Zur Vorbereitung auf höhere Nachfrage: RMV weitet Angebot auf mehreren Linien aus

Ab 1. Mai auf fünf Linien / tagsüber 30-Minuten-Takt auf der Rheingau-Linie

Um möglichst viel Platz in den Fahrzeugen zu bieten, verstärkt der RMV ab Samstag, 1. Mai, die Kapazitäten auf mehreren Linien, die üblicherweise in den Sommermonaten besonders stark nachgefragt werden. Auf der Lahntal-, Vogelsberg-, Rhön- und der Niddertalbahn stehen mehr Sitzplätze und Stellflächen für Fahrräder zur Verfügung. Auch auf der Rheingau-Linie wird das Platzangebot ausgeweitet.

„Wir alle hoffen, dass mit wachsendem Impffortschritt die Corona-Zahlen sinken und bald wieder mehr Freizeitaktivitäten möglich werden. Bis die Pandemie endgültig vorbei ist, wird es aber noch dauern – deshalb gehen wir davon aus, dass die Menschen im RMV-Gebiet auch in diesem Sommer bei geringeren Inzidenzen vermehrt Tagesausflüge unternehmen werden, statt länger zu verreisen. Darauf bereiten wir uns mit längeren Zügen und zusätzlichen Verbindungen vor, um allen Fahrgästen auch bei höherer Nachfrage so viel Platz wie möglich zu bieten“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

Alle zusätzlich angebotenen Fahrten sind in der Fahrplanauskunft auf www.rmv.de enthalten. Dort gibt es außerdem weitere Informationen zum RMV-Tarif.

Ausreichend Zeit einplanen

Damit sich die Fahrgäste optimal verteilen, empfiehlt der RMV klassische An- und Abreisezeiten an den Wochenenden zu meiden und so früh wie möglich oder erst am späteren Vormittag loszufahren. Wie stark eine Fahrt voraussichtlich nachgefragt sein wird, können Fahrgäste vorab in der RMV-App nachschauen. Die dort integrierte Auslastungsprognose zeigt das erwartete Fahrgastaufkommen der gewünschten Verbindung an und empfiehlt bei erwarteter hoher Nachfrage alternative Verbindungen.

Die Mitnahme von Fahrrädern ist im Rahmen der zur Verfügung stehenden Kapazitäten in allen Zügen kostenlos. Da an besonders schönen Tagen gerade morgens und nachmittags mitunter sehr viele Fahrgäste mit Rad unterwegs sind, werden diese gebeten, ausreichend Zeit für die An- und Abreise einzuplanen, falls bei einer Fahrt einmal alle Radstellplätze belegt sein sollten.

Davon unabhängig weist der RMV seine Fahrgäste darauf hin, die jeweils aktuell geltenden Corona-Regelungen zu berücksichtigen und sich vor Fahrtantritt über möglicherweise geänderte Öffnungszeiten bei beliebten Freizeitzielen zu informieren.

RMV-Linie 45: Limburg – Gießen – Alsfeld – Fulda

Auf der Lahntalbahn zwischen Limburg und Gießen hatte der RMV bereits zum Fahrplanwechsel 2020/21 den ausgeweiteten Sommerfahrplan mit sieben Zügen mehr je Richtung an Sonn- und Feiertagen fürs ganze Jahr übernommen. Darüber hinaus fahren ab 1. Mai viele Züge an Sonn- und Feiertagen mit doppelter Platzkapazität. Diese verfügen dann über 24 Fahrradstellplätze.

RMV-Linie 52: Fulda – Gersfeld (Rhönbahn)

Die Rhönbahn fährt während der Fahrradsaison sonn- und feiertags zu den am stärksten genutzten Zeiten ebenfalls im Stundentakt. Dafür werden neben den zweistündlich fahrenden Regelzügen sechs Zusatzzüge je Richtung eingesetzt. Die Abfahrtszeiten der Zusatzfahrten in Fulda sind 8:20 Uhr, 10:20 Uhr, 12:20 Uhr, 14:20 Uhr, 16:20 Uhr und 18:20 Uhr, in der Gegenrichtung ab Gersfeld um 9:16 Uhr, 11:16 Uhr, 13:16 Uhr, 15:16 Uhr, 17:16 Uhr und 19:16 Uhr. Diese Züge bieten jeweils 24 Fahrradstellplätze. 

RMV-Linie 10: Frankfurt – Wiesbaden – Neuwied (RheingauLinie)

Auf der RMV-Linie 10 werden samstags, sonn- und feiertags neun Fahrten in Hin- und Gegenrichtung zwischen Frankfurt und Assmannshausen ergänzt. Hieraus ergibt sich am Wochenende (Frankfurt Hauptbahnhof ab 9:23 Uhr bzw. in der Gegenrichtung Assmannshausen ab 11:18 Uhr) tagsüber ein 30-Minuten-Takt auf der von Ausflüglern stark nachgefragten Verbindung.

RMV-Linie 34: Glauburg-Stockheim – Bad Vilbel – Frankfurt

Auf der Niddertalbahn fahren samstags, sonn- und feiertags viele Züge mit zusätzlichen Kapazitäten für die Mitnahme von Fahrrädern. Ab 1. Mai werden an Sonn- und Feiertagen zwei zusätzliche Züge von Frankfurt nach Stockheim angeboten. Der erste Zug startet um 8:46 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof. Der zweite Zusatzzug um 10:46 Uhr.

Buslinie 245 „Weiltalbus“: Oberursel – Weilmünster – Weilburg

Beim Weiltalbus mit Fahrradanhänger, der auch Elektrofahrräder befördern kann, werden ab Oberursel an Wochenenden und Feiertagen vier Fahrten (um 8:38 Uhr, 11:18 Uhr, 13:18 Uhr und 15:18 Uhr) angeboten. In der Gegenrichtung fünf Fahrten (um 9:20 Uhr, 11:07 Uhr, 13:20 Uhr, 15:20 Uhr und 17:20 Uhr). Einzelne Fahrten führen sogar ab/bis Bad Homburg. In Oberursel-Hohemark besteht Anschluss zur Frankfurter U-Bahn und in Weilburg zur Lahntalbahn.

 

Stand: 29.04.2021