Frankfurt weitet Parkverbotszonen für E-Scooter auf die Stadtteile aus

© traffiQ / Rüffer
Frankfurt bekommt zwei weitere Parkverbotszonen für Leih-E-Scooter. Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ richtet im Auftrag des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE) dafür Stellflächen für Elektrokleinstfahrzeuge in der Höchster Innenstadt sowie entlang der Berger Straße im Nordend und weit bis Bornheim hinein ein. Da E-Scooter im Umkreis von 100 Metern um die Parkplätze nicht abgestellt werden dürfen, entstehen flächendeckende Parkverbotszonen.
Schnelle Reaktion
Entsprechende Stellflächen, die eine solche Parkverbotszone bilden, sind in der vorigen Woche bereits in Höchst zwischen Main und Bahnhof entstanden. Dafür richtete traffiQ zehn weitere Roller-Parkplätze ein. Weitere 31 E-Scooter-Stellflächen an und im Umfeld der Berger Straße sollen entstehen.
In den vergangenen Jahren hatte die Stadt bereits im Bahnhofsviertel und der Innenstadt innerhalb des Anlagenrings sowie in Bockenheim Parkverbotszonen eingerichtet, damit die Elektro-Tretroller nicht länger störend vor allem auf Gehwegen parken. Nun wird sich die neue Parkverbotszone entlang der Berger Straße nahtlos an die bestehende Innenstadt-Zone anschließen.
Auch in der gesamten Höchster Innenstadt ist das Abstellen der Leih-Elektro-Tretroller jetzt nur noch geordnet auf den ausgewiesenen Abstellflächen erlaubt. Die Anbieter sind entsprechend der ihnen erteilten Sondernutzungserlaubnis verpflichtet, dies über die GPS-Ortung der Fahrzeuge sicherzustellen.
Weitere Stellflächen werden eingerichtet
Darüber hinaus richtet traffiQ weitere Stellflächen für E-Scooter ein. Die Stadt reagiert damit schnell und gezielt darauf, dass es an einigen Standorten in der Vergangenheit besonders viele Hinweise auf störend abgestellte Tretroller gab, darunter aus mehreren Ortsbeiräten. Unter anderem werden neue E-Scooter-Parkplätze hier gebaut:
- in Sachsenhausen am Südbahnhof an der Mörfelder Landstraße,
- im Gutleutviertel im Umfeld der Werner-von-Siemens-Schule in der Gutleutstraße sowie in der Speicherstraße 44,
- in der Altstadt in der Töngesgasse 21,
- im Westend-Süd bis an die Friedrich-Ebert-Anlage sowie im Umfeld des Grüneburgwegs,
- in Unterliederbach im Umfeld der Ludwig-Erhard-Schule in der Hunsrück- und der Legienstraße sowie am Stadtausgang Richtung Sulzbach/Main-Taunus-Zentrum in der Hans-Böckler-Straße,
- in Höchst im Umfeld des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums in der Gebeschussstraße. Eine weitere Stellfläche an der Nordseite des Bahnhofs Höchst ist derzeit in Planung.
Schrittweise sollen nun die E-Scooter-Parkplätze als Mobilitätsstationen sowie entsprechende Parkverbotszonen bis 2029 im gesamten Stadtgebiet entstehen.