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Pressemitteilungen 2018

Mehr Sitzplätze, mehr Fahrten und neue Verbindungen: RMV verbessert Fahrplanangebot

S-Bahnen noch länger im 15-Minuten-Takt unterwegs / HLB übernimmt Teilnetz Südhessen-Untermain mit neuen Fahrzeugen / Neues Regionalexpressangebot zwischen Mainz und Frankfurt / Schneller und öfter in den Rheingau

Der Fahrplanwechsel des RMV am 9. Dezember 2018 steht ganz im Zeichen von mehr Kapazitäten: „Nicht nur in den schönen Rheingau geht es jetzt schneller und öfter. Die Ausweitung des Angebots ist angesichts der wachsenden Metropolregion ein zentraler und richtiger Schritt“, so RMV-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann. „Wenn eine S-Bahn-Linie im 15-Minuten-Takt fährt, kann sie jede Stunde rund 5000 Fahrgäste ans Ziel bringen. Jede zusätzliche Verbindung ist daher ein Gewinn für Frankfurt.“

Der S-Bahn-Fuhrpark im Rhein-Main-Gebiet wird nicht nur schrittweise durch 14 zusätzliche Fahrzeuge verstärkt, die Bahnen sind außerdem auf den Linien S1, S2, S5 und S6 abends eine Stunde länger, also bis 20 Uhr, im 15-Minuten-Takt unterwegs. Auf der am stärksten nachgefragten Linie S1 beginnt der 15-Minuten-Takt zwischen Frankfurt-Höchst und Offenbach Ost bereits mittags ab 13 Uhr.

„Besonders für Pendlerinnen und Pendler aus der Region sind häufige Fahrten mit einem ausreichendem Sitzplatzangebot wichtig“, sagt Ulrich Krebs, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender im RMV. „Ich freue mich besonders, dass der RMV seine Kapazitäten auf den stark belasteten Strecken weiter ausbaut und auch die S5 in Richtung Bad Homburg noch länger im 15-Minuten-Takt fahren lässt.“

„Perspektivisch wollen wir tagsüber durchgängig Verbindungen im Viertelstundentakt anbieten“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mit der Ausweitung der Hauptverkehrszeit gehen wir jetzt den ersten Schritt.“

Mehr Sitzplätze zwischen Wiesbaden und Aschaffenburg

Auf bis zu 20 Prozent mehr Sitzplätze können sich Fahrgäste der Linie RB75 auf der Strecke Wiesbaden – Mainz – Darmstadt – Aschaffenburg freuen, gleiches gilt für die Linien RB58 (Frankfurt – Hanau – Aschaffenburg – Laufach) und RE59 (Frankfurt Flughafen – Hanau – Aschaffenburg). Mit dem Fahrplanwechsel übernimmt die Hessische Landesbahn (HLB) die Strecken und setzt neue und moderne Züge vom Typ Coradia Continental ein. In der Hauptverkehrszeit warten die Züge mit bis zu 400 Sitzplätzen auf. Montags bis samstags verkehrt die RB75 dann durchgängig im Halbstundentakt zwischen Wiesbaden und Darmstadt. Auch im Früh- und Spätverkehr sowie in den Wochenendnächten gibt es zusätzliche Fahrten. 

Neue Direktverbindung entlastet RheingauLinie

Mit der Verlängerung der Linien RE4 und RE14 von Worms gibt es zudem erstmals eine stündliche nordmainische Direktverbindung von Mainz Hauptbahnhof über Hochheim und Höchst bis Frankfurt Hauptbahnhof. Die Züge brauchen von Mainz bis Frankfurt Hauptbahnhof nur rund 30 Minuten und sind damit fünf bis zehn Minuten schneller als südmainische Verbindungen über den Flughafen. Zudem bedeutet die neue Verbindung eine umstiegsfreie Fahrt von Mainz Hauptbahnhof nach Höchst. Die Züge sollen so unter anderem die S8 und die RheingauLinie entlasten, indem sie eine attraktive Alternative für Fahrgäste werden, die von Mainz nach Frankfurt-Höchst unterwegs sind.

Auf der stark nachgefragten RheingauLinie wird es mit dem neuen Regionalexpress RE9 morgens zwei zusätzliche Fahrten von Eltville nach Frankfurt ohne Halt in Wiesbaden Hauptbahnhof geben, mit denen Fahrgäste aus dem Rheingau rund zehn Minuten schneller in Frankfurt ankommen. In der Gegenrichtung sind morgens und nachmittags jeweils eine Fahrt geplant.

Ein schneller Zubringer zur RE9 wird die neue Expressbuslinie X79, die von Schlangenbad über Bad Schwalbach nach Walluf fährt und die Zugverbindung so auch für Pendler aus dem Taunus attraktiv macht. Da der Rheingau insbesondere in den warmen Monaten bei Touristen beliebt ist, verkehrt die RB10 zwischen Mai und Oktober ab 2019 auch am Wochenende alle 30 Minuten statt bisher stündlich und mit mehr Sitzplätzen als bisher.

Neue X-Bus-Linien

„Mit mehr Sitzplätzen, erweiterten Takten und auch gänzlich neuen Verbindungen kommen wir der stetig wachsenden Nachfrage entgegen“, so Ringat. „Das ist aber noch nicht alles: Neben der X79 haben wir im ländlichen Raum drei weitere Expressbuslinien neu geschaffen und zahlreiche weitere ausgebaut, um die Anbindung an die Schiene zu verbessern und die Region noch enger zusammenwachsen zu lassen.“

Zu den neu eingerichteten Linien gehört beispielsweise die X40, die von Gladenbach nach Biedenkopf führt und dabei nur 30 statt knapp 40 Minuten für die Fahrt braucht. Umfangreiche Leistungsausweitungen bringt außerdem die X39 zwischen Alsfeld und Treysa.

Die wichtigsten Fahrplanänderungen in den Regionen im Detail:

Rhein-Main

Auf den Streckenabschnitten der S-Bahn-Linien S1, S5 und S6 sowie auf der gesamten Strecke der S2 wird der 15-Minuten-Takt um eine Stunde bis 20 Uhr ausgeweitet. Außerdem wird der S-Bahn-Fuhrpark bis Dezember 2020 schrittweise um 14 zusätzliche Fahrzeuge erweitert. Mit den zusätzlichen Fahrzeugen sind eine höhere betriebliche Flexibilität sowie überschlagene Wenden an den Endhaltestellen möglich (ein zweiter Zug wartet dort bereits und fährt pünktlich los, egal wann der erste Zug dort eintrifft). Dies soll positive Auswirkungen auf die Abfahrtspünktlichkeit haben.

S1: Ausweitung des 15-Minuten-Taktes zwischen Frankfurt-Höchst und Offenbach Ost montags bis freitags ab 13 Uhr und samstags bis 19 Uhr sowie zwischen Hochheim/Flörsheim und Rödermark Ober-Roden montags bis freitags bis 20 Uhr. Neue Frühfahrten montags bis samstags um 3:58 Uhr und sonn- und feiertags um 6:58 Uhr ab Rödermark Ober-Roden bis Wiesbaden. In Hochheim halten zukünftig die Expresszüge der Linien RE4 und RE14, so dass 16 neue Direktverbindungen nach Frankfurt und Mainz bestehen, die 7 bisherige Fahrten der S1 nach Frankfurt ersetzen.

S3: Der Halbstundentakt an Sonn- und Feiertagen von und nach Darmstadt beginnt eine Stunde früher gegen 6 Uhr.

S5: Der 15-Minuten-Takt wird zwischen Bad Homburg und Frankfurt montags bis freitags bis 20 Uhr ausgeweitet. Zudem sind bei zusätzlichen Fahrten am Wochenende zwei gekoppelte Fahrzeuge unterwegs.

S6: Zwischen Groß-Karben und Frankfurt montags bis freitags bis 20 Uhr im 15-Minuten-Takt.

S8/S9: Auch unter der Woche nachts im durchgängigen Halbstundentakt zwischen Frankfurt Flughafen und Frankfurt Konstablerwache, am Wochenende wird der durchgängige Nacht-Halbstundentakt zwischen Frankfurt Flughafen und Offenbach Ost gefahren.

 

Durch den neuen Takt der S8 sowie durch zusätzliche Frühfahrten der Buslinien X17 von Hofheim, X19 von Obertshausen und 751 von Mörfelden-Walldorf kann der Frankfurter Flughafen jeden Tag vor 4 Uhr morgens erreicht werden – eine wichtige Verbesserung für dort Beschäftigte.

Gleich drei neu verlängerte Regionalzuglinien sorgen für eine bessere Verbindung von Mainz und Frankfurt:

  • Die RE4 und 14 aus Karlsruhe bzw. Mannheim enden ab Dezember nicht mehr in Mainz, sondern fahren im Stundentakt mit Halt in Hochheim und Frankfurt-Höchst zum Frankfurter Hauptbahnhof. In die Gegenrichtung fahren die Züge im Stundentakt bis Mainz und im Zweistundentakt bis nach Worms und Mannheim. Die Züge sind insbesondere für Mainzer Pendler attraktiv, die bisher ab Kastel die Rheingaulinie nutzen, um nach Höchst zu kommen. Zusammen mit den südmainischen RE-Verbindungen können Mainzer Fahrgäste so mindestens zweimal pro Stunde eine Expressverbindung nach Frankfurt nutzen.
  • Eine RE3-Verbindung aus Saarbrücken fährt montags bis freitags ebenfalls von Mainz weiter bis nach Frankfurt (Ankunft 18:26 Uhr), zurück über Mainz bis Saarbrücken fährt der Zug ab Frankfurt Hauptbahnhof um 19:25 Uhr.

 

„RheingauLinie“: Expressverbindungen und neue Spät- und Wochenendfahrten

  • Die „RheingauLinie“ bekommt montags bis freitags einen schnellen Bruder: Der RE9, oder auch „RheingauExpress“, verkehrt ab Dezember zusätzlich zur „RheingauLinie“ zwischen Eltville und Frankfurt ohne Halt in Wiesbaden Hauptbahnhof, alle anderen Halte zwischen Eltville und Frankfurt werden wie bei der RB10 weiterhin bedient.
    • Zwei Verbindungen morgens ab Eltville (Abfahrt 6:05 Uhr und 8:05 Uhr)
    • Zwei Verbindungen ab Frankfurt Hauptbahnhof (Abfahrt 7:11 Uhr und 17:10 Uhr)
    • Fahrtdauer zwischen Eltville und Frankfurt: 45 Minuten statt 55 Minuten
    • Auf Bahnverbindung abgestimmte Zubringerbusse aus Richtung Rüdesheim sowie Bad Schwalbach/Schlangenbad
  • Ausweitungen auf der regulären „RheingauLinie“ (RB10: Neuwied – Rüdesheim – Wiesbaden – Frankfurt)
    • Montags bis freitags eine zusätzliche Fahrt bis Frankfurt Hauptbahnhof (Ankunft 23:05 Uhr), in Gegenrichtung eine neue Spätfahrt ab Frankfurt um 22:53 Uhr bis Rüdesheim.
    • In den Partynächten (Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag und vor Feiertagen) fährt ab Kaub um 23:36 Uhr ein Zug bis Frankfurt (Ankunft 1:05 Uhr), außerdem gibt es eine neue Verbindung ab Frankfurt Hauptbahnhof um 1:53 Uhr bis Rüdesheim.
    • Im Sommer (Mai bis Oktober) zukünftig am Wochenende Halbstundentakt zwischen Frankfurt und Assmannshausen.

 

RB11 „Sodener Bahn“ (Bad Soden – Frankfurt-Höchst): An Samstagen durchgängiger Halbstundentakt zwischen 10 und 20 Uhr.

RB15 „Taunusbahn“ (Grävenwiesbach – Bad Homburg): In den Partynächten eine neue Spätfahrt ab Grävenwiesbach um 23:07 Uhr bis Bad Homburg sowie eine weitere neue Spätfahrt ab Bad Homburg mit Anschluss von der S-Bahn um 0:49 Uhr bis Grävenwiesbach.

RB34 „Niddertalbahn“ (Glauburg-Stockheim – Bad Vilbel – Frankfurt): An Sonn- und Feiertagen verschieben sich die Abfahrtszeiten um etwa 30 Minuten, so dass ein angeglichener Takt an allen Tagen gefahren wird.

RB58 „Main-Spessart“ (Laufach – Aschaffenburg – Hanau – Frankfurt): In den Partynächten neue Nachtfahrten ab Hanau um 1:30 Uhr nach Frankfurt. Zurück geht es ab Frankfurt Hauptbahnhof um 2:30 Uhr nach Hanau Hauptbahnhof.

Bus 171 (Rüdesheim – Wiesbaden): Der Abendverkehr wird wieder zu einem Stundentakt aufgefüllt, was den Rheingau-Touristen zu Gute kommt, dafür entfällt die letzte Nachtfahrt an Wochenenden, die dann durch eine Zugverbindung bewerkstelligt wird.

Bus 269/271 (Idstein – Wiesbaden): Halbstundentakt zwischen Idstein und Wiesbaden an Werktagen in von 5:30 Uhr und 9:30 Uhr sowie 13:30 Uhr bis 21:30 Uhr. Der ergänzende Takt aus den Linien 269 und 271 wird auf diese Zeiträume erweitert.

Bus 274 (Bad Schwalbach – Wiesbaden): Halbstundentakt auch an Samstagen von 10 bis 21 Uhr zwischen Taunusstein und Wiesbaden.

Bus 275 (Nastätten/Katzenelnbogen – Wiesbaden): Morgens und nachmittags werden Verstärkerbusse zwischen Schlangenbad und Wiesbaden eingesetzt.

 

Westhessen

RB22 „Taunusstrecke“ (Frankfurt – Niedernhausen – Limburg): An Werktagen eine neue Spätfahrt um 22:31 Uhr ab Frankfurt Hauptbahnhof bis Limburg.

RB45 „Lahntalbahn“ (Limburg – Weilburg – Wetzlar – Gießen): Der samstägliche Stundentakt wird auf das ganze Jahr ausgeweitet (bisher nur Sommersaison). Zudem gibt es neue Spätfahrten in den Wochenendnächten von Limburg um 0:28 Uhr nach Weilburg sowie von Gießen um 0:21 Uhr über Wetzlar und Weilburg bis Limburg.

Bus LM-11 (Hundsangen – Limburg): Entfall der Verbindungen über Hundsangen hinaus nach Bilkheim-/Salz (Rheinland-Pfalz). Der Schulverkehr aus den betroffenen Ortschaften, auch nach Limburg und Hadamar, wird künftig durch den Westerwaldkreis organisiert.

Bus LM-12 (Beilstein – Limburg): Limburg-Mengerskirchen: Neuer Abendverkehr bis 23:50 an Wochenendnächten, sowie neue Verbindungen an Sonntagen.

Bus LM-33 (Limburg – Kirberg): Leistungsausweitung samstagsnachmittags und im Abendverkehr.

 

Mittelhessen

In Mittelhessen sorgt der Fahrplanwechsel vor allem für neue Spätfahrten in den Wochenendnächten. Außerdem gibt es abends wie morgens in Wetzlar eine gute Umsteigemöglichkeit vom RE99-Sprinter ins gesamte Dilltal.

RE30 „Main-Weser-Bahn“ (Frankfurt – Gießen – Marburg – Kassel): Der Spätzug ab Frankfurt Hauptbahnhof um 23:24 Uhr fährt jetzt auch an Sonn- und Feiertagen durchgehend bis Kassel.

RB40/RE99 „Dillstrecke“ (Frankfurt – Wetzlar – Dillenburg – Siegen): Der Pendlerzug ab Frankfurt Hauptbahnhof um 17:31 Uhr bekommt in Wetzlar einen Anschluss an eine RegionalBahn, mit welcher man zu allen Unterwegsstationen bis Dillenburg kommt.

RB42 „Burgwaldbahn“ (Marburg – Frankenberg): Besserer Anschluss an den RE von/nach Frankfurt mit neuer Spätfahrt montags bis freitags um 22:29 Uhr ab Marburg bis Frankenberg sowie neuer Fahrt an Sonn- und Feiertagen um 9:39 Uhr ab Frankenberg bis Marburg.

RB45 „Vogelsbergbahn“ (Gießen – Alsfeld – Fulda): Verlängerung der Fahrt montags bis freitags um 14:20 Uhr ab Gießen bis Mücke sowie in der Rückrichtung ab Mücke um 15:04 Uhr bis Gießen. Außerdem neue Spätfahrt in den Wochenendnächten um 0:11 Uhr ab Gießen bis Alsfeld.

RB46 „Lahn-Kinzig-Bahn“ (Gießen – Nidda – Gelnhausen): Die Bahnen fahren an Werktagen eine Stunde länger im Stundentakt zwischen Nidda und Gelnhausen. In den Wochenendnächten verlängerte Spätfahrten von Nidda gegen 23 Uhr bis Gießen und Gelnhausen sowie neue Spätfahrten von Gießen um 0:11 Uhr und Gelnhausen um 0:12 Uhr bis Nidda.

RB96 „Hellertalbahn“ (Betzdorf – Dillenburg): Zusätzliche Fahrt am Samstagabend, sodass die letzte Fahrt einheitlich jeden Tag in Dillenburg um 19:44 Uhr ankommt und um 20:16 Uhr abfährt.

 

Osthessen

Mit dem neuen Fahrplan können wir auch in Osthessen dem Wunsch vieler Pendler und Partygänger nach zusätzlichen Verbindungen entsprechen.

RB5 „Fuldatalbahn“ (Fulda – Bebra – Kassel): Neue tägliche Spätfahrten um 22 Uhr und 23 Uhr durchgehend von Fulda bis Kassel.

RB45 „Vogelsbergbahn“ (Fulda – Alsfeld – Gießen): Verlängerung der Fahrt ab Fulda in den Wochenendnächten um 22 Uhr bis Gießen.

RE50 „Kinzigtalbahn“ (Frankfurt – Hanau – Gelnhausen – Schlüchtern – Fulda): Die schnellen Sprinterzüge von Fulda nach Frankfurt (Ankunft 8:08 Uhr) und abends von Frankfurt nach Fulda (Abfahrt 18:18 Uhr) halten zusätzlich in Schlüchtern. Ab Sommer 2019 wird das Fahrtenangebot durch bis dahin freiwerdende Doppelstockzüge erweitert.

RB52 „Rhönbahn“ (Fulda – Gersfeld): Neue Spätfahrt in den Wochenendnächten um 23:23 Uhr von Fulda bis Gersfeld und zurück bis Fulda.

 

Südhessen

Herzstück des Fahrplanwechsels ist die Übernahme der RB75 (Wiesbaden – Mainz – Darmstadt – Aschaffenburg) durch die Hessische Landesbahn mit neuen Fahrzeugen und umfassender Fahrplanausweitung:

  • Neue Fahrzeuge vom Typ Coradia Continental mit kostenlosem WLAN.
  • Bis zu 400 Sitzplätze pro Fahrt – das sind insgesamt über alle Fahrten rund 20 Prozent mehr als vorher.
  • Durchgängiger Halbstundentakt werktags zwischen Wiesbaden und Darmstadt.
  • Erweiterter Halbstundentakt montags bis freitags bereits ab 13 Uhr zwischen Darmstadt und Aschaffenburg.
  • Durchgängiger Stundentakt auf der ganzen Strecke an Sonn- und Feiertagen.
  • Täglich eine Spätfahrt ab Darmstadt um 22:32 Uhr nach Aschaffenburg und ab Aschaffenburg um 22:46 Uhr nach Darmstadt und Wiesbaden.
  • In den Partynächten spätabends jeweils noch eine zusätzliche Fahrt eine Stunde später.

 

RE60 „Main-Neckar-Bahn“ (Mannheim – Darmstadt – Frankfurt): Die Bahnen sind zwischen Darmstadt und Frankfurt auch an Sonn- und Feiertagen ab nachmittags im Halbstundentakt unterwegs, außerdem wird der Halbstundentakt abends an allen Tagen um eine Stunde bis mindestens 22 Uhr verlängert.

RB61 „Dreieichbahn“ (Dieburg – Rödermark Ober-Roden – Dreieich-Buchschlag – Neu-Isenburg/Frankfurt): Verlängerung aller Fahrten samstags zwischen 6 und 21 Uhr im Stundentakt bis zum Frankfurter Hauptbahnhof.

RE80 „Odenwaldbahn“ (Erbach – Darmstadt): Die stark nachgefragte Werktags-Fahrt mit Ankunft in Darmstadt Hauptbahnhof um 8:55 Uhr wird durch eine zusätzliche Busfahrt auf der Linie 693 ab Reinheim um 8:37 Uhr nach Darmstadt verstärkt.

RE85 „Odenwaldbahn“ (Groß-Umstadt Wiebelsbach – Hanau – Frankfurt): Die letzte Fahrt ab Frankfurt fährt neu um 23:16 Uhr statt 22:38 Uhr und ist etwa zehn Minuten schneller unterwegs. In den Wochenendnächten besteht um Mitternacht in Babenhausen Umsteigemöglichkeit zu den neuen Spätfahrten der Linie RB75.

Bus 671 (Darmstadt – Wiebelsbach/Babenhausen): Vier neue Spät- bzw. Nachtfahrten, die Fahrten zur Hochschule in Dieburg werden direkt zur Haltestelle „Dieburg Hochschule Süd“ geführt.

Bus 677 (Aschaffenburg – Darmstadt): Wegen zusätzlicher Zugangebote zwischen Darmstadt und Aschaffenburg wird die Linie 677 eingestellt. Die Linie 671 bietet Alternativen innerhalb des Landkreises Darmstadt-Dieburgs.

 

Nachtbusangebot 

Zum Fahrplanwechsel wird das Nachtbusangebot auf den bereits im August erweiterten nächtlichen

S-Bahn-Verkehr angepasst. Es gibt zusätzliche Wochenend-Nachtfahrten auf den Linien

  • 251 S-Bahn-Station Weißkirchen/Steinbach und Steinbach
  • 253 Höchst – Bad Soden und Bad Soden – Königstein
  • 261 Bad Homburg/Oberursel – Kronberg - Königstein
  • 262 Hofheim – Wallau – Nordenstadt
  • 562 Hanau Hbf – Freiheitsplatz – Bruchköbel – Nidderau
  • 672 Darmstadt – Dieburg
  • 679 Ober-Roden – Dieburg
  • 693 Darmstadt – Fürth
  • OF-64 Dreieich – Buchschlag – Offenthal
  • OF-95 Dietzenbach – Ober-Roden – Urberach
  • X93 Hanau – Erlensee
  • Statt der 677 fährt jetzt die 671 von Darmstadt bis Schaafheim.

  

Expressbusangebot

Das Schnellbusnetz wird nochmals ausgebaut: Es gibt vier neue Linien (X39, X40, X79, X89) und zahlreiche Fahrtausweitungen.

Auf den Linien X19 (Flughafen – Obertshausen) und X26 (Wiesbaden – Bad Homburg) gibt es Fahrzeitanpassungen, um mehr Fahrplanstabilität im Angebot zu erzielen.

X27 (Königstein – Karben – Nidderau): Wird über Groß-Karben hinaus nach Nidderau verlängert.

X38 (Gladenbach – Marburg): Es werden ein zusätzlicher Halt in Lohra-Willershausen eingerichtet sowie Taktlücken geschlossen.

X39 (Alsfeld – Treysa): Aus der Linie 396 wurde eine neue Expressbuslinie mit schnelleren Fahrzeiten entwickelt, die an Werktagen im Stundentakt fährt. Die Linie 396 bleibt weiterhin bestehen und enthält die Schülerverkehre sowie die ALT-Verkehre.

X40 (Gladenbach – Biedenkopf): Die neue Expressbuslinie verkehrt im Zwei-Stunden-Takt und ergänzt so die Linie MR-40. Beide Linien zusammen stellen einen Stundentakt zwischen Gladenbach und Biedenkopf bereit.

X72 (Limburg – Wiesbaden): Neue Frühfahrt um 4:47 Uhr ab Limburg nach Wiesbaden, außerdem zusätzliche Fahrten von Montag bis Samstag am Vormittag sowie von Montag bis Freitagabends.

X79 (Bad Schwalbach – Walluf): Die neue Expressbuslinie dient als Zu- und Abbringer von/zum neuen Schnellzug RE9 von/nach Frankfurt (Ohne Halt in Wiesbaden Hbf).

X83 (Langen – Offenbach): Erweitertes Angebot am Wochenende, außerdem unter der Woche zwei neue Frühfahrten von Offenbach nach Langen zur Ausweitung des 30-Min-Taktes.

X89 (Weilburg – Grävenwiesbach): Die bisherige Linie 289 wird zur X89 und als Expressbuslinie aufgewertet: Sie bekommt vormittags und nachmittags neue Verbindungen zwischen Weilburg und Grävenwiesbach. Eine neue Frühfahrt mit Abfahrt um 4:30 Uhr ab Weilburg erreicht den Grävenwiesbacher Bahnhof rechtzeitig für den ersten durchgehenden Zug nach Frankfurt.