Sicherheit im RMV

© RMV - Paul Müller
Ihre Sicherheit hat für den RMV hohe Priorität. Deshalb baut er Maßnahmen kontinuierlich aus – zum Beispiel durch mehr Personal vor Ort und den Einsatz moderner Technik zur Unterstützung der Sicherheit.
Für mehr Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr setzt der RMV auf sichtbares Personal vor Ort:
- Freifahrt für uniformierte Polizeibeamtinnen und -beamte: Uniformierte Polizeibeamtinnen und -beamte fahren seit 1995 kostenlos in allen Verkehrsmitteln des RMV.
- S-Bahn-Begleitung am Abend: In vielen S-Bahn-Zügen sind ab 20:00 Uhr zusätzliche Begleiter im Einsatz. In der Regel finden Sie sie im ersten Wagen. Ergänzend sind mobile Teams auf ausgewählten Linien unterwegs.
- Zugbegleitung in Regionalzügen: In Regionalzügen ist während jeder Fahrt Personal an Bord.
- Durchgängige Fahrzeuggestaltung: Offene und einsehbare Fahrzeuginnenräume stärken das Sicherheitsempfinden.
- Sprechstellen im Fahrzeug: In vielen Fahrzeugen gibt es Sprechstellen in den Türbereichen. Damit erreichen Sie im Notfall direkt das Fahrpersonal.
- Videoüberwachung: Viele Busse und Bahnen sind mit Kameras ausgestattet. So erhöhen wir die Sicherheit für unsere Fahrgäste. Auf Nachtbuslinien sind Kameras in allen Fahrzeugen im Einsatz.
Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 6 888 000 erreichen Sie die Bundespolizei rund um die Uhr. Dort können Sie zum Beispiel Hinweise zu Straftaten auf Bahnanlagen oder in Zügen melden.
Auch die lokalen Nahverkehrsorganisationen und Verkehrsunternehmen im RMV-Gebiet setzen sich umfassend für Ihre Sicherheit ein. Dazu gehören unter anderem Videoüberwachung in Fahrzeugen, Kameras an Haltestellen sowie Schulungen für Fahrpersonal mit dem Schwerpunkt Deeskalation. Einige Beispiele:
Frankfurt
- Notbremse: Oberirdisch bremst die Bahn sofort. Im Tunnel hält sie an der nächsten Station.
Sprechstellen im Fahrzeug: In allen U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen des Typs „S“ können Sie über Sprechstellen Kontakt zum Fahrpersonal aufnehmen. Sie finden diese an den Haltestangen im Türbereich, neben den Türen und im Mehrzweckbereich.
- SOS-Notruf-Sprechstellen oder Infosäulen mit Notruf: An vielen Stationen stehen Notruf-Sprechstellen oder Infosäulen zur Verfügung – in allen unterirdischen und an ausgewählten oberirdischen U-Bahn-Stationen sowie an vielen S-Bahn-Stationen. Sie erreichen darüber direkt die Polizei oder die Sicherheits- und Service-Zentrale der VGF. Die Infosäulen sind kameraüberwacht.
Ordnungsdienst der VGF und der Deutschen Bahn: Sie begleiten viele Züge der U-Bahn-Linien ab 17:00 Uhr bis in die frühen Morgenstunden. Im Notfall helfen sie Ihnen weiter – auch bei Erster Hilfe.
Darmstadt
Die HEAG mobilo GmbH hat zentrale Haltestellen mit Live-Kameras ausgestattet. Alle Busse und Bahnen verfügen über Notruffunktionen und sind jederzeit per Funk mit der Leitstelle verbunden. So kann schnell Kontakt zu Polizei und Rettungskräften hergestellt werden.
Offenbach
Viele Busse sind mit Videokameras ausgestattet. Eine übersichtliche Innenraumgestaltung sorgt dafür, dass das Fahrpersonal den gesamten Bus im Blick hat. Zusätzlich wird das Fahrpersonal regelmäßig in Deeskalation geschult.