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RTV eröffnet weitere Vorverkaufsstelle in Niederseelbach

Ab sofort Fahrscheine beim Kiosk „Tabacco e Panini“ erhältlich

Taunusstein, 9. September 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass ab sofort eine weitere Vorverkaufsstelle in Niederseelbach geöffnet ist: Der „Kiosk Tabacco e Panini“ konnte als neue Verkaufsstelle gewonnen werden, berichtet RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. Fahrgäste können nun auch im zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde Niedernhausen ihre Fahrscheine erwerben. Neben Tageskarten, Monatskarten etc. gibt es hier auch Einzelfahrscheine – die dann zum sofortigen Fahrtantritt ab den schnell erreichbaren Haltestellen „Engenhahner Straße“ sowie „Altes Rathaus“ gelten.

Neben Fahrkarten bekommt man dort eine vielfältige Auswahl an Zeitschriften, Getränken und süße sowie herzhafte Snacks. Der Kiosk bietet seine Speisen auch zum Mitnehmen an und die Kunden können ihre Waren kontaktlos bezahlen. „Kiosk Tabacco e Panini“ hat außer montags täglich geöffnet, die Öffnungszeiten sind wie folgt: Dienstag, Donnerstag und Samstag von 6 Uhr bis 14 Uhr, Mittwoch und Freitag von 6 Uhr bis 18 Uhr und sonntags von 8 Uhr bis 14 Uhr. Montags ist der Kiosk geschlossen.

RTV nimmt kleinen Fahrplanwechsel im Sommer vor

Während der große Fahrplanwechsel im Winter ansteht, gibt es im Sommer einen sogenannten kleinen Fahrplanwechsel – darauf weist die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hin. Ab Montag, 17. August 2020, gelten die Änderungen. „Dieses Jahr sind in die Veränderungen der einzelnen Linien unter anderem auch Vorschläge direkt von den Schülern eingeflossen: Beim Schulwettbewerb ‚Klasse Klima‘, der unter dem Motto ‚Fridays For Future im RTK‘ stand konnten die Schüler Verbesserungsvorschläge einreichen. Diese konnten in großen Teilen berücksichtigt werden“, freut sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring über die gelungene Zusammenarbeit der einzelnen Beteiligten.

So gebe es beispielsweise bei der Linie 231 eine bessere Anfahrt aus Waldems nach Idstein zur 2. Schulstunde oder bei der Linie 245 mehr Nachmittagsfahrten von den Schulen in Bleidenstadt nach Wiesbaden. Schüler kommen mit der Linie 173 nun besser morgens mit dem Bus von Georgenborn zum Eltviller Schulzentrum. Aus Taunusstein, Eltville und Idstein kommen die Schüler nun besser nach Wiesbaden.

„Die größten Veränderungen gibt es bei den Linien 228 und 241 und dadurch bessere Anbindungen nach Niedernhausen und Idstein. Darüber hinaus nahm die RTV Ergänzungen und Veränderungen vor, wie beispielsweise eine neue Haltestelle ‚Abtei St. Hildegard‘ in Rüdesheim, so dass Wanderer und Ausflügler mit der Linie 187 dort aus- oder zusteigen können. Auch Samstags-Fahrten der Linie 245 wurden ausgeweitet, um am Wochenende auch besser nach Wiesbaden pendeln zu können“, führt Thomas Brunke, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft weiter aus.

ÖPNV: RTV verbessert Anbindungen nach Niedernhausen und Idstein

Taunusstein, 11. August 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) weist darauf hin, dass es ab Montag, 17. August 2020, Verbesserungen im Fahrplan bei der Anbindung von Idstein und Niedernhausen ins Umland gibt. „Durch Veränderungen auf der Buslinie 228 werden Fahrgäste zukünftig besser aus Lenzhahn und Dasbach nach Niedernhausen und zurückkommen“, berichtet RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. Bislang war dafür immer ein Umstieg nötig, der nun wegfällt. „Die Linie verlief vorher von Lenzhahn über Idstein und Ehrenbach bis Neuhof, wird jetzt aber verlängert und beginnt bereits in Niedernhausen Rathaus“, so Brunke.

Hinzu kommen Änderungen bei der Linie 241, die bislang von Neuhof Mitte nur bis zum Orlener Stock verlief. Ab dem 17. August fahren die Busse der Linie 241 dann von Neuhof Mitte über den Orlener Stock und Ehrenbach bis nach Idstein. „Dort hält der Bus an der Wiesbadener Straße, Hochschule und Rudolfstraße und führt bis zur Endhaltestelle Tournesol Bad“, beschreibt Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV die Neuerung.

„In Idstein gibt es nun eine zusätzliche Haltestelle ‚Tournesol Bad‘“, freut sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring über die verbesserte Linienführung: „Außerdem wurde die Haltestelle Oberseelbach Lochmühle wieder reaktiviert“. Einmal mehr reagiert die RTV damit flexibel auf die Wünsche der Einwohner des Rheingau-Taunus-Kreises. 

Bei der Buslinie 241 handelt es sich um einen reinen Rufbus, das heißt, der Bus muss zwischen 60 und 90 Minuten vor Fahrtantritt gerufen werden, damit er an der gewünschten Haltestelle hält. Die Buslinie 228 ist sowohl als Rufbus als auch für den Schülerverkehr im Einsatz: „Was den Schülerverkehr angeht, so muss der Bus für diese Fahrten nicht extra gerufen werden, allerdings möchte ich an dieser Stelle nochmal auf die geänderten Fahrzeiten und neu hinzugekommenen Haltestellen hinweisen. Im Fahrplan steht genau vermerkt, für welche Fahrten der Bus gerufen werden muss und für welche nicht“, erläutert Thomas Brunke.

„Fachliches Können, kaufmännisches Wissen, immerwährende Leistungs- und Einsatzbereitschaft“

25 Jahre Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft: IHK überreicht Urkunde und findet lobende Worte für die erfolgreiche Entwicklung

Taunusstein, 11. August 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) wurde von der Industrie-und Handelskammer (IHK) Wiesbaden mit einer Urkunde für das 25-jährige Bestehen unlängst ausgezeichnet. „Fachliches Können, kaufmännisches Wissen, immerwährende Leistungs- und Einsatzbereitschaft sowie der Mut zum unternehmerischen Risiko waren die Grundlagen für die erfolgreiche Entwicklung Ihrer Firma bis zum heutigen Tag“, beglückwünscht der Präsident der IHK, Dr. Christian Gastl den Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke. „Es ist eine Herausforderung, den öffentlichen Personennahverkehr für den Flächenkreis Rheingau-Taunus mit 811 Quadratkilometern und zirka 187.000 Einwohnern zu organisieren. Eine spannende Aufgabe, die wir vor 25 Jahren gerne angenommen haben und bis heute gerne meistern – Tag für Tag“, freut sich Thomas Brunke über die Auszeichnung. Wegen der Corona-Pandemie konnte leider kein offizieller Termin stattfinden.

„Ein Unterfangen, das nicht einfach ist: Verschiedene Interessen und Begebenheiten müssen berücksichtigt und miteinander in Einklang gebracht werden.“, ergänzt der Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises, Günter F. Döring: „Und der finanzielle Aspekt darf bei allen Wünschen und Plänen natürlich nicht außer Acht gelassen werden.“

Die RTV fungiert als Bestellerin und Steuerungszentrale für die lokalen Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sie beauftragt Verkehrsunternehmen und verfügt nicht über eigene Busse oder Bahnen. „Die Anforderungen an die RTV haben sich in den letzten 25 Jahren stark verändert: Damals ging es zunächst einmal um die Erstellung eines Nahverkehrsplans überhaupt und es gab zunächst sehr wenige Buslinien. Heute sind 137 Fahrzeuge von 11 Verkehrsunternehmen für uns im Einsatz und es geht darum, möglichst vielen Menschen den öffentlichen Personennahverkehr als attraktive Alternative zum Auto mit möglichst vielen und schnellen Verbindungen zu bieten: Neben der CityBahn, über die im November 2020 in Wiesbaden hoffentlich positiv abgestimmt wird, beschäftigen wir uns mit zukunftsweisenden Themen wie Mobility on Demand und dem autonomen Fahren - damit wir auch für die nächsten 25 Jahre gerüstet sind“, gibt Brunke einen kurzen Einblick in die letzten und nächsten Jahre.

Sommerferien 2020 in Hessen: 5 Personen, ein Ticket für Familien!

Taunusstein, 03. Juli 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) möchte mit einer Sommeraktion einigen Familien in diesem Sommer Tagesausflüge erleichtern. „Coronabedingt planen viele Familien diesen Sommer nicht in ein anderes Land zu fahren, sondern daheim zu bleiben. Wir möchten sie darin unterstützen, Tagesausflüge in Hessen zu unternehmen und werden für die Dauer der Sommerferien für 150 Hessentickets vergünstigt anbieten,“ so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

Mit dem Hessenticket können 5 Personen egal welchen Alters in ganz Hessen für 36€ den ÖPNV nutzen. Das Angebot gilt nicht nur für Familien, eine verwandtschaftliche Beziehung muss nicht bestehen. „Vom 06.07. bis 14.08. wird das Hessenticket beim Kauf in der MobiInfo in Idstein und in Taunusstein nur 25€ kosten, das sind gerade mal 5€ pro Person bei maximaler Auslastung. Für die Aktion stehen im Moment 150 Tickets bereit – wenn es mehr Bedarf gibt, schauen wir, ob die Aktion ausgeweitet werden kann.“, erläutert Brunke weiter. Das Hessenticket gilt montags bis freitags ab 9.00 Uhr bis Betriebsende, samstags sowie an Sonn- und hessischen Feiertagen auch ganztägig. Mehr Infos zum Hessenticket gibt es unter www.rmv.de.

Diese Maßnahme passt sich gut in die Aktion des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) „Deine Ferien ganz nah“ ein – auch der Dachverband plant verschiedene Sparangebote für alle, die die nahe Umgebung erkunden wollen.

Hessen habe so viel zu bieten, ob man Städte erkunden will, oder lieber die Schönheit der Natur sucht: Für jeden ist etwas dabei. „Normalerweise schweifen viele für den Urlaub in die Ferne, aber jetzt bietet sich die Gelegenheit, die eigene Region zu erkunden und zu sehen, wie viel diese eigentlich zu bieten hat. Dies gilt natürlich besonders für unseren Rheingau-Taunus-Kreis, der mit seinen 17 Gemeinden und über 800 Quadratkilometern, dem Wald und dem Rhein viele schöne Ziele zu bieten hat“ führt Verkehrsdezernent Günter F. Döring abschließend aus.

ÖPNV: Fahrkartenkauf beim Busfahrer nach und nach wieder möglich

Schrittweise Rückkehr zur Normalität

Taunusstein, 3. Juli 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass die Fahrerkabinen der Busfahrer nach und nach umgerüstet werden. „Die ersten Busse sind bereits heute schon umgebaut und im Einsatz, so dass der Vordereinstieg –  und damit auch der Fahrkartenkauf bei der Fahrerin oder dem Fahrer – in diesen Bussen wieder möglich ist. Der Umbau aller Busse wird voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein“, erklärt Verkehrsdezernent Günter F. Döring.

In den Bussen wird die Fahrerkabine von einer Scheibe aus Polycarbonat umgeben, für den Ticketverkauf gibt es eine Aussparung in der Scheibe. Die Scheiben sind TÜV-geprüft und entsprechen den Vorgaben zu Splitter- und Brandschutz. Die Umrüstung wird von der RTV in Kooperation mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) finanziert, beide Partner teilen sich den Betrag hälftig. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 120.000€. Auch in künftigen Ausschreibungen will die RTV solche Scheiben zum Schutz der Fahrerinnen und Fahrer vorgeben.

„Die Maßnahme, den Vordereinstieg durch die Corona-Pandemie zu schließen, war eine notwendige, aber unbefriedigende Situation sowohl für die Fahrgäste als auch für uns: Die Fahrgäste, die sich einen Fahrschein kaufen wollten, konnten dies nicht auf dem gewohnten Wege tun und wir haben unter anderem dadurch auch enorme Umsatzeinbußen gehabt.“, so RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke.

Demnach musste die RTV seit Mitte März Fahrgeldeinbußen in Höhe von ca. 130.000€ monatlich verzeichnen. „Dementsprechend sind auch wir froh, wenn die Einzelfahrscheine auch wieder über die Busfahrerin oder den Busfahrer verkauft werden. Den Service, Einzelfahrscheine zum direkten Fahrtantritt auch in den Vorverkaufsstellen zu erwerben, lassen wir bis auf weiteres bestehen, als zusätzliche Option für unsere Fahrgäste. Natürlich können die Tickets auch kontaktlos über die RMV App, Mein RMV oder RMV Smart erworben werden,“ führt Brunke weiter aus.

RTV: Vier Wege zum Fahrschein

Taunusstein, 9.06.20: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) weist auf die verschiedenen Möglichkeiten hin, einen gültigen Fahrschein zu erwerben. „Auch wenn es aktuell nicht möglich ist, Fahrscheine beim Busfahrer zu kaufen, gibt es andere Wege, einen gültigen Fahrschein vor Fahrtantritt zu erwerben,“ so Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Die aktuelle Problematik des geschlossenen Vordereinstiegs sei kein Grund, ohne Ticket Bus oder Bahn zu nutzen, erklärt er weiter. „Nach der Ankündigung, wieder vermehrt Kontrollen durchzuführen, bekamen wir einige Rückfragen nach dem richtigen Prozedere. Niemand muss Angst davor haben, ein Bußgeld zahlen zu müssen, nur weil es nicht möglich ist, beim Fahrer ein Ticket zu kaufen.“


Die Möglichkeiten wolle er daher nochmal ausführlich erläutern: „Es gibt im Kreis über 25 Vorverkaufsstellen, in denen Tickets erworben werden können. Die Übersicht über die Verkaufsstellen gibt es online auf der Seite www.r-t-v.de oder auch im Fahrplanbuch.“ Kürzlich wurde der Service dahingehend erweitert, dass nun auch Verkaufsstellen Einzelfahrscheine verkaufen können. Der Fahrtantritt muss dann allerdings direkt erfolgen, also bei der nächstgelegenen Haltestelle nahe der Verkaufsstelle. Weiter erklärt Brunke: „An den Bahnhöfen im Kreis kann auch der vorhandene RMV-Fahrscheinautomat genutzt werden, um ein Ticket zu lösen. Darüber hinaus gibt es die RMV App, die auf dem Smartphone das Ticketkaufen mit wenigen Klicks in aller Kürze und jederzeit ermöglicht. Wer kein Smartphone besitzt oder die App nicht nutzen möchte, kann auch die folgende Möglichkeit nutzen: Fahrgäste, die trotz dieser Möglichkeiten keinen Fahrschein vor Fahrtantritt erwerben können, können an der nächsten Umstiegs- oder Zielhaltestelle, an der die Möglichkeit des Fahrscheinerwerbs wieder gegeben ist, nachträglich einen Fahrschein kaufen.“

Wenn Fahrgäste bei einer Kontrolle ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden und ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) in Höhe von 60 Euro ausgestellt bekommen, können sie am Ziel einen Fahrschein nachträglich lösen, sofern sie keine Möglichkeit hatten, vor Fahrtantritt einen Fahrschein zu erwerben. Dieser kann dann zusammen mit dem EBE bei der RTV eingereicht werden – innerhalb der Frist, in der das EBE zu zahlen ist. Die RTV wird die Angaben dann prüfen und das erhöhte Beförderungsentgelt in diesen Fällen erlassen. „Das Prozedere ist natürlich etwas komplizierter, aber letztlich zielt es darauf ab, dass wir absichtliches Schwarzfahren weiterhin unterbinden möchten, aber unsere aufrichtigen Fahrgäste nicht verärgern wollen“, macht Brunke deutlich. „Es geht uns keinesfalls darum, alle Fahrgäste unter Generalverdacht zu stellen – das möchte ich in aller Klarheit betonen.“

ÖPNV: Vermehrt Schwarzfahrer unterwegs

RTV: Kontrollen in Bussen und Bahnen werden im Rheingau-Taunus-Kreis wieder intensiviert

Taunusstein, 08.06.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) hat Anfang Mai 2020 zusammen mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ein neues Prüfkonzept in Bussen und Bahnen eingeführt, das den geforderten Hygienemaßnahmen Rechnung trägt: Kontrolliert wird außerhalb des Busses vor Fahrtantritt zum einen, ob die Fahrgäste einen gültigen Fahrschein haben und zum anderen, ob der Maskenpflicht Rechnung getragen wird. „Seit dem 27. April ist es Pflicht, in Bussen und Bahnen einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen“, erinnert der RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke. Nachdem die Kontrollen – wenn auch in veränderter Form – nun wieder angelaufen sind, gab es für die Fahrgäste, die keinen Fahrschein vorweisen konnten, in dieser Übergangsphase noch die Möglichkeit, einen gültigen Fahrausweis zu erwerben, ohne ein Bußgeld zu zahlen.

Die Fahrscheinkontrollen waren während des Lockdowns ausgesetzt. „Das verstanden einige ÖPNV-Nutzer wohl als Freischein, mit Bus oder Bahn zu fahren, ohne ein Ticket dafür zu lösen“, lautet eine erste Erkenntnis. „Von den 1.756 kontrollierten Fahrgästen hatte fast jeder fünfte keinen gültigen Fahrschein bei sich. Das ist eine absolut inakzeptabel hohe Zahl von Fahrgästen, die scheinbar der Meinung sind, die Nutzung von Bus und Bahn sei nun auch ohne Fahrschein möglich“, äußert sich ÖPNV-Dezernent Günter F. Döring. Der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke, ergänzt mahnend: „Die Fahrscheinkontrollen werden nun wieder verstärkt durchgeführt. Wenn ein Fahrgast kein gültiges Ticket vorweisen kann, wird, wie bis vor kurzem auch, ein Bußgeld von 60 Euro fällig“. 

Eine erfreuliche Erkenntnis gab es auch: Es wurden sehr wenige Fahrgäste ohne Maske angetroffen. „Die Quote derjenigen, die in der ersten Woche ohne Maske den öffentlichen Personennahverkehr nutzen wollten, lag bei 5,5 Prozent in der darauffolgenden Woche schon nur noch bei unter zwei Prozent“, so Brunke weiter. Die Maskenpflicht wird also sehr konsequent umgesetzt.

RTV weitet Busverkehr im Rheingau-Taunus-Kreis aus

Schülerverkehr wurde an die Staffelöffnungen angepasst / Infektionsrisiko wird durch Maskenpflicht und Ausweitung des Busverkehrs minimiert

Taunusstein, 02.06.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass im Zuge von CoVid-19 und den beschlossen Lockerungen von Kontaktbeschränkungen sowie der unterschiedliche Unterrichtsbeginn an Schulen die Kapazitäten von Bussen ausgeweitet wurden. „Zum Beispiel werden nun 16 zusätzliche Fahrten zwischen Taunusstein und Wiesbaden angeboten, indem die Linie 245 von Aarbergen nach Wiesbaden ohne Umstieg in Taunusstein-Hahn nach Wiesbaden fährt. Der Platz im Bus ist begrenzt, aber durch die Mehrfahrten schaffen wir mehr Möglichkeiten in den einzelnen Bussen und können somit dazu beitragen, dass der Abstand zwischen den Fahrgästen besser eingehalten werden kann,“ erklärt Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV und führt weiter aus: „Auf der Linie 270 Wiesbaden über Wehen und Görsroth nach Idstein wird nun ein großer Gelenkbus eingesetzt, der ebenfalls zusätzliche Kapazitäten schafft“.

„Durch die Maskenpflicht und die Ausweitung der Kapazitäten wird das Infektionsrisiko innerhalb des ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis auf ein Minimum reduziert“, erläutert ÖPNV-dezernent Günter F. Döring. „Der gestaffelte Schulbeginn zur ersten, zweiten, dritten oder vierten Stunde, hat natürlich auch das Planungsteam der RTV vor große Herausforderungen gestellt. Ich bin froh, dass nun sowohl für das Idsteiner Land als auch für den unteren Rheingau gute Lösungen gefunden wurden“, führt der Dezernent weiter aus.

„Zur Grundschule auf der Au gibt es zusätzliche, spätere Anfahrtszeiten sowie frühere Rückfahrten, um dem neuen gestaffelten Schulalltag gerecht zu werden. Auch aus den Idsteiner Ortsteilen kommen die Schüler nun besser nach Idstein in die Schulen. Die Panoramaschule in Görsroth hat ebenfalls eine bessere Anbindung. Im Rheingau werden die Rheingauschule und die St. Ursula-Schule durch weitere spätere Anfahrtszeiten und frühere Rückfahrten für die Kinder besser zu den neuen Schulzeiten erreichbar sein,“ zählt der Geschäftsführer der RTV auf.

 

Die Änderungen im Schülerverkehr im Einzelnen sind wie folgt:

Idsteiner Land

Zur Grundschule „auf der Au“ wurden neue Fahrten auf den Linien 221, 224, 228, 270 und 271 eingerichtet. Es gibt neue Anfahrten auf der Linie 221 um 10:29 Uhr vom Gänsberg (Konrad-Adenauer-Straße), auf der Linie 228 um 10:42 Uhr ab Ehrenbach sowie auf der Linie 270 um 10:41 Uhr ab Niederauroff zur Auf der Au. Neue Abfahrten ab „auf der Au“ gibt es um 10:55 Uhr mit der Linie 271 Richtung Eschenhahn, um 11:05 Uhr mit der Linie 224 nach Ehrenbach sowie der Linie 270 um 11:07 Uhr Richtung Nieder- und Oberauroff.

Um die Schulen in Idstein aus den Idsteiner Ortsteilen besser zu erreichen, gibt es neue Fahrten auf der Linie 223 nach Ober-Niderrod und Kröftel. Es gibt eine neue Fahrt um 10:13 Uhr ab Oberrod nach Idstein. Ab Idstein gibt es eine neue Fahrt von Idstein Busbahnhof um 10:40 Uhr nach Niederrod. Zur Panoramaschule in Görsroth gibt es zwei neue Fahrten auf der Linie 224. Es gibt eine neue Anfahrt von Oberlibbach Untergasse um 10:31 Uhr nach Görsroth Grundschule sowie eine neue Abfahrt um 10:45 Uhr ab Görsroth Grundschule nach Oberlibbach.

 

Unterer Rheingau

Auf der Linie 171 wurde eine neue Fahrt um 9:11 Uhr ab Oestrich nach Geisenheim Ursulinen eingerichtet, die dort um 9:30 Uhr ankommt. Um eine Fahrtmöglichkeit in Richtung Oestrich-Winkel einrichten zu können, wurde die Abfahrt bisher um 10:48 Uhr ab Rüdesheim startenden Fahrt um neun Minuten nach hinten verschoben. Die Fahrt startet nun um 10:57 Uhr in Rüdesheim und hält an der Haltestelle Ursulinen um 11:09 Uhr. Die Halte in Geisenheim am Rheinufer sowie am Bahnhof Geisenheim müssen dafür leider entfallen.

Auf der Linie 181 wurde die Fahrt von Hallgarten Siedlung Rebhang um 08:44 Uhr über den Bahnhof Geisenheim hinaus bis zur Haltestelle Ursulinen verlängert. Um 11:30 Uhr startet nun eine Fahrt ab Geisenheim Ursulinen anstatt am Bahnhof Geisenheim nach Hallgarten über Winkel, Mittelheim, Oestrich und Hattenheim.

Auf der Linie 183 wurde die Fahrt um 8:29 Uhr ab Presberg über den Bahnhof Geisenheim hinaus verlängert bis zur Haltestelle Ursulinen. Die Fahrt 10:29 Uhr ab Presberg verkehrt nun über die Grundschule in Johannisberg (Ankunft um 10:43 Uhr). Ab Johannisberg Grundschule verkehrt eine neue Fahrt um 10:37 Uhr in Richtung Presberg sowie um 11:15 Uhr eine neue Fahrt ab Geisenheim Ursulinen in Richtung Presberg. Ab Marienthal gibt es eine neue Fahrt um 9:14 Uhr mit Ankunft in Geisenheim Ursulinen um 9:25 Uhr.

Auf der Linie 187 gibt es zwei neue Fahrten von und nach Windeck. Eine Fahrt beginnt um 8:52 Uhr und verkehrt über die Hildegardisschule weiter nach Geisenheim Ursulinen. Eine neue Fahrt ab Geisenheim Ursulinen wurde um 11:15 Uhr eingerichtet. Diese Fahrt verkehrt über die Hildegardisschule nach Windeck. In Lorch wurden zwei Abfahrten ab der Schule/Lohwiese geändert, so dass diese nun um 12:25 Uhr und 13:20 Uhr bereits am Bahnhof Lorch beginnen und Anschluss von der RB 10 aus Geisenheim haben. Hierdurch bekommen Schülerinnen und Schüler der Schulen in Geisenheim und Rüdesheim eine Rückfahrtmöglichkeit in die Lorcher Ortsteile.

 

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) ist der serviceorientierte Mobilitätsdienstleister im Rheingau-Taunus-Kreis. Das Unternehmen verfügt über keine eigenen Busse oder Bahnen, sondern fungiert als Bestellerin und Steuerungszentrale für die lokalen Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit aktuell 137 Fahrzeugen beauftragter Verkehrsunternehmen. Als Teil der Verbundfamilie des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) wirkt die RTV zudem an dessen regionalem Bus- und Bahnangebot mit, als Gesellschafterin der CityBahn GmbH ist sie Teil des größten Infrastrukturprojektes in der Region Rheingau-Taunus-Wiesbaden-Mainz. Die RTV ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Rheingau-Taunus-Kreises. Die lokale Nahverkehrsorganisation (LNO) mit Sitz in Taunusstein feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.


Weitere Informationen:

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124/510-175, Fax: 06124/510-18175, E-Mail: mobi-infor-t-vde, www.r-t-v.de

 

Neue Vorverkaufsstelle in Taunusstein eröffnet

Ab sofort auch Einzelfahrscheine erhältlich / Kiosk "Am Sonnenhang" in der Goethestraße

Taunusstein, 25.05.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) teilt mit, dass ab sofort eine dritte Vorverkaufsstelle in Taunusstein-Hahn geöffnet ist: Neben der Mobilinfo in der Erich-Kästner-Straße und dem Citylädchen ToGo am Zentralen Omnibusbahnhof können Fahrscheine nun auch im Kiosk "Am Sonnenhang" in der Goethestraße erworben werden. „Neben dem bisherigen Angebot von Tageskarten, Monatskarten etc. können im Kiosk auch Einzelfahrscheine erworben werden. Diese gelten nach dem Kauf zum sofortigen Fahrtantritt ab der Haltestelle Lessingstraße und ersetzen den Kauf beim Busfahrer. Auch wenn der Vordereinstieg aktuell nicht möglich ist, sind die Fahrgäste natürlich dennoch verpflichtet, eine gültige Fahrkarte dabei zu haben, oder aber sich vor Fahrtantritt einen Fahrschein zu kaufen,“ erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. „Im Rheingau-Taunus-Kreis stehen damit über 25 Verkaufsstellen für die Fahrgäste des hiesigen öffentlichen Personennahverkehrs zur Verfügung“, freut sich Verkehrsdezernent Günter F. Döring.

Die Öffnungszeiten des Kiosks sind wie folgt: Montag bis Freitag von 6.30 bis 13.00 Uhr und nachmittags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Samstags hat der Kiosk vormittags von 6.30 bis 13.00 geöffnet, sonntags bleibt er geschlossen.

ÖPNV: Einzelfahrscheine nun in Verkaufsstellen erhältlich

Taunusstein, 20.05.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) teilt mit, dass es ab sofort möglich ist, in den Vorverkaufsstellen Einzelfahrscheine zum sofortigen Fahrtantritt zu kaufen. Da der Einzelfahrschein nur zum sofortigen Fahrtantritt gilt, ist ein Verkauf bislang hauptsächlich beim Busfahrer erfolgt. „Nachdem es nun aber auf absehbare Zeit nicht möglich sein wird, Fahrscheine im Bus zu erwerben, weiten wir unser Angebot aus und bieten den Fahrgästen mehr Service in der Verkaufsstelle“, so der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke.

Nur, wenn die Verkaufsstelle in der unmittelbaren Nähe einer Haltestelle liegt, die Fahrt also tatsächlich auch direkt angetreten werden kann, können Einzelfahrscheine auch dort erworben werden. „Da dies aber bei allen Verkaufsstellen im Rheingau-Taunus-Kreis der Fall ist, können Fahrgäste den Einzelfahrschein auch dort erwerben und dann ab der nächstgelegenen Haltestelle zum sofortigen Antritt nutzen“ führt Verkehrsdezernent Günter F. Döring weiter aus.

RMV und RTV prüfen Fahrkarten vor dem Einstieg

Neue Form der Fahrscheinkontrolle in Zeiten von Corona

Taunusstein, den 4.05.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) wird in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ab dem 5. Mai 2020 nach einem neuen Prüfkonzept kontrollieren. Das Konzept sieht entgegen der üblichen Fahrkartenkontrollen während der Fahrt eine Kontrolle noch vor Fahrtantritt vor. „Nachdem wir nun langsam wieder in einen neuen ‚Normalzustand‘ zurückkehren, soll auch wieder verstärkt kontrolliert werden, ob die Fahrgäste ein gültiges Ticket haben. Die Corona-Krise darf kein Freifahrtschein für Schwarzfahrer werden“, betont der ÖPNV-Dezernent des Rheingau-Taunus-Kreises Günter Döring.

„Die Corona-Krise hat für den öffentlichen Nahverkehr erhebliche finanzielle Folgen“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Besonders um Menschen in Kliniken oder Supermärkten zur Arbeit zu bringen, haben wir in den vergangenen Wochen über alle Linien hinweg rund 75 Prozent des Angebots aufrechterhalten – verbunden mit einem enormen finanziellen Aufwand, da Fahrzeuge und Personal natürlich auch in Krisenzeiten Geld kosten. Es sind aber nur 20 Prozent der sonst üblichen Fahrgäste mit uns unterwegs gewesen. Das hat massive Einnahmeeinbrüche zufolge, denn mehr als die Hälfte der RMV-Einnahmen kommt aus dem Ticketverkauf. Deshalb ist es wichtig mit Aktionen wie der Einstiegskontrolle, bewusstes Schwarzfahren zu verhindern.“

Neben dem Vorhandensein gültiger Fahrkarten prüft das RMV Service Team auch das Vorhandensein eines Mund-Nase-Schutzes beim Einsteigen. Liegt kein gültiger Fahrausweis vor, wird der Zutritt verwehrt. „Die Kontrolle erfolgt auf Sicht“, erklärt der Geschäftsführer der RTV, Thomas Brunke. „eTickets sollen vom Fahrgast selbst an das Prüfgerät gehalten werden. Sollte ein Fahrgast keine Maske dabeihaben, wird das Prüfteam ihm einen Mund-Nase-Schutz kostenfrei zur Verfügung stellen. Bei Missachtung der Maskenpflicht wird der Zutritt ebenfalls verwehrt, gegebenenfalls muss die Polizei hinzugezogen werden“ führt Brunke weiter aus.

Die Fahrgäste werden auf die Möglichkeit hingewiesen, Fahrkarten über die RMV-App oder den Online-Ticketshop auf www.rmv.de zu erwerben. „Übrigens: In den beiden RTV-MobiInfos in Taunusstein und Idstein bekommen unsere Kunden beim Kauf eines Tickets ab dem 4. Mai kostenfrei einen Mund-Nase-Schutz dazu“, fügt Brunke hinzu. Mit einer kleinen Einschränkung: „Solange der Vorrat reicht“. Schnell sein, lohnt sich also!


Weitere Informationen:

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124/510-175, Fax: 06124/510-18175, E-Mail: mobi-info@rheingau-taunus.de, www.r-t-v.de

RTV gibt Masken und Seife beim Ticketkauf aus

Taunusstein, den 30.04.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) zieht in den ersten beiden Tagen ein positives Resümee: Die meisten Fahrgäste hätten seit der eingeführten Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im ÖPNV Mund und Nase bedeckt gehalten.
„Uns liegt die Gesundheit unserer Kunden am Herzen, aber wir wissen auch um das begrenzte Platzangebot in Bus und Bahn. Daher freuen wir uns, dass die Maskenpflicht schon recht gut umgesetzt wurde und möchten weiter dabei helfen, dass unsere Kunden so sicher wie möglich den öffentlichen Personennahverkehr nutzen können und sowohl sich als auch andere schützen“, erklärt Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Daher gibt es für Kunden, die ab dem 4. Mai 2020 ein Ticket in einer der beiden MobiInfos in Taunusstein oder Idstein erwerben, automatisch einen Mund-Nasen-Schutz sowie eine kleine Dose mit Seifenblättchen kostenfrei dazu. Sich die Hände zirka 20 bis 30 Sekunden sorgfältig mit Seife zu waschen, werde nach wie vor dringend geraten und sei effektiv, um sich vor dem Virus zu schützen. „Nichtsdestotrotz gilt: Wo immer es möglich ist, sollte der Mindestabstand von 1,50 Metern auch eingehalten werden. Ein Mund-Nasen-Schutz ist wichtig und nötig in beengtem Raum, allerdings schützt dieser in der Regel nur das Umfeld“, appelliert Günter Döring, Verkehrsdezernent des Rheingau-Taunus-Kreises an die Kunden des ÖPNV.
„Um gut gerüstet im Alltag zu sein, ist es praktisch, wenn man sowohl Maske als auch Seife immer dabeihat. Die kleinen Dosen mit den Seifenblättchen passen in jede Tasche und auch die Maske lässt sich gut verstauen. Da auch wir Masken aktuell nur in begrenzter Stückzahl erhalten, gilt dieses Angebot nur solange der Vorrat reicht“, fügt Brunke hinzu.


Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale in Taunusstein (Erich-Kästner-Straße 3) sind Montag bis Freitag: 8 bis 12 und Montag bis Donnerstag 14 bis 16 Uhr.
Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale in Idstein (im Killingerhaus) sind Dienstag und Mittwoch 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr sowie Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr.

RTV öffnet Mobilitätszentralen am 27. April 2020

Taunusstein, den 24.04.2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) teilt mit, dass die Mobilitätszentralen in Taunusstein und Idstein ab Montag, 27. April 2020, wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Kunden geöffnet sind. „Da auch in unseren Räumlichkeiten die Abstandsregeln gelten, bitten wir die Kunden nur einzeln einzutreten“, berichtet Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale in Taunusstein (Erich-Kästner-Straße 3) sind Montag bis Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr und Montag bis Donnerstag 14:00 bis 16:00 Uhr. Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale in Idstein (im Killingerhaus) sind Dienstag und Mittwoch: 8:00 bis 12.00 und 14.00 bis 17:00- und 8:00 bis 12:00- und 14:00 bis 18:00 Uhr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch weiterhin telefonisch unter 06124 510-468 oder -596 oder per E-Mail unter servicer-t-vde erreichbar.
 

Weitere Informationen:
Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124/510-175, Fax: 06124/510-18175, E-Mail: mobi-inforheingau-taunusdewww.r-t-v.de

RTV und Polizei erweitern ihre Zusammenarbeit

Taunusstein, den 14. Februar 2020: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) wird im Jahr 2020 die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis weiter ausbauen. „Wir planen in diesem Jahr mehrere groß angelegte gemeinsame Prüfungen mit der Bundespolizei und der Polizei Westhessen speziell auch an Bahnhöfen im Rheingau durchzuführen. Diese Sicherheitskampagne soll sowohl den Fahrgästen als auch dem Fahrpersonal nutzen und die Sicherheit für beide Parteien erhöhen“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV.

Bei einem runden Tisch Ende Januar, an dem neben dem Geschäftsführer der RTV, die Polizeidirektorin Rheingau-Taunus Eva Hertel, Polizeioberkommissar Sven Opitz auch Verkehrsdezernent Günter F. Döring teilnahm, wurden die geplanten Aktionen für dieses Jahr besprochen: „Es ist mir ein großes Anliegen, sowohl den Fahrgästen bewusst zu machen, dass sie sicher mit Bus und Bahn unterwegs sind, als auch den Bus- und Bahnfahrern zu signalisieren, dass sie bei der Ausübung ihres Berufs auf uns zählen können. Insbesondere Busfahrer werden heutzutage viel zu wenig wertgeschätzt und anstatt dass man ihnen höflich und respektvoll entgegentritt, sehen sie sich leider oftmals Anfeindungen ausgesetzt.“ Das müsse wieder besser werden, appelliert Döring an die Fahrgäste.

Im vergangenen Jahr gab es insgesamt vier groß angelegten Kontrollen im Rheingau-Taunus-Kreis, die sich bislang allerdings auf Busse und Bushaltestellen beschränkt haben. Dies soll nun erweitert werden und die Bahnpolizei soll bei diesen Aktionen im Schienenbereich hinzugezogen werden. Darüber hinaus sind spezielle Maßnahmen geplant, die zur Prävention und Deeskalation beitragen sollen: „Die Kontrollen, die wir bisher mit der RTV zusammen durchgeführt haben, sind sehr gut verlaufen und zeigen uns, dass wir hier auf einem guten Weg sind. Im Zuge der Sicherheitskampagne können wir für das Fahrpersonal gezielt eintägige Schulungen anbieten zu Themen wie ‚Grundsätze der Kommunikation‘, ‚Konfliktbewältigung mit praktischen Übungen‘ oder auch zu rechtlichen Themen.“ erklärt die Polizeidirektorin Hertel. Auch soll es eine Kooperation mit Grundschulen geben beim Thema Verkehrserziehung: Junge Fahrgäste sollen von Anfang an lernen, wie man sich in Bus oder Bahn richtig verhält, um gut und sicher von A nach B zu gelangen.

Beratung auf Platz eins bei der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft

Taunusstein, 11. Februar 2020:  Das Servicetelefon der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbh (RTV) wird von den Bürgern der Rheingau-Taunus-Kreises gut angenommen, wie eine Auswertung der Gespräche aus dem letzten Jahr ergab. Im Jahr 2019 gab es insgesamt 4278 Gespräche rund um die Themen Fahrpanauskunft, Tarifauskunft, Fahrkarten, Fahrplankonzeption, Beschwerden und Sonstiges bzw. speziell Fragen zum Fundbüro. Das entspricht knapp 100 Anrufen pro Woche.

„Wir sind nicht nur in 18 Verkaufsstellen persönlich erreichbar, sondern sind für die Fahrgäste auch telefonisch für Beratung, Auskünfte und Vorschläge da. Eine Auswertung der Themen, die für die Bürger besonders wichtig ist, hat ergeben, dass die telefonische Beratung 78 Prozent der Anrufe im letzten Jahr ausmacht“, erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer des serviceorientierten Mobilitätsdienstleisters. Die Beratung bezieht sich vor allem auf Fahrplanauskünfte (29 Prozent), Auskünfte zu Tarifen (19 Prozent) und Anfragen zum Schülerticket (22 Prozent). Davon ausgenommen sind spezielle Anfragen zum Streik (6 Prozent), der Ende 2019 einige Tage in Hessen andauerte.

Die Servicenummer nimmt natürlich auch Beschwerden, beispielsweise wegen Ausfall eines Busses entgegen, welche aber nur 7 Prozent der gesamten Anrufe in 2019 ausmachten.  6 Prozent der Anrufe waren Anfragen, die sich mit Fragen zur Fahrplankonzeption an das Servicetelefon wenden, bei 3 Prozent der Anrufe ging es um verlorene Gegenstände oder Fundsachen oder sonstige Fragen.

Verkehrsdezernent Günter F. Döring erklärt: „In einem Flächenkreis wie dem Rheingau-Taunus-Kreis, der über 800 Quadratkilometer umfasst, ist das Servicetelefon eine gute und sinnvolle Ergänzung zum persönlichen Kontakt oder dem Internet. Die Servicenummer ist täglich von 6 bis 20 Uhr für Fragen erreichbar“.

Wer Fragen zu Fahrplanauskünften, Tarifen etc. stellen möchte oder Anregungen, Lob oder Kritik zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) äußern möchte, kann dies unter der Nummer 06124/7265914 machen.

 

RTV, RMV und Taunusstein starten Leuchtturmprojekt

Fördergelder für On-Demand-Mobilität wurden vom Bundesverkehrsministerium in Berlin bewilligt / ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum weiterentwickeln

Taunusstein, 21. Januar 2020: Mit dem Projekt „On-Demand-Mobilität für die Region FrankfurtRheinMain“ verfolgen die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV), die Stadt Taunusstein und der RMV das Ziel, Fahrgäste direkt und bequem von Tür zu Tür - und nicht nur von Haltestelle zu Haltestelle - zu befördern. Wie Landrat Frank Kilian und ÖPNV-Dezernent Günter F. Döring vermelden können, erhält das Projekt nunmehr einen großen Schub. Döring: „Im Rahmen einer Förderung von Digitalprojekten, die der RMV und weitere Partner vom Bund erhalten, fließen elf Millionen Euro an den RMV.“ Ein Teil dieser Förderung fließt in das On-Demand-Projekt im Rheingau-Taunus-Kreis, ergänzt Kilian. Die Mittel stammen aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft“, mit dem der Bund die Luftqualität in Ballungsgebieten verbessern will.

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV, nahm an der Übergabe der Förderbescheid-Urkunden von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Ende Dezember in Berlin teil. „Das Förderprogramm ist auf fünf Jahre angelegt und bietet die einmalige Chance für den Rheingau-Taunus-Kreis und die RTV, das erste Digital-on-Demand-Projekt mit massiver finanzieller Unterstützung des Bundes und innerhalb des Konsortiums des RMV zu verwirklichen. Durch die Erfahrungen innerhalb von Taunusstein werden wir auch Erkenntnisse für weitere Projekte in anderen Kreisteilen zu gewinnen,“ freut sich Brunke über die Zusage. Die Gesellschafterversammlung der RTV habe diesem Leuchtturmprojekt bereits zugestimmt, die Stadt Taunusstein muss die Zustimmung in den Gremien noch herbeiführen.

„Wir freuen uns, dass ein solch innovatives Projekt in Taunusstein fünf Jahre seitens des Bundesverkehrsministeriums und des RMV getestet werden soll. Der Magistrat wird zeitnah eine Beschlussfassung hierüber einleiten und gemeinsam mit der RTV und den Bürgern das genaue Projektdesign in 2020 erarbeiten“, begrüßt Bürgermeister Sandro Zehner das Leuchtturmprojekt für Taunusstein.

Neben Taunusstein nehmen neun weitere Partner in der Region FrankfurtRheinMain teil: Limburg, Wiesbaden, Hofheim, Kelsterbach, Frankfurt / Main, Darmstadt, der Landkreis Offenbach, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und Hanau wollen in den kommenden Jahren ebenfalls einen On-Demand-Dienst starten. Thomas Brunke: „Der RMV als Verkehrsverbund entwickelt das Hintergrundsystem, mit dem Abhol- und Zielorte individuell eingegeben werden können.“ Dem System liegt ein Algorithmus zugrunde, es werden automatisch Fahrgemeinschaften zwischen Fahrgästen gebildet, die ein ähnliches Ziel haben, um dafür zu sorgen, dass Fahrgäste möglichst effizient an ihr Ziel kommen.

Dezernent Döring erläutert: „Ein Ziel ist es, mit einem ‚Digital on Demand System‘ im Bereich der Stadt Taunusstein die Fahrten mit dem PKW nach Wiesbaden zu reduzieren, um dort einen Beitrag zur Luftreinhaltung zu leisten.“ Die Stadt Taunusstein wurde ausgewählt, weil es die meisten Auspendler im Kreisgebiet in Richtung Wiesbaden hat. Im Jahr 2017 waren es laut Stau- und Pendlerstudie 2018 der Initiative Perform Zukunftsregion FrankfurtRheinMain zirka 19.000 Auspendler nach Wiesbaden, das entspricht über einem Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Rheingau-Taunus-Kreis.

Wie Günter F. Döring weiter berichtet, soll neben dem Umwelt-Aspekt mit der On-Demand-Mobilität das Angebot im ÖPNV auch im ländlichen Raum weiterentwickelt werden. „Wir wollen zudem zeitliche und räumliche Angebotslücken dadurch schließen“, so Döring. Weiterhin soll eine einheitliche kundenfreundliche Plattformlösung etabliert werden, berichtet Thomas Brunke abschließend.

Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019

Ausweitung des Verkehrsangebots zum Fahrplanjahr 2020

Taunusstein, 4. Dezmber 2019: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) gibt Neuerungen rund um das Verkehrsangebot zum Fahrplanwechsel, der am 15. Dezember 2019 erfolgt, bekannt. „Wir freuen uns, dass wir das Verkehrsangebot im Rheingau-Taunus-Kreis im nächsten Jahr deutlich ausweiten konnten. Beispielsweise gibt es bei einigen Linien nun einen Stunden- oder sogar Halbstundentakt, der das Pendeln zwischen den Gemeinden und Städten deutlich erleichtert. Auch die Tatsache, dass der Rheingau Express RE9 deutlich häufiger fährt, wirkt sich positiv auf die Zubringerlinien aus“, so RTV-Geschäftsführer Thomas Brunke.

 

Der RE9 bringt Fahrgäste aus Eltville, Walluf, Schierstein und Biebrich montags bis freitags ohne Halt in Wiesbaden Hauptbahnhof wesentlich häufiger nach Frankfurt und zurück: Künftig fährt der Zug zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 15 und 19 Uhr im Stundentakt aus dem Rheingau zum Frankfurter Hauptbahnhof.

Das Fahrtenangebot wächst damit deutlich von vier auf 14 Fahrten am Tag an. Möglich wird die umfangreiche Ausweitung durch die Unterstützung der Hessischen Landesbahn GmbH (HLB), die sechs der zusätzlichen Fahrten übernimmt. Um auch die umliegenden Gemeinden gut an die zusätzlichen Fahrten anzubinden, wird das Angebot der Buslinie X79 (Bad Schwalbach – Walluf) und der Linie 171 (Rüdesheim – Eltville) entsprechend mit ausgeweitet.

 

Viele Linien bieten mehr Fahrten als bisher:

Eine Ausweitung des 15-Minuten-Taktes bis 10 Uhr morgens dürfen Fahrgäste von der S2 (Niedernhausen – Frankfurt – Offenbach – Dietzenbach) künftig erwarten. Die Linie 172 (Eltville – Kloster Eberbach) verkehrt nun häufiger, so dass der RE9 nach Frankfurt Hauptbahnhof besser erreicht werden kann. Auch die Verbindung zwischen Nastätten und Wiesbaden wird durch die Ausweitung und Verlängerung der Fahrten bei den Linien X76 beziehungsweise 275 verbessert. RB 10, die „RheingauLinie“, verkehrt nun auch morgens und nachmittags häufiger mit Fahrtverlängerung bis Frankfurt Hauptbahnhof.

Änderungen gibt es auch bei der Linie 205 (Nauroth – Bad Schwalbach): Watzelhain wird dadurch morgens besser angeschlossen, als es bisher der Fall war. Bei der Linie 231 (Idstein – Waldems) haben Fahrgäste durch die Fahrplanänderung in der Früh nun bessere Anschlüsse in Idstein, unter anderem zur Linie 269 nach Wiesbaden via Platte. Zwischen Orlen und Idstein gibt es bei der Linie 270 zur Schaffung neuer Kapazitäten eine neue Frühfahrt Richtung Idstein Bahnhof ab der Wehener Straße in Orlen.

Die sogenannte „Ländchesbahn“, die RB 21 (Wiesbaden – Niedernhausen – Limburg), verkehrt montags bis freitags tagsüber durchgängig im Halbstundentakt zwischen Niedernhausen und Wiesbaden Hauptbahnhof. Richtung Limburg gibt es ab Niedernhausen eine neue Frühfahrt mit Anschluss an die erste S2, die von Frankfurt kommt. Auch abends gibt es künftig eine weitere Direktverbindung von Limburg nach Wiesbaden.

„Das Angebot auf der gut genutzten Expressbuslinie X72 Wiesbaden-Limburg wird nochmals deutlich erweitert: Wir konnten sowohl bei den Frühfahrten, bei den Vormittagsfahrten als auch am Wochenende bei den Abendfahrten die Anbindungen ausweiten. Fahrgäste kommen ab dem Fahrplanwechsel zwischen 15 und 19 Uhr im Halbstundentakt von Wiesbaden nach Limburg und zurück“, erläutert Brunke.

 

Für Schüler gibt es folgende Änderungen:

Aus Kapazitätsgründen gibt es neue frühe Fahrten bei der Linie 243 (Bleidenstadt – Strinz-Trinitatis) sowie bei der Linie 224 (Idstein – Görsroth). Die Linie 207 (Bad Schwalbach – Hohenstein) kann mit einer zusätzlichen Fahrt an Schultagen am späten Vormittag aufwarten. Eine wichtige Änderung bei der Linie 220 (Idstein – Oberjosbach) gilt es zu beachten: Die Fahrten zur ersten Schulstunde zur Theißtalschule ab Oberseelbach und Engenhahn starten nun wenige Minuten später als bisher, aber immer noch rechtzeitig, um sicher die erste Stunde zu erreichen.

 

Auch Nachtschwärmer profitieren vom Fahrplanwechsel. Die Linie 274 (Wiesbaden – Bad Schwalbach) verkehrt abends ab 22 Uhr regelmäßig über Seitzenhahn und ermöglicht so eine Ausweitung des Stundentakts bis in die späten Nachtstunden. Auch die RB 10 (Neuwied – Rüdesheim – Wiesbaden – Frankfurt) bringt Fahrgäste in den Partynächten (Fr/Sa, Sa/So und vor Feiertagen) von und nach Frankfurt gegen Mitternacht nun mit einer zusätzlichen Spätfahrt nach Hause.

 

Alle Änderungen im Detail können unter www.r-t-v.de nachgelesen werden.

Senioren fahren künftig günstiger mit dem ÖPNV

RTV weist auf die Einführung des Seniorentickets Hessen hin / Für 365 Euro durch ganz Hessen

Taunusstein, 5. November 2019: Ab 1. Januar 2020 wird das Seniorenticket Hessen verfügbar sein, gibt die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft bekannt. Mit dem Seniorenticket Hessen haben Menschen, die 65 Jahre oder älter sind, die Möglichkeit für 365 Euro im Jahr den öffentlichen Personennahverkehr hessenweit zu nutzen. Damit löst das neue Produkt das bisherige 65plus-Ticket ab, allerdings mit deutlich verbesserten Konditionen: Bislang war das Ticket an Preisstufen gebunden und kostete in der günstigsten Variante mindestens 378 Euro und in der höchsten Preisstufe 1597,80 Euro (Preisstufe 7, gültig im RMV-Gebiet). Zielgruppe sind zirka 1,2 Millionen Senioren in ganz Hessen. „Wir freuen uns, dass das Seniorenticket nun kommt. Mit Blick auf den Demografischen Wandel hilft es, dass ältere Menschen mobil bleiben können“ betont der ÖPNV-Dezernent des Kreises, Günter Döring.

„Im Rheingau Taunus Kreis liegt der Anteil der Senioren bei knapp 25 Prozent, das entspricht etwa 40.700 Menschen. Dieser Zielgruppe soll der ÖPNV so einfach und günstig wie möglich gemacht werden“ erklärt Thomas Brunke, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) das Motto „1 Ticket. 1 Land. 1 Euro am Tag“. Analog zu dem Seniorenticket Hessen gibt es seit zwei Jahren bereits das Schülerticket Hessen, das sich großer Beliebtheit erfreut.

Das Ticket ist gültig in ganz Hessen, werktags ab 9 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen ganztägig.  In der Standardvariante ist keine Mitnahmeregelung inbegriffen, jedoch in der Premium-Variante „Seniorenticket Hessen Komfort“. Dieses Ticket ermöglicht es, nach 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztätig eine Erwachsenen und beliebig viele Kinder (unter 15 Jahren) mitzunehmen. Eines Verwandtschaftsverhältnisses bedarf es dafür nicht. Außerdem ist das Ticket 24 Stunden am Tag gültig und beinhaltet die Nutzung der 1. Klasse. Das Ticket liegt preislich bei 625 Euro und damit immer noch günstiger, als das bisherige Angebot ab Preisstufe 3.

„Das Seniorenticket Hessen ist ein attraktives Angebot für alle im Rheingau-Taunus-Kreis, die den ÖPNV regelmäßig nutzen. Aufgrund des äußerst niedrigen Preises ist es jetzt aber durchaus auch für diejenigen interessant, die bisher Bus oder Bahn aus finanziellen Gründen weniger genutzt haben. Gerade für Senioren, die nicht mehr gerne Auto fahren, ist nun die Zeit zum Umsteigen günstig“ erläutert Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV. Das Ticket ist gültig ab dem 1. Januar 2020, aber vorher bereits an jeder Verkaufsstelle der RTV (https://www.rmv.de/c/de/start/rtv/fahrkarten-und-fahrplaene/verkaufsstellen-fuer-fahrkarten/) und des RMV erhältlich. 

Weitere Informationen zum Ticket gibt es hier: https://www.rmv.de/c/de/informationen-zum-rmv/der-rmv/rmv-aktuell/seniorenticket/ 

Weitere Informationen:

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, Erich-Kästner-Straße 3, 65232 Taunusstein, Tel.: 06124/510-468, Fax: 06124/510-18468, E-Mail: mobi-inforheingau-taunusde, www.r-t-v.de

 

 

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) geht gegen das Busunternehmen NVG wegen Nichtbeachtung der Beförderungspflicht im Linienverkehr vor

Busausfälle und Verspätungen im Idsteiner Land und Rheingau

Taunusstein, 06. September 2019: Allein im Zeitraum August 2019 bis heute kam es zu über 180 Fahrtausfällen und Verspätungen seitens der Nassauische Verkehrsgesellschaft (NVG). Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV erklärt: „Das stellt für uns aber lediglich eine Verschärfung der seit Monaten anhaltend mangelhaften Verkehrsleistungserbringung durch die NVG im Bereich Idstein, Niedernhausen und im Rheingau von Oestrich-Winkel bis Lorch dar. Wir hatten zu einem Krisengespräch geladen, um mit der NVG-Spitze zu reden, welche Maßnahmen sie zur Verbesserung ergreifen will.“

Brunke zu dem Verlauf des Krisengesprächs mit dem Vertreter des Mutterkonzerns Transdev, zu der auch die NVG gehört: „Unsere Geduld nähert sich dem Ende. Wir können im Namen unserer Kunden des ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis kein weiteres Verständnis für die Lage der NVG aufbringen. Die RTV wird ab sofort alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ausnutzen, um ‚Transdev‘ als dem größten privaten Mobilitätsanbieter in Deutschland und damit auch der NVG als Tochterunternehmen deutlich zu zeigen, dass die ständige Nichteinhaltung der Beförderungspflicht im Linienverkehr durchaus Folgen für sie hat.“, betonte der RTV-Geschäftsführer, der der Transdev die überaus lange Liste an Verfehlungen von Busausfällen bis zu Verspätungen im Idsteiner Land und im Rheingau vorlegte.

„Das zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt wird ständig über die massiven Ausfälle informiert. Zudem hat die RTV bereits eine schriftliche Abmahnung erteilt“, erklärt Brunke. In keiner Weise nachvollziehbar ist der Vorwurf der NVG an die RTV, die Fahrer würden sich deshalb krankmelden, weil sie sich durch das neu installierte ITCS-System der RTV überwacht fühlten. Das System ITCS nimmt eine Erfassung und Übermittlung von reinen GPS-Daten vor, also etwa von dem Standort eines Busses zu einer bestimmten Zeit.

Bei Beschwerden von Fahrgästen kann so leichter nachvollzogen werden, ob der Bus pünktlich an einer Bushaltestelle war oder nicht. Das System arbeitet auch zur Absicherung des Fahrers. Darüber hinaus werden keinerlei andere Daten erhoben. Eine Zustimmung des Betriebsrates wurde der RTV durch den Geschäftsführer der NVG schriftlich bestätigt. Der RTV-Geschäftsführer weiter: „Kein anderer unserer Auftragnehmer oder einer der Subunternehmer hat mit dem System ein Problem; zumal auch hier die Betriebsräte mit eingebunden waren und der Nutzung zugestimmt haben.“

 „Wir warten nun die Umsetzung der in diesem Gespräch festgelegten Schritte ab. Sollte nichts passieren, werden wir unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen unverzüglich reagieren“, erklärte der RTV-Geschäftsführer Brunke abschließend.

Aktuelle Ausfälle - Idsteiner Land und Rheingau

Massive Ausfälle in Idstein, Niedernhausen und im Rheingau

Taunusstein, 29. August 2019: Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) teilt mit, dass es durch Missstände bei der Nassauischen Verkehrs-Gesellschaft mbH (NVG) derzeit immer wieder zu Ausfällen und Problemen bei Buslinien im Rheingau-Taunus-Kreis kommt. Vor allem sind der Busverkehr in Idstein, Niedernhausen und dem Rheingau von Oestrich-Winkel bis Lorch betroffen. Grund für die Ausfälle seien betriebliche Probleme bei der NVG.

Thomas Brunke, Geschäftsführer der RTV zeigt sich verärgert und kann den Unmut der Kunden nachvollziehen: „Die NVG konnte uns bis heute nicht mitteilen, wie lange die Missstände andauern. Wir befinden uns bereits in enger Abstimmung mit dem Dienstleister, denn es kann nicht angehen, dass in derartiger Häufigkeit Busausfälle vorkommen.“ Die RTV ist als lokale Nahverkehrsorganisation im Rheingau-Taunus-Kreis zwar als Aufgabenträger und Bestellerorganisation tätig, verfügt jedoch über keine eigenen Busse oder Bahnen. „Wir vergeben Aufträge an Busunternehmen und stehen sozusagen als ‚Vermittler‘ zwischen Fahrgästen und Busunternehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Maßnahmenpaket, um eine zeitnahe Verbesserung der Verkehrsdienstleistung im betroffenen Gebiet zu erreichen,“ erklärt Geschäftsführer Thomas Brunke.

Europaweite Ausschreibungen machen zeitnahe Veränderungen schwierig

Die Vergabe des öffentlichen Busverkehrs ist vor allem bedingt durch europaweite Ausschreibungen hochkomplex und wird nur alle acht Jahre durchgeführt. Das heißt, einem Busunternehmen, das seine Leistung nicht ordnungsgemäß erbringt, kann nicht einfach von heute auf morgen gekündigt werden: Es muss zunächst ein anderes Unternehmen gefunden werden, das diesen Bereich dann übernehmen kann, sonst käme der gesamten Busverkehr eines Linienbündels zum Erliegen.

„Fahrgästen raten wir, sich beim RTV-Service-Telefon zu erkundigen, ob der gewünschte Bus von einem Ausfall bei der NVG betroffen ist, oder nicht. Alternativ können sich die Kunden auch online informieren oder aber direkt an die NVG wenden“ rät Brunke abschließend.

Hierzu gibt die RTV folgende Nummern und Websiten an:

RTV-Service-Telefon: 06124/7265914 (zwischen 06 Uhr und 22 Uhr)

Oder die Online-Verbindungssuche des RMV unter www.rmv.de

Die NVG ist unter (06722) 710369-0 oder (06772) 96497-0 erreichbar.