Vernetzungsprojekt Mobility inside wächst

Frau schaut auf einen virtuellen Bildschirm auf einer durchsichtigen Wand. Unten links Schriftzug Mobility inside

(© AdobeStock/metamoworks)

Nur eine einzige App – wie die RMV-App – für alle Reisen mit Bus, Bahn, Bike- und Carsharing – und das deutschlandweit. Das ist das Ziel des Vernetzungsprojekts Mobility inside. Jetzt hat das Vernetzungsprojekt Zuwachs bekommen. Mobility inside wird künftig durch die Deutsche Bahn und die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg verstärkt.

Schließlich sollen sich ÖPNV-Nutzer am Ende nicht nur auf einer einzigen digitalen Plattform über Fahrpläne in ganz Deutschland informieren können. Sondern es geht auch darum, neben den Fernverkehrtickets Fahrkarten für verschiedene Nahverkehre buchen und bezahlen zu können, ohne die App wechseln zu müssen. Innerhalb des kommenden Jahres soll die erste Version realisiert werden.

Erfolgreiche Geschichte

Etwa 200 Akteure, vom privaten und öffentlichen Verkehrsunternehmen bis hin zu Bürgerbusvereinen, haben im Vorfeld ihr Interesse bekundet, sich an Mobility inside zu beteiligen. Im Herbst 2019 erfolgte die Gründung der Mobility inside GmbH. Außerdem testeten ca. 2000 Fahrgäste mehr als ein Jahr lang einen App-Piloten.

Innerhalb des Projekts stellt der RMV das Hintergrundsystem für die Ausgabe von Fahrkarten und deren Abrechnung zur Verfügung. Die Stadtwerke München verantworten insbesondere das Routing, also die Fahrtenbildung, während die DB-Tochter Mobimeo unter anderem ihr Know-how zu der Gestaltung der App einbringt.  

Die zukünftigen Gesellschafter von Mobility inside sind: Aktiv Bus Flensburg, Bentheimer Eisenbahn, Bogestra Bochum Gelsenkirchener Straßenbahnen, Deutsche Bahn, Dortmunder Stadtwerke DSW21, Leipziger Verkehrsbetriebe, Mainzer Verkehrsgesellschaft, Nordhessischer Verkehrsverbund (voraussichtlich ab 2021), rnv Rhein-Neckar Verkehr, Albtal Verkehrsgesellschaft (voraussichtlich ab 2021), RMV Rhein Main Verkehrsverbund, SWM Stadtwerke München, VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft.