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Pressemitteilungen 2018

Barrierefreiheit im MTK

Zu den Maßnahmen im Sinne der Barrierefreiheit zählen für geh-, hör- und sehbehinderte Menschen optimierte Fahrgastinformationen, die stufenlose Gestaltung der Haltestellenzugänge und ein optimierter, möglichst einfacher Einstieg in den Bus.

Alle neuen Busse im Main-Taunus-Kreis sind Niederflurfahrzeuge und haben zusätzlich eine Kneeling-Funktion, mit der der Bus auf einer Seite abgesenkt werden kann. Diese Funktion kann nicht an jeder Haltestelle eingesetzt werden. In der Regel aber ist das Ein- und Aussteigen mit Gehhilfe, Kinderwagen oder Rollstuhl sehr viel leichter und kann zumeist ohne zusätzliche Hilfe erfolgen.

Bis zum Jahr 2022 muss laut dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG, § 8 Satz 3) der Öffentliche Personennahverkehr vollständig barrierefrei sein. Die Verantwortung für den Um- und Ausbau der Bushaltestellen im Main-Taunus-Kreis liegt bei den Kommunen. Die MTV berät die Kommunen und koordiniert in deren Auftrag die Förderanträge gemäß Gemeindeverkehrsfinanzierungs-Gesetz (GVFG). Dabei ist die Förderung über das GVFG seit dem Jahr 2015 bis 2019 gesichert.

Bereits Ende 2016 waren 63 Haltestellen im MTK barrierefrei und entsprachen den modernen Qualitätsstandards. Im Jahr 2017 wurden 25 weitere Haltestellen in den Gemeinden Hofheim, Eschborn, Eppstein, Hochheim und Liederbach umgebaut, sodass aktuell 88 Haltestellen im MTK neu und vollständig barrierefrei ausgebaut sind.

Für die kommenden Jahre sind weitere Baumaßnahmen geplant, um das Ziel eines flächendeckend barrierefreien ÖPNV bis 2022 möglichst zu erfüllen. Dabei soll bis Ende 2019 ein Großteil der Haltestellen im MTK barrierefrei ausgebaut sein.