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RMV-Pressemitteilung vom 03.04.2019

Regionalbuslinien bleiben bei Verkehrsgesellschaft Gießen

Fünf Linien zwischen Gießen und südöstlichem Umland europaweit ausgeschrieben / Elf Fahrten mit mehr Platz / Garantie für Personal zu Lohn- und Gehaltsbestandteilen

Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) fünf Regionalbuslinien zwischen Gießen und dem südöstlichen Umland ausgeschrieben. Start des neuen Verkehrsvertrages, der für acht Jahre mit Option für eine Verlängerung um zwei Jahre geschlossen wurde, ist der 15. Dezember 2019. Neuer und alter Betreiber des Liniennetzes ist die Verkehrsgesellschaft Gießen. Von der Ausschreibung umfasst sind die Linien 372 (Gießen – Garbenteich – Lich – Laubach – Schotten), 373 (Schülerverkehr Laubach), 375 (Gießen – Pohlheim – Lich – (Hungen)), 376 (Schulverkehr Pohlheim) sowie 377 (Gießen – Pohlheim – Eberstadt/Gambach).

"Der RMV wächst und zwar keineswegs nur im Ballungsraum Frankfurt, sondern auch in der Region", so RMV-Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung Prof. Knut Ringat. "Deswegen nutzen wir die Neuausschreibung, um auf elf stark nachgefragten Fahrten Gelenkbusse einzusetzen, um unseren Fahrgästen noch mehr Platz als bisher zu bieten."

Zudem werden auf der Linie 377 montags bis freitags zusätzliche Fahrten angeboten. Ab Watzenborn-Steinberg nach Eberstadt geht es jetzt auch um 08.36 Uhr und 19.36 Uhr. Umgekehrt geht es zusätzlich ab Eberstadt um 08.59 Uhr nach Watzenborn-Steinberg mit Anschluss nach Gießen.

Moderne Busflotte und hohe Standards für das Fahrpersonal

Alle 18 eingesetzten Busse (neun Solo- und neun Gelenkbusse) verfügen über umfangreiche Fahrgastinformationssysteme wie Monitore mit Echtzeitinformationen und Platz für Fahrräder, Rollstühle oder Kinderwagen und sind mindestens mit der Emissionsnorm EURO VI ausgestattet.

Da dem RMV die Entlohnung des Fahrpersonals zur Sicherung der Qualitätsstandards und der Attraktivität des Busfahrerberufs wichtig ist, verpflichtete er in der Ausschreibung den Gewinner, das vorherige Lohnniveau inklusive erworbener Urlaubsansprüche oder Zulagen zu garantieren und auf Grundlage des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes zu entlohnen.

Datum: 03.04.2019