinnert sich gut: Das damalige Angebot rund um Groß-Gerau war überschaubar und getragen von Werksverkehren zu Opel in Rüsselsheim und dem Schülerverkehr. Taktverkehr, gute Anschlüsse an den Bahnhöfen, ein in den Linienverkehr integrierter Schülerverkehr, all das war vor 1995 Zukunftsmusik. Die mit der Eingliederung in den RMV entstandene neue Struktur habe erstmals das Fahren mit nur einer Fahrkarte möglich gemacht, sagt Sommer - inzwischen eine Selbstverständlichkeit, damals ein Riesennovum.

Sein Unternehmen habe mit dem RMV in den vergangenen 20 Jahren einen riesigen Sprung nach vorne getan, versichert der LNVG-Geschäftsführer. Um beste Qualität zum wirtschaftlich sinnvollen Preis zu bekommen, schreibt die LNVG Verkehrsleistungen öffentlich aus - und übernimmt dabei etwa in den Vergabeverfahren die hohen RMV-Standards bei Fahrzeugtypen und -ausstattung.

Zentrales Verkehrsmanagement

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im laufenden Betrieb - diese Ziele hat sich die LNVG auf die Fahne geschrieben. Ein 2008 eingeführtes Verkehrsmanagementsystem sichert einen möglichst reibungslosen Verkehrsablauf. In der LNVG-Verkehrsmanagementzentrale in Groß-Gerau überwachen ausgebildete Busfahrer von vier Uhr morgens bis in den späten Abend live und im direkten Kontakt mit den Fahrern den Busverkehr im LNVG-Gebiet. Weil die erfahrenen Kollegen in der Zentrale auf den Monitoren alle Strecken im Blick haben, können sie den Fahrern etwa Behinderungen unmittelbar melden und auch Ausweichmöglichkeiten vorschlagen.

Aktuelle Zahlen belegen, dass das Prinzip funktioniert: 1995 wurden im Kreis 3,1 Millionen Busverkehrskilometer gefahren, im Jahr 2015 erwartet Christian Sommer einen Anstieg auf etwa 4,8 Millionen Busverkehrskilometer. Die Fahrgeld-Einnahmen kletterten von 900.000 Euro im Jahr 1995 auf 7 Millionen Euro im Jahr 2014 - ein wichtiger Aspekt, da die LNVG einen Großteil ihrer Investitionen ins lokale Verkehrsangebot über Fahrgelder bestreitet.

Neue Wege im Vertrieb

Besonders wichtig ist eTicket Rhein-Main für den Kreis Groß-Gerau Zoom eTicket Rhein-Main für den Kreis Groß-Gerau
(© RMV)
deshalb die Weiterentwicklung des Fahrkartenverkaufs in Bussen und Verkaufsstellen, wie etwa die Einführung des eTickets RheinMain zum Jahreswechsel 2011/2012. Der RMV setzte damit einen Meilenstein des modernen Ticketings, das die Nutzung der Fahrkarte als Mobilitätskarte ermöglicht. Und mit dieser bleiben Kunden nicht nur mit Bus und Bahn flexibel, sondern können zusätzlich etwa Pedelecs oder Autos ausleihen.

Die LNVG zog mit - als direkter Vertriebs- und Ansprechpartner für die Kunden vor Ort. In der Mobilitätszentrale Groß-Gerau waren die neuen elektronischen Fahrkarten umgehend zu haben. Zudem sorgt die LNVG in eigener Verantwortung für die organisatorische und technische Umsetzung der Neuerung in den Verkehrsunternehmen. Im Zuge der Umstellung wurde auf allen Buslinien des LNVG-Zuständigkeitsbereichs der "kontrollierte Einstieg vorne" eingeführt, da sich die Kontrollgeräte für die Chipkarten dort befinden.

Eine Linie bei Marketing und Service

Auf einer Linie Bahnhof Mörfelden mit RMV-MobilitätsInfo Zoom Bahnhof Mörfelden mit RMV-MobilitätsInfo
(© RMV)
sind RMV und LNVG auch bei Service und Marketing. Die Mitarbeiter, die den Kunden in den Mobilitätszentralen Groß-Gerau und Mörfelden-Walldorf mit Informationen zu Bussen und Bahnen sowie zum Fahrplan zur Seite stehen und Fahrkarten verkaufen, durchlaufen vor ihrem Einsatz das Qualifizierungsprogramm "Fachkraft für Mobilitätsberatung im RMV", um sich mit der Produktpalette des Verbunds vertraut zu machen und Kunden besten Service bieten zu können.

Ein äußerst positives Beispiel der Zusammenarbeit im RMV sei die Planung und Einrichtung der Mobilitätszentrale in Mörfelden-Walldorf 2011, sagt LNVG-Prokuristin Angelika Reinhardt. Wer ein spezielles Ticket braucht oder sich nicht durch Fahrpläne lesen möchte, der findet seitdem vor Ort direkte Unterstützung - und der persönliche Kontakt ist für viele Kunden wichtig. Weil die zentralen Vertriebsstellen Aushängeschilder für Verbund sowie LNVG sind, soll auch die Mobilitätszentrale Groß-Gerau bald ein noch moderneres Gesicht bekommen.

Barrierefrei unterwegs im Kreis Groß-Gerau

Ganz oben auf der Agenda der LNVG steht auch der Umbau der Bushaltestellen im Sinne der bis zum Jahr 2022 gesetzlich vorgeschriebenen Barrierefreiheit. Eine Besonderheit dabei: Als Eigentümerin der Infrastruktur von 300 Haltestellen und 140 Unterständen im Kreis hat man in Groß-Gerau bereits 1999 ein Haltestellenerneuerungsprogramm gestartet - inklusive neuer Fahrplanmedien, die auf die Verkehrssituation vor Ort zugeschnitten sind. So werden die Fahrplantabellen künftig im Sinne der Barrierefreiheit verständlicher und vor allem lesbarer entwickelt.

Etwa 100 Abfahrtspositionen sind bereits in den vergangenen zehn Jahren weitgehend barrierefrei gestaltet worden, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden im Kreisgebiet. Dort ermöglichen angepasste Bordhöhen einen fast niveaugleichen Einstieg in die modernen Niederflurbusse. Außerdem erleichtert eine neu gestaltete Führung im Haltestellenbereich seheingeschränkten Menschen das Busfahren.

Verbessert werden soll ebenso die Kommunikation in den Fahrzeugen, so dass nicht nur die nächste Haltestelle angezeigt wird: Der Fahrgast soll zudem visuelle und akustische Informationen über Verzögerungen oder Anschlussverbindungen bekommen. Das bedeutet in Zukunft eine sukzessive Ausstattung der Busse mit neuer Technik und neuen Monitoren.

Auf dem Erreichten auszuruhen ist also keine Option - weder lokal noch regional auf Verbundebene.

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