Pflicht zum Mund-Nase-Schutz im ÖPNV: RMV unterstützt Fahrgäste mit Einwegmasken

Verteilung von Einwegmasken für Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz an rund zwei Dutzend Stellen im RMV-Gebiet

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund, an der Spitze Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann, appelliert an die Fahrgäste, sich an die seitens der Hessischen Landesregierung beschlossene Pflicht zum Mund-Nase-Schutz im öffentlichen Nahverkehr zu halten: Um seine Fahrgäste gerade in den ersten Tagen dabei zu unterstützen, stellt der Verbund mehrere hunderttausend Einwegmasken zur Verfügung. Diese werden an rund zwei Dutzend Standorten an Bahnhöfen und Omnibusbahnhöfen über mehrere Tage gezielt an jene Fahrgäste ausgegeben, die noch nicht die Möglichkeit hatten, sich einen Mund-Nasen-Schutz zu besorgen.

„Nur gemeinsam können wir die Verbreitung des Coronavirus eindämmen. Deshalb ist unabdingbar, dass dort, wo viele Menschen aufeinandertreffen, von allen ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Im öffentlichen Nahverkehr ist das besonders wichtig, denn nicht immer wird der nötige Abstand eingehalten werden können. Dass der RMV kostenlos an seine Fahrgäste Masken verteilt, begrüße ich. Eines darf man aber nicht vergessen: Ein Schutz von Mund und Nase erhöht die Sicherheit, vor allem des jeweiligen Gegenübers, aber sie bietet keinen hundertprozentigen Schutz. Daher ist es ebenso wichtig, auch alle anderen Hygieneregeln weiterhin einzuhalten“, sagte der hessische  Wirtschafts und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir.

„Frankfurt und die Region arbeiten Hand in Hand, damit wir auch bei einer Zunahme der Fahrgäste den Gesundheitsschutz verbessern. Mir ist auch der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen, damit sie sich selbst und ihre Kolleginnen und Kollegen und die Fahrgäste schützen. Bekanntlich schützen Masken vor allem das Gegenüber, darum ist es notwendige Solidarität, dass alle mitmachen!“, sagt Frankfurts Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann. „Umso wichtiger ist es, dass alle einen Mund-Nase-Schutz tragen, um sich gegenseitig zu schützen.“

„Bis es einen Impfstoff gibt, werden wir mit dem Virus leben müssen. Der Mund-Nasen-Schutz ist ein weiterer Schritt, um unter den weiterhin gebotenen Hygienemaßnahmen wieder ein Stück Normalität herzustellen“, so Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises und stellvertretender RMV-Aufsichtsratsvorsitzender.

„Ob automatische Türöffnungen, mehr Fahrzeugreinigungen oder Einstieg durch die hinteren Türen – wir tun gemeinsam mit unseren Partnern was wir können, um unseren Fahrgästen eine sichere Fahrt mit dem ÖPNV zu ermöglichen. Wenn die Busse und Bahnen wieder voller werden, wird es aber nicht immer möglich sein, den außerhalb des ÖPNVs vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten“, so Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV. „Gerade in diesen Situationen ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ein wichtiger Baustein im Kampf gegen das Coronavirus. Mit unserer Verteilaktion leisten wir unseren Beitrag dazu, die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen.“

Wechselnde Verteilstandorte im gesamten RMV-Gebiet

Der RMV dankt allen Fahrgästen, die dem ÖPNV die Treue halten und appelliert daran, die Pflicht zum Mund-Nase-Schutz einzuhalten. Als unterstützende Maßnahme werden die Einwegmasken durch mobile Teams in Großstädten, Mittelzentren und auch kleineren Städten im RMV-Gebiet an rund zwei Dutzend wechselnden Standorten über mehrere Tage verteilt, solange der Vorrat reicht. Um möglichst viele Fahrgäste in den kommenden Tagen für ihre unmittelbar bevorstehende Fahrt zu unterstützen, wird dabei jeweils nur eine Maske pro Fahrgast ausgegeben. Neben den Einwegmasken des RMV sind selbstverständlich auch Alltagsmasken aus Stoff, sowie alternativ Schals oder Tüchern vor Mund und Nase eine Möglichkeit, der Pflicht nachzukommen und das Umfeld zu schützen.

Stand 24.04.2020