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Pressemitteilungen 2018

Neue mobile Geräte für schnellere und zuverlässigere Fahrkartenkontrollen

Im Verbundgebiet insgesamt 700 neue Kontrollgeräte mit modernster Technik / VGF Frankfurt größter Abnehmer mit 200 neuen Geräten / Mandantenfähiges Hintergrundsystem erleichtert Maßnahmen bei Systemupdates und Funktionserweiterungen

Auf der Fachmesse Hypermotion hat der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), Prof. Knut Ringat, eines der neuen modernen mobilen Geräte zur Fahrkartenkontrolle symbolisch an Thomas Wissgott, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), übergeben. Insgesamt hat der RMV 700 Geräte für seine Partner angeschafft. Mit den neuen Kontrollterminals steigt die VGF zudem auf das RMV-eigene mandantenfähige Hintergrundsystem um.

„Dank der neuen mobilen Kontrollgeräte läuft die Fahrscheinkontrolle zukünftig schneller ab als bisher“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Die VGF ist mit rund 200 neuen Kontrollgeräten der größte Abnehmer im Verbundgebiet. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über ihre Bereitschaft, mit auf das mandantenfähige Hintergrundsystem umzusteigen.“

Leihverträge für verbundweit rund 700 neue Kontrollgeräte

Der RMV stellt die Kontrollterminals allen Partnern im Verbundgebiet mittels Leihvertrag zur Verfügung, die auf das gemeinsame Terminal-Management-System (TMS) des Herstellers Systemtechnik umsteigen.

Während zuvor zahlreiche lokale Nahverkehrsorganisationen und Verkehrsunternehmen im RMV ihre eigenen Hintergrundsysteme nutzten, darunter auch die VGF, bietet das gemeinsame Hintergrundsystem viele Vorteile aufgrund der zentralen Datenabwicklung. So ist es einfacher, Fehlerdaten auszulesen und diese zu beheben sowie Funktionserweiterungen auf allen Geräten synchron einzuspielen. Die technische Umsetzung der Datenweitergabe wird dabei vollständig von der RMV-Tochter rms abgewickelt.

„Gerne haben wir das Angebot des RMV zur kostenlosen Überlassung von Fahrscheinprüfgeräten und dem zugehörigen Hintergrundsystem angenommen“, berichtet VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott. „Das vom RMV bereitgestellte Gesamtpaket bedeutet für uns bei gleichen Servicelevels eine große Kostenentlastung. Diese übernimmt künftig der RMV. Die Prüfung der Chipkarten geht in Zukunft mit den neuen Geräten dank verbesserter Technik noch schneller. Davon profitieren letztlich alle unsere Fahrgäste.“

Schnellere Datenübertragung und größere Speicherkapazitäten

Die neuen Geräte sind über eine LTE-Verbindung schneller in der Datenübertragung und verfügen über größere Speicherkapazitäten, die auch umfangreiche Datenmengen problemlos bewältigen. Über die mobilen Kontrollgeräte können eTickets nicht nur für die jeweilige Fahrt geprüft, sondern auch zuvor online erworbene Fahrtberechtigungen auf das eTicket übertragen werden.

Aktuell sind bereits rund 180 Geräte im Einsatz, die seit September an die verschiedenen lokalen Nahverkehrsorganisationen und Verkehrsunternehmen ausgegeben wurden, die bereits an das mandantenfähige Hintergrundsystem des RMV angeschlossen waren. Bis Ende 2019 sollen zudem alle Partner des RMV, die einen Umstieg planen, mit den neuen Geräten ausgestattet sein.

Datum: 20.11.2018


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