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RMV aktuell

Denkfabrik für die Mobilität von morgen

Im ÖPNV-Lab Innovationskräfte bündeln

Nichts Geringeres als die Mobilität der Zukunft soll hier entstehen: Das ÖPNV-Lab im House of Logistics and Mobility (HOLM) ist mit einem feierlichen Startschuss in Betrieb gegangen. Das offene, lichtdurchflutete Loft mit Blick über den Frankfurter Flughafen ist einzigartig in Deutschland: Erstmals haben Mobilitätsdienstleister, Verkehrsverbünde und andere Unternehmen der ÖPNV-Branche die Möglichkeit, in einem unternehmensübergreifenden Versuchsraum gemeinsam innovative Konzepte zu entwickeln.

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Eröffneten das ÖPNV-Lab (v.l.n.r.): HOLM-Geschäftsführer Michael Kadow, Frankfurts Bürgermeister und Kämmerer Uwe Becker, Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und der Sprecher der Geschäftsführung des RMV, Prof. Knut Ringat.
(© HOLM)

Digitalisierung intelligent nutzen

Zwischen Backstein- und Glaswänden auf 270 Quadratmetern Fläche erarbeiten ab sofort Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik intelligente Verkehrslösungen. In großen Team-Räumen und kleinen Think-Tanks geht es um Fragen wie: Wer organisiert mit welchen Partnern, wie wir künftig nahtlos von Tür zu Tür reisen? Welche neuen Möglichkeiten schafft die Digitalisierung, um Busse und Bahnen mit Alternativen wie Rad- und Fußverkehr oder dem autonomen Fahren zu kombinieren? Wer beschafft die dafür nötigen Daten? Und wie können diese Daten genutzt werden, um für den Nah- und Regionalverkehr Angebote in neuer Qualität zu entwickeln? Immer mit dem Augenmerk darauf, dass die Fahrgäste diese Angebote möglichst einfach nutzen können.

Im ÖPNV-Lab werden Verkehrsverbünde, Nahverkehrsdienstleister, Zulieferindustrie, Fahrzeughersteller und Hochschulen branchenübergreifend Wissen auszutauschen, voneinander lernen und Konzepte wie Geschäftsmodelle für die Zukunft entwickeln: von der Mobilität im ländlichen Raum über das autonome Fahren bis zur Mobilität als Service aus einer Hand.

Navigieren mit der Datenbrille

Die Eröffnungsfeier bot einen Einblick in gleich mehrere Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die sich mit solchen neuen Lösungen beschäftigen. Zum Beispiel, wie es wäre, beim Umsteigen immer auf kürzestem Wege das richtige Gleis zu finden und dabei nicht einmal aufs Handy schauen zu müssen - weil die Datenbrille mir den Weg weist: Daran arbeitet das Projekt "RadAR+" ("Reiseassistenzsystem für dynamische Umgebungen auf der Basis von Augmented Reality"). Einfach einsteigen und losfahren zu können, ohne vorab ein Ticket zu kaufen, ist die Idee des Vorhabens "EILO": Auf Basis des Smartphones soll künftig ganz automatisch erfasst und abgerechnet werden, wenn ein Fahrgast Bus und Bahn nutzt. Und "Mobility inside" verfolgt die Entwicklung einer Plattform, die den gesamten öffentlichen Verkehr in einer einzigen App vereint.

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir trägt eine Datenbrille

Testete die Reiseassistenz in der Datenbrille: Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir.
(© HOLM)

Solche neuen Ideen sollen im ÖPNV-Lab künftig rasch zum Prototyp gebracht und erprobt werden. So will die Branche noch flexibler auf aktuelle Trends reagieren - und alle Chancen eines digital vernetzten Verkehrssystems nutzen, das jeden jederzeit schnell und klimaschonend an sein Ziel bringt.


ÖPNV-Ideenwettbewerb "Zukunftsmobilität"

Der RMV und das ÖPNV-Lab suchen die besten Ideen, wie der ÖPNV in der digitalen Zukunft noch attraktiver wird. Machen Sie mit - noch bis 31. März 2019!

Interner Link

www.rmv.de/...


Internetauftritt ÖPNV-Lab@HOLM

Alle Infos zum neuen Branchen-Labor im House of Logistics and Mobility.

Externer Link


Das ÖPNV-Lab in Bildern

Offene Räume ...
(© rms)

... und Think-Tanks ...
(© rms)

... schaffen Werkstatt-Atmosphäre ...
(© rms)

... für innovative Ideen.
(© rms)

Das Vorhaben "Mobility inside" entwickelt eine Plattform, die den gesamten öffentlichen Verkehr in einer App vereint.
(© HOLM)

V.l.n.r.: HOLM-Geschäftsführer Michael Kadow, Frankfurts Bürgermeister und Kämmerer Uwe Becker, die stellvertretende Landtagspräsidentin Karin Müller, Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, der Präsident von Hessen mobil, Gerd Riegelhuth, und der Sprecher der Geschäftsführung des RMV, Prof, Knut Ringat.
(© HOLM)