DB Regio betreibt weiterhin den RE30 zwischen Frankfurt und Kassel

Zuggrafik: Roter Zug vom Typ Coradia Stream HC

Alstoms "Coradia Stream HC"
© Alstom Design & Styling

Auch künftig betreibt die DB Regio AG den Zugverkehr des Teilnetzes "Main-Weser". Das Unternehmen setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) und des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) durch und fährt weiter auf der Linie RE30 zwischen Frankfurt, Gießen, Marburg und Kassel.

Fahrgäste dürfen sich dann ab der Betriebsaufnahme Ende 2024 auf kostenloses WLAN und fabrikneue Fahrzeuge freuen. Der Fahrplan entspricht dem bewährten und sieht einen täglichen Zweistundentakt mit zusätzlichen Fahrten in der Hauptverkehrszeiten vor.

Mehr Komfort und mehr Platz für Fahrgäste und Fahrräder

Der Main-Weser-Express ist eine der wichtigsten Regionalzugverbindungen zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und Nordhessen. Durch die neuen, längeren Züge haben die Fahrgäste künftig deutlich mehr Platz, mobilitätseingeschränkte Personen kommen durch die einheitliche Einstiegshöhe an den Türen von 600 Millimetern besser in den Zug. Somit ist an den meisten Bahnhöfen ein barrierefreier Einstieg möglich.

Außerdem macht das großzügige Raumangebot für Fahrräder die Linie für den Freizeitverkehr attraktiver. In jedem Zug sind 30 Fahrradstellplätze vorhanden.

Insgesamt 17 neue "Alstom Coradia Stream HC" sind dann auf der Strecke unterwegs. Die Flotte setzt sich aus vierteiligen (zwei Doppelstock-Steuerwagen und zwei einstöckige Mittelwagen) und fünfteiligen (jeweils ein zusätzlicher Mittelwagen mehr) Fahrzeugen mit leistungsstarken Antrieben zusammen. 

Die sehr guten Beschleunigungswerte kommen der allgemeinen Pünktlichkeit zugute, mögliche Verspätungen können dadurch besser aufgeholt werden. Der vierteilige Triebzug verfügt über 420 Sitzplätze, der fünfteilige bietet 540 Menschen Platz. Werden beide gekoppelt sind bis zu 960 Sitzplätze möglich, mit so viel Kapazität war bisher kein Regionalzug auf dieser Strecke im Einsatz.