Zum Inhalt springen

RMV-Pressemitteilung vom 21.03.2019

RMV und VAB kündigen enge verbundübergreifende Zusammenarbeit an

Erstes Treffen in Aschaffenburg / Übergangstarife im Fokus

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Verkehrsgemeinschaft am bayerischen Untermain (VAB) wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Vergangene Woche traf sich die RMV-Geschäftsführung mit Gesellschaftern der VAB, darunter die Stadtwerke Aschaffenburg, die Hessische Landesbahn, DB Regio Franken, die Verkehrsgesellschaft Untermain und das Busunternehmen "Ehrlich Touristik" in Aschaffenburg, um die verbundübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsame Projekte anzustoßen.

"60.000 Menschen fahren jeden Tag über die Verbundgrenze von RMV und VAB, weil sie in Hessen arbeiten und in Bayern wohnen oder umgekehrt", sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. "Das müssen wir als Mobilitätsanbieter auch abbilden können."

"In der Vergangenheit hat sich verkehrlich am Untermain immer dann etwas bewegt, wenn engagierte Unternehmen sich zusammengetan haben", sagt Dieter Gerlach, Geschäftsführer der Stadtwerke Aschaffenburg. "Die Zeit ist reif, hier noch enger zusammenzuarbeiten."

Verbundübergreifende Fahrkarten

Insbesondere im Bereich der Übergangstarife streben die Partner kundenfreundlichere Verhältnisse an. Dies betrifft unter anderem den JobTicket-Bereich, wo es derzeit keine Möglichkeit gibt, das VAB-Übergangstarifgebiet in das RMV-JobTicket miteinzubinden, sowie den Semesterticketbereich.

Weitere Bereiche für eine mögliche Zusammenarbeit sind eine einheitliche Mobilitätsplattform, individuelle Mobilitätslösungen, sowie Infrastrukturplanungen wie zum Beispiel verbundübergreifende Buslinien.

Datum: 21.03.2019