Ansicht barrierefreie Haltestelle Eibelshausen Markt

(© VLDW mbH)

Förderprojekt Haltestellenumbau

Barrierefreier Umbau von Haltestellen im Lahn-Dill-Kreis

Mit Fördermitteln des Landes Hessen wurden im Lahn-Dill-Kreis insgesamt 15 Haltepositionen barrierefrei umgebaut. Beteiligt am Projekt waren im Lahn-Dill-Kreis 12 Kommunen (Aßlar, Breitscheid, Dietzhölztal, Dillenburg, Driedorf, Eschenburg, Herborn, Hüttenberg, Mittenaar, Schöffengrund, Solms und Waldsolms).

Das Gesamtvolumen der Bauvorhaben betrug für den Lahn-Dill-Kreis ca. 1,6 Millionen EURO. Die Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH koordinierte die Abwicklung mit den Kommunen, hatte die Förderanträge 2017 eingereicht und den Förderbescheid im September 2018 erhalten. Mittlerweile sind alle Haltestellen fertig gestellt. Es folgt im Anschluss noch die restliche Abwickung der Maßnahmen mit dem Fördermittelgeber Hessen Mobil, indem der Verwendungsnachweis gestellt wird, sowie die Abrechnung mit den beteiligten Kommunen für den Anteil der verbliebenen nicht förderfähigen Kosten.

Der Umbau erfolgte nach den Vorgaben der Förderrichtlinien von Hessen Mobil. Je nach den Standortgegebenheiten wurden 18 cm Hochborde oder der neue Kasseler Sonderbord plus mit 20 cm verbaut. Grundsätzlich wurde an allen Standorten neue Haltestellenschilder und Abfallbehälter vorgesehen und, sofern noch keine Wartehalle vorhanden war, diese ergänzt oder alte Beton-Wartehallen wie im Falle von Driedorf ausgetauscht. Für drei Haltepositionen (Schwalbach Steinstraße, Eibelshausen Markt und Dillenburg Deutsche Bank in Fahrtrichtung Frohnhausen) wurden dynamische Fahrtzielanzeigen installiert.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit bei allen Projektbeteiligten die zum erfolgreichen Gelingen beigetragen haben. Hierzu zählen unter anderem die Verantwortlichen innerhalb der Kommunen, das Ingenieurbüro Zick-Hessler aus Wettenberg, das mit der Planung und Projektbetreuung beauftragt war, sowie natürlich dem Fördermittelgeber Hessen Mobil. Profitieren werden unsere Fahrgäste und vor allem mobilitätseingeschränkte Personen und Fahrgäste mit Kinderwagen oder Rollstühlen.

Einige Kommunen haben das Pilotprojekt zum Anlass genommen weitere Haltestellen umzubauen oder gar neu zu bauen wie zum Beispiel die Städte Aßlar, Solms, Herborn und Dillenburg. Diese haben eigene Förderanträge beim Land Hessen, bzw. Hessen Mobil gestellt.

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