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RTV aktuell

"Schwarzfahrer"-Kontrolle der RTV im Raum Idstein

Bad Schwalbach, 31. Oktober 2019: Im Zuge der Sicherheitskampagne in Bussen und rum um Haltestellen wurde in einer gemeinsamen Aktion mit der Polizei am Freitag, den 18.10.2019 zwischen 17 Uhr und 22:45 Uhr eine umfangreiche Kontrolle in Idstein durchgeführt.

Bei der Personenkontrolle im Bereich des Idsteiner Busbahnhofs wurde ein Polizist von einem 33-Jährigen beleidigt und bedroht. Weiterhin beschädigte ein 51-jähriger Idsteiner während der Kontrolle eine Tür im Bahnhofsgebäude.

Insgesamt gingen den Kontrolleuren bei den Kontrollen in den Bussen 11 „Schwarzfahrer“ ins Netz.  Die Sicherheitskampagne dient zum einen den Fahrgästen, die hautnah Sicherheit erfahren und auch den Busfahrern, die sich oftmals Anfeindungen ausgesetzt sehen.

Auch in Zukunft wird es gemeinsam mit Einheiten der Polizeistationen weitere Prüfungen an unterschiedlichen Haltestellen und Fahrtrelationen im Rheingau Taunus Kreis geben.

Vielen Dank den Polizeikräften für Ihren Einsatz!

 

RTV aktuell

Südkoreanische Delegation informierte sich über ÖPNV

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Bad Schwalbach, 25. Oktober 2019: Eine südkoreanische Delegation von der GyeongNam Provinz Regierung informierte sich am Donnerstag im Kreishaus über den Öffentlichen Personennahverkehr im Rheingau-Taunus-Kreis. Dabei standen der Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV), Thomas Brunke, und seine beiden Mitarbeiter Gregor Prochaska und Matthias Hirmer der 24-köpfigen Besuchergruppe aus Südkorea ausführlich Rede und Antwort. Brunke und Prochaska erläuterten den Gästen die Strukturen des RTV in einem ländlichen Gebiet. Ein reger Meinungsaustausch entwickelte sich bei dem Thema, wie Kreis und Verkehrsgesellschaft Mobilität in einer Gesellschaft garantieren wollen, in der immer mehr ältere Menschen leben. Auch der Einsatz von selbstfahrenden Fahrzeugen nahm einen breiten Raum im Gespräch ein. Die Südkoreaner berichteten im Gegenzug über ihre Erfahrungen mit der On-Demand-Mobilität in ihrer Provinz.

 

RTV aktuell

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) geht gegen das Busunternehmen NVG wegen Nichtbeachtung der Beförderungspflicht im Linienverkehr vor

Busausfälle und Verspätungen im Idsteiner Land und Rheingau

Taunusstein, 06. September 2019: Allein im Zeitraum August 2019 bis heute kam es zu über 180 Fahrtausfällen und Verspätungen seitens der Nassauische Verkehrsgesellschaft (NVG). Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV erklärt: „Das stellt für uns aber lediglich eine Verschärfung der seit Monaten anhaltend mangelhaften Verkehrsleistungserbringung durch die NVG im Bereich Idstein, Niedernhausen und im Rheingau von Oestrich-Winkel bis Lorch dar. Wir hatten zu einem Krisengespräch geladen, um mit der NVG-Spitze zu reden, welche Maßnahmen sie zur Verbesserung ergreifen will.“

Brunke zu dem Verlauf des Krisengesprächs mit dem Vertreter des Mutterkonzerns Transdev, zu der auch die NVG gehört: „Unsere Geduld nähert sich dem Ende. Wir können im Namen unserer Kunden des ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis kein weiteres Verständnis für die Lage der NVG aufbringen. Die RTV wird ab sofort alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ausnutzen, um ‚Transdev‘ als dem größten privaten Mobilitätsanbieter in Deutschland und damit auch der NVG als Tochterunternehmen deutlich zu zeigen, dass die ständige Nichteinhaltung der Beförderungspflicht im Linienverkehr durchaus Folgen für sie hat.“, betonte der RTV-Geschäftsführer, der der Transdev die überaus lange Liste an Verfehlungen von Busausfällen bis zu Verspätungen im Idsteiner Land und im Rheingau vorlegte.

„Das zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt wird ständig über die massiven Ausfälle informiert. Zudem hat die RTV bereits eine schriftliche Abmahnung erteilt“, erklärt Brunke. In keiner Weise nachvollziehbar ist der Vorwurf der NVG an die RTV, die Fahrer würden sich deshalb krankmelden, weil sie sich durch das neu installierte ITCS-System der RTV überwacht fühlten. Das System ITCS nimmt eine Erfassung und Übermittlung von reinen GPS-Daten vor, also etwa von dem Standort eines Busses zu einer bestimmten Zeit.

Bei Beschwerden von Fahrgästen kann so leichter nachvollzogen werden, ob der Bus pünktlich an einer Bushaltestelle war oder nicht. Das System arbeitet auch zur Absicherung des Fahrers. Darüber hinaus werden keinerlei andere Daten erhoben. Eine Zustimmung des Betriebsrates wurde der RTV durch den Geschäftsführer der NVG schriftlich bestätigt. Der RTV-Geschäftsführer weiter: „Kein anderer unserer Auftragnehmer oder einer der Subunternehmer hat mit dem System ein Problem; zumal auch hier die Betriebsräte mit eingebunden waren und der Nutzung zugestimmt haben.“

 „Wir warten nun die Umsetzung der in diesem Gespräch festgelegten Schritte ab. Sollte nichts passieren, werden wir unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen unverzüglich reagieren“, erklärte der RTV-Geschäftsführer Brunke abschließend.

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Aktuelle Ausfälle - Idsteiner Land und Rheingau

Massive Ausfälle in Idstein, Niedernhausen und im Rheingau

Taunusstein, 29. August 2019: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) teilt mit, dass es durch Missstände bei der Nassauischen Verkehrs-Gesellschaft mbH (NVG) derzeit immer wieder zu Ausfällen und Problemen bei Buslinien im Rheingau-Taunus-Kreis kommt. Vor allem sind der Busverkehr in Idstein, Niedernhausen und dem Rheingau von Oestrich-Winkel bis Lorch betroffen. Grund für die Ausfälle seien betriebliche Probleme bei der NVG.

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV zeigt sich verärgert und kann den Unmut der Kunden nachvollziehen: „Die NVG konnte uns bis heute nicht mitteilen, wie lange die Missstände andauern. Wir befinden uns bereits in enger Abstimmung mit dem Dienstleister, denn es kann nicht angehen, dass in derartiger Häufigkeit Busausfälle vorkommen.“ Die RTV ist als lokale Nahverkehrsorganisation im Rheingau-Taunus-Kreis zwar als Aufgabenträger und Bestellerorganisation tätig, verfügt jedoch über keine eigenen Busse oder Bahnen. „Wir vergeben Aufträge an Busunternehmen und stehen sozusagen als ‚Vermittler‘ zwischen Fahrgästen und Busunternehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Maßnahmenpaket, um eine zeitnahe Verbesserung der Verkehrsdienstleistung im betroffenen Gebiet zu erreichen,“ erklärt Geschäftsführer Thomas Brunke.

Europaweite Ausschreibungen machen zeitnahe Veränderungen schwierig

Die Vergabe des öffentlichen Busverkehrs ist vor allem bedingt durch europaweite Ausschreibungen hochkomplex und wird nur alle acht Jahre durchgeführt. Das heißt, einem Busunternehmen, das seine Leistung nicht ordnungsgemäß erbringt, kann nicht einfach von heute auf morgen gekündigt werden: Es muss zunächst ein anderes Unternehmen gefunden werden, das diesen Bereich dann übernehmen kann, sonst käme der gesamten Busverkehr eines Linienbündels zum Erliegen.

„Fahrgästen raten wir, sich beim RTV-Service-Telefon zu erkundigen, ob der gewünschte Bus von einem Ausfall bei der NVG betroffen ist, oder nicht. Alternativ können sich die Kunden auch online informieren oder aber direkt an die NVG wenden“ rät Brunke abschließend.

Hierzu gibt die RTV folgende Nummern und Websiten an:

RTV-Service-Telefon: 06124/7265914 (zwischen 06 Uhr und 22 Uhr)

Oder die Online-Verbindungssuche des RMV unter www.rmv.de

Die NVG ist unter (06722) 710369-0 oder (06772) 96497-0 erreichbar.