Coronavirus: Geänderte Einstiegsregelungen

Derzeit rüsten viele Verkehrsunternehmen ihre Busse um, so dass der Fronteinstieg und der Fahrkartenkauf im Bus wieder möglich werden. Bei den Buslinien, bei denen die Einstiegstür beim Fahrer noch geschlossen bleibt, gilt dennoch weiterhin die Fahrkartenpflicht. Fahrgäste können Fahrkarten vor Fahrtantritt über die RMV-App, den RMV-TicketShop oder spätestens beim Umstieg an einer Station mit Fahrkartenautomat erwerben.

 

Geänderte Einstiegsregelungen finden Sie in der folgenden Übersicht der Städte und Landkreise:


Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg

Die Busse in der Region werden derzeit zum Teil noch umgerüstet.

Frankfurt

Die Frankfurter Stadtbusse werden nach und nach mit Trennscheiben im Fahrerbereich ausgestattet. Bis alle der mehr als 350 im Frankfurter Linienverkehr eingesetzten Busse umgebaut sind, wird es aber voraussichtlich bis in den Herbst hinein dauern.

Weitere Infos dazu gibt es hier: Corona-Pandemie: Reguläre Fahrpläne und Trennscheiben für die Fahrgäste

Busse

Bei allen Buslinien mit zweistelliger Liniennummer sind der Vordereinstieg und der Fahrkartenverkauf durch das Fahrpersonal gestoppt. 

U- und Straßenbahnen

Analog zu der Absperrung der vordersten Tür in Bussen, ist auch teilweise in den U- und Straßenbahnen der Bereich hinter den Fahrerkabinen für Fahrgäste gesperrt.

Region Fulda

In der Stadt und im Landkreis Fulda ist der Fronteinstieg bei folgenden Buslinien ausgesetzt und kein Fahrkartenkauf möglich: 1 bis 8, 12, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 41, 42, 43, 44, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 60, 61, 65, 66, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 80, 82, 84, 85, 87, 90.

Kreis Groß-Gerau

Die vordere Tür der Busse im Landkreis Groß-Gerau bleibt bis auf Weiteres geschlossen und Fahrkarten werden nicht verkauft.

Hochtaunuskreis und Bad Homburg

Zum Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste wurden Trennscheiben zwischen Fahrerarbeitsplatz und Fahrgastbereich eingebaut. Beim Einstieg sind wieder Papierfahrkarten dem Fahrpersonal zur Sichtkontrolle vorzuzeigen und Chipkarten auf das Kontrollfeld am Busdrucker zu legen. Kunden, die eine Fahrkarte kaufen, werden gebeten, den Fahrpreis möglichst abgezählt bereit zu halten.

Lahn-Dill-Kreis

Der Fahrscheinverkauf vom Fahrpersonal wurde auf den Linien wieder aufgenommen.

Landkreis Limburg-Weilburg

Fronteinstieg und Fahrkartenverkauf entfallen auf folgenden Linien: LM-11, LM-12, LM-13, LM-14, LM-15, LM-16, LM-31, LM-32, LM-33, LM-41, LM-44, LM-45, LM-46, LM-51, LM-52, LM-53, LM-54, LM-55, LM-56, LM-57, LM-59, LM-61, LM-62, LM-63, LM-64, LM-65, LM-66, LM-68, X72, X76, X89 sowie 235, 281, 282, 283, 285.

Ausnahme ist der Citybus auf den Linien LM-61, LM-62: Hier wird die vordere Tür bei Bedarf (z. B. für Rollstuhl oder Kinderwagen) geöffnet.

Main-Kinzig-Kreis

Bei folgenden Buslinien bleibt die Tür beim Fahrer geschlossen: MKK22 bis 25, MKK-33, MKK-37/39, MKK-38, MKK-45, MKK-46, MKK-47, MKK-50 bis -57, MKK-60 bis -64, MKK-69, MKK-71 bis -74, MKK-76, MKK-80 bis -83, MKK-90 bis -99.

Hanau 

Die Vordertür bleibt bei folgenden Linien geschlossen, ein Fahrkartenkauf beim Fahrer ist nicht möglich: 1, 2, 4 bis 12, 20, 562, 563, 566,  X57, X64,  X93, n61, 42S, 46S.

Main-Taunus-Kreis

Seit dem 31. August heißt es im Main-Taunus-Kreis wieder: Vorne einsteigen! Fahrgäste werden gebeten, nur noch durch die vordere Tür in den Bus einzusteigen und dem Fahrpersonal unaufgefordert ihren gültigen Fahrausweis vorzuzeigen. Das Fahrpersonal führt Sichtkontrollen der Papierfahrscheine und Handytickets durch, E-Tickets müssen an das Lesegerät gehalten werden. Wer keine Fahrkarte hat, kauft diese wie gewohnt beim Fahrpersonal. Die hinteren Türen sind nur noch zum Aussteigen vorgesehen.

Mainz

Bei allen Bussen bleibt die erste Tür dauerhaft geschlossen. Sobald entsprechende bauliche Maßnahmen (Trennscheiben zwischen Fahrerarbeitsplatz und Kundenraum) in den Bussen realisiert wurden, soll zu einem späteren Zeitpunkt auch der Fahrscheinverkauf in den Bussen wieder aufgenommen werden. Bis dahin empfiehlt die Mainzer Mobilität den Erwerb von Sammelkarten, um jederzeit eine Fahrt antreten zu können. Diese gibt es an den MVG-Automaten, den Vorverkaufsstellen und im Verkehrs-Center am Hauptbahnhof.

Kreis Offenbach

Das Fahrpersonal verkauft bis auf Weiteres keine Fahrkarten und setzt den Vordereinstieg aus.

Auch auf der Linie X17 und X83 werden Fronteinstieg und Fahrkartenverkauf ausgesetzt.

Rheingau-Taunus-Kreis

Die Busse im Rheingau-Taunus-Kreis werden in den nächsten Wochen weiterhin mit einer Fahrerschutzscheibe ausgerüstet - dann kann in allen Bussen wieder der normale Fahrscheinverkauf beim Fahrer erfolgen. In den Bussen, in denen eine Nachrüstung bereits erfolgt ist, werden wieder Fahrscheine vom Fahrer verkauft und die vordere Fahrzeugtür geöffnet. Bei den noch nicht nachgerüsteten Bussen erfolgt nach wie vor noch kein Fahrscheinverkauf und der Zustieg muss weiterhin an der hinteren Fahrzeugtür erfolgen. 

Wetzlar

In den Bussen, in denen eine Nachrüstung mit einer Fahrerschutzscheibe erfolgt ist, werden wieder Fahrscheine vom Fahrer verkauft und die vordere Fahrzeugtür geöffnet. Bei den noch nicht nachgerüsteten Bussen erfolgt nach wie vor noch kein Fahrscheinverkauf und der Zustieg muss weiterhin an der hinteren Fahrzeugtür erfolgen. Es ist vorgesehen, dass auch die restlichen Busse in den nächsten Wochen nachgerüstet  werden und dann in allen Bussen wieder der normale Fahrscheinverkauf beim Fahrer erfolgen kann.

Wiesbaden

Die vordere Bustür wird bei einem Teil der ESWE-Fahrzeuge wieder geöffnet. Zeitgleich beginnt der Fahrscheinverkauf in diesen Bussen. Möglich wird das durch den fortschreitenden Einbau von Schutzscheiben zwischen Fahrgästen und Fahrern im Einstiegsbereich der Busse. Zugleich kann damit in einem Teil der nachgerüsteten Busse wieder der Einstieg vorne beim Fahrer genutzt werden. Auch wird die bislang gesperrte erste Sitzreihe im Bus in diesen Fahrzeugen wieder zu nutzen sein. Dadurch entsteht wieder etwas mehr Platz im Fahrzeug und Sicherheitsabstände können noch ein wenig besser eingehalten werden.

Der Mobilitätsdienstleister der Landeshauptstadt Wiesbaden wird nun sukzessive den größten Teil seiner Fahrzeuge mit einer Trennscheibe nachrüsten. Nur bei wenigen Fahrzeugen ist das aufgrund deren Restlaufzeit wirtschaftlich nicht sinnvoll.