Mehr Verbindungen, bessere Anschlüsse und attraktiveres Angebot im Hochtaunuskreis
Der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) hat das neue Buslinienkonzept für die Bus-Bündel HTK-Mitte und HTK-Nord vorgestellt. Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 tritt ein neuer Verkehrsvertrag in Kraft, der zahlreiche Verbesserungen für die Fahrgäste im Hochtaunuskreis vorsieht.
Grundlage für das neue Angebot ist der Nahverkehrsplan des Hochtaunuskreises, der unter breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet wurde. Die Verkehrsleistungen wurden europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die HLB Hessenbus.

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Deutlich besseres Angebot
Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen eine neue durchgehende Verbindung von Grävenwiesbach nach Bad Homburg sowie deutliche Angebotsausweitungen auf mehreren Relationen. So steigt beispielsweise das Fahrtenangebot an Schultagen zwischen Mammolshain und Königstein um 44 Prozent, zwischen Oberems und Königstein um 33 Prozent und zwischen Riedelbach und Neu-Anspach um 21 Prozent. Auch Freizeit- und Alltagsradfahrer profitieren vom neuen Konzept. Auf der Linie 57 werden vom 1. März bis zum 31. Oktober zusätzliche Fahrradkapazitäten geschaffen. Neben der regulären Mitnahmemöglichkeit können fünf weitere Fahrräder – darunter bis zu drei E-Bikes – transportiert werden. Zudem wird die Linie an Wochenenden stündlich ab Bad Homburg verkehren.
Erneute Bürgerbeteiligung ab 1. Juli
Bereits bei der Erstellung des Nahverkehrsplans konnten die Fahrgäste sich einbringen. Nun geht es ins Detail: Die Fahrpläne werden ab Mittwoch, den 1. Juli bis Sonntag, den 16. August, auf der VHT-Seite Neues Busverkehrskonzept veröffentlicht. Im Rahmen einer Online-Beteiligung können Bürgerinnen und Bürger Anregungen zu einzelnen Fahrten und Anschlüssen einbringen. Ziel ist es, Details dort anzupassen, wo bereits kleine Änderungen einen großen Nutzen für die Fahrgäste entfalten können.