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FAQ zum Thema Coronavirus in den Bussen und Bahnen

Der Öffentliche Nahverkehr ist für das Zusammenleben des Main-Taunus-Kreises sehr wichtig. Deshalb versuchen wir ihn so gut wie möglich aufrecht zu erhalten. Das Risiko, in den Bussen der MTV, mit dem Coronavirus in Verbindung zu kommen, ist nicht größer als in anderen öffentlichen Einrichtungen oder in Supermärkten.

Beherzigt man ein paar Grundregeln, kann das Ansteckungsrisiko in den Bussen reduziert werden. Allgemein gilt ein regelmäßiges und gründliches Händewaschen. Wir haben eine Liste häufig gestellter Fragen mit Antworten zum Thema Coronavirus und Öffentlichen Nahverkehr zusammengestellt. Untenstehend haben wir auch allgemeine Hinweise und Verhaltensweise ausgeführt.


Die Busse der MTV verkehren im Main-Taunus-Kreis seit dem 4. Mai wieder nach dem regulären Fahrplan.

Die aktuelle Verkehrssituation ist täglich hier abrufbar.

Bitte informieren Sie sich zu Reiseroute und Fahrtzeiten über die RMV-Fahrplanauskunft.

Nach derzeitigem Kenntnisstand gelangen die Viren vor allem über Tröpfchen beim Husten oder Niesen von einer Person zur nächsten (es werden 2m Abstand empfohlen). Vermeiden Sie unnötigen Kontakt zu Ihnen fremden Personen. Es wird dringend empfohlen, in der Öffentlichkeit und besonders in den öffentlichen Verkehrsmitteln Mundschutzmasken zu tragen. Die Infektion durch Geldscheine oder Bargeld ist nicht zweifelsfrei nachgewiesen, es wird aber empfohlen einen Kontakt damit zu vermeiden. Es gilt weiterhin, ein regelmäßiges und gründliches Händewaschen bietet den bisher besten Schutz. Informationen und Hinweise, wie Sie sich schützen, erhalten Sie auf die Webseite des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de).

Die Desinfektion der Fahrzeuge ist Aufgabe der Betreiber. Alle Busse werden dreimal pro Woche bis täglich gereinigt. Wegen Lieferengpässen bei Desinfektionsmittel können nicht alle Betreiber ihre Fahrzeuge täglich desinfizieren und werden dies auch nur tun, wenn ein bestätigter Kontaminationsfall vorliegt.

Eine Fahrt in den Bussen der MTV ohne Berührung von Haltestangen, Halteschlaufen, STOP-Knöpfen ist zur eigenen Sicherheit nicht möglich. Solche Sicherheitseinrichtungen können und müssen benutzt werden. Daher ist ein gründliches Händewaschen nach der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sehr empfohlen.

Die Mobilitätszentrale sowie die Geschäftsstelle der MTV sind für den Öffentlichen Publikumsverkehr wieder geöffnet. Bitte tragen Sie auch hier Ihre Mund-Nasen-Bedeckung.

Weiterhin ist auch das Service-Telefon für Fragen unter der Rufnummer 06192-200 26 21 täglich von 06:00 Uhr morgens bis 01:00 Uhr nachts für Sie erreichbar. Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.mtv-web.de.Für den Anruf halten Sie Ihre Fahrkarte, gegebenenfalls Chipkarte, und Bankverbindung bereit.

Ab Montag, den 4. Mai ist die Mobilitätszentrale am Bahnhof Hofheim wieder geöffnet. Zu beachten sind die geänderten Öffnungszeiten. Sie können von nun an die Mobilitätszentrale von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr aufsuchen. Auch hier gilt die Maskenpflicht. Sie müssen Ihren Mund und Ihre Nase bedecken. Ebenfalls dürfen maximal zwei Kunden den Verkaufsraum betreten.

Das Servicebüro am Untertor 6 ist ebenfalls für Sie wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind folgende:

Montag: 09:00-12:00, 13:00-16:00

Dienstag: 09:00-12:00, 13:00-16:00

Mittwoch:09:00-12:00, 13:00-16:00

Donnerstag:09:00-12:00, 13:00-16:00

Freitag: 09:00-13:00

Samstag/Sonntag: Geschlossen

Die Türen werden in unseren Bussen immer manuell vom Fahrer geöffnet. Die Benutzung bzw. Berührung von Türöffnern ist somit nicht notwendig.


(© MTV)

Beherzigt man ein paar Grundregeln, kann man das Ansteckungsrisiko allgemein um einiges minimieren. Wichtig ist immer die Ruhe zu bewahren und nur offiziellen Quellen zu vertrauen.

Untenstehend sind allgemeine Hinweise und häufig gestellten Fragen zum Thema der Erkrankung, aufgelistet.

(Quelle: VGF)

Mit Maßnahmen, die auch vor Erkältung- und anderen Grippeviren schützen: regelmäßig Hände waschen, wenn möglich zwei Meter Abstand von andere Menschen halten, Augen, Nase und Mund nicht mit den Händen berühren, in die Ellenbeuge husten und Räume regelmäßig lüften. Ebenso wird dringend empfohlen, im ÖPNV Mund und Nase bedeckende Masken zu tragen. Es können neben den käuflich erwerblichen Schutzmasken auch selbst hergestellte textile Masken genutzt werden. Eine Anleitung zur Herstellung solcher Masken, finden Sie z.B. unter diesem Link.

Das Tragen von Mundschutzmasken kann dazu beitragen eine weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Infektiöse Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, werden durch einen Mundschutz abgefangen. Insbesondere das Ansteckungsrisiko anderer über eine Tröpfcheninfektion kann so verringert werden. Die Bundesregierung empfiehlt das Tragen von Mundschutzmasken daher dringend in öffentlichen Räumen, insbesondere auch in Bus und Bahn. Nicht nur gekaufte auch selbstgemachte Mundschutzmasken können benutzt werden, wenn diese sehr gründlich und regelmäßig gewaschen werden.

Nein. Handschuhe nehmen alles auf, was sie berühren. Sich dann mit den Handschuhen ins Gesicht zu fassen, erhöht das Risiko einer Infektion. Handschuhe müssten zudem ständig gewechselt werden. Mehr Schutz bietet häufiges und gründliches Händewaschen.

Die möglichen Beschwerden sind nicht spezifisch, sondern ähneln stark denen einer Erkältung oder Grippe. Typisch sind Symptome wie Fieber, Husten, Halskratzen oder manchmal auch Schnupfen. Manche leiden zudem unter Durchfall und Schüttelfrost.

Die Inkubationszeit dauert bis zu zwei Wochen. Aus diesem Grund werden Kontaktpersonen von Infizierten 14 Tage unter häusliche Quarantäne (siehe unten: „Was bedeutet angeordnete Quarantäne?“) gestellt. Meist bricht die Erkrankung jedoch deutlich früher aus.

Eine häusliche Quarantäne ist eine behördliche Anweisung, die vom zuständigen Gesundheitsamt verordnet wird. Das Robert Koch-Institut (RKI) als zuständige Behörde gibt vor, dass Risikogruppen für die maximale Dauer der Inkubationszeit in häuslicher Quarantäne beobachtet werden müssen. Im Fall einer Ansteckung mit Coronaviren sind das 14 Tage. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Die Wohnung bzw. das Grundstück darf während der Quarantänezeit nicht verlassen werden; mit Untersuchungen (Blutabnahme, Abstrich) in den eigenen vier Wänden ist zu rechnen.

Noch gibt es kein Medikament, das den Erreger bekämpft. In Studien wird aktuell jedoch getestet, ob existierende antivirale Medikamente – etwa gegen HIV – bei Covid-19 helfen. Bis Ergebnisse vorliegen, konzentriert sich die Therapie vor allem darauf, Beschwerden zu lindern und den Körper zu stärken. Dazu zählt etwa, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen, schwer Erkrankte mit Sauerstoff zu versorgen oder sogar zu beatmen.

Das hängt von der Schwere der Erkrankung ab. Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) geht aktuell davon aus, dass rund 80 Prozent der Erkrankungen leicht verlaufen, 13 Prozent schwer und sechs Prozent kritisch. Erfahrungen aus China zeigen, dass sich Menschen mit einem leichten Krankheitsverlauf in der Regel innerhalb von zwei Wochen wieder erholen. Bei Menschen mit einem schweren Krankheitsverlauf dauert es zwischen drei und sechs Wochen. Bei einem kritischen Krankheitsverlauf hingegen geht es erst einmal darum, das Leben der Betroffenen zu retten. In diese Kategorie fallen Menschen mit Atemversagen, einer Sepsis oder Multiorganversagen.

Aktuelle Informationen

Ich hatte Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall, ein solcher befindet sich in meinem näheren Umfeld oder ich komme aus einem eingestuften Risikogebiet.

Kontaktieren Sie bitte den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117.


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