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Kraft schöpfen auf der Bonifatius-Route

Der Dom in Fulda Zoom Dom in Fulda
(© Tourismus und Kongressmanagement Fulda)
Ob idyllische Kleinode, architektonische Meisterwerke, Denkmäler oder überraschende Begegnungen - auf der Bonifatius-Route fällt das Abschalten vom Alltag nicht schwer. 

Die passende Rhein-Main-Vergnügen-Broschüre versorgt Sie mit Informationen, Tipps und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.

Spirituelle Erfahrung zwischen Natur und Kultur

Die Wanderschuhe sind geschnürt, der Rucksack ist gepackt und die Vorfreude steigt - dann kann es losgehen auf der Wander- und Pilgertour von Mainz nach Fulda, die durch die Weinberge des Rheingaus, Frankfurts dörfliche Vororte, die Ebene der Wetterau über die Höhen des Vogelbergs führt. 

Die rund 180 Kilometer lange Route folgt den Spuren des Trauerzuges, der im Jahr 754 den Leichnam des Bonifatius von Mainz zu seiner letzten Ruhestätte nach Fulda brachte. Der Weg ist bequem in mehreren Etappen zu bewältigen. Für erfahrene Wanderer eignen sich die Abschnitte von Mainz bis Karben, von Karben bis Ortenberg und von Ortenberg bis Fulda.

Piktogramm und Logo der Bonifatius Route Für eine schnelle und leichte Orientierung sorgen Piktogramme am Wegesrand mit dem offiziellen Logo der Bonifatius-Route. Sie kennzeichnen durchgängig den Streckenverlauf der Route. Die Abzweige zu den an der Strecke gelegenen RMV-Stationen werden durch die "Rhein-Main-Vergnügen-Schilder" markiert.

An besonders interessanten Stellen weisen zusätzliche Infotafeln auf historische, kulturelle und natürliche Sehenswürdigkeiten hin.

Von Mainz nach Karben

Los geht's in Mainz am Leichhof zwischen Dom und St. Johannis-Kirche. Entlang am Main führt der Weg nach Hochheim und weiter nach Kriftel. Bis dahin sorgen Kirchen, Kapellen, das Königin-Viktoria-Denkmal, die Flörsheimer Warte, das Schlossgut der Familie Wolff-Metternich sowie zwei Naturschutzgebiete für Kurzweil. Die Kiesgrubenlandschaft Wandergruppe zwischen Hochheim und Flörsheim Zoom Wandergruppe unterwegs zwischen Hochheim und Flörsheim
(© Bonifatius-Route e.V.)
bietet einige Aussichtstürme, die das Naturerleben noch eindrucksvoller machen. Weitere schmucke Hingucker sind die Bonifatiuskapelle in Kriftel, die mit Szenen aus dem Leben des Heiligen geschmückt ist, und das Bonifatiuskreuz am Lindenplatz.

In Frankfurt-Zeilsheim kommen die Wanderer an einer denkmalgeschützten Werkssiedlung aus dem Jahr 1900 vorbei. In Liederbach und Sulzbach können beschauliche Gotteshäuser besichtigt werden und in Eschborn lädt das Stadtmuseum am Eschenplatz auf eine Reise von der Bronzezeit bis zur Neuzeit ein.

Weiter geht's nach Frankfurt-Niederursel und Frankfurt-Riedberg, wo der Bonifatius-Brunnen am neuen Bonifatiuspark zum Rasten einlädt. Nur wenig davon entfernt sind die Grundmauern der frühmittelalterlichen Krutzenkirche im Gelände markiert. Hier soll der Leichenzug des Bonifatius im Jahr 754 übernachtet haben. Über die Frankfurter Stadtteile Bonames und Harheim erreichen Wanderer dann Nieder-Erlenbach. Diese alte Siedlung zieht das Interesse der Pilger besonders durch die Evangelische Kirche mit ihrer Barockarchitektur auf sich. Die Bonifatius-Route führt ab dann über Auen und Feuchtwiesen durch den Wetterau-Kreis.

Von Karben nach Ortenberg

In Karben kommen Rosenfreunde auf ihre Kosten. Vom Pfarrgarten der Evangelischen Kirche aus erreicht man den Rosenhang, der mit seinen rund 750 historische Rosensorten die Besucher betört. Oberhalb ergibt sich eine herrliche Fernsicht auf die südliche Wetterau und auf die Höhen des Taunus, besonders auf den Feldberg und den Altkönig. 

Außenansicht des Alten Rathauses in Nidderau-Windecken Zoom Altes Rathaus in Nidderau-Windecken
(© Bonifatius-Route e.V.)
In Nidderau-Windecken bietet sich der historische Marktplatz mit dem Alten Rathaus zum Verweilen an. Rund um Nidderau-Eichen verläuft der Wanderweg abseits der Ortschaften. Natur pur ist fortan angesagt mit Wiesen und Waldstücken. Und mittendrin in der Landschaftsidylle steht das Kloster Engelthal, das von Benediktinerinnen geführt wird.

Durch Wald über Felder und Streuobstwiesen hindurch erreicht man Altenstadt, den Römerbrunnen bei Rommelhausen, lässt Himbach und die Düdelsheimer Weinberge hinter sich und steht nach ein paar Kilometern vor der Keltenwelt am Glauberg. Die Bonifatius-Route führt direkt am rekonstruierten keltischen Fürstengrabhügel vorbei.

Von Ortenberg nach Fulda

Auf dem Weg von Glauberg nach Lißberg können Wanderer die malerische Klosterruine Konradsdorf besuchen und die Ruine der Schafskirche entdecken. Einen Besuch lohnt das Kunstgussmuseum in Hirzenhain. Kloster Konradsdorf Zoom Kloster Konradsdorf
(© Bonifatius-Route e.V.)

Weiter geht's in Richtung Vulkanlandschaft Vogelsberg über malerische Bruchsteinbrücken in Schotten-Kaulstoß bis nach Ilbeshausen-Hochwaldhausen. Hier liegt die Teufelsmühle mit ihrem prächtigen Fachwerk fast am Weg. Wald und Weide bestimmen nun das Landschaftsbild. Ideal, um Kraft zu tanken und abzuschalten. In Nösberts-Weidmoos befindet sich ein kleiner, malerisch gelegener Friedhof und ein bunter Rhododendrongarten.

Rund um Blankenau kreuzen viele kleine Flüsschen den Weg. Dort angekommen lockt Historisches: die Burg, das Hospital St. Elisabeth, das alte Torhaus und das ehemalige Zisterzienserkloster aus dem Jahr 1268. Auf dem letzten Abschnitt bis nach Fulda kommen Pilger vorbei an der Pfarrkirche in Hainzell mit ihrem modernen Mosaik, an der Kapelle Kleinheiligkreuz, am Eremiten-Friedhof sowie am Schulzenberg mit der Kapelle nordwestlich von Haimbach. 

Über die Fuldabrücke führt die Bonifatius-Route zum barocken Dom. Hier, am Grab des Bonifatius, sind Wanderer und Pilger am Ziel angekommen.

Wer mag, kann hinauf zum Franziskanerkloster wandern, das einst St. Bonifatius gegründet hatte. Der kurze Aufstieg wird belohnt mit einer schönen Aussicht auf die Stadt.

Die vorgestellte Bonifatius-Route der Rhein-Main-Vergnügen-Reihe können Sie herunterladen, in einer unserer Mobilitätszentralen bzw. RMV-Vertriebsstellen abholen oder über  freizeit@rmv.de bestellen.

So kommen Sie hin

Unsere Route beginnt in Mainz. Falls Sie mit dem ÖPNV anreisen, benutzen Sie am besten eine S-Bahn- oder Zugverbindung bis "Mainz Hauptbahnhof" oder "Mainz Römisches Theater" und laufen bis zum Startpunkt, dem Leichhof. Alternativ können Sie auch mit dem Bus bis zur Haltestelle "Mainz Höfchen/Listmann" fahren. Von dort sind es dann nur noch ein paar Meter bis zum Start. 

Selbstverständlich können Sie auch an anderen Orten ins Pilger-Abenteuer einsteigen. Die schnellste oder bequemste Anfahrt finden Sie in unserer Verbindungsauskunft.

Die Fahrkarte zur Tour

Ob Sie in der Gruppe, zu zweit oder allein wandern: Die RMV-Gruppentageskarte, das Hessenticket, die Zeitkarten-Mitnahmeregelung oder die RMV-Tageskarte unterstützen Ihre sportlichen Aktivitäten optimal.

Den Preis für Ihre Fahrkarte finden Sie schnell und bequem in unserer Tarifauskunft.

Wanderkarte "Bonifatius-Route"

Titelbild Rhein-Main-Vergnügen Bonifatiusweg Karte und Infos zur ca. 180 km langen Wander- und Pilgerroute zwischen Mainz und Fulda

Stand: Mai 2017

Internetauftritt der Bonifatius-Route

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