Bike+Ride-Anlagen an drei RMV-Stationen in Nidda ausgebaut

Klimafreundliche Mobilität von Morgen mit ÖPNV und Fahrrad / Radpendler profitieren an den Stationen Nidda, Häuserhof und Bad Salzhausen von sicheren und wettergeschützten Abstellanlagen

Seit dieser Woche sind an drei Stationen im Stadtgebiet Nidda 13 zusätzliche Bike+Ride-Anlagen in Betrieb. Damit verfügen die Bahnhöfe Nidda, Häuserhof und Bad Salzhausen jetzt über insgesamt 18 abschließbare Fahrradboxen. Aufgrund der guten Nachfrage hatten sich der Rhein-Main-Verkehrsverbund, die Stadt Nidda und der ZOV darauf verständigt, die Kapazitäten auszuweiten.

"Für die klimafreundliche Mobilität von Morgen wird die Kombination von Fahrrad und ÖPNV immer wichtiger. Schritt für Schritt arbeiten wir daran, unsere Bahnhöfe so umzubauen, dass unsere Fahrgäste Bus und Bahn optimal mit anderen Verkehrsmitteln kombinieren können“, sagt Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds.

"Ich freue mich für alle Fahrradfreunde hier in Nidda. Mit den neuen Fahrradboxen erfüllen wir den Kundenwunsch, insbesondere auch für E-Bikes oder Pedelecs eine sichere Abstellmöglichkeit anzubieten, um dann mit Bus und Bahn die Reise ganz unkompliziert fortzusetzen. Wer Rad und Bahn kombiniert, schont nicht nur die Umwelt, sondern tut auch etwas für die eigene Gesundheit“, sagt Hans-Peter Seum, Bürgermeister der Stadt Nidda.

"Gerade in ländlicheren  Regionen gilt es, komfortable Zubringerverkehre für die die letzte Meile von der Haltestelle zur Haustür bereitzuhalten“, sagt Stefan Klöppel, Leiter ZOV-Verkehr. "Mit den neuen Fahrradboxen wird der Weg zu den Stationen Nidda, Häuserhof und Bad Salzhausen noch einfacher. Ich  danke dem RMV für die gute und reibungslose Zusammenarbeit und der Stadt Nidda für ihr erneutes Engagement für den ÖPNV.“

Projekt im Rahmen des verbundweiten Nahverkehrsplans

Die Errichtung der neuen Fahrradabstellanlagen an den Stationen Nidda, Häuserhof und Bad Salzhausen erfolgte im Rahmen des verbundweiten Nahverkehrsplans mit dem Ziel, Intermodalität und Nahmobilität im gesamten Verbundgebiet zu fördern. Die Baukosten der Fahrradboxen liegen im niedrigen fünfstelligen Bereich und werden 75 Prozent vom RMV sowie zu 25 Prozent von der Stadt Nidda getragen.Die Fahrradboxen sind nicht das erste Engagement des RMV in Nidda: Erst im vergangenen Jahr eröffneten die Stadt Nidda, der Verbund und DB Vertrieb die neu sanierte Mobilitätszentrale am örtlichen Bahnhof. Zudem gilt der täglich mehr als 2000 Ein- und Aussteiger zählende Bahnhof Nidda seit seinem umfangreichen Umbau mit Hauptbauzeit von 2009 bis 2011 als Vorzeigebeispiel für Barrierefreiheit und die Verknüpfung von Bus, Bahn, Auto und Fahrrad im ländlichen Raum.

Weitere Informationen zur Anmietung einer Fahrradbox erhalten Sie bei der Stadtverwaltung Nidda unter der Telefonnummer
(0 60 43) 80 06-1 23.

Stand 23.06.2020