Wegen großer Nachfrage: RMV verteilt weitere Masken

Verbund verteilt künftig auch Stoffmasken für mehr Nachhaltigkeit / Oberbürgermeister Feldmann: Mehrheit der Fahrgäste hält sich an Pflicht / Verkehrsunternehmen können von Hausrecht Gebrauch machen 

Zusätzlich zur laufenden Maskenverteilaktion hat der RMV mehrere hunderttausend Stoffmasken für seine Kundinnen und Kunden geordert. Die hochwertigen wiederverwendbaren Masken bestehen aus einem Baumwollmischgewebe und sind bei 60 Grad waschbar. So will der Verbund seine Fahrgäste unterstützen, die Verordnung des Landes Hessen noch nachhaltiger umzusetzen.

"Wer in Bus und Bahn eine Maske trägt, handelt solidarisch und schützt seine Mitmenschen“, so der RMV-Aufsichtsratsvorsitzende und Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Ich begrüße die jetzt nochmals ausgeweitete Aktion des RMV daher sehr und freue mich, dass Fahrgäste auch beim Kauf ihrer Fahrkarte in den Vertriebsstellen künftig eine Maske dazu bekommen können.“ 

"Auch wenn Corona die Nachrichten dominiert, gehören Umweltschutz und Nachhaltigkeit nach wie  vor zu den drängendsten Themen unserer Gesellschaft“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mit den Stoffmasken unterstützen wir unsere Fahrgäste nicht nur dabei, die Verordnung des Landes umzusetzen, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag, dass weniger Abfall im ÖPNV entsteht und der öffentliche Nahverkehr seinen Umweltvorteil weiter ausbauen kann.“ 

Die Masken sind in vielen RMV-Vertriebsstellen für die Kundinnen und Kunden kostenfrei erhältlich, wenn sie eine Fahrkarte erwerben oder ein gültiges Ticket vorlegen. Zudem können Verkehrsunternehmen Masken des RMV beziehen und diese in den Fahrzeugen über das Servicepersonal gezielt an Fahrgäste ausgeben, die ihre Mund-Nasen-Bedeckung nicht dabei haben. Darüber hinaus verteilt der Verbund weiterhin Einwegmasken an wechselnden Stationen im RMV-Gebiet und plant den Einsatz von Teams in den Fahrzeugen, die gezielt an Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung eine Maske ausgeben. 

Nach bisherigen Beobachtungen verhält sich der allergrößte Teil der Fahrgäste rücksichtsvoll und bedeckt in den Fahrzeugen Mund und Nase. Jene wenigen Fahrgäste, die ohne Bedeckung im ÖPNV unterwegs sind und kein entsprechendes Attest dabei haben, werden vom Fahrpersonal zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgefordert. Zudem weist der RMV darauf hin, dass die Verkehrsunternehmen bei absolut uneinsichtigen Fahrgästen auch von ihrem Hausrecht Gebrauch machen können. 

Seit dem 27. April ist es in Hessen Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung in Bussen und Bahnen zu tragen. Neben Alltagsmasken aus Stoff und einfachen OP-Masken können Fahrgäste alternativ auch Schals oder Tücher hierfür nutzen. Von der Pflicht ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, die mit einem Attest nachweisen können, dass sie aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen dürfen.

Stand 10.06.2020