Übersicht über aktuelle Pressemeldungen

Hier finden Sie die aktuellsten Pressemeldungen. Vorangegangene Pressemeldungen finden Sie im Archiv:

Taunussteiner EMIL: Mercedes Vans sind nun im Einsatz

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) informiert darüber, dass ab sofort die vom RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) ursprünglich bestellten Fahrzeuge für den On-Demand-Service in Taunusstein im Einsatz sind. „Die neuen Mercedes Vans eVito Tourer zeigen sich nun auch im bekannten EMIL-Design, so dass die Fahrgäste sie auch direkt als ihr Shuttle erkennen können“, so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Sie lösen die bisherigen weißen Nissan-Modelle ab, die lediglich als Überbrückung genutzt wurden, damit der Service trotz Lieferverzögerung wie angekündigt starten konnte.

Die klimatisierten Kleinbusse haben einen Innenraum, der großzügig gestaltet ist und bieten im Fahrgastraum Platz für bis zu sechs Personen. Pandemiebedingt wird dieser Platz jedoch je nach Infektionslage eingeschränkt (im Moment sind es vier Personen) und es gibt aktuell eine Folien-Trennung

Zu sehen ist ein neuer Mercedes Van eVito im Look&Feel des EMIL.

Die Mercedes Vans lösen die weißen Nissans, die nur als Übergangslösung im Einsatz waren, nun ab.

zwischen den vorderen Sitzen und dem Fahrgastraum. Durch ein kleines eingebautes „Fenster“ kann die Fahrt dann dennoch über ein EC-Karten-Lesegerät bezahlt werden, sollte die Bezahlung nicht bereits bei der Buchung per App bezahlt worden sein. Die Mercedes-Vans fahren vollelektrisch und emissionsfrei. Der Ein-und Ausstieg wird durch eine zusätzliche Trittstufe besonders komfortabel. Pro Fahrzeug steht eine Kindersitzerhöhung zur Verfügung, wenn Fahrgäste darüber hinaus noch einen Kindersitz benötigen, muss dies bei der Buchung mitgeteilt werden.

Ein weiteres Fahrzeug wird zurzeit umgebaut, so dass den Fahrgästen dann auch ein barrierefreies Shuttle zur Verfügung steht. „Wir rechnen damit, dass wir dieses umgebaute Fahrzeug dann spätestens Anfang Oktober im Einsatz haben werden“, so Brunke abschließend.

Wer den neuen Service nutzen möchte, kann die RMV On-Demand-App im Playstore oder App Store herunterladen. Eine einmalige Registrierung ist erforderlich, danach ist der Service einfach und mit wenigen Klicks nutzbar. Telefonisch kann der Service auch genutzt werden, allerdings muss zuvor eine persönliche Registrierung in der MobiInfo in Taunusstein (Erich-Kästner-Straße 3) erfolgen.

Erinnerung an die FFP2-Masken-Pflicht im ÖPNV

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) weist auf die aktuelle Allgemeinverfügung des Rheingau-Taunus-Kreises und die darin verschärften Bestimmungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hin: Fahrgäste müssen in Bus oder Bahn nun wieder eine FFP2-Maske tragen, es sei denn, sie sind von der Maskenpflicht aus gesundheitlichen Gründen befreit und können hierfür ein Attest vorweisen. Kinder unter 6 Jahren sind ebenfalls von der Maskenpflicht komplett ausgenommen. Jugendliche, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können nach wie vor auch „nur“ eine medizinische Maske tragen. „Alle anderen Fahrgäste sind bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und auch an Bushaltestellen oder Bahnhöfen, also dort wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet,“ erklärt Kreisverkehrsdezernent Günter F. Döring.

Die Nicht-Einhaltung der Maskenpflicht kann mit einer Vertragsstrafe von 50 Euro bei Kontrolle geahndet werden. Sollte der Fahrgast keine entsprechende Maske dabeihaben, muss er außerdem damit rechnen, dass er an der nächsten Haltestelle das öffentliche Verkehrsmittel verlassen muss – zu seinem Schutz und im Sinne der anderen Fahrgäste. „Erste stichprobenartige Beobachtungen haben gezeigt, dass bei den Fahrgästen die neuen Regelungen noch nicht umgesetzt wurden. Daher möchten wir ausdrücklich an die FFP2-Maskenpflicht erinnern und bitten unsere Fahrgäste: Schützen Sie sich, ihren Geldbeutel und Andere, indem Sie bei den aktuell hohen Inzidenzen hier im Kreis die FFP2-Maske in Bus und Bahn tragen“, appelliert auch der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke an die Fahrgäste.

Salzbachtalbrücke: RTV verlängert Linie 172 zum Wiesbadener Hauptbahnhof

Taunusstein, 31. September 2021:Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) bietet ab dem 1. September 2021 neue Direktfahrten werktags von Kloster Eberbach über Kiedrich, Eltville Bahnhof nach Wiesbaden Hauptbahnhof an. „Diese Maßnahme soll vor allem die angespannte Situation rund um die Salzbachtalbrücke insbesondere im Berufsverkehr entlasten. Fahrgäste aus Frankfurt können mit dem Zug bis Eltville Bahnhof fahren, dann in den Bus der Linie 172 umsteigen und sind somit in weniger als 30 Minuten am Hauptbahnhof Wiesbaden“ erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer des Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV).

Die Abfahrten von Eltville sind um 6:59 Uhr, 7:51 Uhr, 8:04 Uhr, 8:58 Uhr, 15:06 Uhr, 16:06 Uhr und 17:05 Uhr. Durch die verlängerten Fahrten können Fahrgäste aus dem Rheingau ab Eltville Bahnhof durch Niederwalluf und Biebrich über die A66 sowie A643 nach Wiesbaden Paulinenklinik bis zum Hauptbahnhof fahren.

In der Gegenrichtung werden Fahrten von Wiesbaden Hauptbahnhof nach Kloster Eberbach über Eltville und Kiedrich um 13:57 Uhr, 14:57 Uhr, 15:57 Uhr und um 16:57 Uhr angeboten. „Mittelfristig sind weitere Anpassungen an der Linie geplant, die unabhängig von der Salzbachtalbrücke eine bessere Erreichbarkeit der Klinik ‚Vitos Rheingau‘ auf dem Eichberg bedeutet“, gibt Brunke einen Einblick in die weitere Planung.

 

Straßenbaustelle in Bechtheim sorgt für Verspätungen im Schulbusverkehr

Taunusstein, 31. August 2021: Zum Start des Unterrichts nach den Sommerferien kam es aufgrund der Baustellensituation in Bechtheim bei der Linie 225 zu Verspätungen im Schulbusverkehr, teilt die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) mit. Bereits im Vorfeld war die RTV mit Hessen Mobil bezüglich der Planung in Kontakt: „Bedauerlicherweise wurde die Baustelle bereits zeitverzögert begonnen, obwohl wir mehrfach deutlich gemacht haben, dass sie innerhalb der Sommerferien hätte begonnen und auch fertiggestellt werden sollen,“ erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. 

Nachdem klar wurde, dass die Baustelle nicht vor dem Schulstart beendet sein wird, hat die RTV eine Auflage bei der Baugenehmigung erreichen können, dass zumindest die Schulbusse die Baustelle passieren dürfen, um die Auswirkungen in der Schülerbeförderung möglichst gering zu halten. Diese Auflage wurde nicht umgesetzt: Die somit zu fahrende Umleitung bedeutet einen zeitlichen Mehraufwand von zirka 20 bis 30 Minuten, so dass einige Schülerinnen und Schüler an den ersten beiden Schultagen zu spät in die Wallrabensteiner Schulen gekommen sein sollen.

„Wir bedauern außerordentlich, dass Hessen Mobil die Durchfahrt durch die Baustelle in Bechtheim, so wie es mit der RTV vereinbart wurde, bislang nicht umsetzen konnte und das nun nachteilige Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler zur Folge hat“, äußert sich der Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises, Günter F. Döring.

Die RTV steht mit Hessen Mobil und dem verantwortlichen Bauleiter in engem Kontakt und arbeitet mit Nachdruck daran, dass die Auflage auch umgesetzt wird und ab Mittwoch die lange Umleitung nicht mehr gefahren werden muss, damit die Schülerinnen und Schüler wieder pünktlich zur Schule kommen.

Mit Hessens Schülerticket von Aarbergen nach Limburg

RTV: Schülerkarten des RMV werden auf den Linien 567 bzw. 570/571 ohne Ausgleich auch über das Jahr 2021 hinaus anerkannt

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt aus aktuellem Anlass – vor Beginn des neuen Schuljahres – mit, dass Schülerinnen und Schüler, die das Schülerticket Hessen nutzen und von Aarbergen nach Limburg fahren, dies mit ihrem vorhandenen Ticket ohne Aufschlag tun können. Zwar liegen beide Orte in Hessen, nicht jedoch der etwa 25 Kilometer lange Linienweg, den die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen: Dieser läuft in Teilen auch durch Rheinland-Pfalz (bspw. Hahnstätten) und somit unterliegt die Strecke sowohl dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) als auch dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).

„Es gibt natürlich noch mehr grenzüberschreitende Tarife und damit auch Diskussionen, welcher Verkehrsverbund denn nun für die Nutzung des ÖPNV-Abschnitts aufkommt. In solchen Fällen müssen sich eigentlich die großen Verkehrsverbünde einigen, die unter anderem von den Bundesländern finanziert werden“, erklärt Kreisverkehrsdezernent Günter F. Döring. Inhaberinnen und Inhaber des Schülerticket Hessen können in ganz Hessen damit fahren – darüber hinaus aber bspw. noch nach Mainz, da die rheinlandpfälzische Hauptstadt und Wiesbaden eine Tarifgebietsgemeinschaft sind. Daher stelle sich das Problem hier nicht.

In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Irritationen, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Schülerticket Hessen in Rheinland-Pfalz auf ihrem Schulweg ohne gültiges Ticket unterwegs waren – weil der Schulweg eine tarifliche Grenzüberschreitung beinhaltet. „Ich freue mich daher, dass wir für den Korridor Aarbergen-Rückershausen über Hahnstätten (Rhein-Lahn-Kreis) nach Limburg mit dem VRM Anfang Juli 2021 eine wenn auch pragmatische, so dennoch dauerhafte und einfache Einigung erzielen konnten: Die Schülerkarten des RMV werden auf den Linien 567 bzw. 570/571 ohne Ausgleich auch über das Jahr 2021 hinaus anerkannt. Bislang war dies mehr ein Gentleman‘s Agreement, wird nun aber durch unsere Initiative auf eine dauerhaft belastbare Grundlage gestellt,“ so der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke.

Das Verkehrsunternehmen, welches für diese Linien beauftragt ist, sei laut dem zuständigen VRM über diesen Umstand umfassend informiert, so dass es zu keinen Missverständnissen mehr kommen sollte. „Wir hoffen, dass diese Lösung im Sinne der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern ist, und hoffen, dass diese Maßnahme dazu beitragen kann, einer Einigung zwischen den Verkehrsverbünden den Weg zu ebnen.“

 

Fahrplanänderungen zum Schuljahr 2021 / 2022

Der im Sommer traditionell stattfindende sogenannte „kleine Fahrplanwechsel“ wird dieses Jahr zum Schulstart am 30. August 2021 vollzogen, teilt die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) mit. „Dieses Jahr stehen die Änderungen am Fahrplan vor allem im Zeichen des geänderten Schulbeginns zur 1. Stunde in Wallrabenstein. Dies hat enorme Verbesserungen im Schülerverkehr zufolge“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Darüber hinaus wurden einige Korrekturen vorgenommen, die sowohl für Schülerinnen und Schüler in angrenzenden Gemeinden, als auch für Berufspendler interessant sind. „Sollte es pandemiebedingt wieder nötig sein, werden zusätzliche Reisebusse zur Entzerrung des Schülerverkehrs eingesetzt“, kündigte Brunke an. „Wir haben für den Schulbeginn nach den Sommerferien alles vorbereitet und können gut an den Start gehen“, freut sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring.

Die Änderungen sind im Einzelnen wie folgt:

Rheingau - Linie 181: Neue Verbindung von Geisenheim, St. Ursula-Schule, um 13:31 Uhr über Hattenheim Bahnhof 13:46 Uhr nach Hallgarten. Linie 182 (neu): Freigestellter Schülerverkehr in Oestrich-Winkel zur Pfingstbachschule wird von der neue Linien 182 übernommen. Fahrten von und nach Schulzentrum Eltville aus Hallgarten werden ab 30. August 2021 von der Linie 182 bedient. Die Abfahrtszeiten wurden zum Fahrplanwechsel angepasst, sodass die Schüler eine geringere Wartezeit auf den Bus haben.

Untertaunus:

Linie 225: Verbesserung der Abfahrtszeiten zum Schulstandort Wallrabenstein aufgrund der Schulzeitanpassung in Wallrabenstein. Die Linie 225 aus Richtung Idstein startet künftig um 7:31 Uhr ab dem Taubenberg und um 7:36 Uhr ab dem Busbahnhof. Linie 225 aus Richtung Ketternschwalbach startet zukünftig um 7:37 Uhr, um 7:44 Uhr ab Bechtheim und um 7:47 Uhr ab Beuerbach. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:15 Uhr (bis Bechtheim), 13:29 Uhr, 13:36 Uhr, 14:16 Uhr, 15:45 Uhr und 16:10 Uhr.

Aus Richtung Strinz-Trinitatis startet die Linie 225 zukünftig um 7:15 Uhr anstatt um 7:06 Uhr. Die Abfahrt ab Wallbach startet zukünftig 7:44 Uhr anstatt wie bisher um 7:29 Uhr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:23 Uhr, 13:38 Uhr, 14:15 Uhr, 15:42 Uhr (Linie 277) und 16:10 Uhr.

Linie 235: Verbesserung der Abfahrtszeiten zum Schulstandort Wallrabenstein aufgrund der Schulzeitanpassung in Wallrabenstein. Die Fahrt morgens aus Walsdorf startet zukünftig um 7:17 Uhr ab der Haltestelle Knallbach und 7:44 Uhr ab der Haltestelle Feuerwehr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde erfolgen ab 30. August um 13:28 Uhr, 14:16 Uhr, 15:37 Uhr und 16:11 Uhr. Linie 226 (neu): Neue Direktfahrten von Wallrabenstein nach Esch über Idstein, Heftrich und Bermbach um 13:35 Uhr, 14:10 Uhr und 15:38 Uhr sowie an letzten Schultagen nach der 3. Stunde.

Linie 234 (neu): Fahrten zur Grundschule Heftrich und zu den Schulstandorten in Idstein werden zukünftig als eigenständige Linie 234 bezeichnet. Darüber hinaus gibt es Direktfahrt aus Kröftel, Nieder-, Obberod, Heftrich und Bermbach zur IGS Wallrabenstein zur 3 Stunde. Linie 277: Verbesserung der Abfahrtszeiten zum Schulstandort Wallrabenstein aufgrund der Schulzeitanpassung in Wallrabenstein. Fahrt aus Neuhof startet zukünftig 15 Minuten später um 6:43 Uhr und erreicht Wallrabenstein um 7:34 Uhr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:17 Uhr, 14:14 Uhr und 15:42 Uhr.

Entzerrung des Schülerverkehrs in Wallrabenstein

Ein erster Schritt im Rheingau-Taunus-Kreis / Schulen in Wallrabenstein verändern den Beginn des Unterrichts

Taunusstein, 18. August 2021: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat im Rahmen der Schulzeitstaffelung – Beginn und Ende des Unterrichts –, die gemeinsam mit der „Rabenschule“ und der Integrierte Gesamtschule in Wallrabenstein zum Schulstart nach den Sommerferien beschlossen wurde, die Fahrpläne der Busse angepasst. „Die RTV war mit beiden Schulen und dem Schulamt des Rheingau-Taunus-Kreises bereits seit längerem im gemeinsamen Austausch, um zu klären, wie die Schulfahrten optimiert werden können“, berichtet RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. Es geht dabei um die Staffelung des Unterrichtsbeginns zur ersten Stunde wie des Unterrichtsende am Mittag.

Sowohl die IGS Wallrabenstein, in der die Schüler den Haupt- und Realschulabschluss, sowie die Versetzung in die Klasse 11 der gymnasialen Oberstufe erreichen können, als auch die Grundschule Rabenschule haben den Beginn des Unterrichts um 15 Minuten verlegt und starten ab dem neuen Schuljahr um 8 Uhr. „Durch den späteren Unterrichtsbeginn verschieben sich auch der weiteren Schulstunden, so dass der Schülerverkehr ab dem 30. August 2021 auf dem Hin- und Rückweg deutlich verbessert werden kann. Durch die Änderung können nun auch direkte Fahrten von und nach Bermbach, Esch und Heftrich angeboten werden, auch zur 1. Stunde.“, erläutert Thomas Brunke die Verbesserung der Verkehrsanbindung.

„Ich freue mich, dass wir im Rahmen unseres runden Tisches eine gemeinsame Lösung gefunden haben und danke ausdrücklich allen Mitwirkenden“, erklärt Kreis-Verkehrsdezernent Günter F. Döring, „das ist ein erster Schritt zur Optimierung des Schulverkehrs im Kreis.“ Die Schulzeitstaffelung der Schulen in Wallrabenstein war –  unabhängig von der Corona-Pandemie – bereits zuvor im Gespräch und zeigt beispielhaft, wie eine Staffelung im Schülerverkehr das Angebot im ÖPNV attraktiver machen kann. Damit wird auch ein Beschluss des Kreistages umgesetzt. Auch Schul-Dezernent Reiner Scholl lobt die Vereinbarung und weist daraufhin, dass „die Umsetzung der Schulzeitenentzerrung somit im Einklang mit der Vorgabe des hessischen Kultusministeriums steht.“

Die Änderungen sind im Einzelnen die folgenden:

Die Linie 225 aus Richtung Idstein startet künftig um 7:31 Uhr ab dem Taubenberg und um 7:36 Uhr ab dem Busbahnhof. Zur 3. Stunde gibt es nun eine Anfahrt mit der Linie 234 um 9:27 Uhr ab Idstein nach Wallrabenstein. Die Rückfahrten nach der 6. Stunde sind zukünftig um 13:14 Uhr (bis Wörsdorf), 13:30 Uhr, 13:35 Uhr (Linie 226), 14:10 Uhr (Linie 226), 14:23 Uhr und 15:38 Uhr (Linie 226).

Die Fahrt aus Richtung Idstein/Waldems startet in Kröftel (Abfahrt 7:04 Uhr) über Oberrod 7:09 Uhr, Niederrod 7:12 Uhr, Heftrich 7:17 Uhr, Bermbach, 7:20 Uhr, Esch, Auf der Lind 7:26 Uhr, Idstein Busbahnhof 7:36 Uhr, Wörsdorf 7:41 Uhr nach Wallrabenstein (Ankunft 7:50 Uhr).

Die Linie 225 aus Richtung Ketternschwalbach startet zukünftig um 7:37 Uhr, um 7:44 Uhr ab Bechtheim und um 7:47 Uhr ab Beuerbach. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:15 Uhr (bis Bechtheim), 13:29 Uhr, 13:36 Uhr, 14:16 Uhr, 15:45 Uhr und 16:10 Uhr. Die Linie 225 aus Richtung Strinz-Trinitatis startet zukünftig um 7:15 Uhr anstatt um 7:06 Uhr. Die Abfahrt ab Wallbach startet zukünftig 7:44 Uhr anstatt wie bisher um 7:29 Uhr. Die Rückfahrten ab der der 6. Stunde sind zukünftig um 13:23 Uhr, 13:38 Uhr, 14:15 Uhr, 15:42 Uhr (Linie 277) und 16:10 Uhr.

Die Linie 235 startet morgens in Walsdorf zukünftig um 7:17 Uhr ab der Haltestelle Knallbach und 7:44 Uhr ab der Haltestelle Feuerwehr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind um 13:28 Uhr, 14:16 Uhr, 15:37 Uhr und 16:11 Uhr. Die Linie 277 startet zukünftig um 6:43 Uhr in Neuhof und erreicht Wallrabenstein um 7:34 Uhr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:17 Uhr, 14:14 Uhr und 15:42 Uhr.

Taunusstein: Mehr als 1000 virtuelle Haltestellen

RTV: Anzahl der Haltestellen und Betriebszeiten machen lokalen ÖPNV attraktiver denn je / On- Demand-Shuttle EMIL

Taunusstein, 13. August 2021: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass es im Rahmen des Projekts „Mobility on Demand“ in Taunusstein seit Mitte August exakt 1159 virtuelle Haltestellen gibt, an denen Fahrgäste in das On-Demand-Shuttle EMIL einsteigen können. Das neue Angebot im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist deutlich flexibler und individueller, als das bisherige und weiterhin bestehende Angebot, welches eine Kombination von normalen Linienbussen und Rufbussen darstellt. Dies macht sich nicht nur bei den flexiblen Fahrzeiten, sondern auch bei der Anzahl der Haltestellen bemerkbar. „Gegenüber den gut 100 bekannten, klassischen Haltestellen (Hin und zurück) gibt es nun in manchen Straßen allein fünf oder mehr Haltepunkte, die das On-Demand-Shuttle anfährt. Damit wird die Attraktivität des ÖPNV innerhalb von Taunusstein deutlich gesteigert“, lobt Günter F. Döring, Verkehrsdezernent des Kreises, den neuen Service.

„Gerade die hohe Anzahl der Haltestellen mache das Angebot so interessant: Ähnlich wie bei einem Taxi, das am Straßenrand kurz für den Ein- oder Ausstieg der Fahrgäste halten darf, hält EMIL am Straßenrand oder Parkplatz. Nur eben nicht genau da, wo der Fahrgast steht, sondern an bereits festgelegten Punkten in der Regel maximal 150 bis 300 Meter innerorts entfernt“, erklärt RTV-Geschäftsführer, Thomas Brunke. Bei allem Komfort, den EMIL mit den vielen Haltepunkten und den ausgedehnten Betriebszeiten bietet, handelt es sich dennoch um ein ÖPNV-Produkt und darf genau deshalb nicht wie ein Taxi überall halten. 

Die Fahrt wird bei der Buchung ganz unkompliziert via App bezahlt, wobei Paypal, Bankeinzug und Kreditkarte als Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Ergänzend sei es aber auch möglich, den Betrag mit Kredit- oder EC-Karte vor Antritt der Fahrt beim Fahrpersonal zu begleichen. „Der Service ist eigentlich als digitaler Service gedacht: Bestellung per Smartphone sowie Bezahlung per Smartphone durch hinterlegte Kreditkarten, Bankeinzug oder Paypal. Allerdings möchten wir natürlich all denen, die nicht so Technik-affin sind, ebenfalls die Möglichkeit bieten, EMIL zu nutzen. 

Daher kann der Service auch per Telefon gebucht werden, dazu muss allerdings vorab eine einmalige persönliche Registrierung in der Mobi-Info in der Erich-Kästner-Straße 3 in Taunusstein erfolgen. Nach Vorlage des Personalausweises sowie schriftlicher Zustimmung zu den AGBs und Datenschutzerklärung bekommt man eine Kundennummer und kann ab sofort unseren EMIL auch unkompliziert telefonisch buchen“, erklärt Brunke.

Übersichtskarten mit Detailausschnitten über die Anordnung und Vielzahl der Haltestellen in ganz Taunusstein und den einzelnen Stadtteilen gibt es hier.

RTV und GHT Mobility starten mit On-Demand-Shuttle „EMIL“ auf den Straßen Taunussteins

Am Freitag ging in Taunusstein das On-Demand-Shuttle „EMIL“ der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft und der Stadt Taunusstein erfolgreich an den Start / GHT Mobility betreibt den Service.

Das On-Demand-Shuttle der Stadt Taunusstein, das EMIL heißt, ist zu sehen

Das On-Demand-Shuttle EMIL in Taunusstein

Am Freitag ging in Taunusstein das On-Demand-Shuttle „EMIL“ der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft und der Stadt Taunusstein erfolgreich an den Start. GHT Mobility betreibt den Service. Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Taunusstein und der RTV ermöglicht flexible Fahrten mit bis zu sechs E-Minibussen im gesamten Stadtgebiet, eingebettet in die Struktur des ÖPNV. EMIL ist dabei unabhängig von festen Fahrplänen und fährt auf Abruf. Das Shuttle steuert insgesamt über 1.000 virtuelle Haltestellen innerhalb Taunussteins an. Für den Namen „EMIL“ hatten sich die Taunussteinerinnen und Taunussteiner in einer Befragung entschieden.

 

EMIL wird zunächst mit drei elektrischen Nissan Evalia Leihfahrzeugen des Betreibers GHT Mobility unterwegs sein, die auf beiden Fahrzeugseiten deutlich als On-Demand-Shuttles gekennzeichnet sind. Im Laufe des Augusts werden sie durch drei voll-folierte Mercedes-Kleinbusse im bereits bekannten EMIL-Branding ersetzt − eines davon barrierefrei. Der Innenraum der klimatisierten Shuttles ist großzügig gestaltet: Er bietet Platz für bis zu acht Fahrgäste. Die Shuttles fahren vollelektrisch und damit emissionsfrei. Geladen werden sie mit Strom aus regenerativen Quellen, über eine von der Stadt Taunusstein eigens errichtete Ladeinfrastruktur auf der neuen Park-and-Ride-Anlage in Bleidenstadt.

Intelligenter Algorithmus ermöglicht gemeinsame Fahrten
Durch die innovative App „RMV On-Demand“ können die Busse nicht nur vorbestellt und spontan gebucht werden: Der Algorithmus berechnet auch jeweils die optimale Route für verschiedene Fahrgäste und Fahrziele. Durch das sogenannte Pooling können bis zu sechs Personen gleichzeitig mit einem Minibus fahren, auch wenn die Fahrgastzahl pandemiebedingt situativ angepasst wird. Die App, die kostenlos in den App-Stores erhältlich ist, gibt die nächste virtuelle Haltestelle an und navigiert die Fahrgäste die wenigen Meter dorthin. Bezahlt wird dann direkt in der App oder im Shuttle. Für alle ohne Smartphone kann EMIL auch per Telefon gebucht und bei den Fahrerinnen und Fahrern bezahlt werden.

„Als größte Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis mit insgesamt zehn, zum Teil mehrere Kilometer auseinanderliegenden Stadtteilen, ist der On-Demand-Service für uns ein wichtiger Baustein für ein modernes Mobilitätsangebot in Taunusstein“, sagt Bürgermeister Sandro Zehner. „E-Bike, öffentlicher Nahverkehr, Schienenanbindung – wir brauchen intermodale, aber alltagstaugliche Angebote, die sowohl für Senior*innen als auch für Schüler*innen, Pendler*innen und für Freizeitfahrten attraktiv sind, um den Autoverkehr langfristig zu reduzieren.“

Lückenschluss im ÖPNV

„Ob zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Arbeit, ab heute bringt EMIL die Taunussteiner*innen komfortabel und flexibel an ihre Ziele“, freut sich RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. „Unsere elektrischen Kleinbusse springen dort ein, wo der herkömmliche ÖPNV nicht unterwegs sein kann und erschließen den letzten Kilometer zwischen Buslinien und Wohnorten. Sie schaffen eine noch bessere Verknüpfung der Stadtteile und bieten Fahrgästen damit eine gute Alternative zum eigenen Auto.“

Innerhalb von Taunusstein steht EMIL Montag bis Donnerstag von 5.30 Uhr bis 22.30 Uhr, Freitag von 5.30 Uhr bis 0.30 Uhr, Samstag von 7.30 Uhr bis 0.30 Uhr und Sonntag von 8.30 Uhr bis 22.30 Uhr zur Verfügung. Fahrgäste mit einem in Taunusstein gültigen Fahrschein, wie beispielsweise einem Schülerticket oder einer Monatsfahrkarte, oder Kinder unter 14 Jahren, zahlen lediglich einen Komfortzuschlag von 1,50 Euro und weitere 0,15 Euro pro Kilometer. Wer keinen Fahrschein mit Gültigkeit in Taunusstein hat und älter als 14 Jahre ist, zahlt noch einen Grundpreis von 1,50 Euro. Die Fahrt mit EMIL vom ZOB in Hahn nach Wingsbach kostet je nach exakter Zieladresse beispielsweise 3,45 Euro. Wer eine RMV-Zeitkarte hat, zahlt sogar nur 1,95 Euro.

Fahrer kommen aus Taunusstein
Die Berliner Firma und Deutsche Bahn Tochter GHT Mobility GmbH, bekannt unter der Marke CleverShuttle, ist für die operative Umsetzung des Verkehrs und in dieser Rolle auch für die Anstellung des Fahrpersonals verantwortlich. Zehn Vollzeitkräfte und mehrere Teilzeitkräfte werden Taunussteiner*innen in den gelb-türkisen On-Demand-Flitzern chauffieren.

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTH und Sandro Zehner, Bürgermeister der Stadt Taunusstein vor EMIL, dem On-Demand-Shuttle.

„Wir konnten eine Gruppe motivierter und erfahrener Fahrer*innen aus Taunusstein und Umkreis für das Projekt gewinnen“, erklärt GHT-Geschäftsführer und -Co-Gründer Bruno Ginnuth. „Sie sind das Herzstück des On-Demand-Angebots. Gemeinsam mit ihnen werden wir die neue Mobilitätsform in Taunusstein zu einem festen Bestandteil des lokalen ÖPNV machen.“ GHT Mobility hat langjährige Erfahrung im Aufbau und Betrieb von elektrischen On-Demand-Verkehren deutschlandweit und betreibt seit 2021 u.a. den Hopper im Kreis Offenbach und den HeinerLiner in Darmstadt.

 

Komfortbus wird abgelöst
Ab 2. August sind zunächst drei EMIL-Fahrzeuge unterwegs. Zwei weitere Fahrzeuge kommen im Herbst hinzu. Bei entsprechender Nachfrage besteht die Option auf ein sechstes Fahrzeug. Der seit 2003 in Taunusstein im Einsatz gewesene Komfortbus, wird noch für die Übergangszeit im August fahren. Danach wird er vom neuen On-Demand-Shuttle abgelöst. Der Komfortbus konnte ab 14 Uhr vorbestellt werden. Das Konzept war ohnehin auf dem Prüfstand, eine Erweiterung des bestehenden Angebots für neue Zielgruppen wie Pendler*innen oder Schüler*innen zu vergleichbaren Konditionen wäre nicht möglich gewesen.

 

Unterstützung von Bund und Land

Das neue Angebot ist Teil des RMV-Projektes „On-Demand-Mobilität für die Region Frankfurt/RheinMain“ mit neun weiteren Partnern, das mit 27 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur gefördert wird. Weitere Unterstützung kommt durch das Land Hessen. Entsprechend des Förderzeitraums ist das Projekt bis Ende 2024 angelegt. Eine Fortsetzung des Vorhabens über diesen Zeitraum hinaus ist aber bei entsprechender Nachfrage und Finanzierung angestrebt.

 

Wird das Angebot in Taunusstein gut angenommen, ist auch die Ausweitung in weiteren Kommunen innerhalb des RTV-Gebiets angedacht. Nach Taunusstein startet der On-Demand-Service unter dem Dach des RMV in weiteren hessischen Städten und Gemeinden, wie beispielsweise in Limburg-Weilburg im Laufe der zweiten Jahreshälfte.

 

 

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) ist der serviceorientierte Mobilitätsdienstleister im Rheingau-Taunus-Kreis. Das Unternehmen verfügt über keine eigenen Busse oder Bahnen, sondern fungiert als Bestellerin und Steuerungszentrale für die lokalen Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit aktuell 145 Fahrzeugen beauftragter Verkehrsunternehmen. Als Teil der Verbundfamilie des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) ist die RTV eine 100%ige Tochtergesellschaft des Rheingau-Taunus-Kreises.

Weitere Informationen:

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 0 61 24/ 51 04 68, E-Mail: mobi-infor-t-vdewww.r-t-v.de

Über CleverShuttle
CleverShuttle ist Deutschlands führender Betreiber von On-Demand-Ridepooling. Als Partner für den ÖPNV unterstützt CleverShuttle Städte, Landkreise und Verkehrsunternehmen dabei, effiziente und emissionsfreie Bedarfsverkehre auf die Straße zu bringen. Dabei setzt CleverShuttle auf seine Expertise im operativen Betrieb − von der Nachfrageprognose und Schichtplanung bis hin zur intelligenten Verkehrssteuerung und dem Management des Fahrpersonals. Gemeinsam mit seinen Partnern schafft CleverShuttle flexible Mobilitätslösungen, die Städte und Klima entlasten, und mehr Menschen den Zugang zu Mobilität ermöglichen. Ziel von CleverShuttle ist es, On-Demand-Ridepooling deutschlandweit in den ÖPNV zu integrieren.     
Derzeit betreibt CleverShuttle On-Demand-Verkehre an den Standorten Leipzig, Düsseldorf, Kreis Offenbach, Essen, Darmstadt, Taunusstein und in Frankfurt. Seit seiner Gründung 2014 hat CleverShuttle bereits über fünf Millionen Fahrgäste emissionsfrei an ihr Ziel gebracht. CleverShuttle ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn.

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft

GmbH

Erich-Kästner-Straße 3

65232 Taunusstein

 

Gregor Prochaska

E: Gregor.Prochaska@Rheingau-Taunus.de

T: +49 (0) 6124 510-708

Stadt Taunusstein

 

Rathaus

Aarstraße 150

65232 Taunusstein (Stadtteil Hahn)

Julia Lupp

E: Julia.Lupp@taunusstein.de

T: +49 (0) 6128 241-129

CleverShuttle

 

GHT Mobility GmbH

Hallesches Ufer 60

10963 Berlin

Timea Rüb

E: presse@clevershuttle.de

T: +49 (0) 176 34 35 2485

Taunusstein: Mehr als 2 PKWs pro Haushalt

Im Rahmen des Projekts On-Demand-Mobilität in Taunusstein hat die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) im April und Mai die Taunussteiner Bürger*innen zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Die Umfrage hat interessante Ergebnisse zutage gefördert. Es haben 322 Personen an der Umfrage teilgenommen. Mehr als die Hälfte der Befragten haben zwei oder mehr PKW – dennoch nutzt über ein Viertel das Auto an weniger als 3 Tagen die Woche. „Dieses Ergebnis zeigt ganz deutlich, dass es den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist, dass sie über eine gewisse Flexibilität verfügen“ schlussfolgert Günter F. Döring, Kreisverkehrsdezernent. Daher sei es so wichtig, dass im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) innovative Wege gegangen werden – wie bspw. mit EMIL, dem RTV On-Demand-Shuttle für die Stadt Taunusstein.

Wenn die Menschen mit dem Auto unterwegs sind, dann sind sie am meisten über die schwierige Parkplatzsuche bei privaten Erledigungen (49%) und über den Stau bei der Fahrt zur Arbeit (46%) genervt. Wenn diese Faktoren wegfallen würden, so wären 87% der Autobesitzer*innen bereit, zum ÖPNV zu wechseln. „Es ist uns wichtig, den Fahrgästen ein Angebot zu machen, dass sie gerne nutzen, weil es eine echte Alternative zum Auto bietet. Das ist mit dem klassischen ÖPNV in vielen Fällen bereits möglich, jedoch kann dieser natürlich nicht so flexibel auf die Bedürfnisse Einzelner reagieren, da er für die Beförderung von Massen konzipiert ist,“ so Thomas Brunke, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft. Die Umfrage hat weiter ergeben, dass den potentiellen Fahrgästen beim ÖPNV eine bessere Taktung (41%), ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (41%) und eine höhere Flexibilität (20%) den Umstieg auf den ÖPNV leichter machen würden.

Die Einführung des neuen Service trifft augenscheinlich den Nerv der Zeit: Der Service soll mehr Menschen von der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs überzeugen, in dem er einfach, individuell und äußerst flexibel ist. In den kleinen Bussen haben bis zu 6 Fahrgäste Platz, man kann sie via App oder Telefon nach einmaliger Registrierung nutzen. EMIL fährt ab August 2021 zu folgenden Betriebszeiten: Montag bis Donnerstag von 05:30 Uhr – 22:30 Uhr, freitags von 05:30 Uhr bis 00:30 Uhr, samstags von 07:30 Uhr bis 00:30 Uhr und Sonn- und Feiertag von 08:30 Uhr bis 22:30 Uhr. „Die Betriebszeiten des Service sind gegenüber dem klassischen ÖPNV deutlich ausgeweitet und sowohl für Pendler*innen, als auch für Nachtschwärmer*innen am Wochenende geeignet. Kommt man spätabends mit dem Linienbus nur noch bis zum ZOB, kann EMIL die letzten Kilometer bis fast vor die Haustür übernehmen,“ erläutert Brunke.

 

Die Infographik zeigt verschiedene Ergebnisse der Studie aus dem Frühjahr 2021

Taunussteiner „EMIL“: Fahrzeuge und Fahrbetreiber stehen fest

Mercedes-Benz liefert elektrische Kleinbusse eVito Tourer und GHT Mobility GmbH ist Fahrdienstleister

Abgebildet ist ein Mercedes eVito

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) kann zwei wichtige Meilensteine im Projekt um das On-Demand-Angebot in Taunusstein verkünden: Die Fahrbetriebsleistung wurde an die GHT Mobility GmbH, bekannt unter der Marke CleverShuttle, vergeben und Mercedes-Benz wird die Fahrzeuge liefern. In einer europaweit erfolgten Ausschreibung der RTV hat sich das Berliner Unternehmen, das bereits in Darmstadt, Offenbach, Essen und Leipzig in Partnerschaft mit öffentlichen Aufgabenträgern On-Demand-Verkehre betreibt, durchgesetzt.

„Wir setzen bei EMIL, dem On-Demand-Shuttle in Taunusstein, auf den Partner GHT, an dem auch die Deutsche Bahn beteiligt ist“, so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

 

Der Vertrag laufe bis Ende 2024. GHT Mobility hat langjährige Erfahrung im Aufbau von elektrischen Pooling-Verkehren und übernimmt ab August 2021 den offiziellen Betrieb für den Taunussteiner On-Demand-Service. Das Unternehmen ist für die komplette Aussteuerung des Verkehrs verantwortlich, von der Disposition bis hin zum Management der E-Flotte und des Fahrpersonals.

Bruno Ginnuth, Geschäftsführer und Co-Gründer bei GHT Mobility: „Wir stehen für die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Mit über sechs Jahren Expertise im operativen Betrieb von Bedarfsverkehren erreichen wir höchste Qualitätsstandards für einen komfortablen und emissionsfreien On-Demand-Service. Gerade in ländlichen Gebieten ist On-Demand-Ridepooling ein wichtiger Hebel, um ein flächendeckendes Mobilitätsangebot für die Menschen zu schaffen. Wir freuen uns, dass wir ab Sommer nun auch in Taunusstein unterwegs sein dürfen.“

„Der neue Service schließt sozusagen die Lücke zwischen ÖPNV und Taxi und ich rechne fest damit, dass die Taunussteiner von dieser neuen Art der Beförderungsmöglichkeit profitieren werden“, äußert sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring.

Neben der Vergabe der Fahrbetriebsleistung steht nun auch der Gewinner der europaweiten Ausschreibung zu den Fahrzeugmodellen fest: Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hat den Zuschlag an Mercedes-Benz gegeben. Ab dem Sommer wird der mid-size Van eVito Tourer lokal emissionsfrei durch Taunusstein fahren. Von den insgesamt 74 bestellten rein elektrischen Vans des RMV für sieben Partner sind sechs Fahrzeuge für Taunusstein bestimmt. Das Fahrzeug zeichnet sich vor allem durch einen komfortablen Ein- und Ausstieg, eine großzügige Gestaltung des Innenraums sowie individuelle Einstellungsmöglichkeiten bei der Klimatisierung aus.

 

RTV und Ordnungspolizei kontrollieren Fahrschein und Maske im Rheingau

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) gibt bekannt, dass Mitte Mai im Rheingau eine größere Kontroll-Aktion zusammen mit der Polizeidirektion Rheingau-Taunus bezüglich der Pflicht zum Tragen einer Maske im öffentlichen Personennahverkehr stattgefunden hat. Beteiligt waren neben Fahrausweisprüfern der RTV auch Beamte der Polizeidirektion Rheingau-Taunus und der Ordnungspolizei Geisenheim. Von Seiten der Ordnungs-Polizei wurde die Maskenpflicht kontrolliert, seitens der Polizeidirektion gab es Personenüberprüfungen. Die Mitarbeiter der RTV überprüften das Vorhandensein eines gültigen Fahrscheins. Die Kontrollen fanden am 19. Mai für fünf Stunden am Geisenheimer sowie am Eltviller Bahnhof statt.

In Bezug auf die Bedeckung von Mund und Nase verhielten sich die Fahrgäste vorbildlich: „Wir haben den Kontrollen zufolge ein sehr diszipliniertes Fahrgast-Aufkommen, das sich weitestgehend an die Maskenpflicht hält“, freut sich Günter F. Döring, Verkehrsdezernent im Rheingau-Taunus-Kreis. Auch wenn aufgrund von aktuellen Studien davon ausgegangen werden könne, dass der ÖPNV kein HotSpot ist, sei es beruhigend zu wissen, dass die Fahrgäste die Regelungen einhalten. Der Dezernent dankt allen Beteiligten an der Aktion „Sichtbare Sicherheit“.

Insgesamt zwölf Fahrgäste mussten ein sogenanntes „erhöhtes Beförderungsentgelt“ in Höhe von 60 Euro zahlen, weil sie keinen gültigen Fahrausweis vorzeigen konnten. „Im letzten Jahr fanden circa zehn gemeinsame Kontrolltage mit der Polizei oder den Ordnungsbehörden im Rheingau-Taunus-Kreis statt. Dieses Jahr gab es zusammen mit der Polizei bereits zwei Prüfungen in Taunusstein, eine in Eltville und eine in Rüdesheim. Wir möchten, dass unsere Fahrgäste sich sicher fühlen. Daher bedanken wir uns bei der Polizeidirektion und Ordnungspolizei, unter deren Beteiligungen es weiterhin solche Aktionen geben wird“, so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. 

 

TV und Engelhardt Omnibusbetrieb starten Pilotprojekt mit Luca-App

Taunusstein, den 25.05.2021: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) und das Verkehrsunternehmen Engelhardt Omnibusbetrieb starten mit der Einführung der Luca-App gemeinsam ein Pilotprojekt im Rheingau-Taunus-Kreis. Fahrgäste können sich die kostenfreie App (aus dem Applestore oder Playstore) auf dem Smartphone installieren und müssen sich lediglich einmalig registrieren. Dann scannen sie beim Einsteigen den QR-Code, der sich im Bus befindet und checken in der App ein und beim Verlassen des Busses wieder aus. So ist die Dauer des Fahrtwegs klar begrenzt und das Gesundheitsamt könnte im Falle eines Falles aus den Daten erkennen, wer alles über einen Kontakt mit einer infizierten Person informiert werden müsste. Der Code ist in jedem Bus mehrfach angebracht in den Maßen von 20x20 Zentimeter, so dass auch bei dichterem Gedränge jeder Fahrgast den Code scannen kann.

„Die kürzlich veröffentlichte Studie des Verbands der Verkehrsunternehmen (VDV) brachte das Ergebnis, dass das Risiko, sich mit COVID19 anzustecken für Fahrgäste des ÖPNV genauso hoch ist, wie bei der Nutzung eines Autos. Dennoch ist die Nutzung der App für die Fahrgäste eine sinnvolle Lösung, wenn sie sich aufgrund der Nähe zu anderen Fahrgästen unwohl fühlen“, so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.  Trotz voranschreitender Impfkampagne und sinkender Inzidenz im Rheingau-Taunus-Kreis sei es wichtig, mit der Möglichkeit der Kontaktverfolgung per App zusätzliche Sicherheit zu bieten.

Der Geschäftsführer der Engelhardt Omnibusbetrieb GmbH, Frank Engelhardt ergänzt: „Wir möchten unseren Fahrgästen ein gutes Gefühl bei der Nutzung unserer Busse geben. Daher haben wir entschieden, dass wir den Service gerne anbieten möchten und freuen uns über die Unterstützung der RTV. Die schnelle und lückenlose Kontaktverfolgung soll unserer Meinung nach nicht an der Busfahrertür enden, daher möchten wir unseren Beitrag dazu leisten und das geringe Übertragungsrisiko weiter eingrenzen.“

2017 erhielt das Verkehrsunternehmen nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für zwei Linienbündel im Rheingau-Taunus-Kreis und befördert Fahrgäste im Bereich Bad Schwalbach / Heidenrod und Taunusstein. Beide Unternehmen laden weitere Verkehrsunternehmen ein, sich diesem Projekt anzuschließen und helfen gerne bei der Umsetzung weiter.

 

 

Kein erhöhtes Ansteckungs-Risiko im ÖPNV

Aktuelle Studie der Charité Research Organisation im Auftrag des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen und der Bundesländer stuft ÖPNV als genauso sicher ein, wie den Individualverkehr, wenn es um das Risiko geht, sich mit Covid19-Viren anzustecken

Taunusstein, 10. Mai 2021: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) weist darauf hin, dass vom öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) im Rheingau-Taunus-Kreis kein erhöhtes Ansteckungs-Risiko ausgeht: Denn so lautet das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung, die der Verband der Verkehrsbetriebe (VDV) im jetzigen Frühjahr hat durchführen lassen. Die Berliner Charité Research Organisation (CRO) hat eine sogenannte Kohortenstudie im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) durchgeführt. Dort leben etwa fünf Millionen Menschen sowohl in Großstädten und Ballungsräumen, aber auch in ländlicheren Gebieten, wie dem Rheingau-Taunus-Kreis. An einem durchschnittlichen Werktag legen zirka 2,5 Millionen Fahrgäste rund elf Kilometer mit Bussen oder Bahn zurück.

An der Studie nahmen 681 Personen im Alter zwischen 16 und 65 Jahren teil, die für einen Zeitraum von vier Wochen werktags entweder mit dem ÖPNV oder mit dem Individualverkehr (Auto / Fahrrad) zur Arbeit, Schule oder Ausbildung pendelten und dabei einen Fahrweg von 15 bis 30 Minuten (einfache Fahrt) im öffentlichen Nahverkehr hatten. „Die Ergebnisse der Studie passen zu anderen, auch internationalen Studienergebnissen, die besagen, dass der ÖPNV keinesfalls als Hotspot einzustufen ist,“ kommentiert ÖPNV-Dezernent des Kreises, Günter F. Döring, die Studie des VDV. „In dieser Studie wurde das Infektionsrisiko im wirklichen Alltag untersucht, nicht nur unter Laborbedingungen.“

Mehrere Faktoren tragen dazu bei, dass die Nutzung von ÖPNV kein höheres Infektionsrisiko darstellt, als wenn man mit dem Auto, dem Motorrad oder dem Rad zur Arbeit fährt: Zum einen wird im Bus oder Bahn, insbesondere von Alleinreisenden, kaum gesprochen. „Natürlich trägt auch die Maske einen großen Teil dazu bei, dass Busse nicht als Hot Spot zählen. Das heißt, der Ausstoß von Tröpfchen oder Aerosolen ist deutlich geringer, als setzt man sich zum gemütlichen Abendessen mit der Familie an einen Tisch“, zieht der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke, einen Vergleich. Zum Untersuchungszeitraum war es bereits Pflicht, im ÖPNV eine FFP2-Maske zu tragen, was im Rheingau-Taunus-Kreis auch in den letzten Wochen mehrfach kontrolliert wurde. Die allermeisten Fahrgäste hielten sich an die Vorgabe. Außerdem seien die Menschen nicht sehr lange beisammen, viele Fahrgäste sind nur ein paar Minuten im Bus. Die Klimaanlagen und Belüftungsmechanismen in den Bussen seien weitere wichtige Faktoren, ebenso die Frischluftzufuhr, die automatisch bedingt durch die Haltestellen und dem Ein- und Aussteigen der Fahrgäste erfolgt.

Initiatoren und Auftraggeber der Studie waren die Bundesländer und der VDV. Die Federführung der Länder als Fördermittelgeber liegt beim Land Baden-Württemberg. Finanziell beteiligen sich zudem die Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Durchgeführt wurde die Studie im Februar und März 2021.

Das Factsheet zur Meldung finden Sie hier.