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Änderungen im ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis

Taunusstein, 09.12.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) gibt zum Fahrplanwechsel 2020, der am 13. Dezember erfolgt Änderungen bekannt: „Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 gibt es eine geringere Zahl an Neuerungen wie in den vorigen Jahren, was nicht nur an der Corona-Pandemie liegt“, erläutert Verkehrsdezernent Günter F. Döring, um einige Verbesserungen zu nennen: „Beispielsweise wurde die Linie 228 über ihren bisherigen südlichen Endpunkt Lenzhahn hinaus bis nach Niedernhausen Bahnhof verlängert.“ Dadurch ergeben sich attraktive Fahrtmöglichkeiten mit der RB 21 in Richtung Wiesbaden, mit der RB 22 und der S2 in Richtung Frankfurt am Main. Döring weiter: „Leider ist das derzeit aufgrund der Bahnstreckensperrung in Niedernhausen nur mit dem Schienenersatzverkehr möglich. Mit der Verlängerung der Buslinie 228 konnte auch im Ortsteil Oberseelbach das Gewerbegebiet Lochmühle wieder mit einem regulären ÖPNV-Angebot erschlossen werden.“

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV, blickt zurück: „Zusammenfassend kann man sagen, dass das Jahr 2020 den ÖPNV vor nicht geahnte Herausforderungen und sich ständig wechselnde Rahmenbedingungen gestellt hat. Aufgrund des fast kompletten Stillstands während des ersten Lockdowns sind die Fahrgastzahlen kurzfristig massiv eingebrochen.“

Nach dem Lockdown wurden innerhalb kürzester Zeit die Fahrpläne insbesondere bei den schulrelevanten Fahrten angepasst, schnellstmöglich mussten die Fahrpläne auf breiter Basis geändert werden, um mit den neuen Anforderungen Schritt halten zu können.

„Der Arbeitsaufwand entsprach hierbei dem eines Fahrplanwechsels: Neue An- und Abfahrten mussten eingerichtet und wieder abbestellt werden, Kapazitäten kurzfristig geschaffen werden und Umlauf- und Dienstpläne auf den Kopf gestellt werden, alles in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Verkehrsunternehmen und Schulen“, so Brunke abschließend.

Folgende Änderungen und Neuerungen sind vorgesehen:

Linie X 72: Der nachmittägliche Halbstundentakt von Limburg nach Wiesbaden der Linie X72 wird etwas ausgeweitet. Die Linie X 79 wird von Bad Schwalbach über Walluf bis nach Biebrich verlängert. Vor- und nachmittags wurden einzelne zusätzliche Fahrten geschaffen, um auch hier einen Zwei-Stunden-Takt anbieten zu können. Die Veränderung der Buslinie 225 ist für Schüler interessant: Aus Ketternschwalbach, dem kleinsten Ort der Gemeinde Hünstetten, gibt es eine neue zusätzliche Fahrt zur Wallrabenstein Schule (ab 9:12 und an 9:30 Uhr).

Linie 277: Es gibt eine neue Fahrt ab Oberlibbach nach Wallrabenstein über Görsroth, Strinz-Trinitatis und Wallbach. Linie 220: Die Fahrten der ehemaligen Linie 220 von Niedernhausen nach Engenhahn werden zukünftig als Linie 218 dargestellt. Linie 241: In Idstein ist der Linienweg geändert worden, so dass nun auch das Tournesol-Bad erreicht wird. Zusammen mit der Linie 241 wurde das Tournesol-Bad so erstmalig mit dem ÖPNV erschlossen. Die Linienführung 241 wurde ebenfalls geändert und verkehrt nun von Ehrenbach nach Neuhof und nach Idstein. Die Linie 241 hat hierbei den Linienast von der Linie 228 zwischen Idstein und Ehrenbach übernommen. Hierdurch konnte das Fahrtenangebot zwischen Idstein und Ehrenbach deutlich vergrößert werden und hat jetzt einen fast durchgängigen Stundentakt.

Fahrplanänderung im RTK entzerrt Schülerverkehr

Verkehrsdezernent Döring: Die Änderungen seit Anfang November zeigen Wirkung

Taunusstein, 25.11.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat in den letzten Wochen zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, um die Lage im ÖPNV insbesondere im Schülerverkehr zu verbessern. „Die RTV stand und steht in engem Austausch mit den Schulen und dem Schulamt der Kreisverwaltung und konnte daraufhin Verbesserungen durchführen, die sich nun als hilfreich erwiesen haben,“ berichtet der Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises Günter F. Döring. Es gäbe kaum noch Kritik und es herrsche weniger Gedränge in den Bussen. Entsprechend der Anordnung des hessischen Kultusministeriums, den Schulbeginn und das –ende zu entzerren, habe die RTV direkt mit der Umsetzung der Fahrplanerweiterung begonnen und diese schnell umgesetzt.

„Neben dem zusätzlichen Einsatz von Reisebussen haben wir an verschiedenen Stellschrauben des Fahrplans gedreht: Abfahrtszeiten wurden geändert, neue Fahrten hinzugefügt und entsprechend an die Wechselschichtmodelle des Schulbeginns angepasst.“, zieht auch RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke eine positive Bilanz. Sollte es im weiteren Verlauf unerwartet zu erneuten Engpässen kommen, seien die Schulen und Kreisschulamt gefragt, inwiefern bei den Schulzeiten erneut nachgebessert werden könne. „Die RTV ist in der Lage, kurzfristig zu reagieren“, berichtet Geschäftsführer Thomas Brunke abschließend.

 

RTV: Änderungen im Schülerverkehr zeigen gute Wirkung

Der Einsatz von Reisebussen seit dem 26. Oktober entspannt die Lage zusätzlich / Hinweisen wird nachgegangen

Taunusstein, 02.11.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat in den letzten Tagen und Wochen die Kapazitäten im Schülerverkehr aufgrund der Corona-Pandemie eingehend geprüft und bereits zum Ende der Herbstferien umfangreiche Änderungen im Fahrplan vorgenommen. „Seit dem Schulbeginn nach den Herbstferien sind Mitarbeiter der RTV tagtäglich vor Ort im Einsatz, um selbst zu kontrollieren, ob die umgesetzten Änderungen auch tatsächlich die gewünschte Wirkung entfalten“, erläutert der zuständige Dezernent Günter F. Döring und weiter: „An vielen Schulstandorten wurden bereits zusätzliche Fahrten eingesetzt. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die ergriffenen Maßnahmen eine gute Wirkung zeigen und sich dadurch die Lage an den Schulstandorten deutlich entspannt hat.“

Döring erinnert zugleich nochmal daran, dass ein gut besetzter Schulbus noch kein überfüllter Bus sei – der Mindestabstand gelte im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht, daher herrsche Maskenpflicht. „Nichtsdestotrotz ist es uns natürlich ein Anliegen, dass die Schülerinnen und Schüler gerade zu Zeiten der Pandemie möglichst sicher mithilfe des ÖPNV zur Schule und wieder zurück nach Hause kommen,“ führt RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke weiter aus. Die zusätzlichen Fahrten, die eingerichtet wurden, sind nachzulesen unter www.r-t-v.de

Neben dem Einsatz zusätzlicher Fahrten durch bestehende Verkehrsunternehmen werden dank der bereitgestellten Mittel durch das Land Hessen seit 26. Oktober 2020 nun auch Fahrten mit Reisebussen durchgeführt. Diese Busse verstärken die Fahrten vor allem zur ersten Stunde zu den beiden Schulen, der IGS Wallrabenstein und der Pestalozzischule in Idstein. „Der Fahrplan kann aufgrund der Erfahrungen fortlaufend nachgebessert werden“, kündigte Landrat Kilian an. In diesem Zusammenhang verweist Landrat Kilian auf das sehr konstruktive verlaufene Gespräch mit der Schulleitung der IGS Wallrabenstein: „Wir haben die Frage der Entzerrung des Schulbeginns erörtert und positive Rückmeldungen erhalten.“

Schuldezernent Rainer Scholl sieht die Maßnahmen der RTV positiv und appelliert darüber hinaus an die Eltern: „Wir sind froh, dass die Schülerbeförderung insgesamt verbessert werden konnte. Jetzt ist es aber auch an den Eltern, dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder sich auch auf die zusätzlichen Busse verteilen. Sie sollten den Kindern erklären, warum es aktuell wichtig ist, dass der Schulrucksack keine Sitzplätze blockiert, auch wenn der ein oder andere hofft, sich dadurch ein wenig Abstand zu sichern.“ Brunke ergänzt: „Generell gilt natürlich, dass das Fahren ohne gültigen Fahrschein mit 60 Euro geahndet wird. Die Kontrollen in den letzten Wochen haben ergeben, dass viele Schüler ohne Fahrkarte in den Bussen unterwegs sind. Wir werden verstärkte Kontrollen auch auf Fahrten zur ersten oder nach der letzten Stunde durchführen. Eltern sollten darauf achten, dass das Kind einen gültigen Fahrschein bei sich trägt. Positiv bei den Kontrollen aufgefallen ist im Übrigen die Maskendisziplin.“

In Idstein ist die Lage aktuell durch die Baustelle in der Limburger Straße und der daraus resultierenden großräumigen Umleitung zusätzlich angespannt. Der RTV-Geschäftsführer: „Wir gehen davon aus, dass diese ab dem 30. Oktober 2020 entfällt und dann eine einfache Umleitung durch das Nassauviertel gefahren werden kann.“ Ab diesem Zeitpunkt steht auch eine zusätzliche Fahrt auf der Linie 230 in Richtung Bad Camberg über Wörsdorf und Walsdorf zur Verfügung.

Die Forderung von Landrat Kilian sowie den beiden Dezernenten Scholl und Döring und dem RTV-Geschäftsführer nach einem gestaffelten Schulstart wird nun entsprochen. Das Pandemiegeschehen hat dem Krisenstab des Rheingau-Taunus-Kreises und dem Gesundheitsamt keine andere Wahl gelassen, als den eingeschränkten Regelbetrieb an Schulen auszurufen. Darin ist ab dem 2. November 2020 gefordert, dass sich nicht alle Schülerinnen und Schüler zur gleichen Anfangs- und Endzeit an der Schule befinden und demnach auch nicht die gleiche Zeit der Schülerbeförderung in Anspruch genommen wird. „Sobald die Schulen hierzu ihre Pläne vorlegen, wird die RTV den Fahrplan wiederum anpassen,“ informiert Brunke. „Auch weiterhin wird allen Hinweisen nachgegangen und vor Ort kontrolliert, ob die getroffenen Verbesserungen Wirkung entfalten“, so die beiden Dezernenten Rainer Scholl und Günter F. Döring abschließend.

Die zusätzlich zum verstärkten Linienverkehr eingesetzten Reisebusse leisten im Einzelnen folgende Fahrten:

Neue Fahrten zum 26.10.2020 mit Reisebussen:

Anfahrt 1. Stunde mit Reisebus von Limbach über Wallbach und Wörsdorf nach Idstein

Limbach       Dorfgemeinschaftshaus           6:51 Uhr

Wallbach      Lagersboden                            6:56 Uhr

Wörsdorf      Scheidgraben                          7:07 Uhr

                     Rathaus                                    7:09 Uhr

                     Hollerstraße                              7:10 Uhr

Idstein          Busbahnhof                               7:15 Uhr

 

Anfahrt 1. Stunde mit Reisebus von Limbach über Wallbach nach Wallrabenstein

Limbach        Dorfgemeinschaftshaus           7:07 Uhr

Wallbach       Im Lagersboden                       7:12 Uhr

Wallrabenstein   Schule                                 7:22 Uhr

 

Anfahrt 1. Stunde mit Reisebus von Idstein über Wörsdorf nach Wallrabenstein

Idstein       Busbahnhof                                  7:18 Uhr

Wörsdorf   Hollerstraße                                  7:23 Uhr

                  Rathaus                                        7:24 Uhr

                  Scheidgraben                               7:26 Uhr

Wallrabenstein  Schule                                  7:32 Uhr

 

Anfahrt 1. Stunde mit Reisebus von Heftrich über Bermbach nach Idstein

Heftrich        Raiffeisenstraße                        6:47 Uhr

                     Feuerwehr                                6:50 Uhr

Bermbach     Am Steinmorgen                      6:53 Uhr

                     Birkenstraße                             6:55 Uhr

Idstein           Hochschule                              7:03 Uhr

 

RTV passt Fahrplan dem eingeschränkten Regelbetrieb ab Montag (02.11.20) an

Taunusstein, 02.11.2020: Nachdem der Rheingau-Taunus-Kreis entschieden hat, ab dem 2. November 2020 die Stufe 2 „eingeschränkter Regelbetrieb“ an Schulen auszurufen, setzt die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) ab dem gleichen Datum Fahrplanänderungen um, die dem entzerrten Schulbeginn Rechnung tragen: Die Schulen sind seitens des Kultusministerium dazu angewiesen, den täglichen Schulbeginn und das Schulende so staffeln, dass sich möglichst nicht alle Schülerinnen und Schüler zur gleichen Anfangs- und Endzeit (1. und 6. Stunde) in der Schule befinden. „Die RTV hat sehr schnell reagiert und die Fahrpläne wurden so angepasst, dass die Schülerbeförderung sowohl morgens hin zur Schule als auch mittags zurück nach Hause gewährleistet ist“, berichtet Kreisverkehrsdezernent Günter F. Döring. 

Der gestaffelte Beginn der Schulen hat automatisch auch zur Folge, dass ein Teil der Schüler später nach Hause kommt, somit der Schülerverkehr auch mittags angepasst werden muss. Mit dem Ende der Herbstferien gab es schon Änderungen morgens zum Schulbeginn – unter anderem wurden durch den Einsatz von Reisebussen der Schülerverkehr entzerrt. Nun bietet die RTV für die weiterführenden Schulen zusätzlich mehr Fahrten nach der 7. und 8. Stunde an, um die Schüler auch wieder nach Hause zu bringen. Von den Fahrplanänderungen profitieren die Linien 225, 230, 242, 245 – und damit unter anderem die IGS in Wallrabenstein, die Taubenbergeschule, das Bleidenstadter Gymnasium und das Hahner Schulzentrum. „Hervorheben möchte ich unter anderem die sehr schnelle Reaktion der IGS Obere Aar, die die Entzerrung der Schulzeit sehr schnell umgesetzt hat: Je schneller wir die angepassten Pläne der Schulen bekommen, desto schneller können wir auch auf den geänderten Schülerstrom reagieren“ erkennt Brunke die zügige Umsetzung der Weisung des Kultusministeriums der Schule an.

„Der Schülerverkehr ist schon seit Jahren immer zu seinen Stoßzeiten, also zu Schulanfang und Schulende ein Thema: Durch den zeitgleichen Beginn der Schulen im Kreis sind zu diesen Zeiten viele Busse im Einsatz, die über den Rest des Tages kaum oder nicht benötigt werden. Unabhängig von der aktuellen Pandemie sind wir mit den einzelnen Schulen seit längerem im Gespräch in Bezug auf die Entzerrung der Schulanfangszeiten. Vor wenigen Tagen gab es ein konstruktives Gespräch mit der IGS Wallrabenstein, die eine langfristige Entzerrung ab dem Schuljahr 2021 zugesagt hat, was auch nach der Pandemie zur Entspannung im Schülerverkehr beitragen wird“ zeigt Brunke sich zuversichtlich.

Darüber hinaus gibt es für die Taubenbergschule in Idstein nun wieder die Möglichkeit, vom Gänsberg zur Schule zu kommen.  Die Baustelle in der Limburger Straße hatte zuvor zu Schwierigkeiten geführt, die Schüler vom Gänsberg zu Taubenbergschule zu bringen. „Durch das Ende des 1. Bauabschnitts kann nun wieder ein Bus vom Bahnhof über die Haltestellen ‚Am Tiergarten‘ und der ‚Adolf-Kolping-Straße‘ vom Gänsberg zur Taubenbergschule fahren“, berichtet Brunke abschließend.

Weil gute Nachbarn zusammenhalten: RTV wirbt für die Citybahn

Straßenbahn hat für den Rheingau-Taunus-Kreis „einen enorm hohen Stellenwert“

Es sind nur noch wenige Tage bis zum Bürgerentscheid zur Citybahn am 1. November 2020 in Wiesbaden. Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) steht bei diesem Thema als einer der Vorhabenträger und Gesellschafter der Citybahn GmbH eng an der Seite der Nachbarstadt Wiesbaden. „Kreis wie RTV haben ein großes Interesse daran, dass der Bürgerentscheid positiv ausgeht“, betonen Landrat Frank Kilian und Verkehrsdezernent Günter F. Döring. Neben der RTV sind die Mainzer Stadtwerke AG, die ESWE GmbH, und der Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) am Projekt Citybahn beteiligt.

„Ganz im Sinne einer guten Nachbarschaft haben wir nicht nur einen Teil der Busse, die in unserem Kreis und Wiesbaden fahren mit Werbung zur Citybahn beklebt, sondern auch unseren Werkstattwagen kurzerhand zum Werbebotschafter umfunktioniert.“, freut sich Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. „Eine solche Straßenbahn hat für unseren Kreis einen enorm hohen Stellenwert, sowohl für die Einwohner als auch unter wirtschaftlichen Aspekten. Daher hoffen wir auf einen positiven Entscheid am 1. November und unterstützen unsere Nachbarn nach Kräften.“, macht Günter F. Döring als Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises die Wichtigkeit des Projektes nochmal deutlich.

Der Rheingau-Taunus-Kreis würde von einer Citybahn, die Bad Schwalbach und Taunusstein über Wiesbaden mit Mainz verbindet, in vielerlei Hinsicht profitieren. Der Kreistag hat sich bereits mehrfach mit großer Mehrheit für die geplante Straßenbahn positioniert. „Die Hoffnung ist nun, dass möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises ihre Freunde und Verwandten in Wiesbaden dazu ermutigen, am 1. November für die CityBahn zu stimmen“, so Döring und Brunke abschließend.

 

Rheingau: Kontrollen im öffentlichen Personennahverkehr

Taunusstein, 29. September 2020: Fahrausweisprüfer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) und des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) haben am vergangenen Freitag zusammen mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Geisenheim sowie der Polizeistation Rüdesheim eine gemeinsame Kontrolle in Linienbussen und an Haltestellen im Rheingau durchgeführt. Augenmerk lag auf dem Mitführen gültiger Fahrscheine sowie dem Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung der Fahrgäste in den Bussen. „Die Corona-Krise hat auch dazu geführt, dass vermehrt Fahrgäste ohne Fahrkarte den ÖPNV nutzen – was einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Schaden anrichtet, aber auch unfair denen gegenüber ist, die ordnungsgemäß einen Fahrschein lösen. Daher begrüße ich verstärkte Kontrollen ausdrücklich, die fortgesetzt werden.“, erklärt Günter F. Döring, Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises.

„Für den RMV und seine Partner hat es oberste Priorität, dass seine Fahrgäste mit einem sicheren Gefühl in Bus und Bahn einsteigen. Deshalb führen wir im gesamten RMV-Gebiet neben den regelmäßigen Fahrkartenkontrollen auch partnerschaftliche Maskenkontrollen gemeinsam mit den Ordnungsbehörden durch. Die Kontrollen zeigen, dass der allergrößte Teil der Fahrgäste sich an die Maskenpflicht hält“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe begleiteten ab dem Nachmittag mehrfach Busse der Linie 171 von Geisenheim nach Wiesbaden-Schierstein und zurück, um zu prüfen, ob die Fahrgäste ein gültiges Ticket vorweisen können. Anderenfalls wird ein sogenanntes „erhöhtes Beförderungsentgelt“ in Höhe von 60 Euro fällig. „Anfang des Jahres fand ein runder Tisch statt, an dem verschiedene Aktionen für dieses Jahr geplant wurden, Corona-bedingt musste davon leider auch einiges ausfallen. Deshalb freue ich mich, dass wir nun wieder eine groß angelegte gemeinsame Kontrolle mit dem RMV und der Polizei durchführen konnten. Weitere werden sicherlich folgen“, lobt Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV, die Aktion.

Zusätzlich zu den Kontrollen innerhalb der Busse erfolgten durch weitere Teams mit Unterstützung der Ordnungspolizei Geisenheim sogenannte „Standortprüfungen“ am Geisenheimer Bahnhof: Dort starten und enden die Linien 181 nach/aus Hallgarten, 183 nach/aus Presberg und 185 nach/aus Marienthal. Bei ein- und aussteigenden Fahrgästen wurde darauf geachtet, dass Mund-Nasen-Bedeckungen rechtzeitig vor dem Betreten angelegt beziehungsweise erst nach Verlassen der Busse abgelegt wurden.

Die Kontrollen liefen bis in die späten Abendstunden: Insgesamt wurden 1.000 Fahrgäste in 50 Fahrzeugen kontrolliert. 29 Personen wurden ohne gültigen Fahrschein im Bus angetroffen, für diese wurde das erhöhte Beförderungsentgelt von 60 Euro fällig. Lediglich eine Person trug keine ordentliche Mund-Nasen-Bedeckung und wurde mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro verwarnt. Die Polizei führte auch eine allgemeine Personenüberprüfung durch. Dirk Sauerwein, Erster Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums Westhessen, zeigt sich zufrieden mit der Aktion: „Die Resonanz der Fahrgäste war durchgehend positiv. Insbesondere die Kontrolle, dass alle Mitfahrenden im Bus eine Mund-Nasen-Bedeckung trugen und somit sich und andere nicht in die Gefahr brachten, mit dem Covid-19-Virus angesteckt zu werden, kam gut bei den Fahrgästen an.“

Bewährt hat sich auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen. Durch die Bildung gemeinsamer Teams konnten die jeweiligen Kompetenzen zielgerichtet und effizient eingesetzt werden. „Das abgestimmte Vorgehen der engagierten Kontrollteilnehmer der Polizei, der Ordnungsbehörde und den Kontrolleuren trug maßgeblich zum Gelingen der Überprüfung bei, wofür ich mich ganz ausdrücklich bedanke. Eine baldige Wiederholung der Maßnahmen wird von allen Beteiligten begrüßt“, resümiert der Geschäftsführer der RTV.

Zukunft der Mobilität trifft auf Mittelalter: Autonome Fahrzeuge am Kloster Eberbach

Test bis März 2021 / gemeinsamer Test von RMV, RTV, Rheingau-Taunus-Kreis und der Stiftung Kloster Eberbach / Kostenloses Mitfahren über Gelände des Ausflugsziels

Taunusstein, 24.09.2020: Ab dem 24. September ist ein autonomes Fahrzeug des Pilotprojekts EASY (kurz für Electric Autonomous Shuttle for You) am Kloster Eberbach unterwegs. Donnerstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, kostenlos mitzufahren und die Zukunft der Mobilität hautnah zu erleben. Das Fahrzeug fährt Haltestellen zwischen dem Besucherparkplatz, Haupteingang und der Erlebniswelt Hortus Ludi, oberhalb des Busparkplatzes an. „Autonome Fahrzeuge bieten perspektivisch eine tolle Möglichkeit, das klassische ÖPNV-Angebot zu ergänzen. Wir testen im Projekt EASY daher an verschiedenen Standorten Technik und Akzeptanz der autonomen Fahrzeuge. Nach Tests am Mainkai im Herzen Frankfurts und auf dem Unternehmensgelände der HELIOS-Kliniken in Wiesbaden freuen wir uns, am Kloster Eberbach die Fahrzeuge erstmals im Freizeitverkehr einzusetzen. Wir laden alle Besucherinnen und Besucher herzlich zu einer Probefahrt ein und sind gespannt auf alle Rückmeldungen“, so RMV-Chef Prof. Knut Ringat.

Das Fahrzeug bietet insgesamt acht Sitzplätze, welche abhängig vom Verlauf der Corona-Pandemie womöglich nicht immer alle besetzt werden. Es fährt völlig selbstständig mit bis zu 11 Stundenkilometern auf der Strecke. Sensoren sorgen dafür, dass das Fahrzeug Hindernisse erkennt, seine Geschwindigkeit verringert und wenn nötig stoppt. Zusätzlich ist bei jeder Fahrt ein sogenannter Operator im Fahrzeug, der den Betrieb überwacht, Fahrgästen beim Ein- und Aussteigen hilft und natürlich Fragen rund um die Technik und das Projekt beantwortet.

„Der ÖPNV ist in einem Flächenkreis wie dem Rheingau-Taunus-Kreis eine besondere Herausforderung“, so Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises. „Wir sind stolz und freuen uns, dass wir bei der Frage, wie der ´ÖPNV der Zukunft` aussehen kann, mitwirken dürfen. Kommt es irgendwann zum Einsatz von autonom fahrenden Bussen, wird das sicherlich eine große Bereicherung bei den Themen Kosten, Anbindung und Pünktlichkeit im Rheingau-Taunus-Kreis sein. Der Einsatz von autonomen Bussen wird sich positiv auf Attraktivität und Bedarfsorientierung des ÖPNV auswirken.“

„Gemäß unseres Leitspruchs „Uralt trifft Hochmodern“ passt dieses zukunftsweisende Projekt perfekt zu einem der bedeutendsten Kulturgüter Europas, das seine Hochphase der Entstehung im Mittelalter hatte und heute jährlich hunderttausende Gäste anzieht. Mit dem Angebot eines autonomen Shuttles erhöhen wir unsere Attraktivität als touristisches Ausflugsziel – und schaffen gleichzeitig Komfort in Form einer kostenlosen Tour rund um unser schönes Kloster! Das rein elektrisch betriebene Shuttle ist zudem eine sehr nachhaltige Lösung, da der bezogene Strom im Kloster aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Wir danken unseren Projektpartnern für ihr Vertrauen und die Zusammenarbeit“, so Timo Georgi, Mitglied des Vorstandes der Stiftung Kloster Eberbach.

„Für uns ist EASY eine tolle Möglichkeit, eine zukunftsweisende Technik wie autonomes Fahren in unserer Region zu testen. Gerade auf Linien oder in Zeiträumen, wo kein großer Bus lohnt, könnten autonome Fahrzeuge einen Attraktivitätssprung im ÖPNV bedeuten, da sie perspektivisch mit vergleichsweise geringen Kosten pro Fahrt viel flexiblere Taktungen und Linienführungen erlauben“, so Thomas Brunke, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft.

Über das Pilotprojekt EASY

EASY (Electric Autonomous Shuttle for You) ist ein Pilotprojekt zum Test von autonomen Fahrzeugen und ihrer Nutzbarkeit für den öffentlichen Nahverkehr. Mit wechselnden lokalen Partnern untersucht der RMV im gesamten Verbundgebiet, wie und unter welchen Umständen sich autonome Fahrzeuge in den öffentlichen Nahverkehr eingliedern lassen. Für das Testfeld am Kloster Eberbach hat der Verbund sich mit dem Rheingau-Taunus-Kreis, der Stiftung Kloster Eberbach und der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft zusammengetan. Das RMV-Tochterunternehmen rms übernimmt in dem Projekt die Gesamtleitung und die RMV-Tochter fahma die Bereitstellung der Fahrzeuge. Die wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojektes erfolgt durch die University of Applied Sciences Frankfurt, die dabei seitens des House of Logistics & Mobility (HOLM) als regionaler Entwicklungs- und Vernetzungsplattform unterstützt wird. www.probefahrt-zukunft.de  

Über den RMV

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ist einer der größten deutschen Verkehrsverbünde. Er koordiniert und organisiert den regionalen Bus- und Bahnverkehr auf rund 14.000 Quadratkilometern. Das sind rund zwei Drittel der Fläche des Bundeslandes Hessen. Im Verbundgebiet wohnen zirka 5 Millionen Menschen, zählt man die Einwohner in den Übergangstarifgebieten dazu, sind es sogar 6,7 Millionen Menschen. An den Start ging der Verbund 1995. Seitdem entscheiden sich kontinuierlich mehr Menschen für den RMV: 805 Millionen Fahrgäste bewegte im vergangenem Jahr. Damit trägt der RMV maßgeblich zur Entwicklung des Rhein-Main-Gebiets als pulsierende Metropolregion bei. www.rmv.de

Über die RTV

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) ist der serviceorientierte Mobilitätsdienstleister im Rheingau-Taunus-Kreis. Das Unternehmen verfügt über keine eigenen Busse oder Bahnen, sondern fungiert als Bestellerin und Steuerungszentrale für die lokalen Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit aktuell 137 Fahrzeugen beauftragter Verkehrsunternehmen. Als Teil der Verbundfamilie des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) wirkt die RTV zudem an dessen regionalem Bus- und Bahnangebot mit, als Gesellschafterin der CityBahn GmbH ist sie Teil des größten Infrastrukturprojektes in der Region Rheingau-Taunus-Wiesbaden-Mainz. Die RTV ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Rheingau-Taunus-Kreises. Die lokale Nahverkehrsorganisation (LNO) mit Sitz in Taunusstein feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.

Über den Rheingau-Taunus-Kreis

Der Rheingau-Taunus-Kreis entstand 1977 durch die Zusammenlegung der beiden Kreise Rheingau und Untertaunus. 17 Städte und Gemeinden gehören zum Kreis, der rund 185.000 Einwohner hat. Er gehört mit neun weiteren Kreisen sowie vier kreisfreien Städten zum Regierungsbezirk Darmstadt. Die räumliche Nähe zu den Zentren des Rhein-Main-Gebietes gewährleistet eine gute Anbindung an die großstädtische Infrastruktur (Wiesbaden, Frankfurt, Mainz). Diese Verbindung von Infrastrukturausstattung und Wohn- bzw. Freizeitwert entspricht den von Emnid ermittelten Anforderungen von Unternehmen an den idealen Wirtschaftsstandort. Seine zentrale geographische Lage macht ihn von überall her gut erreichbar. Einen hohen Bekanntheitsgrad erhielt der Rheingau-Taunus-Kreis vor allem durch den Weinanbau, der seit dem 12. Jahrhundert im Rheingau nachweisbar ist.

Über die Stiftung Kloster Eberbach

Das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach im Rheingau wurde 1136 vom später heiliggesprochenen Abt Bernhard von Clairvaux gegründet. Es ist es ein Ort, an dem Wein und Genuss, Tradition und Zukunft, Begegnung und Dialog, Werte und Ideen eine Symbiose eingehen. Es besteht bis heute als fast vollständig erhaltenes Gesamtensemble herausragender Bauten aus Romanik, Gotik und Barock und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen Europas.

Parallel zur einmaligen Generalsanierung (begonnen im Jahr 1986) übertrug das Land Hessen 1998 die gesamte Liegenschaft Kloster Eberbach auf eine öffentlich-rechtliche Stiftung. Zu den Kernaufgaben der gemeinnützigen Stiftung Kloster Eberbach gehören, neben dem aufwendigen Unterhalt und Betrieb der denkmalgeschützten Klosteranlage, die Förderung kultureller Projekte und die Öffnung für die Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besuchern die Bedeutung von Kulturgut erlebbar zu machen und zukunftsrelevant zu vermitteln, ist das erklärte Ziel. Die Stiftung finanziert sich über Eintrittsgelder, Spenden, Führungen, Veranstaltungen, Miet- und Pachteinnahmen.

Der Stiftungsauftrag: Werte erhalten, Zukunft gestalten, Dialog fördern.

Das autonome Fahrzeug fährt auf dem Gelände des Kloster Eberbach in Eltville.

Zu sehen ist das autonome Fahrzeug "Easy"auf dem Gelände des Kloster Eberbach in Eltville.
© Copyright: RMV/Arne Landwehr

Das autonome Fahrzeug wird von der RMV, des Kloster und dem Landrat des RTK vorgestellt

Auf dem Bild zu sehen sind (v.l.n.r.): Timo Georgi, Vorstandsmitglied der Stiftung Kloster Eberbach, Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) sowie RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat
© Copyright: RMV/Arne Landwehr

ITCS ermöglicht Echtzeitdatenübermittlung

RTV: Durch das System ist der Standort eines Busses jederzeit bekannt / Wichtige Hilfe bei der Optimierung der Fahrpläne

Taunusstein, 17.09.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat die erste Phase des Projektes zur Sicherung der Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Qualität von Fahrten und Bussen in eigener Verantwortung erfolgreich abgeschlossen, teilen der Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises, Günter F. Döring, und RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke mit. Das „ITCS-System“ (Intermodal Transport Control System) nimmt online eine Erfassung und Übermittlung von reinen GPS-Daten vor, beispielsweise von dem Standort eines Busses zu einer bestimmten Zeit.

„Bei Beschwerden seitens der Fahrgäste kann so objektiv nachvollzogen werden, ob der Linienbus beispielsweise pünktlich an einer bestimmten Haltestelle war oder zu früh beziehungsweise zu spät gefahren ist. Das System dient auch der Absicherung des Fahrers, falls es mal Unstimmigkeiten gibt, ob eine Haltestelle von ihm angefahren wurde“, erklärt Günter F. Döring. Es ist also zum Nutzen aller und soll dazu beitragen, dass die Busse exakt nach Fahrplan die Haltestelle an- und von dort wieder abfahren. Außer reinen GPS-Daten würden keinerlei Daten erhoben.

„Durch das GPS-System sind wir in der Lage, bei Kundenanfragen nachzuvollziehen, wann der Bus wo war und können dementsprechend Nachfragen von Kunden wie etwa Beschwerden besser bearbeiten. Wir sind in erster Linie daran interessiert, dass die Verkehrsunternehmen die geschuldete Busleistung vertragsgemäß erfüllen und unsere Fahrgäste zuverlässig und pünktlich von A nach B kommen“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. 

Das System hat noch einen weiteren Nutzen: Es hilft bei der Optimierung des Fahrplanes und somit der Feststellung von objektiven Fahrzeiten auf den einzelnen Linien. „Auch zur Verbesserung des Fahrplans werden die Daten genutzt oder zur Qualitätssicherung in der Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen:  Nun können wir im Falle von wiederholten gravierenden Verspätungen auch MALUS-Gespräche (Gespräche zu vertraglich geregelten möglichen Vertragsstrafen) mit den Unternehmen führen“, ergänzt Gregor Prochaska, Leiter Qualitätsmanagement bei der RTV.  

Nachdem das System implementiert ist, erfolgt der Übergang zu Phase 2, in der die Daten auch für die Fahrgastauskunft via App in Echtzeit erfolgen könne.

„Damit würden dann die Fahrgäste in der RMV-App genau sehen können, ob und wenn ja wieviel Verspätung der Bus hat. Das wäre ein weiterer Service für unsere Fahrgäste,“ führt Brunke weiter aus. „Denn aktuell sind in der App lediglich die Soll-Daten angegeben“. Der Abschluss der Phase 2 ist für Anfang 2021 geplant.

ÖPNV: Polizei kontrolliert Maskenpflicht in Bussen

RTV verweist auf die Beförderungsrichtlinien des RMV und die Vergabe des Landes Hessen zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung

Taunusstein, 9. September 2020:

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) weist erneut darauf hin, dass im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine Maskenpflicht herrscht. „Die Vorgabe des Landes Hessens ist klar: Wer aktuell mit dem ÖPNV fährt, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen“, erläutert Günter F. Döring, Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises. Die meisten Fahrgäste im Kreisgebiet halten sich an die Vorgabe, aber wer die Maskenpflicht missachtet, muss damit rechnen, dass ein Bußgeld von 50 Euro sofort fällig werde, so Dörings Erfahrungen.

„Unabhängig davon, dass mittlerweile jeder von der Maskenpflicht im ÖPNV gehört haben sollte, weisen wir die Fahrgäste zusätzlich auf verschiedenen Wegen auf die Maskenpflicht hin; sei es per Durchsage im Bus, Aufkleber auf den Bussen, Plakaten an den Haltestellen, über die Kontrolleure etc. Wir wollen alle unsere Fahrgäste schützen, so gut es eben geht.“, so der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke, weiter.

Die Überwachung, Kontrolle und Durchsetzung der Maskenpflicht ist nach einer Verordnung der Hessischen Landesregierung die Aufgabe der lokalen Ordnungsämter (Ordnungspolizisten oder Stadtpolizisten) oder der Hessischen Polizei. 

Laut Döring fordert der hessische Städtetag allerdings aktuell, dass zukünftig auch Kontrolleure in Bussen und Bahnen von Fahrgästen ohne Maske eine Strafe kassieren dürfen. Das jedoch weist der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zurück und teilt laut Wiesbadener Kurier mit: „Die Maskenpflicht ist etwas anderes, als eine fehlende Fahrkarte, weshalb eine Vertragsstrafe zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen nur von geschultem Sicherheitspersonal verhängt werden sollte“. Demnach setze der Verbund auf weitere gemeinsame Schwerpunktkontrollen mit den Ordnungsbehörden.

Die Fahrscheinkontrolleure sind eigentlich aufgrund der Beförderungsbedingungen des RMV „nur“ dazu befugt, Fahrgäste in Bezug auf ihr Ticket zu kontrollieren und - wenn das ungültig ist - eine Zahlungsaufforderung über das sogenannte erhöhte Beförderungsentgelt in Höhe von 60 Euro an den sogenannten „Schwarzfahrer“ zu übergeben. Der RTV-Geschäftsführer warnt jedoch: „Das bedeutet aber nicht, dass ‚Maskenverweigerer‘ nichts zu befürchten haben, solange die Polizei im betreffenden Bus nicht kontrolliert. Die Beförderungsbedingungen des RMV sind ausreichend, um die Fahrgäste ohne Maske nicht zu befördern.“ Somit können Fahrgäste ohne die Schutzmaske von der Beförderung ausgeschlossen werden. Von dieser Regelung sind Personen ausgenommen, die ein Attest vorlegen, welches sie von der Maskenpflicht aus gesundheitlichen Gründen befreit.

Das heißt, dass das Verkehrsunternehmen sein Hausrecht ausüben darf und einen Fahrgast von der (Weiter-) Fahrt ausschließen kann. Dies ist gekoppelt an die aktuell geltende Verordnung des Landes Hessen, in der eine Maskenpflicht angeordnet ist.

RTV eröffnet weitere Vorverkaufsstelle in Niederseelbach

Ab sofort Fahrscheine beim Kiosk „Tabacco e Panini“ erhältlich

Taunusstein, 9. September 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass ab sofort eine weitere Vorverkaufsstelle in Niederseelbach geöffnet ist: Der „Kiosk Tabacco e Panini“ konnte als neue Verkaufsstelle gewonnen werden, berichtet RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. Fahrgäste können nun auch im zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde Niedernhausen ihre Fahrscheine erwerben. Neben Tageskarten, Monatskarten etc. gibt es hier auch Einzelfahrscheine – die dann zum sofortigen Fahrtantritt ab den schnell erreichbaren Haltestellen „Engenhahner Straße“ sowie „Altes Rathaus“ gelten.

Neben Fahrkarten bekommt man dort eine vielfältige Auswahl an Zeitschriften, Getränken und süße sowie herzhafte Snacks. Der Kiosk bietet seine Speisen auch zum Mitnehmen an und die Kunden können ihre Waren kontaktlos bezahlen. „Kiosk Tabacco e Panini“ hat außer montags täglich geöffnet, die Öffnungszeiten sind wie folgt: Dienstag, Donnerstag und Samstag von 6 Uhr bis 14 Uhr, Mittwoch und Freitag von 6 Uhr bis 18 Uhr und sonntags von 8 Uhr bis 14 Uhr. Montags ist der Kiosk geschlossen.

RTV nimmt kleinen Fahrplanwechsel im Sommer vor

Während der große Fahrplanwechsel im Winter ansteht, gibt es im Sommer einen sogenannten kleinen Fahrplanwechsel – darauf weist die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hin. Ab Montag, 17. August 2020, gelten die Änderungen. „Dieses Jahr sind in die Veränderungen der einzelnen Linien unter anderem auch Vorschläge direkt von den Schülern eingeflossen: Beim Schulwettbewerb ‚Klasse Klima‘, der unter dem Motto ‚Fridays For Future im RTK‘ stand konnten die Schüler Verbesserungsvorschläge einreichen. Diese konnten in großen Teilen berücksichtigt werden“, freut sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring über die gelungene Zusammenarbeit der einzelnen Beteiligten.

So gebe es beispielsweise bei der Linie 231 eine bessere Anfahrt aus Waldems nach Idstein zur 2. Schulstunde oder bei der Linie 245 mehr Nachmittagsfahrten von den Schulen in Bleidenstadt nach Wiesbaden. Schüler kommen mit der Linie 173 nun besser morgens mit dem Bus von Georgenborn zum Eltviller Schulzentrum. Aus Taunusstein, Eltville und Idstein kommen die Schüler nun besser nach Wiesbaden.

„Die größten Veränderungen gibt es bei den Linien 228 und 241 und dadurch bessere Anbindungen nach Niedernhausen und Idstein. Darüber hinaus nahm die RTV Ergänzungen und Veränderungen vor, wie beispielsweise eine neue Haltestelle ‚Abtei St. Hildegard‘ in Rüdesheim, so dass Wanderer und Ausflügler mit der Linie 187 dort aus- oder zusteigen können. Auch Samstags-Fahrten der Linie 245 wurden ausgeweitet, um am Wochenende auch besser nach Wiesbaden pendeln zu können“, führt Thomas Brunke, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft weiter aus.

ÖPNV: RTV verbessert Anbindungen nach Niedernhausen und Idstein

Taunusstein, 11. August 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) weist darauf hin, dass es ab Montag, 17. August 2020, Verbesserungen im Fahrplan bei der Anbindung von Idstein und Niedernhausen ins Umland gibt. „Durch Veränderungen auf der Buslinie 228 werden Fahrgäste zukünftig besser aus Lenzhahn und Dasbach nach Niedernhausen und zurückkommen“, berichtet RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. Bislang war dafür immer ein Umstieg nötig, der nun wegfällt. „Die Linie verlief vorher von Lenzhahn über Idstein und Ehrenbach bis Neuhof, wird jetzt aber verlängert und beginnt bereits in Niedernhausen Rathaus“, so Brunke.

Hinzu kommen Änderungen bei der Linie 241, die bislang von Neuhof Mitte nur bis zum Orlener Stock verlief. Ab dem 17. August fahren die Busse der Linie 241 dann von Neuhof Mitte über den Orlener Stock und Ehrenbach bis nach Idstein. „Dort hält der Bus an der Wiesbadener Straße, Hochschule und Rudolfstraße und führt bis zur Endhaltestelle Tournesol Bad“, beschreibt Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV die Neuerung.

„In Idstein gibt es nun eine zusätzliche Haltestelle ‚Tournesol Bad‘“, freut sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring über die verbesserte Linienführung: „Außerdem wurde die Haltestelle Oberseelbach Lochmühle wieder reaktiviert“. Einmal mehr reagiert die RTV damit flexibel auf die Wünsche der Einwohner des Rheingau-Taunus-Kreises. 

Bei der Buslinie 241 handelt es sich um einen reinen Rufbus, das heißt, der Bus muss zwischen 60 und 90 Minuten vor Fahrtantritt gerufen werden, damit er an der gewünschten Haltestelle hält. Die Buslinie 228 ist sowohl als Rufbus als auch für den Schülerverkehr im Einsatz: „Was den Schülerverkehr angeht, so muss der Bus für diese Fahrten nicht extra gerufen werden, allerdings möchte ich an dieser Stelle nochmal auf die geänderten Fahrzeiten und neu hinzugekommenen Haltestellen hinweisen. Im Fahrplan steht genau vermerkt, für welche Fahrten der Bus gerufen werden muss und für welche nicht“, erläutert Thomas Brunke.

„Fachliches Können, kaufmännisches Wissen, immerwährende Leistungs- und Einsatzbereitschaft“

25 Jahre Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft: IHK überreicht Urkunde und findet lobende Worte für die erfolgreiche Entwicklung

Taunusstein, 11. August 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) wurde von der Industrie-und Handelskammer (IHK) Wiesbaden mit einer Urkunde für das 25-jährige Bestehen unlängst ausgezeichnet. „Fachliches Können, kaufmännisches Wissen, immerwährende Leistungs- und Einsatzbereitschaft sowie der Mut zum unternehmerischen Risiko waren die Grundlagen für die erfolgreiche Entwicklung Ihrer Firma bis zum heutigen Tag“, beglückwünscht der Präsident der IHK, Dr. Christian Gastl den Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke. „Es ist eine Herausforderung, den öffentlichen Personennahverkehr für den Flächenkreis Rheingau-Taunus mit 811 Quadratkilometern und zirka 187.000 Einwohnern zu organisieren. Eine spannende Aufgabe, die wir vor 25 Jahren gerne angenommen haben und bis heute gerne meistern – Tag für Tag“, freut sich Thomas Brunke über die Auszeichnung. Wegen der Corona-Pandemie konnte leider kein offizieller Termin stattfinden.

„Ein Unterfangen, das nicht einfach ist: Verschiedene Interessen und Begebenheiten müssen berücksichtigt und miteinander in Einklang gebracht werden.“, ergänzt der Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises, Günter F. Döring: „Und der finanzielle Aspekt darf bei allen Wünschen und Plänen natürlich nicht außer Acht gelassen werden.“

Die RTV fungiert als Bestellerin und Steuerungszentrale für die lokalen Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sie beauftragt Verkehrsunternehmen und verfügt nicht über eigene Busse oder Bahnen. „Die Anforderungen an die RTV haben sich in den letzten 25 Jahren stark verändert: Damals ging es zunächst einmal um die Erstellung eines Nahverkehrsplans überhaupt und es gab zunächst sehr wenige Buslinien. Heute sind 137 Fahrzeuge von 11 Verkehrsunternehmen für uns im Einsatz und es geht darum, möglichst vielen Menschen den öffentlichen Personennahverkehr als attraktive Alternative zum Auto mit möglichst vielen und schnellen Verbindungen zu bieten: Neben der CityBahn, über die im November 2020 in Wiesbaden hoffentlich positiv abgestimmt wird, beschäftigen wir uns mit zukunftsweisenden Themen wie Mobility on Demand und dem autonomen Fahren - damit wir auch für die nächsten 25 Jahre gerüstet sind“, gibt Brunke einen kurzen Einblick in die letzten und nächsten Jahre.

Sommerferien 2020 in Hessen: 5 Personen, ein Ticket für Familien!

Taunusstein, 03. Juli 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) möchte mit einer Sommeraktion einigen Familien in diesem Sommer Tagesausflüge erleichtern. „Coronabedingt planen viele Familien diesen Sommer nicht in ein anderes Land zu fahren, sondern daheim zu bleiben. Wir möchten sie darin unterstützen, Tagesausflüge in Hessen zu unternehmen und werden für die Dauer der Sommerferien für 150 Hessentickets vergünstigt anbieten,“ so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

Mit dem Hessenticket können 5 Personen egal welchen Alters in ganz Hessen für 36€ den ÖPNV nutzen. Das Angebot gilt nicht nur für Familien, eine verwandtschaftliche Beziehung muss nicht bestehen. „Vom 06.07. bis 14.08. wird das Hessenticket beim Kauf in der MobiInfo in Idstein und in Taunusstein nur 25€ kosten, das sind gerade mal 5€ pro Person bei maximaler Auslastung. Für die Aktion stehen im Moment 150 Tickets bereit – wenn es mehr Bedarf gibt, schauen wir, ob die Aktion ausgeweitet werden kann.“, erläutert Brunke weiter. Das Hessenticket gilt montags bis freitags ab 9.00 Uhr bis Betriebsende, samstags sowie an Sonn- und hessischen Feiertagen auch ganztägig. Mehr Infos zum Hessenticket gibt es unter www.rmv.de.

Diese Maßnahme passt sich gut in die Aktion des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) „Deine Ferien ganz nah“ ein – auch der Dachverband plant verschiedene Sparangebote für alle, die die nahe Umgebung erkunden wollen.

Hessen habe so viel zu bieten, ob man Städte erkunden will, oder lieber die Schönheit der Natur sucht: Für jeden ist etwas dabei. „Normalerweise schweifen viele für den Urlaub in die Ferne, aber jetzt bietet sich die Gelegenheit, die eigene Region zu erkunden und zu sehen, wie viel diese eigentlich zu bieten hat. Dies gilt natürlich besonders für unseren Rheingau-Taunus-Kreis, der mit seinen 17 Gemeinden und über 800 Quadratkilometern, dem Wald und dem Rhein viele schöne Ziele zu bieten hat“ führt Verkehrsdezernent Günter F. Döring abschließend aus.

ÖPNV: Fahrkartenkauf beim Busfahrer nach und nach wieder möglich

Schrittweise Rückkehr zur Normalität

Taunusstein, 3. Juli 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass die Fahrerkabinen der Busfahrer nach und nach umgerüstet werden. „Die ersten Busse sind bereits heute schon umgebaut und im Einsatz, so dass der Vordereinstieg –  und damit auch der Fahrkartenkauf bei der Fahrerin oder dem Fahrer – in diesen Bussen wieder möglich ist. Der Umbau aller Busse wird voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein“, erklärt Verkehrsdezernent Günter F. Döring.

In den Bussen wird die Fahrerkabine von einer Scheibe aus Polycarbonat umgeben, für den Ticketverkauf gibt es eine Aussparung in der Scheibe. Die Scheiben sind TÜV-geprüft und entsprechen den Vorgaben zu Splitter- und Brandschutz. Die Umrüstung wird von der RTV in Kooperation mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) finanziert, beide Partner teilen sich den Betrag hälftig. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 120.000€. Auch in künftigen Ausschreibungen will die RTV solche Scheiben zum Schutz der Fahrerinnen und Fahrer vorgeben.

„Die Maßnahme, den Vordereinstieg durch die Corona-Pandemie zu schließen, war eine notwendige, aber unbefriedigende Situation sowohl für die Fahrgäste als auch für uns: Die Fahrgäste, die sich einen Fahrschein kaufen wollten, konnten dies nicht auf dem gewohnten Wege tun und wir haben unter anderem dadurch auch enorme Umsatzeinbußen gehabt.“, so RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke.

Demnach musste die RTV seit Mitte März Fahrgeldeinbußen in Höhe von ca. 130.000€ monatlich verzeichnen. „Dementsprechend sind auch wir froh, wenn die Einzelfahrscheine auch wieder über die Busfahrerin oder den Busfahrer verkauft werden. Den Service, Einzelfahrscheine zum direkten Fahrtantritt auch in den Vorverkaufsstellen zu erwerben, lassen wir bis auf weiteres bestehen, als zusätzliche Option für unsere Fahrgäste. Natürlich können die Tickets auch kontaktlos über die RMV App, Mein RMV oder RMV Smart erworben werden,“ führt Brunke weiter aus.

RTV: Vier Wege zum Fahrschein

Taunusstein, 9.06.20: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) weist auf die verschiedenen Möglichkeiten hin, einen gültigen Fahrschein zu erwerben. „Auch wenn es aktuell nicht möglich ist, Fahrscheine beim Busfahrer zu kaufen, gibt es andere Wege, einen gültigen Fahrschein vor Fahrtantritt zu erwerben,“ so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Die aktuelle Problematik des geschlossenen Vordereinstiegs sei kein Grund, ohne Ticket Bus oder Bahn zu nutzen, erklärt er weiter. „Nach der Ankündigung, wieder vermehrt Kontrollen durchzuführen, bekamen wir einige Rückfragen nach dem richtigen Prozedere. Niemand muss Angst davor haben, ein Bußgeld zahlen zu müssen, nur weil es nicht möglich ist, beim Fahrer ein Ticket zu kaufen.“


Die Möglichkeiten wolle er daher nochmal ausführlich erläutern: „Es gibt im Kreis über 25 Vorverkaufsstellen, in denen Tickets erworben werden können. Die Übersicht über die Verkaufsstellen gibt es online auf der Seite www.r-t-v.de oder auch im Fahrplanbuch.“ Kürzlich wurde der Service dahingehend erweitert, dass nun auch Verkaufsstellen Einzelfahrscheine verkaufen können. Der Fahrtantritt muss dann allerdings direkt erfolgen, also bei der nächstgelegenen Haltestelle nahe der Verkaufsstelle. Weiter erklärt Brunke: „An den Bahnhöfen im Kreis kann auch der vorhandene RMV-Fahrscheinautomat genutzt werden, um ein Ticket zu lösen. Darüber hinaus gibt es die RMV App, die auf dem Smartphone das Ticketkaufen mit wenigen Klicks in aller Kürze und jederzeit ermöglicht. Wer kein Smartphone besitzt oder die App nicht nutzen möchte, kann auch die folgende Möglichkeit nutzen: Fahrgäste, die trotz dieser Möglichkeiten keinen Fahrschein vor Fahrtantritt erwerben können, können an der nächsten Umstiegs- oder Zielhaltestelle, an der die Möglichkeit des Fahrscheinerwerbs wieder gegeben ist, nachträglich einen Fahrschein kaufen.“

Wenn Fahrgäste bei einer Kontrolle ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden und ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) in Höhe von 60 Euro ausgestellt bekommen, können sie am Ziel einen Fahrschein nachträglich lösen, sofern sie keine Möglichkeit hatten, vor Fahrtantritt einen Fahrschein zu erwerben. Dieser kann dann zusammen mit dem EBE bei der RTV eingereicht werden – innerhalb der Frist, in der das EBE zu zahlen ist. Die RTV wird die Angaben dann prüfen und das erhöhte Beförderungsentgelt in diesen Fällen erlassen. „Das Prozedere ist natürlich etwas komplizierter, aber letztlich zielt es darauf ab, dass wir absichtliches Schwarzfahren weiterhin unterbinden möchten, aber unsere aufrichtigen Fahrgäste nicht verärgern wollen“, macht Brunke deutlich. „Es geht uns keinesfalls darum, alle Fahrgäste unter Generalverdacht zu stellen – das möchte ich in aller Klarheit betonen.“

ÖPNV: Vermehrt Schwarzfahrer unterwegs

RTV: Kontrollen in Bussen und Bahnen werden im Rheingau-Taunus-Kreis wieder intensiviert

Taunusstein, 08.06.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat Anfang Mai 2020 zusammen mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ein neues Prüfkonzept in Bussen und Bahnen eingeführt, das den geforderten Hygienemaßnahmen Rechnung trägt: Kontrolliert wird außerhalb des Busses vor Fahrtantritt zum einen, ob die Fahrgäste einen gültigen Fahrschein haben und zum anderen, ob der Maskenpflicht Rechnung getragen wird. „Seit dem 27. April ist es Pflicht, in Bussen und Bahnen einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen“, erinnert der RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. Nachdem die Kontrollen – wenn auch in veränderter Form – nun wieder angelaufen sind, gab es für die Fahrgäste, die keinen Fahrschein vorweisen konnten, in dieser Übergangsphase noch die Möglichkeit, einen gültigen Fahrausweis zu erwerben, ohne ein Bußgeld zu zahlen.

Die Fahrscheinkontrollen waren während des Lockdowns ausgesetzt. „Das verstanden einige ÖPNV-Nutzer wohl als Freischein, mit Bus oder Bahn zu fahren, ohne ein Ticket dafür zu lösen“, lautet eine erste Erkenntnis. „Von den 1.756 kontrollierten Fahrgästen hatte fast jeder fünfte keinen gültigen Fahrschein bei sich. Das ist eine absolut inakzeptabel hohe Zahl von Fahrgästen, die scheinbar der Meinung sind, die Nutzung von Bus und Bahn sei nun auch ohne Fahrschein möglich“, äußert sich ÖPNV-Dezernent Günter F. Döring. Der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke, ergänzt mahnend: „Die Fahrscheinkontrollen werden nun wieder verstärkt durchgeführt. Wenn ein Fahrgast kein gültiges Ticket vorweisen kann, wird, wie bis vor kurzem auch, ein Bußgeld von 60 Euro fällig“. 

Eine erfreuliche Erkenntnis gab es auch: Es wurden sehr wenige Fahrgäste ohne Maske angetroffen. „Die Quote derjenigen, die in der ersten Woche ohne Maske den öffentlichen Personennahverkehr nutzen wollten, lag bei 5,5 Prozent in der darauffolgenden Woche schon nur noch bei unter zwei Prozent“, so Brunke weiter. Die Maskenpflicht wird also sehr konsequent umgesetzt.

RTV weitet Busverkehr im Rheingau-Taunus-Kreis aus

Schülerverkehr wurde an die Staffelöffnungen angepasst / Infektionsrisiko wird durch Maskenpflicht und Ausweitung des Busverkehrs minimiert

Taunusstein, 02.06.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass im Zuge von CoVid-19 und den beschlossen Lockerungen von Kontaktbeschränkungen sowie der unterschiedliche Unterrichtsbeginn an Schulen die Kapazitäten von Bussen ausgeweitet wurden. „Zum Beispiel werden nun 16 zusätzliche Fahrten zwischen Taunusstein und Wiesbaden angeboten, indem die Linie 245 von Aarbergen nach Wiesbaden ohne Umstieg in Taunusstein-Hahn nach Wiesbaden fährt. Der Platz im Bus ist begrenzt, aber durch die Mehrfahrten schaffen wir mehr Möglichkeiten in den einzelnen Bussen und können somit dazu beitragen, dass der Abstand zwischen den Fahrgästen besser eingehalten werden kann,“ erklärt Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV und führt weiter aus: „Auf der Linie 270 Wiesbaden über Wehen und Görsroth nach Idstein wird nun ein großer Gelenkbus eingesetzt, der ebenfalls zusätzliche Kapazitäten schafft“.

„Durch die Maskenpflicht und die Ausweitung der Kapazitäten wird das Infektionsrisiko innerhalb des ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis auf ein Minimum reduziert“, erläutert ÖPNV-dezernent Günter F. Döring. „Der gestaffelte Schulbeginn zur ersten, zweiten, dritten oder vierten Stunde, hat natürlich auch das Planungsteam der RTV vor große Herausforderungen gestellt. Ich bin froh, dass nun sowohl für das Idsteiner Land als auch für den unteren Rheingau gute Lösungen gefunden wurden“, führt der Dezernent weiter aus.

„Zur Grundschule auf der Au gibt es zusätzliche, spätere Anfahrtszeiten sowie frühere Rückfahrten, um dem neuen gestaffelten Schulalltag gerecht zu werden. Auch aus den Idsteiner Ortsteilen kommen die Schüler nun besser nach Idstein in die Schulen. Die Panoramaschule in Görsroth hat ebenfalls eine bessere Anbindung. Im Rheingau werden die Rheingauschule und die St. Ursula-Schule durch weitere spätere Anfahrtszeiten und frühere Rückfahrten für die Kinder besser zu den neuen Schulzeiten erreichbar sein,“ zählt der Geschäftsführer der RTV auf.

 

Die Änderungen im Schülerverkehr im Einzelnen sind wie folgt:

Idsteiner Land

Zur Grundschule „auf der Au“ wurden neue Fahrten auf den Linien 221, 224, 228, 270 und 271 eingerichtet. Es gibt neue Anfahrten auf der Linie 221 um 10:29 Uhr vom Gänsberg (Konrad-Adenauer-Straße), auf der Linie 228 um 10:42 Uhr ab Ehrenbach sowie auf der Linie 270 um 10:41 Uhr ab Niederauroff zur Auf der Au. Neue Abfahrten ab „auf der Au“ gibt es um 10:55 Uhr mit der Linie 271 Richtung Eschenhahn, um 11:05 Uhr mit der Linie 224 nach Ehrenbach sowie der Linie 270 um 11:07 Uhr Richtung Nieder- und Oberauroff.

Um die Schulen in Idstein aus den Idsteiner Ortsteilen besser zu erreichen, gibt es neue Fahrten auf der Linie 223 nach Ober-Niderrod und Kröftel. Es gibt eine neue Fahrt um 10:13 Uhr ab Oberrod nach Idstein. Ab Idstein gibt es eine neue Fahrt von Idstein Busbahnhof um 10:40 Uhr nach Niederrod. Zur Panoramaschule in Görsroth gibt es zwei neue Fahrten auf der Linie 224. Es gibt eine neue Anfahrt von Oberlibbach Untergasse um 10:31 Uhr nach Görsroth Grundschule sowie eine neue Abfahrt um 10:45 Uhr ab Görsroth Grundschule nach Oberlibbach.

 

Unterer Rheingau

Auf der Linie 171 wurde eine neue Fahrt um 9:11 Uhr ab Oestrich nach Geisenheim Ursulinen eingerichtet, die dort um 9:30 Uhr ankommt. Um eine Fahrtmöglichkeit in Richtung Oestrich-Winkel einrichten zu können, wurde die Abfahrt bisher um 10:48 Uhr ab Rüdesheim startenden Fahrt um neun Minuten nach hinten verschoben. Die Fahrt startet nun um 10:57 Uhr in Rüdesheim und hält an der Haltestelle Ursulinen um 11:09 Uhr. Die Halte in Geisenheim am Rheinufer sowie am Bahnhof Geisenheim müssen dafür leider entfallen.

Auf der Linie 181 wurde die Fahrt von Hallgarten Siedlung Rebhang um 08:44 Uhr über den Bahnhof Geisenheim hinaus bis zur Haltestelle Ursulinen verlängert. Um 11:30 Uhr startet nun eine Fahrt ab Geisenheim Ursulinen anstatt am Bahnhof Geisenheim nach Hallgarten über Winkel, Mittelheim, Oestrich und Hattenheim.

Auf der Linie 183 wurde die Fahrt um 8:29 Uhr ab Presberg über den Bahnhof Geisenheim hinaus verlängert bis zur Haltestelle Ursulinen. Die Fahrt 10:29 Uhr ab Presberg verkehrt nun über die Grundschule in Johannisberg (Ankunft um 10:43 Uhr). Ab Johannisberg Grundschule verkehrt eine neue Fahrt um 10:37 Uhr in Richtung Presberg sowie um 11:15 Uhr eine neue Fahrt ab Geisenheim Ursulinen in Richtung Presberg. Ab Marienthal gibt es eine neue Fahrt um 9:14 Uhr mit Ankunft in Geisenheim Ursulinen um 9:25 Uhr.

Auf der Linie 187 gibt es zwei neue Fahrten von und nach Windeck. Eine Fahrt beginnt um 8:52 Uhr und verkehrt über die Hildegardisschule weiter nach Geisenheim Ursulinen. Eine neue Fahrt ab Geisenheim Ursulinen wurde um 11:15 Uhr eingerichtet. Diese Fahrt verkehrt über die Hildegardisschule nach Windeck. In Lorch wurden zwei Abfahrten ab der Schule/Lohwiese geändert, so dass diese nun um 12:25 Uhr und 13:20 Uhr bereits am Bahnhof Lorch beginnen und Anschluss von der RB 10 aus Geisenheim haben. Hierdurch bekommen Schülerinnen und Schüler der Schulen in Geisenheim und Rüdesheim eine Rückfahrtmöglichkeit in die Lorcher Ortsteile.

 

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) ist der serviceorientierte Mobilitätsdienstleister im Rheingau-Taunus-Kreis. Das Unternehmen verfügt über keine eigenen Busse oder Bahnen, sondern fungiert als Bestellerin und Steuerungszentrale für die lokalen Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit aktuell 137 Fahrzeugen beauftragter Verkehrsunternehmen. Als Teil der Verbundfamilie des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) wirkt die RTV zudem an dessen regionalem Bus- und Bahnangebot mit, als Gesellschafterin der CityBahn GmbH ist sie Teil des größten Infrastrukturprojektes in der Region Rheingau-Taunus-Wiesbaden-Mainz. Die RTV ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Rheingau-Taunus-Kreises. Die lokale Nahverkehrsorganisation (LNO) mit Sitz in Taunusstein feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.


Weitere Informationen:

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124/510-175, Fax: 06124/510-18175, E-Mail: mobi-infor-t-vde, www.r-t-v.de

 

Neue Vorverkaufsstelle in Taunusstein eröffnet

Ab sofort auch Einzelfahrscheine erhältlich / Kiosk "Am Sonnenhang" in der Goethestraße

Taunusstein, 25.05.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) teilt mit, dass ab sofort eine dritte Vorverkaufsstelle in Taunusstein-Hahn geöffnet ist: Neben der Mobilinfo in der Erich-Kästner-Straße und dem Citylädchen ToGo am Zentralen Omnibusbahnhof können Fahrscheine nun auch im Kiosk "Am Sonnenhang" in der Goethestraße erworben werden. „Neben dem bisherigen Angebot von Tageskarten, Monatskarten etc. können im Kiosk auch Einzelfahrscheine erworben werden. Diese gelten nach dem Kauf zum sofortigen Fahrtantritt ab der Haltestelle Lessingstraße und ersetzen den Kauf beim Busfahrer. Auch wenn der Vordereinstieg aktuell nicht möglich ist, sind die Fahrgäste natürlich dennoch verpflichtet, eine gültige Fahrkarte dabei zu haben, oder aber sich vor Fahrtantritt einen Fahrschein zu kaufen,“ erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. „Im Rheingau-Taunus-Kreis stehen damit über 25 Verkaufsstellen für die Fahrgäste des hiesigen öffentlichen Personennahverkehrs zur Verfügung“, freut sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring.

Die Öffnungszeiten des Kiosks sind wie folgt: Montag bis Freitag von 6.30 bis 13.00 Uhr und nachmittags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Samstags hat der Kiosk vormittags von 6.30 bis 13.00 geöffnet, sonntags bleibt er geschlossen.

ÖPNV: Einzelfahrscheine nun in Verkaufsstellen erhältlich

Taunusstein, 20.05.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) teilt mit, dass es ab sofort möglich ist, in den Vorverkaufsstellen Einzelfahrscheine zum sofortigen Fahrtantritt zu kaufen. Da der Einzelfahrschein nur zum sofortigen Fahrtantritt gilt, ist ein Verkauf bislang hauptsächlich beim Busfahrer erfolgt. „Nachdem es nun aber auf absehbare Zeit nicht möglich sein wird, Fahrscheine im Bus zu erwerben, weiten wir unser Angebot aus und bieten den Fahrgästen mehr Service in der Verkaufsstelle“, so der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke.

Nur, wenn die Verkaufsstelle in der unmittelbaren Nähe einer Haltestelle liegt, die Fahrt also tatsächlich auch direkt angetreten werden kann, können Einzelfahrscheine auch dort erworben werden. „Da dies aber bei allen Verkaufsstellen im Rheingau-Taunus-Kreis der Fall ist, können Fahrgäste den Einzelfahrschein auch dort erwerben und dann ab der nächstgelegenen Haltestelle zum sofortigen Antritt nutzen“ führt Verkehrsdezernent Günter F. Döring weiter aus.

RMV und RTV prüfen Fahrkarten vor dem Einstieg

Neue Form der Fahrscheinkontrolle in Zeiten von Corona

Taunusstein, den 4.05.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) wird in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ab dem 5. Mai 2020 nach einem neuen Prüfkonzept kontrollieren. Das Konzept sieht entgegen der üblichen Fahrkartenkontrollen während der Fahrt eine Kontrolle noch vor Fahrtantritt vor. „Nachdem wir nun langsam wieder in einen neuen ‚Normalzustand‘ zurückkehren, soll auch wieder verstärkt kontrolliert werden, ob die Fahrgäste ein gültiges Ticket haben. Die Corona-Krise darf kein Freifahrtschein für Schwarzfahrer werden“, betont der ÖPNV-Dezernent des Rheingau-Taunus-Kreises Günter Döring.

„Die Corona-Krise hat für den öffentlichen Nahverkehr erhebliche finanzielle Folgen“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Besonders um Menschen in Kliniken oder Supermärkten zur Arbeit zu bringen, haben wir in den vergangenen Wochen über alle Linien hinweg rund 75 Prozent des Angebots aufrechterhalten – verbunden mit einem enormen finanziellen Aufwand, da Fahrzeuge und Personal natürlich auch in Krisenzeiten Geld kosten. Es sind aber nur 20 Prozent der sonst üblichen Fahrgäste mit uns unterwegs gewesen. Das hat massive Einnahmeeinbrüche zufolge, denn mehr als die Hälfte der RMV-Einnahmen kommt aus dem Ticketverkauf. Deshalb ist es wichtig mit Aktionen wie der Einstiegskontrolle, bewusstes Schwarzfahren zu verhindern.“

Neben dem Vorhandensein gültiger Fahrkarten prüft das RMV Service Team auch das Vorhandensein eines Mund-Nase-Schutzes beim Einsteigen. Liegt kein gültiger Fahrausweis vor, wird der Zutritt verwehrt. „Die Kontrolle erfolgt auf Sicht“, erklärt der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke. „eTickets sollen vom Fahrgast selbst an das Prüfgerät gehalten werden. Sollte ein Fahrgast keine Maske dabeihaben, wird das Prüfteam ihm einen Mund-Nase-Schutz kostenfrei zur Verfügung stellen. Bei Missachtung der Maskenpflicht wird der Zutritt ebenfalls verwehrt, gegebenenfalls muss die Polizei hinzugezogen werden“ führt Brunke weiter aus.

Die Fahrgäste werden auf die Möglichkeit hingewiesen, Fahrkarten über die RMV-App oder den Online-Ticketshop auf www.rmv.de zu erwerben. „Übrigens: In den beiden RTV-MobiInfos in Taunusstein und Idstein bekommen unsere Kunden beim Kauf eines Tickets ab dem 4. Mai kostenfrei einen Mund-Nase-Schutz dazu“, fügt Brunke hinzu. Mit einer kleinen Einschränkung: „Solange der Vorrat reicht“. Schnell sein, lohnt sich also!


Weitere Informationen:

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124/510-175, Fax: 06124/510-18175, E-Mail: mobi-info@rheingau-taunus.de, www.r-t-v.de

RTV gibt Masken und Seife beim Ticketkauf aus

Taunusstein, den 30.04.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) zieht in den ersten beiden Tagen ein positives Resümee: Die meisten Fahrgäste hätten seit der eingeführten Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im ÖPNV Mund und Nase bedeckt gehalten.
„Uns liegt die Gesundheit unserer Kunden am Herzen, aber wir wissen auch um das begrenzte Platzangebot in Bus und Bahn. Daher freuen wir uns, dass die Maskenpflicht schon recht gut umgesetzt wurde und möchten weiter dabei helfen, dass unsere Kunden so sicher wie möglich den öffentlichen Personennahverkehr nutzen können und sowohl sich als auch andere schützen“, erklärt Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Daher gibt es für Kunden, die ab dem 4. Mai 2020 ein Ticket in einer der beiden MobiInfos in Taunusstein oder Idstein erwerben, automatisch einen Mund-Nasen-Schutz sowie eine kleine Dose mit Seifenblättchen kostenfrei dazu. Sich die Hände zirka 20 bis 30 Sekunden sorgfältig mit Seife zu waschen, werde nach wie vor dringend geraten und sei effektiv, um sich vor dem Virus zu schützen. „Nichtsdestotrotz gilt: Wo immer es möglich ist, sollte der Mindestabstand von 1,50 Metern auch eingehalten werden. Ein Mund-Nasen-Schutz ist wichtig und nötig in beengtem Raum, allerdings schützt dieser in der Regel nur das Umfeld“, appelliert Günter Döring, Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises an die Kunden des ÖPNV.
„Um gut gerüstet im Alltag zu sein, ist es praktisch, wenn man sowohl Maske als auch Seife immer dabeihat. Die kleinen Dosen mit den Seifenblättchen passen in jede Tasche und auch die Maske lässt sich gut verstauen. Da auch wir Masken aktuell nur in begrenzter Stückzahl erhalten, gilt dieses Angebot nur solange der Vorrat reicht“, fügt Brunke hinzu.


Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale in Taunusstein (Erich-Kästner-Straße 3) sind Montag bis Freitag: 8 bis 12 und Montag bis Donnerstag 14 bis 16 Uhr.
Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale in Idstein (im Killingerhaus) sind Dienstag und Mittwoch 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr sowie Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr.

RTV öffnet Mobilitätszentralen am 27. April 2020

Taunusstein, den 24.04.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass die Mobilitätszentralen in Taunusstein und Idstein ab Montag, 27. April 2020, wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Kunden geöffnet sind. „Da auch in unseren Räumlichkeiten die Abstandsregeln gelten, bitten wir die Kunden nur einzeln einzutreten“, berichtet Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale in Taunusstein (Erich-Kästner-Straße 3) sind Montag bis Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr und Montag bis Donnerstag 14:00 bis 16:00 Uhr. Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale in Idstein (im Killingerhaus) sind Dienstag und Mittwoch: 8:00 bis 12.00 und 14.00 bis 17:00- und 8:00 bis 12:00- und 14:00 bis 18:00 Uhr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch weiterhin telefonisch unter 06124 510-468 oder -596 oder per E-Mail unter servicer-t-vde erreichbar.
 

Weitere Informationen:
Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124/510-175, Fax: 06124/510-18175, E-Mail: mobi-inforheingau-taunusdewww.r-t-v.de

RTV und Polizei erweitern ihre Zusammenarbeit

Taunusstein, den 14. Februar 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) wird im Jahr 2020 die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis weiter ausbauen. „Wir planen in diesem Jahr mehrere groß angelegte gemeinsame Prüfungen mit der Bundespolizei und der Polizei Westhessen speziell auch an Bahnhöfen im Rheingau durchzuführen. Diese Sicherheitskampagne soll sowohl den Fahrgästen als auch dem Fahrpersonal nutzen und die Sicherheit für beide Parteien erhöhen“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

Bei einem runden Tisch Ende Januar, an dem neben dem Geschäftsführer der RTV, die Polizeidirektorin Rheingau-Taunus Eva Hertel, Polizeioberkommissar Sven Opitz auch Verkehrsdezernent Günter F. Döring teilnahm, wurden die geplanten Aktionen für dieses Jahr besprochen: „Es ist mir ein großes Anliegen, sowohl den Fahrgästen bewusst zu machen, dass sie sicher mit Bus und Bahn unterwegs sind, als auch den Bus- und Bahnfahrern zu signalisieren, dass sie bei der Ausübung ihres Berufs auf uns zählen können. Insbesondere Busfahrer werden heutzutage viel zu wenig wertgeschätzt und anstatt dass man ihnen höflich und respektvoll entgegentritt, sehen sie sich leider oftmals Anfeindungen ausgesetzt.“ Das müsse wieder besser werden, appelliert Döring an die Fahrgäste.

Im vergangenen Jahr gab es insgesamt vier groß angelegten Kontrollen im Rheingau-Taunus-Kreis, die sich bislang allerdings auf Busse und Bushaltestellen beschränkt haben. Dies soll nun erweitert werden und die Bahnpolizei soll bei diesen Aktionen im Schienenbereich hinzugezogen werden. Darüber hinaus sind spezielle Maßnahmen geplant, die zur Prävention und Deeskalation beitragen sollen: „Die Kontrollen, die wir bisher mit der RTV zusammen durchgeführt haben, sind sehr gut verlaufen und zeigen uns, dass wir hier auf einem guten Weg sind. Im Zuge der Sicherheitskampagne können wir für das Fahrpersonal gezielt eintägige Schulungen anbieten zu Themen wie ‚Grundsätze der Kommunikation‘, ‚Konfliktbewältigung mit praktischen Übungen‘ oder auch zu rechtlichen Themen.“ erklärt die Polizeidirektorin Hertel. Auch soll es eine Kooperation mit Grundschulen geben beim Thema Verkehrserziehung: Junge Fahrgäste sollen von Anfang an lernen, wie man sich in Bus oder Bahn richtig verhält, um gut und sicher von A nach B zu gelangen.

Beratung auf Platz eins bei der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft

Taunusstein, 11. Februar 2020:  Das Servicetelefon der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbh (RTV) wird von den Bürgern der Rheingau-Taunus-Kreises gut angenommen, wie eine Auswertung der Gespräche aus dem letzten Jahr ergab. Im Jahr 2019 gab es insgesamt 4278 Gespräche rund um die Themen Fahrpanauskunft, Tarifauskunft, Fahrkarten, Fahrplankonzeption, Beschwerden und Sonstiges bzw. speziell Fragen zum Fundbüro. Das entspricht knapp 100 Anrufen pro Woche.

„Wir sind nicht nur in 18 Verkaufsstellen persönlich erreichbar, sondern sind für die Fahrgäste auch telefonisch für Beratung, Auskünfte und Vorschläge da. Eine Auswertung der Themen, die für die Bürger besonders wichtig ist, hat ergeben, dass die telefonische Beratung 78 Prozent der Anrufe im letzten Jahr ausmacht“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer des serviceorientierten Mobilitätsdienstleisters. Die Beratung bezieht sich vor allem auf Fahrplanauskünfte (29 Prozent), Auskünfte zu Tarifen (19 Prozent) und Anfragen zum Schülerticket (22 Prozent). Davon ausgenommen sind spezielle Anfragen zum Streik (6 Prozent), der Ende 2019 einige Tage in Hessen andauerte.

Die Servicenummer nimmt natürlich auch Beschwerden, beispielsweise wegen Ausfall eines Busses entgegen, welche aber nur 7 Prozent der gesamten Anrufe in 2019 ausmachten.  6 Prozent der Anrufe waren Anfragen, die sich mit Fragen zur Fahrplankonzeption an das Servicetelefon wenden, bei 3 Prozent der Anrufe ging es um verlorene Gegenstände oder Fundsachen oder sonstige Fragen.

Verkehrsdezernent Günter F. Döring erklärt: „In einem Flächenkreis wie dem Rheingau-Taunus-Kreis, der über 800 Quadratkilometer umfasst, ist das Servicetelefon eine gute und sinnvolle Ergänzung zum persönlichen Kontakt oder dem Internet. Die Servicenummer ist täglich von 6 bis 20 Uhr für Fragen erreichbar“.

Wer Fragen zu Fahrplanauskünften, Tarifen etc. stellen möchte oder Anregungen, Lob oder Kritik zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) äußern möchte, kann dies unter der Nummer 06124/7265914 machen.

 

RTV, RMV und Taunusstein starten Leuchtturmprojekt

Fördergelder für On-Demand-Mobilität wurden vom Bundesverkehrsministerium in Berlin bewilligt / ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum weiterentwickeln

Taunusstein, 21. Januar 2020: Mit dem Projekt „On-Demand-Mobilität für die Region FrankfurtRheinMain“ verfolgen die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV), die Stadt Taunusstein und der RMV das Ziel, Fahrgäste direkt und bequem von Tür zu Tür - und nicht nur von Haltestelle zu Haltestelle - zu befördern. Wie Landrat Frank Kilian und ÖPNV-Dezernent Günter F. Döring vermelden können, erhält das Projekt nunmehr einen großen Schub. Döring: „Im Rahmen einer Förderung von Digitalprojekten, die der RMV und weitere Partner vom Bund erhalten, fließen elf Millionen Euro an den RMV.“ Ein Teil dieser Förderung fließt in das On-Demand-Projekt im Rheingau-Taunus-Kreis, ergänzt Kilian. Die Mittel stammen aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft“, mit dem der Bund die Luftqualität in Ballungsgebieten verbessern will.

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV, nahm an der Übergabe der Förderbescheid-Urkunden von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Ende Dezember in Berlin teil. „Das Förderprogramm ist auf fünf Jahre angelegt und bietet die einmalige Chance für den Rheingau-Taunus-Kreis und die RTV, das erste Digital-on-Demand-Projekt mit massiver finanzieller Unterstützung des Bundes und innerhalb des Konsortiums des RMV zu verwirklichen. Durch die Erfahrungen innerhalb von Taunusstein werden wir auch Erkenntnisse für weitere Projekte in anderen Kreisteilen zu gewinnen,“ freut sich Brunke über die Zusage. Die Gesellschafterversammlung der RTV habe diesem Leuchtturmprojekt bereits zugestimmt, die Stadt Taunusstein muss die Zustimmung in den Gremien noch herbeiführen.

„Wir freuen uns, dass ein solch innovatives Projekt in Taunusstein fünf Jahre seitens des Bundesverkehrsministeriums und des RMV getestet werden soll. Der Magistrat wird zeitnah eine Beschlussfassung hierüber einleiten und gemeinsam mit der RTV und den Bürgern das genaue Projektdesign in 2020 erarbeiten“, begrüßt Bürgermeister Sandro Zehner das Leuchtturmprojekt für Taunusstein.

Neben Taunusstein nehmen neun weitere Partner in der Region FrankfurtRheinMain teil: Limburg, Wiesbaden, Hofheim, Kelsterbach, Frankfurt / Main, Darmstadt, der Landkreis Offenbach, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und Hanau wollen in den kommenden Jahren ebenfalls einen On-Demand-Dienst starten. Thomas Brunke: „Der RMV als Verkehrsverbund entwickelt das Hintergrundsystem, mit dem Abhol- und Zielorte individuell eingegeben werden können.“ Dem System liegt ein Algorithmus zugrunde, es werden automatisch Fahrgemeinschaften zwischen Fahrgästen gebildet, die ein ähnliches Ziel haben, um dafür zu sorgen, dass Fahrgäste möglichst effizient an ihr Ziel kommen.

Dezernent Döring erläutert: „Ein Ziel ist es, mit einem ‚Digital on Demand System‘ im Bereich der Stadt Taunusstein die Fahrten mit dem PKW nach Wiesbaden zu reduzieren, um dort einen Beitrag zur Luftreinhaltung zu leisten.“ Die Stadt Taunusstein wurde ausgewählt, weil es die meisten Auspendler im Kreisgebiet in Richtung Wiesbaden hat. Im Jahr 2017 waren es laut Stau- und Pendlerstudie 2018 der Initiative Perform Zukunftsregion FrankfurtRheinMain zirka 19.000 Auspendler nach Wiesbaden, das entspricht über einem Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Rheingau-Taunus-Kreis.

Wie Günter F. Döring weiter berichtet, soll neben dem Umwelt-Aspekt mit der On-Demand-Mobilität das Angebot im ÖPNV auch im ländlichen Raum weiterentwickelt werden. „Wir wollen zudem zeitliche und räumliche Angebotslücken dadurch schließen“, so Döring. Weiterhin soll eine einheitliche kundenfreundliche Plattformlösung etabliert werden, berichtet Thomas Brunke abschließend.

Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019

Ausweitung des Verkehrsangebots zum Fahrplanjahr 2020

Taunusstein, 4. Dezmber 2019: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) gibt Neuerungen rund um das Verkehrsangebot zum Fahrplanwechsel, der am 15. Dezember 2019 erfolgt, bekannt. „Wir freuen uns, dass wir das Verkehrsangebot im Rheingau-Taunus-Kreis im nächsten Jahr deutlich ausweiten konnten. Beispielsweise gibt es bei einigen Linien nun einen Stunden- oder sogar Halbstundentakt, der das Pendeln zwischen den Gemeinden und Städten deutlich erleichtert. Auch die Tatsache, dass der Rheingau Express RE9 deutlich häufiger fährt, wirkt sich positiv auf die Zubringerlinien aus“, so RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke.

 

Der RE9 bringt Fahrgäste aus Eltville, Walluf, Schierstein und Biebrich montags bis freitags ohne Halt in Wiesbaden Hauptbahnhof wesentlich häufiger nach Frankfurt und zurück: Künftig fährt der Zug zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 15 und 19 Uhr im Stundentakt aus dem Rheingau zum Frankfurter Hauptbahnhof.

Das Fahrtenangebot wächst damit deutlich von vier auf 14 Fahrten am Tag an. Möglich wird die umfangreiche Ausweitung durch die Unterstützung der Hessischen Landesbahn GmbH (HLB), die sechs der zusätzlichen Fahrten übernimmt. Um auch die umliegenden Gemeinden gut an die zusätzlichen Fahrten anzubinden, wird das Angebot der Buslinie X79 (Bad Schwalbach – Walluf) und der Linie 171 (Rüdesheim – Eltville) entsprechend mit ausgeweitet.

 

Viele Linien bieten mehr Fahrten als bisher:

Eine Ausweitung des 15-Minuten-Taktes bis 10 Uhr morgens dürfen Fahrgäste von der S2 (Niedernhausen – Frankfurt – Offenbach – Dietzenbach) künftig erwarten. Die Linie 172 (Eltville – Kloster Eberbach) verkehrt nun häufiger, so dass der RE9 nach Frankfurt Hauptbahnhof besser erreicht werden kann. Auch die Verbindung zwischen Nastätten und Wiesbaden wird durch die Ausweitung und Verlängerung der Fahrten bei den Linien X76 beziehungsweise 275 verbessert. RB 10, die „RheingauLinie“, verkehrt nun auch morgens und nachmittags häufiger mit Fahrtverlängerung bis Frankfurt Hauptbahnhof.

Änderungen gibt es auch bei der Linie 205 (Nauroth – Bad Schwalbach): Watzelhain wird dadurch morgens besser angeschlossen, als es bisher der Fall war. Bei der Linie 231 (Idstein – Waldems) haben Fahrgäste durch die Fahrplanänderung in der Früh nun bessere Anschlüsse in Idstein, unter anderem zur Linie 269 nach Wiesbaden via Platte. Zwischen Orlen und Idstein gibt es bei der Linie 270 zur Schaffung neuer Kapazitäten eine neue Frühfahrt Richtung Idstein Bahnhof ab der Wehener Straße in Orlen.

Die sogenannte „Ländchesbahn“, die RB 21 (Wiesbaden – Niedernhausen – Limburg), verkehrt montags bis freitags tagsüber durchgängig im Halbstundentakt zwischen Niedernhausen und Wiesbaden Hauptbahnhof. Richtung Limburg gibt es ab Niedernhausen eine neue Frühfahrt mit Anschluss an die erste S2, die von Frankfurt kommt. Auch abends gibt es künftig eine weitere Direktverbindung von Limburg nach Wiesbaden.

„Das Angebot auf der gut genutzten Expressbuslinie X72 Wiesbaden-Limburg wird nochmals deutlich erweitert: Wir konnten sowohl bei den Frühfahrten, bei den Vormittagsfahrten als auch am Wochenende bei den Abendfahrten die Anbindungen ausweiten. Fahrgäste kommen ab dem Fahrplanwechsel zwischen 15 und 19 Uhr im Halbstundentakt von Wiesbaden nach Limburg und zurück“, erläutert Brunke.

 

Für Schüler gibt es folgende Änderungen:

Aus Kapazitätsgründen gibt es neue frühe Fahrten bei der Linie 243 (Bleidenstadt – Strinz-Trinitatis) sowie bei der Linie 224 (Idstein – Görsroth). Die Linie 207 (Bad Schwalbach – Hohenstein) kann mit einer zusätzlichen Fahrt an Schultagen am späten Vormittag aufwarten. Eine wichtige Änderung bei der Linie 220 (Idstein – Oberjosbach) gilt es zu beachten: Die Fahrten zur ersten Schulstunde zur Theißtalschule ab Oberseelbach und Engenhahn starten nun wenige Minuten später als bisher, aber immer noch rechtzeitig, um sicher die erste Stunde zu erreichen.

 

Auch Nachtschwärmer profitieren vom Fahrplanwechsel. Die Linie 274 (Wiesbaden – Bad Schwalbach) verkehrt abends ab 22 Uhr regelmäßig über Seitzenhahn und ermöglicht so eine Ausweitung des Stundentakts bis in die späten Nachtstunden. Auch die RB 10 (Neuwied – Rüdesheim – Wiesbaden – Frankfurt) bringt Fahrgäste in den Partynächten (Fr/Sa, Sa/So und vor Feiertagen) von und nach Frankfurt gegen Mitternacht nun mit einer zusätzlichen Spätfahrt nach Hause.

 

Alle Änderungen im Detail können unter www.r-t-v.de nachgelesen werden.

Senioren fahren künftig günstiger mit dem ÖPNV

RTV weist auf die Einführung des Seniorentickets Hessen hin / Für 365 Euro durch ganz Hessen

Taunusstein, 5. November 2019: Ab 1. Januar 2020 wird das Seniorenticket Hessen verfügbar sein, gibt die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft bekannt. Mit dem Seniorenticket Hessen haben Menschen, die 65 Jahre oder älter sind, die Möglichkeit für 365 Euro im Jahr den öffentlichen Personennahverkehr hessenweit zu nutzen. Damit löst das neue Produkt das bisherige 65plus-Ticket ab, allerdings mit deutlich verbesserten Konditionen: Bislang war das Ticket an Preisstufen gebunden und kostete in der günstigsten Variante mindestens 378 Euro und in der höchsten Preisstufe 1597,80 Euro (Preisstufe 7, gültig im RMV-Gebiet). Zielgruppe sind zirka 1,2 Millionen Senioren in ganz Hessen. „Wir freuen uns, dass das Seniorenticket nun kommt. Mit Blick auf den Demografischen Wandel hilft es, dass ältere Menschen mobil bleiben können“ betont der ÖPNV-Dezernent des Kreises, Günter Döring.

„Im Rheingau Taunus Kreis liegt der Anteil der Senioren bei knapp 25 Prozent, das entspricht etwa 40.700 Menschen. Dieser Zielgruppe soll der ÖPNV so einfach und günstig wie möglich gemacht werden“ erklärt Thomas Brunke, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) das Motto „1 Ticket. 1 Land. 1 Euro am Tag“. Analog zu dem Seniorenticket Hessen gibt es seit zwei Jahren bereits das Schülerticket Hessen, das sich großer Beliebtheit erfreut.

Das Ticket ist gültig in ganz Hessen, werktags ab 9 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen ganztägig.  In der Standardvariante ist keine Mitnahmeregelung inbegriffen, jedoch in der Premium-Variante „Seniorenticket Hessen Komfort“. Dieses Ticket ermöglicht es, nach 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztätig eine Erwachsenen und beliebig viele Kinder (unter 15 Jahren) mitzunehmen. Eines Verwandtschaftsverhältnisses bedarf es dafür nicht. Außerdem ist das Ticket 24 Stunden am Tag gültig und beinhaltet die Nutzung der 1. Klasse. Das Ticket liegt preislich bei 625 Euro und damit immer noch günstiger, als das bisherige Angebot ab Preisstufe 3.

„Das Seniorenticket Hessen ist ein attraktives Angebot für alle im Rheingau-Taunus-Kreis, die den ÖPNV regelmäßig nutzen. Aufgrund des äußerst niedrigen Preises ist es jetzt aber durchaus auch für diejenigen interessant, die bisher Bus oder Bahn aus finanziellen Gründen weniger genutzt haben. Gerade für Senioren, die nicht mehr gerne Auto fahren, ist nun die Zeit zum Umsteigen günstig“ erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Das Ticket ist gültig ab dem 1. Januar 2020, aber vorher bereits an jeder Verkaufsstelle der RTV (https://www.rmv.de/c/de/start/rtv/fahrkarten-und-fahrplaene/verkaufsstellen-fuer-fahrkarten/) und des RMV erhältlich. 

Weitere Informationen zum Ticket gibt es hier: https://www.rmv.de/c/de/informationen-zum-rmv/der-rmv/rmv-aktuell/seniorenticket/ 

Weitere Informationen:

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124/510-468, Fax: 06124/510-18468, E-Mail: mobi-inforheingau-taunusde, www.r-t-v.de

 

 

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) geht gegen das Busunternehmen NVG wegen Nichtbeachtung der Beförderungspflicht im Linienverkehr vor

Busausfälle und Verspätungen im Idsteiner Land und Rheingau

Taunusstein, 06. September 2019: Allein im Zeitraum August 2019 bis heute kam es zu über 180 Fahrtausfällen und Verspätungen seitens der Nassauische Verkehrsgesellschaft (NVG). Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV erklärt: „Das stellt für uns aber lediglich eine Verschärfung der seit Monaten anhaltend mangelhaften Verkehrsleistungserbringung durch die NVG im Bereich Idstein, Niedernhausen und im Rheingau von Oestrich-Winkel bis Lorch dar. Wir hatten zu einem Krisengespräch geladen, um mit der NVG-Spitze zu reden, welche Maßnahmen sie zur Verbesserung ergreifen will.“

Brunke zu dem Verlauf des Krisengesprächs mit dem Vertreter des Mutterkonzerns Transdev, zu der auch die NVG gehört: „Unsere Geduld nähert sich dem Ende. Wir können im Namen unserer Kunden des ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis kein weiteres Verständnis für die Lage der NVG aufbringen. Die RTV wird ab sofort alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ausnutzen, um ‚Transdev‘ als dem größten privaten Mobilitätsanbieter in Deutschland und damit auch der NVG als Tochterunternehmen deutlich zu zeigen, dass die ständige Nichteinhaltung der Beförderungspflicht im Linienverkehr durchaus Folgen für sie hat.“, betonte der RTV-Geschäftsführer, der der Transdev die überaus lange Liste an Verfehlungen von Busausfällen bis zu Verspätungen im Idsteiner Land und im Rheingau vorlegte.

„Das zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt wird ständig über die massiven Ausfälle informiert. Zudem hat die RTV bereits eine schriftliche Abmahnung erteilt“, erklärt Brunke. In keiner Weise nachvollziehbar ist der Vorwurf der NVG an die RTV, die Fahrer würden sich deshalb krankmelden, weil sie sich durch das neu installierte ITCS-System der RTV überwacht fühlten. Das System ITCS nimmt eine Erfassung und Übermittlung von reinen GPS-Daten vor, also etwa von dem Standort eines Busses zu einer bestimmten Zeit.

Bei Beschwerden von Fahrgästen kann so leichter nachvollzogen werden, ob der Bus pünktlich an einer Bushaltestelle war oder nicht. Das System arbeitet auch zur Absicherung des Fahrers. Darüber hinaus werden keinerlei andere Daten erhoben. Eine Zustimmung des Betriebsrates wurde der RTV durch den Geschäftsführer der NVG schriftlich bestätigt. Der RTV-Geschäftsführer weiter: „Kein anderer unserer Auftragnehmer oder einer der Subunternehmer hat mit dem System ein Problem; zumal auch hier die Betriebsräte mit eingebunden waren und der Nutzung zugestimmt haben.“

 „Wir warten nun die Umsetzung der in diesem Gespräch festgelegten Schritte ab. Sollte nichts passieren, werden wir unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen unverzüglich reagieren“, erklärte der RTV-Geschäftsführer Brunke abschließend.

Aktuelle Ausfälle - Idsteiner Land und Rheingau

Massive Ausfälle in Idstein, Niedernhausen und im Rheingau

Taunusstein, 29. August 2019: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) teilt mit, dass es durch Missstände bei der Nassauischen Verkehrs-Gesellschaft mbH (NVG) derzeit immer wieder zu Ausfällen und Problemen bei Buslinien im Rheingau-Taunus-Kreis kommt. Vor allem sind der Busverkehr in Idstein, Niedernhausen und dem Rheingau von Oestrich-Winkel bis Lorch betroffen. Grund für die Ausfälle seien betriebliche Probleme bei der NVG.

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV zeigt sich verärgert und kann den Unmut der Kunden nachvollziehen: „Die NVG konnte uns bis heute nicht mitteilen, wie lange die Missstände andauern. Wir befinden uns bereits in enger Abstimmung mit dem Dienstleister, denn es kann nicht angehen, dass in derartiger Häufigkeit Busausfälle vorkommen.“ Die RTV ist als lokale Nahverkehrsorganisation im Rheingau-Taunus-Kreis zwar als Aufgabenträger und Bestellerorganisation tätig, verfügt jedoch über keine eigenen Busse oder Bahnen. „Wir vergeben Aufträge an Busunternehmen und stehen sozusagen als ‚Vermittler‘ zwischen Fahrgästen und Busunternehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Maßnahmenpaket, um eine zeitnahe Verbesserung der Verkehrsdienstleistung im betroffenen Gebiet zu erreichen,“ erklärt Geschäftsführer Thomas Brunke.

Europaweite Ausschreibungen machen zeitnahe Veränderungen schwierig

Die Vergabe des öffentlichen Busverkehrs ist vor allem bedingt durch europaweite Ausschreibungen hochkomplex und wird nur alle acht Jahre durchgeführt. Das heißt, einem Busunternehmen, das seine Leistung nicht ordnungsgemäß erbringt, kann nicht einfach von heute auf morgen gekündigt werden: Es muss zunächst ein anderes Unternehmen gefunden werden, das diesen Bereich dann übernehmen kann, sonst käme der gesamten Busverkehr eines Linienbündels zum Erliegen.

„Fahrgästen raten wir, sich beim RTV-Service-Telefon zu erkundigen, ob der gewünschte Bus von einem Ausfall bei der NVG betroffen ist, oder nicht. Alternativ können sich die Kunden auch online informieren oder aber direkt an die NVG wenden“ rät Brunke abschließend.

Hierzu gibt die RTV folgende Nummern und Websiten an:

RTV-Service-Telefon: 06124/7265914 (zwischen 06 Uhr und 22 Uhr)

Oder die Online-Verbindungssuche des RMV unter www.rmv.de

Die NVG ist unter (06722) 710369-0 oder (06772) 96497-0 erreichbar.