Übersicht über aktuelle Pressemeldungen

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EMIL kommt an: 3000 Fahrgäste seit August

RTV: Taunussteiner On-Demand-Shuttle EMIL wird gerne und vielseitig genutzt: Zum Einkaufen, für Freizeitaktivitäten oder für den nächtlichen Nach-Hause-Weg

Taunusstein, 04.11.21: Seit dem 2. August 2021 ist EMIL, der neue On-Demand-Shuttle der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) in Taunusstein im Einsatz. „Die Entwicklung der Fahrgastzahlen ist sehr erfreulich: Innerhalb der ersten 100 Tage, die EMIL nun im Dienst ist, wurden insgesamt 2.958 Fahrgäste befördert“, zieht Kreis-Verkehrsdezernent Günter F. Döring ein erstes positives Fazit. Während es im ersten Monat 621 Fahrgäste gab, hat sich die Zahl monatlich etwa um die Hälfte gesteigert und lag dann im Oktober bei 1.232 Fahrgästen (im September waren es 955 Fahrgäste).

Von der Fahrtbuchung bis hin zur Bezahlung kann die Nutzung von EMIL über die App „RMV On-Demand“ (verfügbar im Playstore und App-Store) komplett digital ablaufen. Dennoch war es den Taunussteinerinnen und Taunussteinern wichtig, dass EMIL auch telefonisch gebucht werden kann. Nötig hierfür ist eine einmalige Registrierung in der MobiInfo in der Erich-Kästner-Straße in Hahn. Bislang haben sich bereits 97 Bürgerinnen und Bürger für die telefonische Nutzung angemeldet, es gab 173 telefonische Buchungen, was einem Anteil von sieben Prozent entspricht. 

EMIL fährt an Werktagen von Montag bis Donnerstag von 5:30 Uhr bis 22:30 Uhr. Um sowohl die Pendler „Partygängern“ nachts zur Verfügung zu stehen, sind die Bedienzeiten freitags von 5:30 Uhr bis 0:30 Uhr. Samstags startet EMIL um 7:30 Uhr und fährt bis 0:30 Uhr, sonntags von 8:30 Uhr bis 22:30 Uhr. „Durchschnittlich 32 Personen nutzen den Service täglich im Zeitraum von Montag bis Donnerstag, am Wochenende von Freitag bis Sonntag sind es mit 42 pro Tag nochmal mehr,“

zeigt der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke einen weiteren Einblick in die Zahlen: „Täglich verzeichnen wir knapp 50 Prozent der Fahrtbuchungen im Zeitraum von 17 Uhr bis Bedienzeitende, also gerade auch dann, wenn der klassische öffentliche Personennahverkehr bestehend aus Linienbussen und Rufbussen an seine Grenzen kommt. Dies zeigt, dass der On-Demand-Service genau als das genutzt wird, als was er gedacht ist: Als zusätzliche Option, um mit dem ÖPNV flexibel, individuell und nachhaltig ans Ziel zu gelangen.“ Samstags liegt der Anteil der Fahrten, die abends stattfinden, sogar bei 68,5 Prozent.

Knapp 40 Prozent der Fahrgäste hatten bereits ein gültiges ÖPNV-Ticket für Taunusstein und mussten neben den flexiblen Kosten von 0,15 Euro ab dem zweiten Kilometer nur 1,50 Euro Komfortzuschlag, nicht aber den Grundpreis (ebenfalls 1,50 Euro) bezahlen.

Hahn Busbahnhof als beliebteste Start- und Zielhaltestelle

Unter den Top drei Adressen, die als Start oder Ziel angegeben werden, liegt der Hahner Busbahnhof mit deutlichem Abstand auf Platz 1 (16 Prozent), gefolgt vom Aartal-Center (8,5 Prozent) und dem Wehener Schloss (6,7 Prozent). Das zeigt, dass EMIL sowohl etwa für Einkäufe oder Freizeitaktivitäten genutzt wird, aber auch dann, wenn die „letzte Meile“ bspw. vom Busbahnhof bis nach Hause zurückgelegt werden muss.

Wer einmal EMIL gefahren ist, wird den Service vermutlich wieder nutzen – dies zeigt sowohl die Anzahl der Wiederholungsnutzer als auch die Bewertungen: Über 70 Prozent der Fahrgäste, die das On-Demand-Shuttle einmal genutzt haben, haben danach erneut einen Fahrtwunsch gestellt. Nahezu jeder Dritte gibt eine Fahrtbewertung ab, der Anteil der 5-Sterne-Bewertungen liegt bei knapp 80 Prozent. „Mit einer Pünktlichkeitsquote von 98,2 Prozent am Zielhaltepunkt ist EMIL durchaus eine Alternative zum Auto – und vielleicht für den ein oder anderen zumindest eine Möglichkeit, angesichts der zunehmenden Klimaveränderungen auf das Zweit- oder Drittauto zu verzichten“, fasst Brunke die Qualität des neuen Produkts zusammen.

„Das Projekt hat viele Monate Vorlaufzeit in Anspruch genommen, bedingt durch die Corona-Pandemie gab es auch einige Schwierigkeiten, mit denen vorher niemand rechnen konnte. Daher freue ich mich ganz besonders, dass die RTV als erste lokale Nahverkehrsorganisation unter der Nutzung der verbundweiten ‚RMV-On-Demand‘-App den Service in Taunusstein so erfolgreich gestartet hat“, ist der On-Demand-Projektverantwortliche Matthias Hirmer stolz.

RTV sucht MobiPartner

Taunusstein, 20. Oktober 2021: Unter dem Motto „Von Senior*innen für Senior*innen“ sucht die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) sogenannte MobiPartnerinnen und -Partner, die älteren Fahrgästen bei Fragen rund um die Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Vorkenntnisse in dem Sinn benötigt man keine, jedoch ist es hilfreich, selbst Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs im Rheingau-Taunus-Kreis zu sein. Die MobiPartner bekommen von der RTV Informationsmaterial und Unterlagen, damit sie in der Lage sind, Fragen zu Fahrplanauskünften, Umsteigemöglichkeiten oder Fahrkarten zu beantworten“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

Wer nachweisbar aktiver MobiPartner ist, bekommt von der RTV eine Monatsfahrkarte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zu der Tätigkeit gehören zum Beispiel direkte Fragen von Fahrgästen zu beantworten, aber auch etwa das Auslegen von Informationsmaterial bei geeigneten Veranstaltungen oder Stellen.

Die Kontaktdaten werden auf der Website der RTV veröffentlicht, so dass Fahrgäste sich an die MobiPartnerinnen und –Partner wenden können. Gekauft werden können Fahrkarten allerdings nur bei den Vorverkaufsstellen oder den MobiInfos in Idstein (Killingerhaus) oder Taunusstein (Erich-Kästner-Straße 3). Aktuell gibt es vier MobiPartner, so Brunke: „Wir möchten nach Möglichkeit den ganzen Rheingau-Taunus-Kreis abdecken, also sowohl im Rheingau als auch im Taunus einige MobiPartner dazugewinnen, so dass wir Anfragen hierzu gerne entgegennehmen“.

Schülerverkehr: Reisebusse ermöglichen zusätzliche Fahrten von und zur Limesschule

Taunusstein, 24.09.2021: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) setzt ab sofort zusätzliche Reisebusse mit neuen Fahrten von Ober- und Niederlibbach über Ehrenbach nach Idstein ein. Die zusätzlichen Fahrten konnten vor dem Hintergrund des zum Schulstart geänderten Schüleraufkommens zur Idsteiner Limesschule möglich gemacht werden. „Die neu eingesetzten Reisebusse sollen den Schülerverkehr entzerren, denn alle Schülerinnen und Schüler der kooperativen Gesamtschule beginnen zur ersten Stunde mit dem Unterreicht. Nachmittags ist die Situation etwas entspannter, da nicht alle gleichzeitig Schulende haben. Eine Ausnahme bildete da sicherlich die erste Schulwoche, in der noch keine AG’s angeboten wurden,“ so Kreisverkehrsdezernent Günter F. Döring.

Der Reisebus startet unter der Woche um 13 Uhr an der Haltestelle „Taubenberg“, die direkt auf dem Schulgelände der Limesschule liegt und fährt dann Richtung Hochschule (Abfahrt dort 13:07 Uhr) weiter über Ehrenbach bis nach Ober- und Niederlibbach. Die zusätzliche Fahrt des Reisebusses startet fünf Minuten nach Unterrichtsende und liegt zirka sieben Minuten vor der Fahrt der regulären Linie 270, weshalb sich die Schülerströme gut verteilen sollten.

„Wir gehen davon aus, dass sich damit der Schülerverkehr deutlich entspannt, möchten aber darauf hinweisen, dass auch die zusätzlichen Reisebusse keine Garantie für einen Sitzplatz geben. Wir bitten die Schüler*innen darüber hinaus, darauf zu achten, dass es zu einer guten Verteilung kommt: Wenn nun alle Fahrgäste nur in den Reisebus möchten und der folgende Linienbus nahezu leer bleibt, ist das nicht zielführend,“ so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV: „Die Veränderung des Schülerstroms kann immer mal zu Engpässen führen, aber wir gehen sämtlichen Anfragen, die uns erreichen, nach. Wenn wir die Möglichkeit zu einer Verbesserung sehen, setzen wir alle Hebel in Bewegung, um dies auch umzusetzen, wie jetzt im Zusammenhang mit der Limesschule.“

Am Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung ändere der zusätzliche Reisebus jedoch nichts: Die seit 16. September gültigen neuen hessischen Corona-Regeln machen nach wie vor das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn und dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, erforderlich.

Der Reisebus war zuvor für die Strecke Idstein - Kesselbach im Einsatz, wird jedoch dort nicht fehlen: Schülerinnen und Schüler mit Ziel Kesselbach, Görsroth, Ober- und Niederauroff kommen mit einem der Busse der Linie 224 an ihr Ziel.

Die Abfahrtzeiten des zusätzlichen Reisebusses zur und von der Limesschule sind morgens und mittags wie folgt:

 

Niederlibbach 7:07, Oberlibbach Römerstraße 7:10, Kesselbach Neukirchner Straße 7:15, Kesselbach Görsrother Weg 7:16, Görsroth Poststraße 7:18, Görsroth Kirche 7:20, Niederauroff 7:23, Oberauroff 7:26, Idstein Busbahnhof 7:35

 

Limbach DGH 6:56, Wallbach Im Lagersboden 7:01, Wörsdorf Scheidgraben 7:12, Wörsdorf Rathaus 7:14, Wörsdorf Hollerstraße 7:16, Idstein Busbahnhof 7:20

 

Idstein Taubenberg 13:00, Idstein Hochschule 13:07, Ehrenbach 13:15, Oberlibbach 13:20, Niederlibbach 13:23

 

RTV kontrolliert mit Polizei in Idstein und Taunusstein

32 Tarifverletzungen im Rahmen des „länderübergreifenden Sicherheitstages“ – kein Verstoß gegen Maskenvorschriften

Taunusstein, 24.09.2021: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) führte am vergangenen Freitag im Zusammenhang mit dem „länderübergreifenden Sicherheitstag“ eine großangelegte Fahrkarten- und Maskenpflichtkontrolle durch: Neben Kontrollen am Idsteiner Bahnhof und am Taunussteiner Busbahnhof gab es Überprüfungen in den Bussen, die aus Richtung Wiesbaden kamen oder in die Landeshauptstadt fuhren.

Bei der Aktion beteiligt waren Beamte der Polizeidirektion Rheingau-Taunus sowie Prüfpersonal des RMV-ServiceTeams und der RTV. Dabei wurden insgesamt 32 Tarifverletzungen festgestellt. „Die Anzahl der vorgefundenen Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein zeigt die Wichtigkeit von regelmäßigen Kontrollen auf. Ohne Ticket Bus oder Bahn zu fahren, ist keine Lappalie: Auf diese Personen wartet nicht nur ein erhöhtes Beförderungsentgelt in Höhe von 60 Euro, sondern auch ein Strafverfahren, das eingeleitet wird, sofern sie nicht ein ‚vergessenes‘ Ticket im Nachgang präsentieren können“, erläutert Verkehrsdezernent Günter F. Döring und bedankt sich bei allen Mitwirkenden für die Kontrollaktion.

Die Polizei, die darüber hinaus noch weitere Verkehrskontrollen in Eltville durchführte, war insgesamt mit 20 Beamten im Einsatz, seitens der RTV und des RMV-ServiceTeams waren sieben Personen an den Kontrollen beteiligt. „Erfreulicherweise wurden während der Kontrolle, die zwischen 16:00 Uhr und 22:30 Uhr stattfand, keine Verstöße gegen die geltende Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase festgestellt“, äußert sich Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV und dankt ebenfalls den Beteiligten.

Bereits am Montag, 13. September 2021, gab es vormittags eine gemeinsame Fahrkarten- und Maskenpflichtkontrolle an der Bushaltestelle „Stadtmitte“ in Königstein zusammen mit der RTV, dem RMV-ServiceTeam, der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (MTV) und dem Verkehrsverband Hochtaunus (VHT), welcher federführend die Kontrolle organisierte. „Diese Form der Kooperation hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, so dass es nun schon die dritte Aktion dieser Art war“, bedankt sich Brunke für die Zusammenarbeit. Es wurden keine Fahrgäste ohne Maske angetroffen, eine mittlere zweistellige Zahl war allerdings ohne gültigen Fahrschein unterwegs.

Taunussteiner EMIL: Mercedes Vans sind nun im Einsatz

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) informiert darüber, dass ab sofort die vom RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) ursprünglich bestellten Fahrzeuge für den On-Demand-Service in Taunusstein im Einsatz sind. „Die neuen Mercedes Vans eVito Tourer zeigen sich nun auch im bekannten EMIL-Design, so dass die Fahrgäste sie auch direkt als ihr Shuttle erkennen können“, so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Sie lösen die bisherigen weißen Nissan-Modelle ab, die lediglich als Überbrückung genutzt wurden, damit der Service trotz Lieferverzögerung wie angekündigt starten konnte.

Die klimatisierten Kleinbusse haben einen Innenraum, der großzügig gestaltet ist und bieten im Fahrgastraum Platz für bis zu sechs Personen. Pandemiebedingt wird dieser Platz jedoch je nach Infektionslage eingeschränkt (im Moment sind es vier Personen) und es gibt aktuell eine Folien-Trennung

Zu sehen ist ein neuer Mercedes Van eVito im Look&Feel des EMIL.

Die Mercedes Vans lösen die weißen Nissans, die nur als Übergangslösung im Einsatz waren, nun ab.

zwischen den vorderen Sitzen und dem Fahrgastraum. Durch ein kleines eingebautes „Fenster“ kann die Fahrt dann dennoch über ein EC-Karten-Lesegerät bezahlt werden, sollte die Bezahlung nicht bereits bei der Buchung per App bezahlt worden sein. Die Mercedes-Vans fahren vollelektrisch und emissionsfrei. Der Ein-und Ausstieg wird durch eine zusätzliche Trittstufe besonders komfortabel. Pro Fahrzeug steht eine Kindersitzerhöhung zur Verfügung, wenn Fahrgäste darüber hinaus noch einen Kindersitz benötigen, muss dies bei der Buchung mitgeteilt werden.

Ein weiteres Fahrzeug wird zurzeit umgebaut, so dass den Fahrgästen dann auch ein barrierefreies Shuttle zur Verfügung steht. „Wir rechnen damit, dass wir dieses umgebaute Fahrzeug dann spätestens Anfang Oktober im Einsatz haben werden“, so Brunke abschließend.

Wer den neuen Service nutzen möchte, kann die RMV On-Demand-App im Playstore oder App Store herunterladen. Eine einmalige Registrierung ist erforderlich, danach ist der Service einfach und mit wenigen Klicks nutzbar. Telefonisch kann der Service auch genutzt werden, allerdings muss zuvor eine persönliche Registrierung in der MobiInfo in Taunusstein (Erich-Kästner-Straße 3) erfolgen.

Erinnerung an die FFP2-Masken-Pflicht im ÖPNV

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) weist auf die aktuelle Allgemeinverfügung des Rheingau-Taunus-Kreises und die darin verschärften Bestimmungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hin: Fahrgäste müssen in Bus oder Bahn nun wieder eine FFP2-Maske tragen, es sei denn, sie sind von der Maskenpflicht aus gesundheitlichen Gründen befreit und können hierfür ein Attest vorweisen. Kinder unter 6 Jahren sind ebenfalls von der Maskenpflicht komplett ausgenommen. Jugendliche, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können nach wie vor auch „nur“ eine medizinische Maske tragen. „Alle anderen Fahrgäste sind bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und auch an Bushaltestellen oder Bahnhöfen, also dort wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet,“ erklärt Kreisverkehrsdezernent Günter F. Döring.

Die Nicht-Einhaltung der Maskenpflicht kann mit einer Vertragsstrafe von 50 Euro bei Kontrolle geahndet werden. Sollte der Fahrgast keine entsprechende Maske dabeihaben, muss er außerdem damit rechnen, dass er an der nächsten Haltestelle das öffentliche Verkehrsmittel verlassen muss – zu seinem Schutz und im Sinne der anderen Fahrgäste. „Erste stichprobenartige Beobachtungen haben gezeigt, dass bei den Fahrgästen die neuen Regelungen noch nicht umgesetzt wurden. Daher möchten wir ausdrücklich an die FFP2-Maskenpflicht erinnern und bitten unsere Fahrgäste: Schützen Sie sich, ihren Geldbeutel und Andere, indem Sie bei den aktuell hohen Inzidenzen hier im Kreis die FFP2-Maske in Bus und Bahn tragen“, appelliert auch der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke an die Fahrgäste.

Salzbachtalbrücke: RTV verlängert Linie 172 zum Wiesbadener Hauptbahnhof

Taunusstein, 31. September 2021:Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) bietet ab dem 1. September 2021 neue Direktfahrten werktags von Kloster Eberbach über Kiedrich, Eltville Bahnhof nach Wiesbaden Hauptbahnhof an. „Diese Maßnahme soll vor allem die angespannte Situation rund um die Salzbachtalbrücke insbesondere im Berufsverkehr entlasten. Fahrgäste aus Frankfurt können mit dem Zug bis Eltville Bahnhof fahren, dann in den Bus der Linie 172 umsteigen und sind somit in weniger als 30 Minuten am Hauptbahnhof Wiesbaden“ erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer des Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV).

Die Abfahrten von Eltville sind um 6:59 Uhr, 7:51 Uhr, 8:04 Uhr, 8:58 Uhr, 15:06 Uhr, 16:06 Uhr und 17:05 Uhr. Durch die verlängerten Fahrten können Fahrgäste aus dem Rheingau ab Eltville Bahnhof durch Niederwalluf und Biebrich über die A66 sowie A643 nach Wiesbaden Paulinenklinik bis zum Hauptbahnhof fahren.

In der Gegenrichtung werden Fahrten von Wiesbaden Hauptbahnhof nach Kloster Eberbach über Eltville und Kiedrich um 13:57 Uhr, 14:57 Uhr, 15:57 Uhr und um 16:57 Uhr angeboten. „Mittelfristig sind weitere Anpassungen an der Linie geplant, die unabhängig von der Salzbachtalbrücke eine bessere Erreichbarkeit der Klinik ‚Vitos Rheingau‘ auf dem Eichberg bedeutet“, gibt Brunke einen Einblick in die weitere Planung.

 

Straßenbaustelle in Bechtheim sorgt für Verspätungen im Schulbusverkehr

Taunusstein, 31. August 2021: Zum Start des Unterrichts nach den Sommerferien kam es aufgrund der Baustellensituation in Bechtheim bei der Linie 225 zu Verspätungen im Schulbusverkehr, teilt die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) mit. Bereits im Vorfeld war die RTV mit Hessen Mobil bezüglich der Planung in Kontakt: „Bedauerlicherweise wurde die Baustelle bereits zeitverzögert begonnen, obwohl wir mehrfach deutlich gemacht haben, dass sie innerhalb der Sommerferien hätte begonnen und auch fertiggestellt werden sollen,“ erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. 

Nachdem klar wurde, dass die Baustelle nicht vor dem Schulstart beendet sein wird, hat die RTV eine Auflage bei der Baugenehmigung erreichen können, dass zumindest die Schulbusse die Baustelle passieren dürfen, um die Auswirkungen in der Schülerbeförderung möglichst gering zu halten. Diese Auflage wurde nicht umgesetzt: Die somit zu fahrende Umleitung bedeutet einen zeitlichen Mehraufwand von zirka 20 bis 30 Minuten, so dass einige Schülerinnen und Schüler an den ersten beiden Schultagen zu spät in die Wallrabensteiner Schulen gekommen sein sollen.

„Wir bedauern außerordentlich, dass Hessen Mobil die Durchfahrt durch die Baustelle in Bechtheim, so wie es mit der RTV vereinbart wurde, bislang nicht umsetzen konnte und das nun nachteilige Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler zur Folge hat“, äußert sich der Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises, Günter F. Döring.

Die RTV steht mit Hessen Mobil und dem verantwortlichen Bauleiter in engem Kontakt und arbeitet mit Nachdruck daran, dass die Auflage auch umgesetzt wird und ab Mittwoch die lange Umleitung nicht mehr gefahren werden muss, damit die Schülerinnen und Schüler wieder pünktlich zur Schule kommen.

Mit Hessens Schülerticket von Aarbergen nach Limburg

RTV: Schülerkarten des RMV werden auf den Linien 567 bzw. 570/571 ohne Ausgleich auch über das Jahr 2021 hinaus anerkannt

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt aus aktuellem Anlass – vor Beginn des neuen Schuljahres – mit, dass Schülerinnen und Schüler, die das Schülerticket Hessen nutzen und von Aarbergen nach Limburg fahren, dies mit ihrem vorhandenen Ticket ohne Aufschlag tun können. Zwar liegen beide Orte in Hessen, nicht jedoch der etwa 25 Kilometer lange Linienweg, den die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen: Dieser läuft in Teilen auch durch Rheinland-Pfalz (bspw. Hahnstätten) und somit unterliegt die Strecke sowohl dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) als auch dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).

„Es gibt natürlich noch mehr grenzüberschreitende Tarife und damit auch Diskussionen, welcher Verkehrsverbund denn nun für die Nutzung des ÖPNV-Abschnitts aufkommt. In solchen Fällen müssen sich eigentlich die großen Verkehrsverbünde einigen, die unter anderem von den Bundesländern finanziert werden“, erklärt Kreisverkehrsdezernent Günter F. Döring. Inhaberinnen und Inhaber des Schülerticket Hessen können in ganz Hessen damit fahren – darüber hinaus aber bspw. noch nach Mainz, da die rheinlandpfälzische Hauptstadt und Wiesbaden eine Tarifgebietsgemeinschaft sind. Daher stelle sich das Problem hier nicht.

In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Irritationen, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Schülerticket Hessen in Rheinland-Pfalz auf ihrem Schulweg ohne gültiges Ticket unterwegs waren – weil der Schulweg eine tarifliche Grenzüberschreitung beinhaltet. „Ich freue mich daher, dass wir für den Korridor Aarbergen-Rückershausen über Hahnstätten (Rhein-Lahn-Kreis) nach Limburg mit dem VRM Anfang Juli 2021 eine wenn auch pragmatische, so dennoch dauerhafte und einfache Einigung erzielen konnten: Die Schülerkarten des RMV werden auf den Linien 567 bzw. 570/571 ohne Ausgleich auch über das Jahr 2021 hinaus anerkannt. Bislang war dies mehr ein Gentleman‘s Agreement, wird nun aber durch unsere Initiative auf eine dauerhaft belastbare Grundlage gestellt,“ so der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke.

Das Verkehrsunternehmen, welches für diese Linien beauftragt ist, sei laut dem zuständigen VRM über diesen Umstand umfassend informiert, so dass es zu keinen Missverständnissen mehr kommen sollte. „Wir hoffen, dass diese Lösung im Sinne der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern ist, und hoffen, dass diese Maßnahme dazu beitragen kann, einer Einigung zwischen den Verkehrsverbünden den Weg zu ebnen.“

 

Fahrplanänderungen zum Schuljahr 2021 / 2022

Der im Sommer traditionell stattfindende sogenannte „kleine Fahrplanwechsel“ wird dieses Jahr zum Schulstart am 30. August 2021 vollzogen, teilt die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) mit. „Dieses Jahr stehen die Änderungen am Fahrplan vor allem im Zeichen des geänderten Schulbeginns zur 1. Stunde in Wallrabenstein. Dies hat enorme Verbesserungen im Schülerverkehr zufolge“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Darüber hinaus wurden einige Korrekturen vorgenommen, die sowohl für Schülerinnen und Schüler in angrenzenden Gemeinden, als auch für Berufspendler interessant sind. „Sollte es pandemiebedingt wieder nötig sein, werden zusätzliche Reisebusse zur Entzerrung des Schülerverkehrs eingesetzt“, kündigte Brunke an. „Wir haben für den Schulbeginn nach den Sommerferien alles vorbereitet und können gut an den Start gehen“, freut sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring.

Die Änderungen sind im Einzelnen wie folgt:

Rheingau - Linie 181: Neue Verbindung von Geisenheim, St. Ursula-Schule, um 13:31 Uhr über Hattenheim Bahnhof 13:46 Uhr nach Hallgarten. Linie 182 (neu): Freigestellter Schülerverkehr in Oestrich-Winkel zur Pfingstbachschule wird von der neue Linien 182 übernommen. Fahrten von und nach Schulzentrum Eltville aus Hallgarten werden ab 30. August 2021 von der Linie 182 bedient. Die Abfahrtszeiten wurden zum Fahrplanwechsel angepasst, sodass die Schüler eine geringere Wartezeit auf den Bus haben.

Untertaunus:

Linie 225: Verbesserung der Abfahrtszeiten zum Schulstandort Wallrabenstein aufgrund der Schulzeitanpassung in Wallrabenstein. Die Linie 225 aus Richtung Idstein startet künftig um 7:31 Uhr ab dem Taubenberg und um 7:36 Uhr ab dem Busbahnhof. Linie 225 aus Richtung Ketternschwalbach startet zukünftig um 7:37 Uhr, um 7:44 Uhr ab Bechtheim und um 7:47 Uhr ab Beuerbach. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:15 Uhr (bis Bechtheim), 13:29 Uhr, 13:36 Uhr, 14:16 Uhr, 15:45 Uhr und 16:10 Uhr.

Aus Richtung Strinz-Trinitatis startet die Linie 225 zukünftig um 7:15 Uhr anstatt um 7:06 Uhr. Die Abfahrt ab Wallbach startet zukünftig 7:44 Uhr anstatt wie bisher um 7:29 Uhr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:23 Uhr, 13:38 Uhr, 14:15 Uhr, 15:42 Uhr (Linie 277) und 16:10 Uhr.

Linie 235: Verbesserung der Abfahrtszeiten zum Schulstandort Wallrabenstein aufgrund der Schulzeitanpassung in Wallrabenstein. Die Fahrt morgens aus Walsdorf startet zukünftig um 7:17 Uhr ab der Haltestelle Knallbach und 7:44 Uhr ab der Haltestelle Feuerwehr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde erfolgen ab 30. August um 13:28 Uhr, 14:16 Uhr, 15:37 Uhr und 16:11 Uhr. Linie 226 (neu): Neue Direktfahrten von Wallrabenstein nach Esch über Idstein, Heftrich und Bermbach um 13:35 Uhr, 14:10 Uhr und 15:38 Uhr sowie an letzten Schultagen nach der 3. Stunde.

Linie 234 (neu): Fahrten zur Grundschule Heftrich und zu den Schulstandorten in Idstein werden zukünftig als eigenständige Linie 234 bezeichnet. Darüber hinaus gibt es Direktfahrt aus Kröftel, Nieder-, Obberod, Heftrich und Bermbach zur IGS Wallrabenstein zur 3 Stunde. Linie 277: Verbesserung der Abfahrtszeiten zum Schulstandort Wallrabenstein aufgrund der Schulzeitanpassung in Wallrabenstein. Fahrt aus Neuhof startet zukünftig 15 Minuten später um 6:43 Uhr und erreicht Wallrabenstein um 7:34 Uhr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:17 Uhr, 14:14 Uhr und 15:42 Uhr.

Entzerrung des Schülerverkehrs in Wallrabenstein

Ein erster Schritt im Rheingau-Taunus-Kreis / Schulen in Wallrabenstein verändern den Beginn des Unterrichts

Taunusstein, 18. August 2021: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat im Rahmen der Schulzeitstaffelung – Beginn und Ende des Unterrichts –, die gemeinsam mit der „Rabenschule“ und der Integrierte Gesamtschule in Wallrabenstein zum Schulstart nach den Sommerferien beschlossen wurde, die Fahrpläne der Busse angepasst. „Die RTV war mit beiden Schulen und dem Schulamt des Rheingau-Taunus-Kreises bereits seit längerem im gemeinsamen Austausch, um zu klären, wie die Schulfahrten optimiert werden können“, berichtet RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. Es geht dabei um die Staffelung des Unterrichtsbeginns zur ersten Stunde wie des Unterrichtsende am Mittag.

Sowohl die IGS Wallrabenstein, in der die Schüler den Haupt- und Realschulabschluss, sowie die Versetzung in die Klasse 11 der gymnasialen Oberstufe erreichen können, als auch die Grundschule Rabenschule haben den Beginn des Unterrichts um 15 Minuten verlegt und starten ab dem neuen Schuljahr um 8 Uhr. „Durch den späteren Unterrichtsbeginn verschieben sich auch der weiteren Schulstunden, so dass der Schülerverkehr ab dem 30. August 2021 auf dem Hin- und Rückweg deutlich verbessert werden kann. Durch die Änderung können nun auch direkte Fahrten von und nach Bermbach, Esch und Heftrich angeboten werden, auch zur 1. Stunde.“, erläutert Thomas Brunke die Verbesserung der Verkehrsanbindung.

„Ich freue mich, dass wir im Rahmen unseres runden Tisches eine gemeinsame Lösung gefunden haben und danke ausdrücklich allen Mitwirkenden“, erklärt Kreis-Verkehrsdezernent Günter F. Döring, „das ist ein erster Schritt zur Optimierung des Schulverkehrs im Kreis.“ Die Schulzeitstaffelung der Schulen in Wallrabenstein war –  unabhängig von der Corona-Pandemie – bereits zuvor im Gespräch und zeigt beispielhaft, wie eine Staffelung im Schülerverkehr das Angebot im ÖPNV attraktiver machen kann. Damit wird auch ein Beschluss des Kreistages umgesetzt. Auch Schul-Dezernent Reiner Scholl lobt die Vereinbarung und weist daraufhin, dass „die Umsetzung der Schulzeitenentzerrung somit im Einklang mit der Vorgabe des hessischen Kultusministeriums steht.“

Die Änderungen sind im Einzelnen die folgenden:

Die Linie 225 aus Richtung Idstein startet künftig um 7:31 Uhr ab dem Taubenberg und um 7:36 Uhr ab dem Busbahnhof. Zur 3. Stunde gibt es nun eine Anfahrt mit der Linie 234 um 9:27 Uhr ab Idstein nach Wallrabenstein. Die Rückfahrten nach der 6. Stunde sind zukünftig um 13:14 Uhr (bis Wörsdorf), 13:30 Uhr, 13:35 Uhr (Linie 226), 14:10 Uhr (Linie 226), 14:23 Uhr und 15:38 Uhr (Linie 226).

Die Fahrt aus Richtung Idstein/Waldems startet in Kröftel (Abfahrt 7:04 Uhr) über Oberrod 7:09 Uhr, Niederrod 7:12 Uhr, Heftrich 7:17 Uhr, Bermbach, 7:20 Uhr, Esch, Auf der Lind 7:26 Uhr, Idstein Busbahnhof 7:36 Uhr, Wörsdorf 7:41 Uhr nach Wallrabenstein (Ankunft 7:50 Uhr).

Die Linie 225 aus Richtung Ketternschwalbach startet zukünftig um 7:37 Uhr, um 7:44 Uhr ab Bechtheim und um 7:47 Uhr ab Beuerbach. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:15 Uhr (bis Bechtheim), 13:29 Uhr, 13:36 Uhr, 14:16 Uhr, 15:45 Uhr und 16:10 Uhr. Die Linie 225 aus Richtung Strinz-Trinitatis startet zukünftig um 7:15 Uhr anstatt um 7:06 Uhr. Die Abfahrt ab Wallbach startet zukünftig 7:44 Uhr anstatt wie bisher um 7:29 Uhr. Die Rückfahrten ab der der 6. Stunde sind zukünftig um 13:23 Uhr, 13:38 Uhr, 14:15 Uhr, 15:42 Uhr (Linie 277) und 16:10 Uhr.

Die Linie 235 startet morgens in Walsdorf zukünftig um 7:17 Uhr ab der Haltestelle Knallbach und 7:44 Uhr ab der Haltestelle Feuerwehr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind um 13:28 Uhr, 14:16 Uhr, 15:37 Uhr und 16:11 Uhr. Die Linie 277 startet zukünftig um 6:43 Uhr in Neuhof und erreicht Wallrabenstein um 7:34 Uhr. Die Rückfahrten ab der 6. Stunde sind zukünftig um 13:17 Uhr, 14:14 Uhr und 15:42 Uhr.

Taunusstein: Mehr als 1000 virtuelle Haltestellen

RTV: Anzahl der Haltestellen und Betriebszeiten machen lokalen ÖPNV attraktiver denn je / On- Demand-Shuttle EMIL

Taunusstein, 13. August 2021: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass es im Rahmen des Projekts „Mobility on Demand“ in Taunusstein seit Mitte August exakt 1159 virtuelle Haltestellen gibt, an denen Fahrgäste in das On-Demand-Shuttle EMIL einsteigen können. Das neue Angebot im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist deutlich flexibler und individueller, als das bisherige und weiterhin bestehende Angebot, welches eine Kombination von normalen Linienbussen und Rufbussen darstellt. Dies macht sich nicht nur bei den flexiblen Fahrzeiten, sondern auch bei der Anzahl der Haltestellen bemerkbar. „Gegenüber den gut 100 bekannten, klassischen Haltestellen (Hin und zurück) gibt es nun in manchen Straßen allein fünf oder mehr Haltepunkte, die das On-Demand-Shuttle anfährt. Damit wird die Attraktivität des ÖPNV innerhalb von Taunusstein deutlich gesteigert“, lobt Günter F. Döring, Verkehrsdezernent des Kreises, den neuen Service.

„Gerade die hohe Anzahl der Haltestellen mache das Angebot so interessant: Ähnlich wie bei einem Taxi, das am Straßenrand kurz für den Ein- oder Ausstieg der Fahrgäste halten darf, hält EMIL am Straßenrand oder Parkplatz. Nur eben nicht genau da, wo der Fahrgast steht, sondern an bereits festgelegten Punkten in der Regel maximal 150 bis 300 Meter innerorts entfernt“, erklärt RTV-Geschäftsführer, Thomas Brunke. Bei allem Komfort, den EMIL mit den vielen Haltepunkten und den ausgedehnten Betriebszeiten bietet, handelt es sich dennoch um ein ÖPNV-Produkt und darf genau deshalb nicht wie ein Taxi überall halten. 

Die Fahrt wird bei der Buchung ganz unkompliziert via App bezahlt, wobei Paypal, Bankeinzug und Kreditkarte als Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Ergänzend sei es aber auch möglich, den Betrag mit Kredit- oder EC-Karte vor Antritt der Fahrt beim Fahrpersonal zu begleichen. „Der Service ist eigentlich als digitaler Service gedacht: Bestellung per Smartphone sowie Bezahlung per Smartphone durch hinterlegte Kreditkarten, Bankeinzug oder Paypal. Allerdings möchten wir natürlich all denen, die nicht so Technik-affin sind, ebenfalls die Möglichkeit bieten, EMIL zu nutzen. 

Daher kann der Service auch per Telefon gebucht werden, dazu muss allerdings vorab eine einmalige persönliche Registrierung in der Mobi-Info in der Erich-Kästner-Straße 3 in Taunusstein erfolgen. Nach Vorlage des Personalausweises sowie schriftlicher Zustimmung zu den AGBs und Datenschutzerklärung bekommt man eine Kundennummer und kann ab sofort unseren EMIL auch unkompliziert telefonisch buchen“, erklärt Brunke.

Übersichtskarten mit Detailausschnitten über die Anordnung und Vielzahl der Haltestellen in ganz Taunusstein und den einzelnen Stadtteilen gibt es hier.

RTV und GHT Mobility starten mit On-Demand-Shuttle „EMIL“ auf den Straßen Taunussteins

Am Freitag ging in Taunusstein das On-Demand-Shuttle „EMIL“ der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft und der Stadt Taunusstein erfolgreich an den Start / GHT Mobility betreibt den Service.

Das On-Demand-Shuttle der Stadt Taunusstein, das EMIL heißt, ist zu sehen

Das On-Demand-Shuttle EMIL in Taunusstein

Am Freitag ging in Taunusstein das On-Demand-Shuttle „EMIL“ der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft und der Stadt Taunusstein erfolgreich an den Start. GHT Mobility betreibt den Service. Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Taunusstein und der RTV ermöglicht flexible Fahrten mit bis zu sechs E-Minibussen im gesamten Stadtgebiet, eingebettet in die Struktur des ÖPNV. EMIL ist dabei unabhängig von festen Fahrplänen und fährt auf Abruf. Das Shuttle steuert insgesamt über 1.000 virtuelle Haltestellen innerhalb Taunussteins an. Für den Namen „EMIL“ hatten sich die Taunussteinerinnen und Taunussteiner in einer Befragung entschieden.

 

EMIL wird zunächst mit drei elektrischen Nissan Evalia Leihfahrzeugen des Betreibers GHT Mobility unterwegs sein, die auf beiden Fahrzeugseiten deutlich als On-Demand-Shuttles gekennzeichnet sind. Im Laufe des Augusts werden sie durch drei voll-folierte Mercedes-Kleinbusse im bereits bekannten EMIL-Branding ersetzt − eines davon barrierefrei. Der Innenraum der klimatisierten Shuttles ist großzügig gestaltet: Er bietet Platz für bis zu acht Fahrgäste. Die Shuttles fahren vollelektrisch und damit emissionsfrei. Geladen werden sie mit Strom aus regenerativen Quellen, über eine von der Stadt Taunusstein eigens errichtete Ladeinfrastruktur auf der neuen Park-and-Ride-Anlage in Bleidenstadt.

Intelligenter Algorithmus ermöglicht gemeinsame Fahrten
Durch die innovative App „RMV On-Demand“ können die Busse nicht nur vorbestellt und spontan gebucht werden: Der Algorithmus berechnet auch jeweils die optimale Route für verschiedene Fahrgäste und Fahrziele. Durch das sogenannte Pooling können bis zu sechs Personen gleichzeitig mit einem Minibus fahren, auch wenn die Fahrgastzahl pandemiebedingt situativ angepasst wird. Die App, die kostenlos in den App-Stores erhältlich ist, gibt die nächste virtuelle Haltestelle an und navigiert die Fahrgäste die wenigen Meter dorthin. Bezahlt wird dann direkt in der App oder im Shuttle. Für alle ohne Smartphone kann EMIL auch per Telefon gebucht und bei den Fahrerinnen und Fahrern bezahlt werden.

„Als größte Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis mit insgesamt zehn, zum Teil mehrere Kilometer auseinanderliegenden Stadtteilen, ist der On-Demand-Service für uns ein wichtiger Baustein für ein modernes Mobilitätsangebot in Taunusstein“, sagt Bürgermeister Sandro Zehner. „E-Bike, öffentlicher Nahverkehr, Schienenanbindung – wir brauchen intermodale, aber alltagstaugliche Angebote, die sowohl für Senior*innen als auch für Schüler*innen, Pendler*innen und für Freizeitfahrten attraktiv sind, um den Autoverkehr langfristig zu reduzieren.“

Lückenschluss im ÖPNV

„Ob zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Arbeit, ab heute bringt EMIL die Taunussteiner*innen komfortabel und flexibel an ihre Ziele“, freut sich RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. „Unsere elektrischen Kleinbusse springen dort ein, wo der herkömmliche ÖPNV nicht unterwegs sein kann und erschließen den letzten Kilometer zwischen Buslinien und Wohnorten. Sie schaffen eine noch bessere Verknüpfung der Stadtteile und bieten Fahrgästen damit eine gute Alternative zum eigenen Auto.“

Innerhalb von Taunusstein steht EMIL Montag bis Donnerstag von 5.30 Uhr bis 22.30 Uhr, Freitag von 5.30 Uhr bis 0.30 Uhr, Samstag von 7.30 Uhr bis 0.30 Uhr und Sonntag von 8.30 Uhr bis 22.30 Uhr zur Verfügung. Fahrgäste mit einem in Taunusstein gültigen Fahrschein, wie beispielsweise einem Schülerticket oder einer Monatsfahrkarte, oder Kinder unter 14 Jahren, zahlen lediglich einen Komfortzuschlag von 1,50 Euro und weitere 0,15 Euro pro Kilometer. Wer keinen Fahrschein mit Gültigkeit in Taunusstein hat und älter als 14 Jahre ist, zahlt noch einen Grundpreis von 1,50 Euro. Die Fahrt mit EMIL vom ZOB in Hahn nach Wingsbach kostet je nach exakter Zieladresse beispielsweise 3,45 Euro. Wer eine RMV-Zeitkarte hat, zahlt sogar nur 1,95 Euro.

Fahrer kommen aus Taunusstein
Die Berliner Firma und Deutsche Bahn Tochter GHT Mobility GmbH, bekannt unter der Marke CleverShuttle, ist für die operative Umsetzung des Verkehrs und in dieser Rolle auch für die Anstellung des Fahrpersonals verantwortlich. Zehn Vollzeitkräfte und mehrere Teilzeitkräfte werden Taunussteiner*innen in den gelb-türkisen On-Demand-Flitzern chauffieren.

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTH und Sandro Zehner, Bürgermeister der Stadt Taunusstein vor EMIL, dem On-Demand-Shuttle.

„Wir konnten eine Gruppe motivierter und erfahrener Fahrer*innen aus Taunusstein und Umkreis für das Projekt gewinnen“, erklärt GHT-Geschäftsführer und -Co-Gründer Bruno Ginnuth. „Sie sind das Herzstück des On-Demand-Angebots. Gemeinsam mit ihnen werden wir die neue Mobilitätsform in Taunusstein zu einem festen Bestandteil des lokalen ÖPNV machen.“ GHT Mobility hat langjährige Erfahrung im Aufbau und Betrieb von elektrischen On-Demand-Verkehren deutschlandweit und betreibt seit 2021 u.a. den Hopper im Kreis Offenbach und den HeinerLiner in Darmstadt.

 

Komfortbus wird abgelöst
Ab 2. August sind zunächst drei EMIL-Fahrzeuge unterwegs. Zwei weitere Fahrzeuge kommen im Herbst hinzu. Bei entsprechender Nachfrage besteht die Option auf ein sechstes Fahrzeug. Der seit 2003 in Taunusstein im Einsatz gewesene Komfortbus, wird noch für die Übergangszeit im August fahren. Danach wird er vom neuen On-Demand-Shuttle abgelöst. Der Komfortbus konnte ab 14 Uhr vorbestellt werden. Das Konzept war ohnehin auf dem Prüfstand, eine Erweiterung des bestehenden Angebots für neue Zielgruppen wie Pendler*innen oder Schüler*innen zu vergleichbaren Konditionen wäre nicht möglich gewesen.

 

Unterstützung von Bund und Land

Das neue Angebot ist Teil des RMV-Projektes „On-Demand-Mobilität für die Region Frankfurt/RheinMain“ mit neun weiteren Partnern, das mit 27 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur gefördert wird. Weitere Unterstützung kommt durch das Land Hessen. Entsprechend des Förderzeitraums ist das Projekt bis Ende 2024 angelegt. Eine Fortsetzung des Vorhabens über diesen Zeitraum hinaus ist aber bei entsprechender Nachfrage und Finanzierung angestrebt.

 

Wird das Angebot in Taunusstein gut angenommen, ist auch die Ausweitung in weiteren Kommunen innerhalb des RTV-Gebiets angedacht. Nach Taunusstein startet der On-Demand-Service unter dem Dach des RMV in weiteren hessischen Städten und Gemeinden, wie beispielsweise in Limburg-Weilburg im Laufe der zweiten Jahreshälfte.

 

 

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) ist der serviceorientierte Mobilitätsdienstleister im Rheingau-Taunus-Kreis. Das Unternehmen verfügt über keine eigenen Busse oder Bahnen, sondern fungiert als Bestellerin und Steuerungszentrale für die lokalen Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit aktuell 145 Fahrzeugen beauftragter Verkehrsunternehmen. Als Teil der Verbundfamilie des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) ist die RTV eine 100%ige Tochtergesellschaft des Rheingau-Taunus-Kreises.

Weitere Informationen:

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 0 61 24/ 51 04 68, E-Mail: mobi-infor-t-vdewww.r-t-v.de

Über CleverShuttle
CleverShuttle ist Deutschlands führender Betreiber von On-Demand-Ridepooling. Als Partner für den ÖPNV unterstützt CleverShuttle Städte, Landkreise und Verkehrsunternehmen dabei, effiziente und emissionsfreie Bedarfsverkehre auf die Straße zu bringen. Dabei setzt CleverShuttle auf seine Expertise im operativen Betrieb − von der Nachfrageprognose und Schichtplanung bis hin zur intelligenten Verkehrssteuerung und dem Management des Fahrpersonals. Gemeinsam mit seinen Partnern schafft CleverShuttle flexible Mobilitätslösungen, die Städte und Klima entlasten, und mehr Menschen den Zugang zu Mobilität ermöglichen. Ziel von CleverShuttle ist es, On-Demand-Ridepooling deutschlandweit in den ÖPNV zu integrieren.     
Derzeit betreibt CleverShuttle On-Demand-Verkehre an den Standorten Leipzig, Düsseldorf, Kreis Offenbach, Essen, Darmstadt, Taunusstein und in Frankfurt. Seit seiner Gründung 2014 hat CleverShuttle bereits über fünf Millionen Fahrgäste emissionsfrei an ihr Ziel gebracht. CleverShuttle ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn.

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft

GmbH

Erich-Kästner-Straße 3

65232 Taunusstein

 

Gregor Prochaska

E: Gregor.Prochaska@Rheingau-Taunus.de

T: +49 (0) 6124 510-708

Stadt Taunusstein

 

Rathaus

Aarstraße 150

65232 Taunusstein (Stadtteil Hahn)

Julia Lupp

E: Julia.Lupp@taunusstein.de

T: +49 (0) 6128 241-129

CleverShuttle

 

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Hallesches Ufer 60

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E: presse@clevershuttle.de

T: +49 (0) 176 34 35 2485

Taunusstein: Mehr als 2 PKWs pro Haushalt

Im Rahmen des Projekts On-Demand-Mobilität in Taunusstein hat die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) im April und Mai die Taunussteiner Bürger*innen zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Die Umfrage hat interessante Ergebnisse zutage gefördert. Es haben 322 Personen an der Umfrage teilgenommen. Mehr als die Hälfte der Befragten haben zwei oder mehr PKW – dennoch nutzt über ein Viertel das Auto an weniger als 3 Tagen die Woche. „Dieses Ergebnis zeigt ganz deutlich, dass es den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist, dass sie über eine gewisse Flexibilität verfügen“ schlussfolgert Günter F. Döring, Kreisverkehrsdezernent. Daher sei es so wichtig, dass im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) innovative Wege gegangen werden – wie bspw. mit EMIL, dem RTV On-Demand-Shuttle für die Stadt Taunusstein.

Wenn die Menschen mit dem Auto unterwegs sind, dann sind sie am meisten über die schwierige Parkplatzsuche bei privaten Erledigungen (49%) und über den Stau bei der Fahrt zur Arbeit (46%) genervt. Wenn diese Faktoren wegfallen würden, so wären 87% der Autobesitzer*innen bereit, zum ÖPNV zu wechseln. „Es ist uns wichtig, den Fahrgästen ein Angebot zu machen, dass sie gerne nutzen, weil es eine echte Alternative zum Auto bietet. Das ist mit dem klassischen ÖPNV in vielen Fällen bereits möglich, jedoch kann dieser natürlich nicht so flexibel auf die Bedürfnisse Einzelner reagieren, da er für die Beförderung von Massen konzipiert ist,“ so Thomas Brunke, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft. Die Umfrage hat weiter ergeben, dass den potentiellen Fahrgästen beim ÖPNV eine bessere Taktung (41%), ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (41%) und eine höhere Flexibilität (20%) den Umstieg auf den ÖPNV leichter machen würden.

Die Einführung des neuen Service trifft augenscheinlich den Nerv der Zeit: Der Service soll mehr Menschen von der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs überzeugen, in dem er einfach, individuell und äußerst flexibel ist. In den kleinen Bussen haben bis zu 6 Fahrgäste Platz, man kann sie via App oder Telefon nach einmaliger Registrierung nutzen. EMIL fährt ab August 2021 zu folgenden Betriebszeiten: Montag bis Donnerstag von 05:30 Uhr – 22:30 Uhr, freitags von 05:30 Uhr bis 00:30 Uhr, samstags von 07:30 Uhr bis 00:30 Uhr und Sonn- und Feiertag von 08:30 Uhr bis 22:30 Uhr. „Die Betriebszeiten des Service sind gegenüber dem klassischen ÖPNV deutlich ausgeweitet und sowohl für Pendler*innen, als auch für Nachtschwärmer*innen am Wochenende geeignet. Kommt man spätabends mit dem Linienbus nur noch bis zum ZOB, kann EMIL die letzten Kilometer bis fast vor die Haustür übernehmen,“ erläutert Brunke.

 

Die Infographik zeigt verschiedene Ergebnisse der Studie aus dem Frühjahr 2021

Taunussteiner „EMIL“: Fahrzeuge und Fahrbetreiber stehen fest

Mercedes-Benz liefert elektrische Kleinbusse eVito Tourer und GHT Mobility GmbH ist Fahrdienstleister

Abgebildet ist ein Mercedes eVito

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) kann zwei wichtige Meilensteine im Projekt um das On-Demand-Angebot in Taunusstein verkünden: Die Fahrbetriebsleistung wurde an die GHT Mobility GmbH, bekannt unter der Marke CleverShuttle, vergeben und Mercedes-Benz wird die Fahrzeuge liefern. In einer europaweit erfolgten Ausschreibung der RTV hat sich das Berliner Unternehmen, das bereits in Darmstadt, Offenbach, Essen und Leipzig in Partnerschaft mit öffentlichen Aufgabenträgern On-Demand-Verkehre betreibt, durchgesetzt.

„Wir setzen bei EMIL, dem On-Demand-Shuttle in Taunusstein, auf den Partner GHT, an dem auch die Deutsche Bahn beteiligt ist“, so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

 

Der Vertrag laufe bis Ende 2024. GHT Mobility hat langjährige Erfahrung im Aufbau von elektrischen Pooling-Verkehren und übernimmt ab August 2021 den offiziellen Betrieb für den Taunussteiner On-Demand-Service. Das Unternehmen ist für die komplette Aussteuerung des Verkehrs verantwortlich, von der Disposition bis hin zum Management der E-Flotte und des Fahrpersonals.

Bruno Ginnuth, Geschäftsführer und Co-Gründer bei GHT Mobility: „Wir stehen für die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Mit über sechs Jahren Expertise im operativen Betrieb von Bedarfsverkehren erreichen wir höchste Qualitätsstandards für einen komfortablen und emissionsfreien On-Demand-Service. Gerade in ländlichen Gebieten ist On-Demand-Ridepooling ein wichtiger Hebel, um ein flächendeckendes Mobilitätsangebot für die Menschen zu schaffen. Wir freuen uns, dass wir ab Sommer nun auch in Taunusstein unterwegs sein dürfen.“

„Der neue Service schließt sozusagen die Lücke zwischen ÖPNV und Taxi und ich rechne fest damit, dass die Taunussteiner von dieser neuen Art der Beförderungsmöglichkeit profitieren werden“, äußert sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring.

Neben der Vergabe der Fahrbetriebsleistung steht nun auch der Gewinner der europaweiten Ausschreibung zu den Fahrzeugmodellen fest: Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hat den Zuschlag an Mercedes-Benz gegeben. Ab dem Sommer wird der mid-size Van eVito Tourer lokal emissionsfrei durch Taunusstein fahren. Von den insgesamt 74 bestellten rein elektrischen Vans des RMV für sieben Partner sind sechs Fahrzeuge für Taunusstein bestimmt. Das Fahrzeug zeichnet sich vor allem durch einen komfortablen Ein- und Ausstieg, eine großzügige Gestaltung des Innenraums sowie individuelle Einstellungsmöglichkeiten bei der Klimatisierung aus.