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Einrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen

Mann mit Sonnenbrille und Langstock in einem Bahnhof der Deutschen Bahn

(© Deutsche Bahn AG - Oliver Lang)

Informationen, die ausschließlich optisch vermittelt werden, wie z. B. Haltestellenaushänge oder die Liniennummer eines Busses, sind blinden Menschen nicht zugänglich und verhindern eine problemlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Gemäß dem "Zwei-Sinne-Prinzip" sollten deshalb alle wichtigen Informationen zusätzlich hörbar (akustisch) oder tastbar (taktil) angeboten werden.

Barrierefreie Haltestellen haben in der Regel ein taktiles Leitsystem. Von Brailleschrift an Schildern und Treppengeländern bis hin zu taktilen Streifen, die in den Boden eingelassen sind, werden Sehbehinderte sicher zum bzw. vom Bahnsteig geleitet. 

Einige Haltestellen sind mit akustischen Ansagen für die aktuellen Abfahrtszeiten ausgestattet. Der zugehörige Taster befindet sich unter der Vitrine in der Wartehalle oder an einem separaten Mast.

In den unterirdischen Stationen wird die einfahrende Bahn mit Liniennummer und Ziel, in den Fahrzeugen jeweils die nächste Haltestelle und – falls notwendig – auch die Ausstiegsseite angesagt.

Nach Möglichkeit sind Elemente wie Türen, Haltestangen oder Trittkanten farblich kontrastreich hervorgehoben und mit taktilen Oberflächen versehen.