Aktuelle Störungen

Neue Corona-Studie: ÖPNV ist so sicher wie Auto und Fahrrad

Corona-Infektionsrisiko im ÖPNV: Grafik einer ausgeglichenen Waage; auf der einen Seite Menschen mit Zug, auf der anderen Menschen mit Fahrrad und Auto

© Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

Für alle mobilen Menschen ist das Corona-Infektionsrisiko gleich hoch – unabhängig davon, ob sie mit Bus und Bahn oder mit Auto und Rad unterwegs sind. Das ist das Ergebnis einer Studie der Charité Research Organisation zur SARS-CoV-2-Infektionswahrscheinlichkeit im Öffentlichen Personennahverkehr.

Das renommierte Forschungsinstitut hat im Auftrag der Bundesländer und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen im Rhein-Main-Verkehrsverbund das konkrete Ansteckungsrisiko von ÖPNV-Pendlerinnen und Pendlern mit dem Ansteckungsrisiko von Menschen verglichen, die mit Auto, Motorrad oder Fahrrad pendeln.

Die wichtigsten Ergebnisse

Die ÖPNV-Nutzung führte nicht zu einem erhöhten Infektionsrisiko.

  • Im direkten Vergleich mit dem Individualverkehr haben die Wissenschaftler der Charité keinen Unterschied im Hinblick auf ein möglicherweise erhöhtes Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel beobachtet. Die Verkehrsmittelwahl hatte damit keinen Einfluss auf das Infektionsrisiko.

Es gab keine Unterschiede zwischen Bussen und Bahnen.

  • Auch bei der Einzelbetrachtung verschiedener öffentlicher Verkehrsmittel hat die Studie keinen Unterschied festgestellt. Demnach sind Busse, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen gleichermaßen sicher.

Die Schutzmaßnahmen im ÖPNV wirken.

  • Eine weitere Erkenntnis der Untersuchung ist: Die zum Zeitpunkt der Studie (Februar und März 2021) gültigen Schutzmaßnahmen im ÖPNV funktionieren. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP2-Maske, Abstand (durch erhöhte Kapazitäten), Lüften und zusätzliche Hygienemaßnahmen der Verkehrsunternehmen tragen zum positiven Studienergebnis bei.

International einzigartige Studie im Mobilitätssektor

Für diese bisher auch international einzigartige Studie hat die Berliner Charité im Februar und März 681 Pendlerinnen und Pendler im RMV-Gebiet vier Wochen lang begleitet. Die eine Hälfte der Teilnehmenden war während des Untersuchungszeitraums ausschließlich mit dem ÖPNV unterwegs, die andere Hälfte nutzte ausschließlich individuelle Verkehrsmittel, also Auto, Fahrrad oder Motorrad. Zu Beginn und Ende der Studie wurden alle Teilnehmenden auf Antikörper bzw. akute Infektionen (RT-PCR) untersucht. Ziel war es, das Infektionsrisiko unter realistischen Bedingungen zu untersuchen und nicht mit Hilfe statistischer Laborberechnungen.


Weitere Informationen und Details zur Studie finden Sie auf der Webseite www.besserweiter.de, eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und öffentlichen Verkehrsunternehmen.

RMV aktuell

Corona-Pandemie: Änderung der Maskenregel in Bus und Bahn

Fahrgäste müssen in Bus und Bahn ab sofort unter bestimmten Voraussetzungen eine FFP2-Maske tragen. Eine medizinische Maske (OP-Maske) reicht nicht mehr aus. Grund dafür ist eine Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes.

Busse und Bahnen fahren weitestgehend weiter nach Fahrplan. Nur beim Abend- und Nachtverkehr kommt es zu Einschränkungen. Auch einige RMV-Vertriebsstellen sind coronabedingt geschlossen.

Wir informieren Sie an dieser Stelle über aktuelle Entwicklungen.

Corona-Pandemie: Geänderte Maskenregel in Bus und Bahn

FFP2-Maske beim Kauf einer Zeitkarte

Kunden, die in einer unserer Vorverkaufsstellen oder den MobiInfos Zeitkarten (also Wochen- Monats- oder Jahreskarten sämtlicher Art) kaufen, erhalten aktuell eine FFP2-Maske gratis zum Fahrschein dazu.

Gestalten Sie mit uns die Mobilität der Zukunft in Taunusstein und nehmen Sie an der Umfrage teil

Liebe Taunussteiner Bürger,

aktuell planen wir zusammen mit dem RMV, ein europaweit einzigartiges Angebot für den öffentlichen Nahverkehr in Taunusstein zu implementieren. Das, vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte Projekt läuft unter dem Titel „On-Demand-Mobilität für die Region Frankfurt/RheinMain“. Gemeint ist EMIL, das Taunussteiner On-Demand-Shuttle.
Wir möchten das Angebot möglichst nah an Ihre Bedürfnisse und Fahrgewohnheiten anpassen. Als Bürgerinnen und Bürger der Pilotkommune haben Sie die Chance, dieses neue Verkehrskonzept mitzugestalten. Dazu ist es wichtig, dass wir mehr darüber erfahren, wie und für was Sie Ihr Auto und den ÖPNV aktuell nutzen.

Helfen Sie mit und gestalten Sie mit uns die Mobilität der Zukunft – in Taunusstein und im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis!

Wir freuen uns, wenn Sie sich ca. 10 Minuten für diese Umfrage Zeit nehmen. Starten Sie die Umfrage hier.

Vielen Dank vorab für Ihre Teilnahme.

RMV verschiebt Preisanpassung

Der Aufsichtsrat des Rhein-Main-Verkehrsverbunds hat sich dafür ausgesprochen, den traditionell am 1. Januar stattfindenden Tarifwechsel im Jahr 2021 auf den 1. Juli zu verschieben. In Kombination mit umfangreichen Aktionen wie der verbundweiten Gültigkeit aller Jahreskarten an Sommerferienwochenenden 2020 gibt der RMV auf diese Weise die von der Bundesregierung beschlossene Mehrwertsteuersenkung unbürokratisch an seine Fahrgäste weiter.

Mehr Infos gibt es hier.

 

Taunussteiner On-Demand-Shuttle heißt EMIL

Taunussteiner durften online abstimmen, wie das neue Angebot „On-Demand-Shuttle“ heißen soll

So in etwa wird EMIL, das Taunussteiner On-Demand-Shuttle aussehen, wenn es ab Sommer 2021 den ÖPNV in Taunusstein verstärkt.
© RTV

Dieses Piktogramm werden Fahrgäste des ÖPNV in Taunusstein bald öfter sehen.

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft GmbH (RTV) stellt den Namen für das neue On-Demand-Angebot in Taunusstein vor: Der Service läuft zukünftig unter dem Namen „EMIL“, abgeleitet aus Elektromobil. Emil war einer von vielen Namen, der bei einer spontanen Abfrage durch die Stadt Taunusstein auf Sozialen Medien genannt wurde. Vier Namen standen letztlich auf der Website der RTV zur Abstimmung durch die Bürgerinnen und Bürger.

„Insgesamt haben 301 Personen an der gut vierzehntägigen Abstimmung teilgenommen“, bedankt sich Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV bei den Taunussteinern Bürgern für ihre Mitwirkung bei der Namensvergabe: „Wenn EMIL, das Taunussteiner On-Demand-Shuttle von den Bürgern gut angenommen wird, kann das Angebot als fester Bestandteil über die Pilotphase etabliert werden. Dann können auch weitere Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis angeschlossen werden,“ erklärt Brunke. Deshalb sei ein wichtiges Kriterium bei der Namensfindung gewesen, dass er in Zukunft auch in anderen Städten und Gemeinden funktioniere. Mehr Infos zu den genauen Bedienzeiten, den Preisen etc. sind auch hier zu finden.
 

Fragen und Antworten rund um das Thema Corona und ÖPNV

Senioren fahren kostengünstig in Hessen mit dem ÖPNV

Fahrkarten-Bestellscheine

Bestellscheine für Fahrkarten innerhalb des RMV

Mit dem Seniorenticket Hessen können Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren in Hessen ab dem 1. Januar 2020 noch kostengünstiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B kommen. Erhältlich ist das Ticket in zwei Varianten – als Basis- und Komfort-Variante.

Das Seniorenticket gilt für Fahrgäste ab 65 Jahren in ganz Hessen, werktags ab 9.00 Uhr morgens sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig. Es kostet 365 Euro im Jahr – also 1 Euro pro Tag. Eine Mitnahmeregelung ist in der Standardvariante nicht inbegriffen.

Für 625 Euro im Jahr kann das Seniorenticket Hessen auch als Komfort-Variante erworben werden. Diese gilt rund um die Uhr und in der 1. Klasse. Außerdem ist es mit dem Premium-Ticket möglich, nach 19.00 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen einen Erwachsenen und beliebig viele Kinder unter 15 Jahren mitzunehmen. Es ist dafür kein Verwandtschaftsverhältnis notwendig. 

Weitere Informationen zu den beiden Varianten.

Die Bestellscheine sowohl für die eine als auch für die andere Variante können Sie hier herunterladen. 

Aktuelle Pressemeldungen

Unsere aktuellen Pressemeldungen finden Siehier:

 

Verkehrsmittelwerbung

Werbung auf Bussen im Rheingau-Taunus-Kreis

Die Heckfläche, aber auch beispielsweise Seitenflächen der Busse kann gemietet werden.

Sie haben Interesse an Werbung auf der Heckfläche oder anderen Seiten des Busses? Dann kontaktieren Sie gerne Frau Alexandra Huber von der "media in move Gmbh":

media in move gmbh
Frau Alexandra Huber
Schorndorfer Str. 27
70736 Fellbach (bei Stuttgart)

T. 0711 94 57 94 02
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