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RMV Frankfurt aktuell

Endlich mit der Tram von Frankfurt nach Neu-Isenburg und Dreieich?

Kartendarstellung des Streckenverlaufes zwischen Frankfurt und Dreieich

Potenzialstudie über eine Straßenbahn von Frankfurt über Neu-Isenburg nach Dreieich-Sprendlingen. Zu untersuchende Strecke
(© traffiQ Frankfurt am Main. Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 2019)

Die Städte Dreieich, Frankfurt am Main und Neu-Isenburg lassen gemeinsam untersuchen, welches Potenzial eine Straßenbahn von Frankfurt über Neu-Isenburg nach Dreieich hat.

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (beide Frankfurt am Main) sowie die Bürgermeister Martin Burlon (Dreieich) und Herbert Hunkel (Neu-Isenburg) haben vereinbart, eine entsprechende Studie in Auftrag zu geben.

Untersuchung zu Nachfragepotenzial und Machbarkeit

Die Studie soll darlegen, ob für diese Verbindung die notwendige Nachfrage besteht. Gegenstand der Analyse soll aber auch der Trassenverlauf und dessen technische, verkehrliche und städtebauliche Machbarkeit sein. Die zu untersuchende, etwa 5,5 Kilometer lange Straßenbahnverbindung beginnt an der heutigen Endhaltestelle "Neu-Isenburg Stadtgrenze" der Linie 17, unmittelbar an der Stadtgrenze zwischen Frankfurt und der Hugenottenstadt gelegen.

Sie führt entlang der Frankfurter Straße durch Neu-Isenburg und Dreieich und geht dort in die Hauptstraße über. Von dieser soll die Trasse gemäß einem ersten Vorschlag über die Eisenbahnstraße und die Wilhelm-Leuschner-Straße zum Bahnhof Dreieich-Sprendlingen führen. Alternative Trassenführungen sind hier noch möglich.

Ökologische Bewältigung des Verkehrs

Für die drei Partner spielt die ökologische Bewältigung des Verkehrs im Ballungsraum Rhein-Main bei ihren Überlegungen eine wichtige Rolle: Eine Straßenbahnverbindung von Frankfurt über Neu-Isenburg bis nach Dreieich könnte ein zukunftsweisendes Angebot für die vielen Pendlerinnen und Pendler sein, die heute täglich durch den Westkreis Offenbach nach Frankfurt fahren. 

Die Kosten der Studie, die traffiQ in Auftrag gibt, werden zu gleichen Teilen von den Städten Dreieich und Neu-Isenburg sowie von traffiQ, der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft der Stadt Frankfurt am Main, getragen. Das Ergebnis der Studie soll möglichst noch im Jahr 2020 vorliegen.